Samstag, 11. April 2026

11.4.2026: 1:0 beim BVB – Andrichs Tor beschert wichtigen Dreier

Bayer 04 hat ein dickes Ausrufezeichen im Kampf um die Champions-League-Plätze gesetzt: Beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund kam die Werkself zu einem 1:0-Sieg. Robert Andrich gelang kurz vor der Pause mit einem platzierten Schuss aus der Distanz der Treffer des Tages (42.). In der Folge verteidigten die Leverkusener ihren Vorsprung mit aller Leidenschaft und brachten dem BVB die erst dritte Saisonniederlage bei.

Bayer 04-Chefcoach Kasper Hjulmand vertraute im SIGNAL IDUNA PARK bis auf eine Ausnahme der Anfangsformation vom 6:3-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg: Für Ezequiel Fernández rückte Aleix Garcia nach Ablauf seiner Gelbsperre wieder in die Startelf. Lucas Vázquez gehörte nach überstandener Wadenverletzung erstmals seit Ende Februar wieder zum Aufgebot, Jarell Quansah fehlte weiter angeschlagen. Im Duell mit dem besten Team der Rückrunde – der BVB hatte zehn seiner vergangenen zwölf Partien gewonnen – war die Werkself zuerst um defensive Stabilität bemüht. Dortmund hatte zwar zu Beginn mehr Ballbesitz, wirklich zwingend jedoch wurde die Borussia erstmals in der 17. Minute bei einem Schuss von Daniel Svensson, den der bestens am zweiten Pfosten postierte Loïc Badé aber noch mit dem Kopf aus dem Kreuzeck kratzte.

Bayer 04 drang nach knapp einer halben Stunde mal Gefahr bringend in den Strafraum des BVB ein, die Hereingabe von Ibrahim Maza konnte Keeper Gregor Kobel aber locker aufnehmen (28.). Gleiches galt für den Versuch von Christian Kofane mit links aus 16 Metern und aussichtsreicher Position, der aber zu zentral geriet (32.). Nach einer halben Stunde fanden die Gäste zunehmend auch offensiv besser in die Partie und verlagerten das Geschehen in die Dortmunder Hälfte. Das wurde belohnt: Robert Andrich eroberte die Kugel am gegnerischen Strafraum, zog aus gut 20 Metern ganz trocken ab und traf mit seinem Aufsetzer genau ins Eck zur Leverkusener Pausenführung (42.).

Dortmund drückte nach dem Wechsel aufs Tempo, die Werkself mit einem umsichtigen Organisator Edmond Tapsoba verteidigte geschickt und lauerte auf Umschaltmomente. Bayer 04 wechselte erstmals, Patrik Schick löste Kofane ab (54.). Und der Tscheche war sofort da: Nach Zuspiel von Maza visierte Schick das kurze Eck an, doch Kobel parierte mit dem Körper (60.). Bayer 04 befreite sich in der Phase sehr ballsicher und übte viel Kontrolle aus. Nathan Tella tauchte allein vor Kobel auf, hatte vor seinem Schuss aber den Ball mit der Hand gespielt (70.). 

Bayer 04 hatte alles ziemlich im Griff, benötigte in einer Szene aber auch etwas Glück: Serhou Guirassys Schuss aus spitzem Winkel landete an der Latte (83.). Kurz darauf verpasste Schick den zweiten Leverkusener Treffer, als Kobel seinen Kopfball nach Ecke von Alejandro Grimaldo stark parierte (87.). Es gab drei Minuten Nachspielzeit. Doch die Werkself brachte ihre Führung über die Runden und bejubelte ihren Erfolg ausgelassen – es war der zweite Sieg in dieser Saison in Dortmund nach dem 1:0 im DFB-Pokal.

Für die Werkself geht es mit dem 30. Spieltag in der Bundesliga weiter: Bayer 04 empfängt am Samstag, 18.4.2026, den FC Augsburg. Anstoß in der BayArena ist um 15.30 Uhr.

Bayer 04: Flekken – Andrich, Badé, Tapsoba – Culbreath (74. Vázquez), Garcia, Palacios, Grimaldo – Maza (90.+2 Tillman), Tella (74. Poku) – Kofane (54. Schick)

Tor: 0:1 Andrich (42.)

Zuschauer: 81.365

Samstag, 4. April 2026

4.4.2026: 6:3 gegen Wolfsburg – Werkself zeigt Nehmerqualitäten und dreht das Spiel

Torreicher Nachmittag mit Happy End: Bayer 04 hat am 28. Bundesliga-Spieltag gegen den VfL Wolfsburg einen Zwei-Tore-Rückstand in einen 6:3-Heimsieg gedreht. Alejandro Grimaldo mit einem Doppelpack sowie Patrik Schick, Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Malik Tillman trafen für die Werkself, die nach der Pause aufdrehte und den Tabellenvorletzten letztlich verdient bezwang.

Im Vergleich zum 3:3-Remis in Heidenheim vor der Länderspielphase veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startelf auf fünf Positionen. Neu mit dabei waren unter anderem der wiedergenesene Loïc Badé bei seinem ersten Einsatz nach acht Partien Pause und Nathan Tella, der erstmals seit Anfang Januar wieder von Beginn an mitwirkte. Für Eliesse Ben Seghir, der zunächst auf der Bank Platz nahm, war es nach überstandener Verletzung die erste Kadernominierung im Jahr 2026.

Ohne den leicht verletzten Jarell Quansah und den gelbgesperrten Aleix Garcia musste die Werkself früh eine Chance des VfL von Mohamed Amoura überstehen (3.). Auf der Gegenseite sorgte Badé vier Minuten später mit einem gefährlichen Kopfball für die erste Annäherung. In der Folge drängten die Leverkusener ihren Gegner zunehmend in dessen Hälfte. Das erste Tor des Tages erzielte jedoch Wolfsburg: Jonas Wind behauptete sich robust im Duell mit Badé und traf aus 13 Metern unter die Latte (16.). Knapp eine halbe Stunde war inzwischen absolviert, als der quirlige Ibrahim Maza in den Strafraum eindrang und von Joakim Maehle zu Fall gebracht wurde. Schiedsrichter Martin Petersen zeigte auf den Punkt, Alejandro Grimaldo verwandelte souverän (30.). Der Ausgleich währte allerdings nur kurz, unmittelbar nach dem Anstoß hämmerte Maehle den Ball zur erneuten VfL-Führung ins Tor (31.). Und es blieb ereignisreich: Edmond Tapsoba traf Amoura im eigenen Strafraum, nach Ansicht der Videobilder zeigte Petersen erneut auf den Punkt - Christian Eriksen traf ohne Probleme (39.). Genug für Durchgang eins? Keineswegs! Grimaldo verkürzte noch vor dem Pausenpfiff auf 2:3 (44.) – immens wichtig!
Mit Patrik Schick für Ezequiel Fernández startete die Werkself, getragen von der lautstarken Kurve, schwungvoll und zielstrebig in die zweite Hälfte. Und siehe da - der nächste Elfmeterpfiff! Sael Kumbedi hatte Tella zu Fall gebracht, Schick verwandelte sicher zum 3:3-Ausgleich (53.). In der Folge köpfte Tella knapp vorbei (60.), Grimaldos Fernschuss wurde geblockt (62.). Die Werkself erhöhte den Druck - und belohnte sich! Tapsoba stocherte den Ball im Gewühl des Wolfsburger Strafraums zur 4:3-Führung über die Linie (68.). Kurz darauf legte Maza infolge einer schnell ausgeführten Ecke nach - 5:3, Jubel und Erleichterung (73.)! Diesen verdienten Vorsprung verwaltete Bayer 04 anschließend souverän, der eingewechselte Malik Tillman setzte in der Nachspielzeit mit seinem 6:3 sogar noch einen drauf (90.+6). Und so sicherte sich die Werkself drei wichtige Punkte.

Weiter geht es für die Werkself am kommenden Samstag, 11.4.2026, um 15.30 Uhr beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund.

Bayer 04: Flekken - Andrich, Badé, Tapsoba - Culbreath, Fernández (46. Schick), Palacios, Grimaldo - Maza, Tella (81. Poku) - Kofane (88. Tillman)

Tore: 0:1 Wind (16.), 1:1 Grimaldo (30./Foulelfmeter), 1:2 Maehle (31.), 1:3 Eriksen (38./Foulelfmeter), 2:3 Grimaldo (44.), 3:3 Schick (53./Foulelfmeter), 4:3 Tapsoba (68.), 5:3 Maza (73.), 6:3 Tillman (90.+6)

Zuschauer: 29.619 in der BayArena

Samstag, 21. März 2026

21.3.2026: Enttäuschendes 3:3 in Heidenheim

Trotz zweimaliger Führung stand für Bayer 04 am 27. Bundesliga-Spieltag 2025/26 beim 1. FC Heidenheim 1846 das dritte Liga-Remis in Folge. In einer von der Werkself souverän geführten ersten Hälfte hatten Malik Tillman (22.) und Patrik Schick (35.) zur 2:0-Pausenführung genutzt. Nach dem Seitenwechsel kam der FCH durch Patrick Mainka (56.) und Marvin Pieringer (72.) zwar zum Ausgleich, diesen beantwortete aber erneut Schick mit seinem zweiten Kopfball-Treffer des Tages (79.). Doch wieder kamen die Gastgeber durch Pieringer zurück (85.), dieses Mal brachten die Leverkusener die Kugel trotz eines Aufbäumens in der Schlussphase allerdings nicht mehr im gegnerischen Tor unter.

Im Vergleich zum 0:2 beim FC Arsenal im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League änderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine erste Elf für die Partie in Heidenheim auf vier Positionen. Für Janis Blaswich kehrte Mark Flekken erstmals nach seiner Mitte Januar erlittenen Verletzung ins Tor zurück. Für den gelbgesperrten Edmond Tapsoba, Martin Terrier und Christian Kofane rückten Exequiel Palacios, Montrell Culbreath und Patrik Schick in die Anfangsformation.

Im 4-2-3-1-System erarbeitete sich die Werkself in der Anfangsphase die Kontrolle und Aleix Garcia meldete sein Team nach acht Minuten per Distanzschuss erstmals offensiv an. Konzentriert verteidigende Hausherren ließen danach nur wenige weitere Bayer 04-Chancen zu – bis Regisseur Garcia in Minute 22 erneut eine gute Idee hatte und mit einer punktgenauen Flanke aus dem Halbfeld am zweiten Pfosten Malik Tillman fand. Leverkusens Nummer 10 besorgte per Direktabnahme die schwarz-rote Führung. Mit dem Treffer im Rücken setzten sich die Gäste nun vorne fest und schafften es immer wieder, in den gegnerischen Strafraum vorzudringen. So auch in Minute 35, als Alejandro Grimaldo viel Zeit zum Flanken bekam und Schick in der Mitte eiskalt einköpfte – 2:0 für die Werkself! Weil spielbestimmende Leverkusener bis auf einen Kopfball von Budu Zivzivadze (42.) nichts mehr zuließen, war das auch gleichzeitig der Pausenstand.

Nach fast 70 Prozent Ballbesitz in Durchgang eins übernahm Bayer 04 auch nach dem Seitenwechsel direkt die Kontrolle, musste aber in Minute 56 den Anschlusstreffer der Gastgeber durch Patrick Mainka hinnehmen. Schwarz-Rot schüttelte sich kurz und reagierte sofort: Der eingewechselte Nathan Tella ließ zwei Heidenheimer aussteigen und schloss aus spitzem Winkel ab, Schlussmann Diant Ramaj konnte die Kugel gerade so an die Latte lenken (59.). Der FCH blieb jedoch weiterhin offensiv gefährlich und bekam in Minute 71 nach einem Foul von Robert Andrich einen Elfmeter zugesprochen. Marvin Pieringer trat an und verwandelte (72.). Der nächste Dämpfer für die Werkself, die weiterhin nach vorne spielte – und erneut traf. Schick, der bereits im Hinspiel doppelt getroffen hatte, versenkte infolge einer Ecke per Kopf (79.) und ist damit nun drittbester Bundesliga-Torschütze von Bayer 04. Doch der FCH schaffte es erneut, die Leverkusener Führung auszugleichen, Marvin Pieringer schnürte ebenfalls per Kopf den Doppelpack (85.). Auch nun versuchte Schwarz-Rot noch einmal alles, um zum Siegtreffer zu kommen, doch es sollte in der siebenminütigen Nachspielzeit nicht sein. Die Farbenstädter müssen sich auch an der Ostalb mit einem Remis begnügen.

Nun steht erst einmal die letzte Länderspielphase der laufenden Saison an, bevor an Ostern wieder ein Heimspiel wartet: Am Samstag, 4.4.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr), geht es in der BayArena gegen den VfL Wolfsburg.

Bayer 04: Flekken – Culbreath, Quansah, Andrich (85. Kofane), Grimaldo – Garcia (82. Fernández), Palacios – Maza, Tillman (82. Oermann), Poku (46. Terrier, 54. Tella) – Schick

Tore: 0:1 Tillman (22.), 0:2 Schick (35.), 1:2 Mainka (56.), 2:2 Pieringer (72.), 2:3 Schick (79.), 3:3 Pieringer (85.)

Zuschauer: 15.000

Dienstag, 17. März 2026

17.3.2026: Nach 0:2 beii Arsenal Champions League Aus

Im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League 2025/26 hat Bayer 04 beim FC Arsenal 0:2 verloren. Die Tore der Gunners erzielten Eberechi Eze (36.) und Declan Rice (63.). Trotz größer Bemühungen – vor allem in Durchgang zwei – ist die Werkself damit nach dem starken Auftritt beim 1:1-Remis im Hinspiel aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

Ohne personelle Änderungen im Vergleich zum 1:1-Remis im Hinspiel in der BayArena schickte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Mannschaft auf den Platz.Vom Anpfiff weg zeichnete sich ein - wie erwartet - hart umkämpftes Duell ab. Beide Teams zeigten sich hochkonzentriert und darauf bedacht, keine Fehler zu begehen. Die erste nennenswerte Chance ging dann auf das Konto der Gastgeber: Nach einem Eckball von rechts köpfte Gabriel in Richtung Tor, dieser verfehlte den Kasten aber weit (9.). Eine Viertelstunde war absolviert, als Janis Blaswich einen wuchtigen Schuss aus 15 Metern in Richtung Winkel von Leandro Trossard stark parierte. Nur sechs Minuten später zielte erneut Gabriel per Kopf neben den Kasten. Eine Phase, in der die Hausherren nun zunehmend auf den ersten Treffer des Tages drückten und sich Bayer 04-Schlussmann Blaswich Mal um Mal auszeichnen musste - so zum Beispiel mit herausragender Fußabwehr gegen Trossard auf der Linie (29.) sowie gegen Ben White nach nicht geklärtem Ball im Strafraum (32.). In der 36. Minute war der gut aufgelegte Keeper aber machtlos: Eberechi Eze zog aus der zweiten Reihe aus zentraler Position volley ab und traf wuchtig in den Winkel zum 1:0. Auch nach dem Gegentreffer fiel es der Werkself schwer, sich aus dem Druck der Londoner zu befreien und eigene Angriffe aufzuziehen. Somit ging es wenig später mit dem Rückstand in die Pause.

Auch in Durchgang zwei machte die Werkself engagiert weiter, hatte nun auch deutlich mehr Ballbesitz, fand aber nach wie vor nicht die entscheidende Lücke in der Gunners-Defensive. So brachte Hjulmand nach 59 Minuten mit Youngster Montrell Culbreath und Spielmacher Malik Tillman neue Kräfte. Die nächsten Großgelegenheiten boten sich jedoch den Hausherren: Erst scheiterte Viktor Gyökeres noch knapp, wenig später erhöhte Declan Rice ins rechte untere Eck zum 2:0 für Arsenal (63.). Auch Mikel Arteta wechselte nun und brachte unter anderem Kai Havertz - der Ex-Leverkusener erzielte auch direkt ein Tor, allerdings kassierte Schiedsrichter Danny Makkelie den Treffer aufgrund eines vorangegangenen Handspiels des deutschen Nationalspielers wieder ein (71.). Doch Andrich und Co. ließen sich davon nicht entmutigen und versuchten in der Schlussphase noch einmal alles. Erst bugsierte Gabriel einen Eckball von Alejandro Grimaldo fast ins eigene Tor (74.), kurz darauf köpfte Jarell Quansah nach perfekt getimter Hereingabe von Culbreath zu weit nach links (77.). Die größte Chance ergab sich in der 87. Minute nach Ablage vom stark aufspielenden Culbreath für Christian Kofane - Arsenal-Keeper David Raya verhinderte den Einschlag noch mit den Fingerspitzen. Darüber hinaus gelang der Werkself kein Treffer mehr. So blieb es beim 0:2, Bayer 04 ist damit aus der Königsklasse ausgeschieden.

Für die Werkself steht am kommenden Samstag, 21.3.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr), der 27. Bundesliga-Spieltag beim 1. FC Heidenheim 1846 an. Danach ist Länderspielpause, für zahlreiche Bayer 04-Akteure geht es jedoch zu ihren jeweiligen Nationalmannschaften.

Bayer 04: Blaswich – Quansah, Andrich (83. Fernández), Tapsoba – Poku (59. Culbreath), Palacios (68. Schick), Garcia, Grimaldo – Terrier (59. Tillman), Maza – Kofane 

Tore: 1:0 Eze (36.), 2:0 Rice (63.)

Zuschauer: 59.743

Samstag, 14. März 2026

14.3.2026: 1:1 gegen den FC Bayern – Werkself verpasst Sieg in furioser Partie

Es war ein ereignisreicher, gar spektakulärer Nachmittag in der BayArena! Am 26. Bundesliga-Spieltag 2025/26 hat die Werkself dem FC Bayern München mit einer erneut überzeugenden, kämpferischen Leistung ein 1:1-Remis abgetrotzt. Aleix Garcia hatte früh die Führung und zugleich den Halbzeitstand herbeigeführt (6.). Nach einer Roten Karte für Münchens Nicolas Jackson (42.) agierte Schwarz-Rot dann lange in Überzahl, musste jedoch in Minute 70 den Ausgleich durch Luis Diaz hinnehmen. Selbiger sah wenig später Gelb-Rot, woraufhin Bayer 04 den FCB nochmal im eigenen Sechzehner einschloss, dabei allerdings die vielen Chancen zur erneuten Führung liegen ließ. So blieb die Werkself, die auf insgesamt 20 Torschüsse kam, zwar auch im vierten Liga-Heimspiel hintereinander gegen die Bayern ungeschlagen, verpasste aber einen wichtigen Dreier.

Im Vergleich zum 1:1 gegen den FC Arsenal im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League nahm Cheftrainer Kasper Hjulmand für die Heimpartie gegen die Münchner vier Startelf-Änderungen vor: Für den gelbgesperrten Alejandro Grimaldo, Exequiel Palacios, Ibrahim Maza und Christian Kofane begannen Montrell Culbreath, Ezequiel Fernández, Malik Tillman und Patrik Schick. Der Tscheche stand damit zum 200. Mal im Trikot von Bayer 04 auf dem Feld.

Die Leverkusener legten direkt eine ähnliche Intensität wie zuvor in der Königsklasse gegen die Gunners an den Tag und schalteten nach Ballgewinnen schnell um. Allen voran Culbreath ließ auf seiner rechten Schiene Luis Diaz kaum Luft zum Atmen, eroberte nach sechs Minuten hart aber fair die Kugel und leitete auf Schick weiter. Der Jubilar setzte Aleix Garcia in Szene, der unter dem Jubel der Bayer 04-Fans zur frühen Führung traf (6.). Eine erste Antwort der Bayern folgte prompt, Nicolas Jackson schoss aber neben das Tor (9.). Ab Mitte des ersten Durchgangs übernahm der Deutsche Rekordmeister mehr und mehr die Kontrolle und kam durch Rückkehrer Jonathan Tah zum vermeintlichen Ausgleich, der Treffer wurde jedoch nach Hinweis des Video-Assistenten wegen Handspiels zurückgenommen (27.). Die Werkself blieb weiterhin diszipliniert und konterte immer wieder gefährlich: Beim Schlenzer des fleißigen Culbreath fehlten nur Zentimeter (31.). Kurz vor der Pause foulte Jackson dann Martin Terrier im Mittelfeld überhart und sah - nach erneutem Einsatz des VAR - die Rote Karte (42.). In Überzahl hätte Tillman noch das zweite Werkself-Tor erzielen können (45.), durch die Parade von Münchens Sven Ulreich blieb es aber beim 1:0 zur Halbzeitpause.

Ebenso rasant ging es weiter. Nach einem ersten frechen Versuch des eingewechselten Ibrahim Maza vom Mittelkreis (51.) meldete Diaz mit einem Lupfer übers Tor auch die Gäste offensiv an (53.). Mit einem Mann weniger standen die Bayern hinten offener, was der Werkself mehr Räume zum Kontern bot. So tauchten kurz nacheinander Tillman (58.) und Schick (60.) vor Ulreich auf, beiden fehlte aber die nötige Präzision. Das wurde vom FCB wenig später eiskalt bestraft: Zwar zählte zunächst ein Treffer des eingewechselten Harry Kane wegen Handspiels nach VAR-Einsatz nicht (61.), in Minute 70 erzielte Luis Diaz dann aber nach einem Fehlpass der Werkself in der Vorwärtsbewegung den Ausgleich. Während Bayer 04 versuchte, zu weiteren Torchancen zu kommen, dezimierten sich die Münchner erneut – Luis Diaz sah nach einer Schwalbe die Ampelkarte (84.). In doppelter Überzahl warf Schwarz-Rot noch einmal alles nach vorn, Jarell Quansah war jedoch nach einem Abpraller wenige Meter vor dem Bayern-Tor überrascht worden (86.). Noch weniger fehlte wenig später, als die BayArena nach dem vermeintlichen Siegtreffer von Joker Jonas Hofmann explodierte, auch dieses Tor wurde jedoch nach VAR-Einsatz wegen einer Abseitsposition zurückgenommen (90.+3). Und weil auch der letzte Kopfball von Quansah übers Gehäuse segelte (90.+7), stand für tapfer kämpfende Leverkusener am Ende ein 1:1-Unentschieden gegen den Tabellenführer.

Die Werkself hat nun noch zwei Auswärtsspiele vor der Brust, bevor die Länderspielphase folgt: Am kommenden Dienstag, 17.3.2026 (Anstoß: 21.00 Uhr deutscher Zeit), gastiert Bayer 04 zum Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale beim FC Arsenal. Am darauffolgenden Samstag, 21.3.2026 (Anpfiff: 15.30 Uhr), geht es für Schwarz-Rot gegen Tabellen-Schlusslicht 1. FC Heidenheim 1846.

Bayer 04: Blaswich – Quansah, Andrich, Tapsoba – Culbreath (77. Hofmann), Fernández, Garcia (77. Palacios), Tillman, Poku (86. Tella) – Terrier (46. Maza), Schick (60. Kofane)

Tore: 1:0 Garcia (6.), 1:1 Diaz (70.)

Zuschauer: 30.210

Mittwoch, 11. März 2026

11.3.2026: kämpferische Werkself überzeugt bei 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel gegen Arsenal

Im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League 2025/26 hatte Bayer 04 den FC Arsenal bereits am Rande einer Niederlage, musste spät jedoch noch den Gegentreffer zum 1:1-Endstand hinnehmen. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte hatte Robert Andrich in Minute 46 per Kopf die Leverkusener Führung herbeigeführt. In der Folge verteidigte die Werkself bis kurz vor Schluss diszipliniert und ließ kaum etwas zu, ehe die Gunners per verwandeltem Foulelfmeter von Kai Havertz ausglichen (89.).

Im Vergleich zum 3:3-Remis beim SC Freiburg hatte Chefcoach Kasper Hjulmand für das Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse eine Startelf-Änderung vorgenommen: Anstelle von Ezequiel Fernández begann Exequiel Palacios auf der Doppel-Sechs. Christian Kofane hatte bereits im Breisgau gestartet und ist nun nach seinem Einsatz gegen die Gunners mit 19 Jahren und 228 Tagen der zweitjüngste Spieler, der für Bayer 04 in einem K.-o.-Duell in der Champions League in der Anfangsformation stand – nach Rückkehrer Kai Havertz. Der Ex-Leverkusener saß zunächst auf der Bank und sah, wie sein Teamkollege Eberechi Eze einen ersten Arsenal-Freistoß neben das Tor (3.) und Kofane den ersten schwarz-roten Fernschuss in die Arme von Gäste-Keeper David Raya setzte (7.). Bayer 04 begann konzentriert, überließ den Gunners zunächst mehr den Ball und versuchte schnell umzuschalten. So wie in Minute 16, als Ibrahim Mazas Abschluss zu hoch geriet. Dem ersten Treffer näher kamen jedoch die Engländer durch Gabriel Martinelli, der kurz darauf aus spitzem Winkel die Latte traf (20.). Eine bissige Werkself erkämpfte sich mit fortschreitender Dauer mehr und mehr Spielanteile und machte es dem FC Arsenal schwer, zu Chancen zu kommen. Doch auch selbst fehlte trotz vielversprechender Gegenstöße über die emsigen Maza und Palacios meist die letzte Präzision zur Torgefahr. So blieb es beim 0:0 zur Pause.
Andrich trifft per Kopf – Havertz antwortet spät

So stark wie Bayer 04 Halbzeit eins beendet hatte, startete das Hjulmand-Team auch in Durchgang zwei: Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff scheiterte Martin Terrier erst noch per Kopf an Raya. Mit der darauffolgenden Ecke fand Alejandro Grimaldo aber am zweiten Pfosten Robert Andrich, der dem Gunners-Schlussmann keine Chance ließ (46.). Die Werkself führte – und das durchaus verdient! Die Gäste, die in der Königsklasse somit zum ersten Mal einem Rückstand hinterherliefen, taten sich gegen die gut gestaffelte Leverkusener Defensive weiterhin schwer. Schwarz-Rot dagegen verschaffte sich immer wieder offensiv Entlastung. Obwohl Bayer 04 die Gunners bis kurz vor Schluss weg vom eigenen Tor halten konnte, hatte die Führung nicht bis zum Schlusspfiff Bestand: Nach 89 Minuten verwandelte Kai Havertz einen sehr umstrittenen Elfmeter für die Gäste zum Ausgleich.

Ebenso hochkarätig geht es für die Werkself weiter: Am kommenden Samstag, 14.3.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr), ist Bayern München im Rahmen des 26. Bundesliga-Spieltags in der BayArena zu Gast. Im Anschluss reist Bayer 04 nach London, wo am darauffolgenden Dienstag, 17.3.2026 (Anstoß: 21.00 Uhr deutscher Zeit), das Achtelfinal-Rückspiel beim FC Arsenal steigt.

Bayer 04: Blaswich – Quansah, Andrich, Tapsoba – Poku, Palacios (81. Fernández), Garcia, Grimaldo – Terrier (81. Hofmann), Maza (74. Tillman) – Kofane

Tore: 1:0 Andrich (46.), 1:1 Havertz (89.)

Zuschauer: 30.210

Samstag, 7. März 2026

7.3.2026: Engagierte Werkself bei 3:3 in Freiburg

Es war ein Kampf mit offenem Visier bis zur letzten Sekunde: Bayer 04 kam beim Sport-Club Freiburg, auf eigenem Platz seit 16 Pflichtspielen ungeschlagen, zu einem 3:3 (2:2)-Unentschieden. Vor der Pause hatten Grifo (34.) und Suzuki (43.) Freiburg zweimal in Führung gebracht und Christian Kofane (37.) sowie Alejandro Grimaldo (45.+3) jeweils zum Ausgleich getroffen. Martin Terrier hatte in der zweiten Hälfte für die Führung der Werkself gesorgt (52.), Ginter glich in der Schlussphase noch aus (86.).
Grimaldo Freistoß

Im Vergleich zum 1:0-Sieg im Nachholspiel beim Hamburger SV nahm Kasper Hjulmand zwei Änderungen in seiner Anfangsformation vor. Für Exequiel Palacios und Montrell Culbreath (beide auf der Bank) rückten Ezequiel Fernández und Ernest Poku in die Startelf. Der angeschlagene Torjäger Patrik Schick gehörte noch nicht wieder zum Kader, dafür stand neben Culbreath in Emmanuel Chigozie Owen ein weiterer Akteur aus der U19 erstmals im Aufgebot. Bayer 04 begann konzentriert, Christian Kofane nahm nach drei Minuten erstmals den Freiburger Kasten ins Visier, sein Kopfball nach Flanke von Ibrahim Maza flog aber deutlich über den Querbalken. Enger war's da schon beim 20-Meter-Schuss von Martin Terrier, der knapp am Pfosten vorbei rauschte (5.). Beste kam erstmals für Freiburg in Abschlussposition (7.), doch die Werkself bestimmte die Anfangsphase, gefiel mit dominanter Spielführung und starker Ballzirkulation. Nach einer Viertelstunde dann Janis Blaswich im Mittelpunkt, der aus kurzer Distanz gegen Grifo parierte (14.). Auf der Gegenseite setzten Kofane per Kopf (21.) und Fernández (22.) aus dem Rückraum ihre Versuche zu hoch an. Freiburg, ebenso wie die Werkself noch in drei Wettbewerben vertreten, lauerte auf Umschaltmomente – und nutzte einen solchen zur Führung: Nach Günters Hereingabe stand Vincenzo Grifo am Fünfer richtig und vollendete mit etwas Glück zum 1:0 (34.). Doch Bayer 04 hatte ja Kofane: Erst verpasste der Kameruner Garcias Flanke und den Ausgleich (36.), doch unmittelbar darauf traf er nach Terriers Ablage von der Strafraumgrenze mit der Innenseite und viel Gefühl zum 1:1 (37.). Danach überschlugen sich die Ereignisse bis zur Halbzeit: Zunächst nutzte Yuito Suzuki einen starken Angriff über rechts zum Freiburger 2:1 (43.), dann packte Alejandro Grimaldo seinen linken Fuß aus und versenkte einen Freistoß traumhaft zum 2:2 (45.+3) – die Schlusspointe einer packenden ersten Hälfte.

Durchgang zwei begann mit einer Gelben Karte gegen Grimaldo (51.) – es war die fünfte, folglich fehlt der Spanier damit am kommenden Samstag gegen den FC Bayern. Dann kombinierten sich die Gäste extrem stark zum fein herausgespielten 3:2: Kofane, somit an den vergangenen vier Toren von Bayer 04 stets beteiligt, legte für Terrier auf, der mit links ins kurze Eck abschloss (52.). Und Kofane ließ kurz darauf aus ganz kurzer Distanz mit dem Kopf den vierten Treffer gegen Atubolo liegen (54.). Malik Tillman kam für Maza ins Spiel (66.), Culbreath löste Terrier ab (75.). Tim Oermann (für Poku) erlebte seine Bundesliga-Premiere für Schwarz-Rot, Palacios kam für Landsmann Fernández (82.). Doch Freiburg bewies gewohnte Resilienz und kam durch Ginter nach Flanke von Scherhant zum 3:3-Ausgleich (86.). Ginter traf kurz darauf erneut (89.), allerdings aus Abseitsposition. Wenig später war Schluss.

Für Bayer geht es mit der nächsten Englischen Woche weiter. Am Mittwoch, 11.3.2026, empfängt die Werkself Arsenal London zum Achtelfinal-Hinspiel in der UEFA Champions League (Anstoß: 18.45 Uhr). In der Bundesliga folgt die Partie in der BayArena am Samstag, 14.3.2026, um 15.30 Uhr gegen Bayern München.

Bayer 04: Blaswich – Quansah, Andrich, Tapsoba – Poku (82. Oermann), Fernández (82. Palacios), Garcia, Maza (66. Tillman), Grimaldo – Terrier (75. Culbreath), Kofane

Tore: 1:0 Grifo (34.), 1:1 Kofane (37.), 2:1 Suzuki, 2:2 Grimaldo (45.+3), 2:3 Terrier, 3:3 Ginter (86.)

Zuschauer: 34.100

Mittwoch, 4. März 2026

4.3.2026: Werkself siegt verdient 1:0 im Nachholspiel beim Hamburger SV

Den zweiten Versuch erfolgreich bestritten: Die Werkself hat die Nachholpartie des 17. Bundesliga-Spieltags beim Hamburger SV 1:0 gewonnen. Das vom Anpfiff weg spielbestimmende Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand drückte lange auf den Führungstreffer, in der 73. Minute war es dann Christian Kofane, der das verdiente Tor zum Sieg erzielte.

Im Vergleich zum 1:1-Remis gegen den 1. FSV Mainz 05 änderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Anfangsformation auf fünf Positionen: Für den verletzten Arthur begann Montrell Culbreath und gab damit sein Startelf-Debüt bei den Profis. Zudem gehörten Aleix Garcia und Ibrahim Maza anstelle von Ezequiel Fernández und Jonas Hofmann zum Aufgebot, im Angriff fingen Martin Terrier sowie Christian Kofane für ihre Kollegen Ernest Poku und Patrik Schick an. Letzterer musste wegen muskulärer Probleme passen.

Vom Anpfiff weg übernahm die Werkself das Kommando und erspielte sich früh gleich mehrere Chancen: So hatte Culbreath nach Hereingabe von links von Maza auf Höhe des zweiten Pfostens die erste Gelegenheit- der Debütant köpfte aber neben das Gehäuse (7.). Mit aussichtsreichen Aktionen ging es weiter: In Minute 13 verlängerte Terrier eine Hereingabe von Garcia per Direktabnahme in Richtung Tor und traf dabei den Querbalken. Nur einen Angriff später kam dann Maza zu Fall, Schiedsrichter Sören Storks entschied sich in der Folge für Elfmeter, nach VAR-Überprüfung revidierte er diese Entscheidung jedoch - Grund: Das Foul fand knapp außerhalb des Strafraums statt. Auch in den Folgeminuten präsentierte sich Schwarz-Rot weiter dynamisch, presste hoch und kam dadurch immer wieder zu Ballgewinnen. Die Begegnung fand nun fast ausschließlich in der Hälfte der Gastgeber statt, dafür belohnen konnten sich Kapitän Robert Andrich und Co. trotz weiterer Möglichkeiten wie beispielsweise durch Maza (30.) allerdings zunächst nicht. Der HSV hingegen gab in diesem Duell bis dato noch keinen Schuss auf den Kasten von Janis Blaswich ab. So ging es torlos in die Kabinen.

Auch nach dem Wiederanpfiff waren die Leverkusener die spielbestimmende Mannschaft und wieder wurden sie schnell durch einen Kopfball gefährlich - dieses Mal in Person von Edmond Tapsoba auf Höhe des zweiten Pfostens nach Flanke von Alejandro Grimaldo (54.). Ähnlich ging's weiter: Nach einer Ecke beförderte Tapsoba die Kugel im zweiten Versuch ins Tor, hatte zuvor jedoch den Ball mit der Hand gespielt. Bayer 04 ließ sich davon nicht entmutigen und drückte auf den Führungstreffer. Mit Erfolg! In der 73. Minute belohnte sich die Werkself endlich. Maza leistete die Vorarbeit per Lupfer hinter die Kette und Kofane vollendete mit einem wuchtigen Schuss aus spitzem Winkel! Auch mit diesem Vorsprung im Rücken zeigten die Gäste weiter sehenswerte Spielzüge, ein weiteres Tor fiel aber nicht mehr - auch, weil Blaswich gegen Vuskovic in der Nachspielzeit eine Glanztat zeigte (90.+8). So blieb es beim 1:0-Sieg für Bayer 04.

Weiter geht es für die Werkself erneut mit einer Partie in der Fremde: Am kommenden Samstag, 7.3.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr), geht es im Breisgau gegen den SC Freiburg. Anschließend heißen die Gegner FC Arsenal und Bayern München sowie Heidenheim, ehe es in die letzte Länderspielpause der Saison geht.

Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Culbreath (80. Poku), Palacios, Garcia, Maza (89. Fernández), Grimaldo - Terrier (70. Tillman), Kofane

Tor: 0:1 Kofane (73.)

Zuschauer: 57.000

Samstag, 28. Februar 2026

28.2.2026: Nur 1:1 gegen Mainz 05 – später Treffer sichert wenigstens einen Punkt

Emotionales Ende: Ein spätes Tor hat Bayer 04 in einem nach der Pause von schwarz-roter Kontrolle geprägten Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 einen Punkt gesichert. Trotz viel Ballbesitz fand die Werkself zunächst nur wenige Lücken und geriet nach 67 Minuten durch einen Treffer von Sheraldo Becker infolge eines Mainzer Konters in Rückstand. In der Schlussphase warfen die Leverkusener noch einmal alles nach vorne und kamen durch Jarell Quansah zum Ausgleich (88.).

Im Vergleich zum torlosen Remis im UCL-Play-off-Rückspiel gegen Olympiakos Piräus unter der Woche veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startformation auf drei Positionen: Für Lucas Vázquez startete Arthur auf der rechten Schiene, Ezequiel Fernández begann anstelle von Aleix Garcia auf der Doppel-Sechs und im offensiven Mittelfeld rückte Ernest Poku für Ibrahim Maza in die erste Elf. Im weißen Fanclub-Sondertrikot startete die Werkself mit viel Kontrolle und Geduld, der FSV – ohne den angeschlagenen Ex-Leverkusener Nadiem Amiri im Kader – lauerte seinerseits auf Konterchancen.

So spielte sich die Partie in einer taktisch geprägten Anfangsphase vorwiegend im Mittelfeld ab und ein Schuss von Jonas Hofmann in die Arme des Nullfünfer-Keepers Daniel Batz (4.) blieb lange Zeit der einzige Abschluss. Nach 18 Minuten musste dann auch Janis Blaswich gegen Paul Nebel ein erstes Mal ran, war aber auf dem Posten. Hinter einer erneut diszipliniert verteidigenden Dreierkette war der Werkself-Schlussmann bis zum Pausenpfiff nicht mehr gefordert. Doch auch die Leverkusener fanden offensiv trotz 65 Prozent Ballbesitz wenig Lösungen und weil Patrik Schick in Minute 37 nicht genügend Druck hinter seinen Kopfball bekam, blieb es zur Halbzeitpause beim 0:0.

Nach Wiederanpfiff verteidigten vor allem die Nullfünfer und hofften ihrerseits auf Umschaltsituationen, Bayer 04 hatte den Ball und suchte nach Lücken. Eine solche fand nach 63 Minuten der eingewechselte Martin Terrier, dessen Vorlage Schick aus aussichtsreicher Position aber zu zentral platzierte. Auf die gute Chance folgte dann jedoch der Dämpfer für Schwarz-Rot: Nach einer Leverkusener Ecke konterten die Mainzer über rechts, die Hereingabe von Paul Nebel verwertete Sheraldo Becker per volley zur Gäste-Führung (67.). Nun verlagerte die Werkself das Spiel endgültig in die Hälfte der Rheinhessen – und erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich! Joker Christian Kofane setzte sich im Laufduell durch und fand in der Mitte Jarell Quansah, der zum 1:1 einnetzte (88.). Beinahe hätten die Leverkusener noch den Siegtreffer erzielt, der Schuss von Ibrahim Maza wurde jedoch geblockt (90.+6) und der Kopfball von Edmond Tapsoba (90.+7) ging neben das Tor. So blieb es am Ende beim 1:1.

Weiter geht es für die Werkself erneut mit einer Partie unter der Woche, wenn auch dieses Mal in der Bundesliga. Am kommenden Mittwoch, 4.3.2026 (Anstoß: 20.30 Uhr), steht das Nachholspiel beim Hamburger SV auf dem Plan. Die Auswärtstickets für diese Begegnung sind ausverkauft. Es folgt am Samstag, 7.3.2026, das Auswärtsduell beim SC Freiburg.

Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Arthur (46. Tape), Fernández (72. Kofane), Palacios (82. Garcia), Grimaldo - Hofmann (59. Maza), Poku (59. Terrier) - Schick

Tore: 0:1 Becker (67.), 1:1 Quansah (88.)

Zuschauer: 30.210

Dienstag, 24. Februar 2026

24.2.2026: Grausames 0:0 gege Piräus, aber weiter

Achtelfinale! Mit einer disziplinierten Defensivleistung im Rückspiel hat sich Bayer 04 in den Play-offs der UEFA Champions League 2025/26 gegen Olympiakos Piräus durchgesetzt. Dank des 2:0-Auswärtssieges im Hinspiel reichte das torlose Remis im Heimduell in der BayArena für das Weiterkommen. Schwarz-Rot hielt den Gegner dabei über 90 Minuten weitestgehend vom eigenen Tor weg.

Nach der 1:0-Niederlage bei Union Berlin hatte Chefcoach Kasper Hjulmand seine erste Elf für das Play-off-Rückspiel in der Königsklasse auf fünf Positionen verändert. Anstelle des verletzten Loïc Badé begann Jarell Quansah in der Innenverteidigung, während Lucas Vázquez die rechte Schiene von Arthur übernahm und Exequiel Palacios im defensiven Mittelfeld Ezequiel Fernández ersetzte. Vorne kam Jonas Hofmann für Malik Tillman zu seinem ersten UCL-Einsatz in dieser Saison und mit Patrik Schick rückte der Doppelpacker aus dem Hinspiel für Christian Kofane ins Team.

Wie erwartet versuchte Olympiakos von Beginn an, Bayer 04 durch hohes Pressing in Bedrängnis zu bringen. Unbeeindruckt davon überspielte Schwarz-Rot jedoch schon in den ersten Minuten mehrmals mit schnellen Seitenwechseln die hohe griechische Abwehrkette und hätte mit etwas mehr Präzision aus den drei Möglichkeiten von Hofmann (4.) und Schick (4., 6.) frühes Kapital schlagen können. So aber entwickelte sich beim Stand von 0:0 eine ausgeglichene Partie. Trotz mehr Ballbesitz auf griechischer Seite ab Mitte der ersten Hälfte schaffte es eine bissige Werkself, den Gegner weitestgehend vom eigenen Tor fern zu halten. Weil schwarz-rote Chancen aber ebenso Mangelware blieben, ging es ohne Tore in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff waren es die Gäste, die in Person von Gelson Martins zum ersten Abschluss des zweiten Durchgangs kamen – Janis Blaswich parierte souverän (47.). Sein Gegenüber Kostas Tzolakis wäre eine Viertelstunde später gegen den Abschluss von Alejandro Grimaldo machtlos gewesen, der Spanier traf jedoch nach Vorlage des eingewechselten Ernest Poku aus spitzem Winkel nur die Latte (62.). Gegen die schnellen griechischen Angreifer stand die Werkself erneut diszipliniert und ließ lediglich Distanzschüsse zu. Vorne war es Robert Andrich, der mit seinem Kopfball über das Gehäuse nochmal für ein Raunen in der Arena sorgte (74.). Dieses entwickelte sich dann auch ohne eigenen Treffer nach dem Schlusspfiff zu einem Jubel: Dank der nächsten weißen Weste in der Königsklasse – die dritte in Folge – sicherte sich Schwarz-Rot zum neunten Mal den Einzug ins Champions-League-Achtelfinale!
Achtelfinal-Tickets exklusiv für Mitglieder

Zunächst geht es für Schwarz-Rot aber in der Bundesliga weiter. Am kommenden Samstag um 15.30 Uhr bestreitet die Werkself im Rahmen des 24. Spieltags erneut den Rasen der BayArena und trifft dort auf Mainz 05. Bereits am darauffolgenden Mittwochabend steht das Nachholspiel vom 17. Spieltag beim Hamburger SV an. Anpfiff im Volksparkstadion ist um 20.30 Uhr.

Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vázquez (77. Arthur), Palacios (72. Fernández), Garcia, Grimaldo - Hofmann (72. Culbreath), Maza (56. Poku) - Schick

Tore: Fehlanzeige

Zuschauer: 30.210

Samstag, 21. Februar 2026

21.2.2026: 0:1 bei Union Berlin – Werkself unterliegt trotz hoher Bemühungen

Die Werkself hat am 23. Bundesliga-Spieltag 0:1 beim 1. FC Union Berlin verloren. In der Partie tat sich das Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand lange schwer, Torgefahr zu entwickeln. Die Gastgeber zeigten sich mutig und belohnten sich nach einem langen Pass auf Rani Khedira in der 28. Minute mit dem Führungstreffer. Trotz größter Bemühungen – vor allem in Durchgang zwei – gelang es Schick und Co. nicht, die Partie zu drehen. Somit blieb es beim 0:1.

Im Vergleich zum 2:0-Erfolg im UCL-Play-offs-Hinspiel bei Olympiakos Piräus unter der Woche veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startformation auf fünf Positionen: In der Defensive ersetzte Loïc Badé Teamkollege Jarell Quansah, auf der rechten Außenbahn begann Arthur anstelle von Lucas Vázquez. Im Mittelfeld startete Ezequiel Fernández für Landsmann Exequiel Palacios, in der Offensive fingen Malik Tillman und Christian Kofane für Ernest Poku und Patrik Schick an.
Khedira bringt Union in Front

Die Partie startete mit einer frühen Chance für die Hausherren: Zwei Minuten nach Anpfiff brachte Unions Derrick Köhn von links einen Ball flach rein in den Strafraum, in Bedrängnis kam Teamkollege Andrej Ilic in der Mitte jedoch nicht mehr an das Spielgerät (2.). Auch in den Folgeminuten hatten eher die Hausherren mehr vom Spiel, auf der Gegenseite ließ der erste gefährliche Angriff der Werkself auf sich warten. Die Leverkusener tasteten sich zwar mit fortschreitender Spielzeit und zunehmenden Ballbesitz immer mehr heran, etwas Zählbares konnten sie daraus aber nicht kreieren. Die aussichtsreichste Aktion bis dato hatte Tillman auf dem Fuß: Badé eröffnete die Szene rechts per Pass in die Tiefe hinter den Gegenspieler zu Arthur, der Brasilianer flankte in die Mitte, wo Tillman den Ball jedoch nicht verwerten konnte (27.). So war es der FCU nur eine Minute später, der durch einen von Aljoscha Kemlein über das halbe Feld zu Rani Khedira gespielten Pass vor das Tor der Werkself kam. Dabei verlor Robert Andrich das Eins-gegen-Eins-Duell gegen den Unioner und Kemlein lupfte über Janis Blaswich hinweg die Kugel ins Tor zur 1:0-Führung (28.). Auch nach dem Gegentor tat sich Schwarz-Rot weiter schwer, Abschlüsse zu generieren. Mit dem 0:1-Rückstand aus Bayer 04-Sicht ging es in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff setzte Tillman das erste Ausrufezeichen, die Nr. 10 der Werkself zog im Alleingang in den Strafraum und wurde dann gefoult - jedoch nicht strafwürdig laut Schiedsrichter Harm Osmers (52.). Doch auch danach ging es für Maza und Co. nicht leichter von der Hand. So brachte Hjulmand in der 62. Minute mit Schick, Poku und Vázquez gleich drei neue Kräfte. Die Änderungen zeigten Wirkung und das Angriffsspiel der Leverkusener war nun belebter. In der Folge drückten die Gäste immer mehr auf den Ausgleichstreffer, die Berliner zogen sich weit in die eigene Hälfte zurück und überließen den Ball fast vollends Bayer 04. Die größte Gelegenheit hatte in der zweiten Minute der Nachspielzeit noch einmal Schick per Kopf, er nickte das Spielgerät aber über die Querlatte. So blieb es beim 0:1.

Die Werkself bestreitet am kommenden Dienstag, 24.2.2026 (Anstoß: 21.00 Uhr), ihr Play-offs-Rückspiel in der UEFA Champions League gegen Olympiakos Piräus. Das zweite Heimspiel der Woche steigt dann am Samstag, 28.2.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr) gegen Mainz 05 im Rahmen des 24. Bundesliga-Spieltags in der BayArena.

Bayer 04: Blaswich - Badé (68. Hofmann), Andrich, Tapsoba - Arthur (61. Vázquez), Fernández (61. Poku), Garcia, Grimaldo - Tillman (81. Terrier), Maza - Kofane (61. Schick)

Tor: 1:0 Khedira (28.)

Zuschauer: 22.102

Mittwoch, 18. Februar 2026

18.2.2026: 2:0 bei Olympiakos Piräus – Schick-Doppelpack lässt Werkself im Play-offs-Hinspiel jubeln

Wichtiger Sieg in der griechischen Hauptstadt! Die Werkself hat sich im Play-offs-Hinspiel der UEFA Champions League 2025/26 bei Olympiakos Piräus 2:0 (0:0) durchgesetzt. Nach einer konzentrierten ersten Hälfte mit bereits einigen sehenswerten Chancen, brachte Patrik Schick die Werkself nach einer Stunde in Folge eines perfekt ausgespielten Konters in Führung (60.). Nur 144 Sekunden später schnürte er nach einer Ecke per Kopf den Doppelpack. Bayer 04 verteidigte den Sieg souverän bis zum Abpfiff und hat sich damit eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in Leverkusen verschafft.
OLYB04

Mit unveränderter Startelf im Vergleich zum 4:0-Heimsieg in der Bundesliga gegen den FC St. Pauli ging es in das UCL-Duell mit Olympiakos, das wie zu erwarten von Beginn an hoch presste. Doch die Werkself zeigte sich dieses Mal besser darauf eingestellt - so kam Bayer 04 seinerseits zu einer ersten hochkarätigen Chance in Minute 16, nachdem Lucas Vázquez rechts per Lupfer zu Ibrahim Maza in den Strafraum spielte und der Algerier per Direktabnahme Patrik Schick in der Mitte bediente. Den Abschluss des Tschechen parierte Olymipakos-Keeper Kostas Tzolakis dann. Kurz darauf probierte es Ernest Poku, doch sein flacher Versuch aus spitzem Winkel ging rechts am Tor vorbei (17.). Die Werkself spielte sich in den Folgeminuten immer häufiger um den Sechzehner der Hausherren herum: Exequiel Palacios etwa bediente Schick im Strafraum per Heber und seinen Querpass per Kopf nahm Maza volley ab, doch den Versuch des Leverkuseners lenkte Tzolakis an die Latte (29.) - die bis dato größte und schönste Torchance des Spiels. Wenig später war es dann Poku, der von Maza bedient wurde und frei auf den Olympiakos-Keeper zu sprintete, seinen Schuss dann aber links am Tor vorbeisetzte (31.). Die vergebenen Chancen sollten sich fast rächen, als Ayoub El Kaabi einen Freistoß von Rodinei per Kopf im Tor unterbrachte (45.+1). Da Teamkollege Medhi Taremi aber in unmittelbarer Nähe seines marokkanischen Mitspielers stand und damit aktiv ins Spielgeschehen eingriff, nahm der Unparteiische Joao Pinheiro nach VAR-Überprüfung den Treffer zurück (45.+3). Nach achtminütiger Nachspielzeit pfiff der portugiesische Schiedsrichter zur Pause.

Das erste Ausrufezeichen in Durchgang zwei setzte Olympiakos mit einem erneut gefährlichen Freistoß: Giulian Biancone, der zum Wiederanpfiff für Lorenzo Pirola aufgrund einer Verletzung aus Durchgang eins eingewechselt wurde, setzte den von Christos Mouzakitis getretenen Standard aber über den Querbalken (53.). Auf Leverkusener Seite versuchte es Alejandro Grimaldo in Minute 57, hinter dem Schuss des Spaniers fehlte allerdings etwas die Kraft. Kurz darauf dann der große schwarz-rote Jubel: Poku eroberte den Ball in der eigenen Hälfte, zog das Tempo an und brachte so einen Konter ins Rollen. Der Niederländer gab daraufhin in die Spitze zu Schick, der vor Tzolakis eiskalt blieb und Bayer 04 in Führung brachte (60.)! Seinen Doppelpack macht er nur drei Minuten später perfekt, als er eine perfekte Ecke von Grimaldo zum 2:0 per Kopf verwertete (63.). Den Doppelschlag merkte man den Hausherren in der Folge an, während die Werkself deutlich die Spielkontrolle an sich riss. In der Schlussphase der Partie drängte Olympiakos dann nochmal vereinzelt auf den Anschlusstreffer, Robert Andrich und Co. verteidigen das 2:0 aber konzentriert bis zum Abpfiff und verschafften sich damit eine stabile Ausgangslage für das Rückspiel in Leverkusen (Dienstag., 24.2.2026, 21.00 Uhr).

Weiter geht es für die Werkself in der Hauptstadt. Im Rahmen des 23. Bundesliga-Spieltags 2025/26 gastiert Bayer 04 bei Union Berlin. Das Duell im Stadion An der Alten Försterei steigt am kommenden Samstag, 21.2.2026, um 15.30 Uhr.

Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vázquez (77. Arthur), Palacios, Garcia (87. Fernáandez), Grimaldo - Maza (64. Tillman), Poku (76. Terrier) - Schick (87. Kofane)

Tore: 0:1 Schick (60.), 0:2 Schick (63.)

Zuschauer: 32.400

Samstag, 14. Februar 2026

14.2.2026: Gute Karnevalsstimmung beim 4:0 gegen St.Pauli

 Bayer 04 hat nach dem Liga-Hinspiel und dem Duell im DFB-Pokal auch das dritte Spiel in dieser Saison gegen den FC St. Pauli gewonnen. Am 22. Bundesliga-Spieltag dominierte die Werkself nicht nur über weite Strecken das Spiel, sondern auch den Luftraum in der BayArena und ging bereits vor der Pause durch zwei Kopfballtore von Jarell Quansah (13.) und Patrik Schick (14.) in Führung. Nach dem Seitenwechsel blieb Schwarz-Rot weiter spielbestimmend, zeigte sich kombinationsfreudig und entschied die Partie folgerichtig durch ein weiteres Tor per Kopf von Edmond Tapsoba (52.) sowie einen hübschen Distanztreffer von Ernest Poku (78.).

Im Vergleich zum 1:1 bei Borussia Mönchengladbach veränderte Chefcoach Kasper Hjulmand seine erste Elf auf fünf Positionen: Anstelle von Loïc Badé rückte Robert Andrich in die Innenverteidigung, auf der rechten Schiene begann Lucas Vázquez für Arthur. Exequiel Palacios startete statt Ezequiel Fernández im zentralen Mittelfeld und in der Offensive ersetzten Ibrahim Maza und Ernest Poku Jonas Hofmann und Malik Tillman.

Dass sich nicht nur die vielen Neuen einiges vorgenommen hatten, zeigte der konzentrierte und bissige Beginn der Werkself. Besonders in der Luft hatte Schwarz-Rot ein ums andere Mal die Hoheit und wusste diese eiskalt zu nutzen. Zwar scheiterte Vázquez in Minute sieben noch an der eigenen Präzision, wenig später köpfte Jarell Quansah aber nach starker Vorarbeit des schnellen Poku mit Hilfe des Querbalkens zur Führung ein (13.). Mit einem Treffer gab sich die spielfreudige Hjulmand-Elf jedoch nicht zufrieden und setzte sofort nach: Am Ende einer Flanke des fleißigen Vázquez setzte sich Patrik Schick robust durch und traf ebenfalls per Kopf zum 2:0 (14.). Bayer 04 bestimmte mit der Führung im Rücken bis zur Pause das Spielgeschehen – und Schick den Kiezkicker-Strafraum. Weil der Tscheche aber nach einer guten halben Stunde in Rückenlage drüber köpfte (31.), ging es mit dem 2:0 in die Kabinen.

Zwar waren am kalten Karnevalssamstag in der eigentlich ausverkauften BayArena einige Plätze leer geblieben. Diejenigen, die den Weg jedoch trotz Kälte und Kamelle auf sich genommen hatten, bekamen auch nach Wiederanpfiff einen kontrollierten Auftritt der Werkself zu sehen. Folgerichtig dauerte es gerade einmal sieben Minuten, bis es zum dritten Mal im St. Pauli-Gehäuse klingelte. Diesmal war es Edmond Tapsoba, der Schwarz-Rot – wie sollte es anders sein – per Kopf erneut jubeln ließ (52.). Dominante Leverkusener verlagerten die Partie in der Folge endgültig in die Hälfte der Kiezkicker und wurde immer wieder durch Distanzschüsse gefährlich. Ein Abschluss von außerhalb des Strafraums war es dann auch, der für den vierten Leverkusener Treffer sorgte: Ernest Poku, eigentlich für seine Schnelligkeit bekannt, zeigte, dass er auch richtig gut schießen kann und hämmerte die Kugel in Minute 78 zur Entscheidung in die Maschen. Auch defensiv zeigte sich Bayer 04 einmal mehr makellos und feierte so nach Abpfiff nicht nur den vierten Heimsieg in Folge, sondern auch die vierte Weiße Weste in 2026.

Für die Werkself stehen die nächsten Englischen Wochen vor der Tür: Am Mittwoch, 18.2.2026 (Anstoß: 21.00 Uhr), geht es im Hinspiel der Play-offs in der UEFA Champions League gegen Olympiakos Piräus, bevor am darauffolgenden Samstag, 21.2.2026, um 15.30 Uhr das nächste Auswärtsspiel in der Bundesliga wartet. Im Stadion An der Alten Försterei tritt Schwarz-Rot am 23. Spieltag bei Union Berlin an.

Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vázquez (59. Arthur), Palacios (80. Terrier), Garcia, Grimaldo (72. Hofmann) - Maza (46. Tillman), Poku - Schick (59. Kofane)

Tore: 1:0 Quansah (13.), 2:0 Schick (14.), 3:0 Tapsoba (52.), 4:0 Poku (78.)

Zuschauer: 30.210


Samstag, 7. Februar 2026

7.2.2026: 1:1 in Mönchengladbach – Werkself verpasst fünften Pflichtspielsieg in Serie

In einem ereignisarmen Topspiel hat Bayer 04 bei Borussia Mönchengladbach den fünften Sieg in Serie verpasst. Den frühen Rückstand durch Yannik Engelhardt (10.) glich die Werkself durch ein Eigentor von Philipp Sander kurz vor dem Pausenpfiff aus (45.). Nach dem Seitenwechsel blieben Chancen auf beiden Seiten größtenteils aus, sodass das 1:1 auch nach 90 Minuten Bestand hatte.

Trainer Kasper Hjulmand hatte für das Gastspiel am Niederrhein im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen den FC St. Pauli im DFB-Pokal-Viertelfinale unter der Woche vier Startelf-Änderungen vorgenommen: Loïc Badé, Arthur, Ezequiel Fernández und Jonas Hofmann begannen anstelle von Robert Andrich, Lucas Vázquez, Exequiel Palacios und Martin Terrier.

Zehn Minuten ohne nennenswerte Offensivaktionen auf beiden Seiten waren absolviert, als ein Zuspiel von Keeper Janis Blaswich auf Aleix Garcia abgefangen wurde. Erst konnte Blaswich beim anschließenden Abschluss von Haris Tabakovic noch parieren, den Nachschuss brachte Borussias Yannik Engelhardt dann aber im Netz unter (10.). So lief die eigentlich spielbestimmende Werkself, die in dieser Phase über knapp 70 Prozent Ballbesitz verfügte, früh einem Rückstand hinterher. Die Fohlen dagegen zeigten sich griffiger in den Zweikämpfen - und unterbanden damit sämtliche Leverkusener Versuche auf den Ausgleichstreffer. Da auch die Hausherren in diesem ansonsten lange ereignisarmen Durchgang nicht zu weiteren Chancen kamen, sah es bereits nach einem 0:1-Rückstand aus Bayer 04-Sicht zur Pause aus - bis Garcia in Minute 45 aus der Distanz nochmal draufhielt. Den wuchtigen Schuss des Spaniers fälschte Borussias Philipp Sander entscheidend ins eigene Tor ab, sodass es kurz darauf mit einem 1:1 in die Kabinen ging.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs setzte Hjulmand mit der Einwechslung von Ernest Poku für Badé auf mehr Offensivpower und Tempo im eigenen Spiel. Die Werkself zeigte in der Anfangsphase ein anderes Gesicht als noch vor der Pause, ehe die Partie nach gut einer Stunde wieder abflachte. Es lief inzwischen die Schlussviertelstunde, als Alejandro Grimaldo BMG-Keeper Moritz Nicolas mal wieder auf die Probe stellte (76.). Mehr passierte bis zum Schlusspfiff nicht, sodass auch nach 90 Minuten das 1:1 auf der Anzeigetafel des Borussia-Parks stand.

Weiter geht es für die Werkself nach einer langen Trainingswoche am kommenden Samstag, 14.2.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr), mit dem Bundesliga-Heimduell gegen den FC St. Pauli. Im Anschluss daran steigt die nächste Englische Woche, beginnend mit dem Champions-League-Auswärtsspiel bei Olympiakos Piräus in Griechenland.

Bayer 04: Blaswich - Quansah, Badé (46. Poku), Tapsoba - Arthur, Fernández (65. Palacios), Garcia (88. Andrich), Grimaldo - Hofmann (80. Terrier), Tillman - Schick (80. Kofane)

Tore: 1:0 Engelhardt (10.), 1:1 Sander (45./Eigentor)

Zuschauer: 47.599

Dienstag, 3. Februar 2026

3.2.2026: 3:0 gegen St. Pauli – Werkself zieht zum dritten Mal in Folge ins Pokal-Halbfinale ein

Erneut in der Runde der letzten vier Teams! Mit einem reifen und über weite Strecken souveränen Auftritt rang Bayer 04 im Viertelfinale des DFB-Pokals 2025/26 einen mutigen FC St. Pauli nieder und steht damit zum dritten Mal in Folge im Halbfinale des Wettbewerbs. Martin Terrier hatte die Leverkusener in Minute 32 sehenswert in Führung gebracht, bevor Patrik Schick nach 63 Minuten auf 2:0 erhöhte. Der eingewechselte Jonas Hofmann machte in der Nachspielzeit den Deckel auf eine starke zweite Halbzeit der Werkself.

Im Vergleich zum 3:1-Liga-Erfolg am vergangenen Wochenende bei Eintracht Frankfurt veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine erste Elf auf drei Positionen: Für Arthur übernahm Lucas Vázquez die rechte Schiene, Ezequiel Fernández wurde im Zentrum von Exequiel Palacios ersetzt und anstelle von Christian Kofane rückte Patrik Schick in die Spitze. Die von Hjulmand auf der Pressekonferenz vor der Partie angesprochene „große Motivation“ im Pokal war der Werkself direkt anzusehen: Vom Anpfiff weg verbuchte Schwarz-Rot mehr Spielanteile, St. Pauli stand abgesehen von einer Möglichkeit nach einer Ecke in Minute vier tief und lauerte.

Nach einer Viertelstunde hebelte die Werkself die gut sortierte Kiezkicker-Defensive zum ersten Mal aus. Eine Vázquez-Flanke fand in der Mitte Martin Terrier, dessen Kopfball aber geblockt wurde. Nur eine Minute später kam Schick dem Führungstreffer noch näher, als er Pauli-Schlussmann Ben Voll bereits ausgetanzt hatte und sein Abschluss auf der Linie von Abwehrmann Karol Mets geklärt wurde. Eigentlich hatten sich die Gäste in den Folgeminuten mehr Chancen erarbeitet, da schlug die Werkself eiskalt zu: Der aktive Terrier schnappte sich die Kugel an der Strafraumgrenze und versenkte ansatzlos und volley im linken unteren Eck (32.). Beinahe hätten die Kiezkicker noch vor der Pause zurückgeschlagen. Weil Martijn Kaars das Leder jedoch über das Gehäuse setzte (39.), ging es mit der Bayer 04-Führung in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste mutig und hatten in Person des eingewechselten Ricky-Jade Jones die erste gute Tormöglichkeit (49.). Auf der anderen Seite klärte Tomoya Ando kurz vor dem einschussbereiten Schick (59.). Wenig später ließ sich der Tscheche dann aber nach einer Hereingabe von Aleix Garcia nicht noch einmal bitten und traf per Direktabnahme zum viel umjubelten 2:0 (63.). Der zweite Leverkusener Treffer zeigte Wirkung bei den Kiezkickern, die der Werkself nun mehr Räume boten und in Minute 75 Glück hatten, dass der Distanzschuss des eingewechselten Jonas Hofmann nur an den Pfosten klatschte. Doch auch er bekam in der Nachspielzeit noch eine Chance und diesmal saß sein strammer Abschluss perfekt (90.+3). Das in Anbetracht der konzentrierten zweiten Hälfte der Leverkusener verdiente 3:0 beschert der Hjulmand-Elf den dritten Halbfinal-Einzug im DFB-Pokal in Folge.

Am kommenden Samstag, 7.2.2026, geht es für die Werkself um 18.30 Uhr bei Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga weiter. Eine Woche später, am 14.2.2026, gastiert erneut der FC St. Pauli in der BayArena. Anpfiff der Liga-Partie am Karnevalssamstag ist um 15.30 Uhr.

Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vázquez (57. Arthur), Palacios (57. Fernández), Garcia (88. Badé), Grimaldo - Tillman, Terrier (65. Hofmann) - Schick (88. Kofane)

Tor: 1:0 Terrier (32.), 2:0 Schick (63.), 3:0 Hofmann (90.+2)

Zuschauer: 30.210

Samstag, 31. Januar 2026

31.1.2026: 3:1 gegen Frankfurt – Effiziente Werkself hält Eintracht auf Abstand

Mit einem 3:1 bei Eintracht Frankfurt hat Bayer 04 den dritten Sieg im dritten Pflichtspiel in Folge eingefahren. Dank einer starken Chancenverwertung sorgten Arthur (26.) und Malik Tillman (33.) am 20. Bundesliga-Spieltag für die 2:0-Pausenführung. Nach dem Anschlusstreffer der SGE durch Robin Koch (50.) hielt Schwarz-Rot den Frankfurter Angriffen tapfer stand, bevor Aleix Garcia in der Nachspielzeit für die seit Ellyes Skhiris Gelb-Roter Karte (70.) in Überzahl spielende Werkself zur Entscheidung traf (90.+3).

Cheftrainer Kasper Hjulmand hatte für das Gastspiel bei der Eintracht im Vergleich zum Play-off-Einzug in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal (3:0) vier Startelf-Änderungen vorgenommen. Für den gelbgesperrten Loïc Badé kehrte Edmond Tapsoba in die Anfangsformation zurück. Er kam zu seinem 250. Bundesligaspiel für Bayer 04. Arthur, Martin Terrier und Christian Kofane ersetzten Lucas Vázquez, den angeschlagen nicht mitgereisten Ibrahim Maza und Patrik Schick. Schon in den ersten Minuten übernahm Schwarz-Rot – an diesem Tag in Cyanblau – mit sicherem Passspiel die Kontrolle und brachte die SGE gegen den Ball durch hohes Pressing gleich mehrmals in Bedrängnis. Die erste nennenswerte Duftmarke folgte dann in Minute 17 durch einen Fernschuss von Jarell Quansah. Und schon die zweite Chance saß: Arthur, auf der rechten Schiene aktiv, kombinierte sich mit Alejandro Grimaldo herrlich in den Frankfurter Strafraum und erzielte mit seinem ersten Bundesliga-Tor die Werkself-Führung (26.). In seinem 50. Spiel im deutschen Fußball-Oberhaus wurde anschließend auch der bis dato beschäftigungslose Janis Blaswich erstmals durch Rasmus Kristensen geprüft (32.) – bevor die Leverkusener erneut zuschlugen. Kofane legte eine abgefälschte Grimaldo-Flanke auf Malik Tillman zurück, woraufhin der US-Nationalspieler zum dritten Mal im zweiten Spiel traf (33.). Eine disziplinierte Defensivleistung von Schwarz-Rot hielt das 2:0 bis zum Pausenpfiff.

Kurz nach Wiederanpfiff musste Blaswich dann zum ersten Mal im dritten Bundesliga-Einsatz für Schwarz-Rot hinter sich greifen. Robin Koch hatte eine Hereingabe im zweiten Anlauf zum Frankfurter Anschluss verwertet (50.). Die Antwort der Werkself ließ nicht lange auf sich warten, Ezequiel Fernández verzog aber von der Strafraumgrenze leicht (56.). Gegen aufgepeitschte Adlerträger kämpfte Bayer 04 nun tapfer an und war ab Minute 70 in Überzahl. Eintracht-Akteur Ellyes Skhiri hatte – nur wenige Augenblicke nach einem groben Foul an Arthur – im Mittelfeld Kofane von den Beinen geholt und sah dafür die Ampelkarte.

Mit einem Mann mehr agierten die Leverkusener inzwischen wieder dominanter, spielten aber keinen der vielen aussichtsreichen Konter konsequent zu Ende. So musste in Minute 87 einmal mehr der aufmerksame Blaswich die Führung festhalten. Für die späte Entscheidung und erleichterte Werkself-Mienen sorgte in der dritten Minute der Nachspielzeit der emsige Aleix Garcia, der über links vom eingewechselten Ernest Poku in Szene gesetzt wurde und zum 3:1-Endstand einnetzte.

Weiter geht's für die Werkself bereits am kommenden Dienstag, 3.2.2026 (Anstoß: 20.45 Uhr). Dann ist in der BayArena der FC St. Pauli zum Viertelfinale im DFB-Pokal zu Gast. In der Bundesliga sind die Leverkusener am darauffolgenden Samstag, 7.2.2025, um 18.30 Uhr bei Borussia Mönchengladbach gefragt.

Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Arthur, Fernández (64. Palacios), Garcia, Grimaldo - Tillman (82. Poku), Terrier (64. Hofmann) - Kofane (72. Schick)

Tore: 0:1 Arthur (26.), 0:2 Tillman (33.), 1:2 Koch (50.), 1:3 Garcia (90.+3)

Zuschauer: 59.000

Mittwoch, 28. Januar 2026

28.1.2026: 3:0 gegen Villarreal sichert Weiterkommen

Weiter geht die Champions-League-Reise! Am achten und letzten Spieltag der Ligaphase der Champions League 2025/26 hat Bayer 04 mit einem souveränen 3:0 gegen den FC Villarreal die Teilnahme an den Play-offs der Königsklasse perfekt gemacht. Beim reifen und kämpferischen Auftritt der Leverkusener erwischte Malik Tillman einen Sahnetag und stellte per Doppelpack (12., 35.) zur Pause auf 2:0. Alejandro Grimaldo (57.) und viel Spielkontrolle erledigten in Durchgang zwei den Rest. Die Auslosung des nächsten UCL-Gegners der Werkself erfolgt am Freitag, 30.1.2026, ab 12.00 Uhr.

Im Vergleich zum 1:0-Heimsieg in der Bundesliga gegen Werder Bremen veränderte Kasper Hjulmand seine Startelf für den letzten Spieltag der UCL-Ligaphase auf zwei Positionen: Malik Tillman und Ezequiel Fernández rückten für Ernest Poku und Jonas Hofmann in die Anfangsformation. Fernández begann neben Aleix Garcia auf der Doppel-Sechs, Ibrahim Maza rotierte eine Position nach vorn ins linke offensive Mittelfeld.

Jener Maza war es dann, der die ersten Offensivbemühungen der von Beginn an drückend überlegenen Werkself initiierte und nach elf Minuten den ersten Abschluss neben das spanische Gehäuse setzte. Die Führung eine Minute später erzielte jedoch sein Gegenpart auf der anderen Seite: US-Nationalspieler Tillman antizipierte einen versuchten Befreiungsschlag des zögerlichen Villarreal-Schlussmanns Arnau Tenas und blockte die Kugel direkt ins Netz (12.). Immer wieder lauerten wache Leverkusener auf Fehler in der gegnerischen Hintermannschaft, doch Loïc Badé (19.) und erneut Tillman konnten sie ebenso wenig in Tore ummünzen wie der emsige Maza, dessen Schuss vom Pfosten an Tenas' Rücken und dann an die Latte prallte (26.). Erfolgreicher war in Minute 35 erneut Tillman, der eine Kopfball-Ablage von Patrik Schick an der Strafraumgrenze stehend direkt zum 2:0 ins Netz hämmerte. Mit über 60 Prozent Ballbesitz und zwei Treffern auf der Haben-Seite ging es für Schwarz-Rot in die Kabine.

Mit viel Spielkontrolle startete Bayer 04 auch in Abschnitt zwei. Zwar dauerte es bis zur ersten Torchance etwas mehr als zehn Minuten – die war jedoch direkt von Erfolg gekrönt: Eine schöne Hereingabe von Lucas Vázquez veredelte Alejandro Grimaldo am zweiten Pfosten per Volley-Direktabnahme zum 3:0 (57.). Nach gut einer Stunde durfte sich dann auch der bislang beschäftigungslose Janis Blaswich beim Schuss von Nicolas Pépé auszeichnen. Weil das Werkself-Mittelfeld um den eingewechselten Exequiel Palacios, der sein Königsklassen-Debüt in dieser Saison feierte, der Offensive des Gelben U-Boots mit abgezocktem Passspiel keine Luft zum Atmen ließ, blieb es Blaswichs einzige Prüfung an diesem Abend. Doch auch der schwarz-rote Angriff hatte bis auf einen Poku-Fernschuss (85.) einige Gänge zurückgeschaltet – so standen für den zweiten eingewechselten Comebacker Edmond Tapsoba und sein Team am Ende ein 3:0-Heimsieg und der verdiente Einzug in die Play-off-Runde der Champions League.

Auf welches Team die Werkself in den anstehenden Play-off-Begegnungen um den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse trifft, entscheidet sich in der Auslosung am kommenden Freitag, 30.1.2026, ab 12.00 Uhr. Infrage kommen dabei nur die beiden Vertreter auf den Plätzen 17 und 18 der Liga-Tabelle: Olympiakos Piräus und Borussia Dortmund. Das Hinspiel wird am 17. oder 18. Februar auswärts ausgetragen, das Rückspiel findet am 24. oder 25. Februar in der BayArena statt.

Auch auf nationaler Bühne bleibt das Programm der Werkself hochkarätig: Am kommenden Samstag, 31.1.2026 (Anpfiff: 15.30 Uhr), reisen die Leverkusener zu Eintracht Frankfurt. Am darauffolgenden Dienstag, 3.2.2026, geht es ab 20.45 Uhr in der BayArena gegen den FC St. Pauli um den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals.

Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Badé - Vázquez (62. Arthur), Fernández, Garcia (70. Palacios), Grimaldo (89. Tapsoba) - Tillman, Maza (70. Poku) - Schick (62. Kofane)

Tore: 1:0 Tillman (12.), 2:0 Tillman (35.), 3:0 Grimaldo (57.)

Zuschauer: 30.210

Samstag, 24. Januar 2026

24.1.2026: Wichtiges 1:0 gegen Werder Bremen

Endlich der erste Sieg in 2026! Die Werkself hat sich am 19. Bundesliga-Spieltag 1:0 (1:0) gegen den SV Werder Bremen durchgesetzt. Das Tor des Tages erzielte Lucas Vázquez (37.) mit seinem ersten Treffer für Bayer 04. Ebenfalls erfreulich: Nach mehrmonatiger Verletzungspause feierte Exequiel Palacios sein Comeback.

Cheftrainer Kasper Hjulmand hatte seine Anfangsformation im Vergleich zum 0:2 bei Olympiakos Piräus in der UEFA Champions League auf zwei Positionen verändert: Für Ezequiel Fernández und Christian Kofane begannen Jonas Hofmann und Patrik Schick. Ins Spiel startete die Werkself mit mehr Ballbesitz, die Bremer dafür mit dem ersten Torschuss. Jens Stage hatte es nach kurz ausgeführtem Freistoß probiert, der flache Abschluss war für Janis Blaswich kein Problem (3.). Auf der Gegenseite gab es für Loïc Badé nach Flanke von Aleix Garcia eine erste Gelegenheit, die SVW-Keeper Mio Backhaus entschärfte (8.). Wenig später dann ein Jubel, der schnell verpuffte: Nach Flanke von Badé erzielte Schick einen Treffer, hatte die Kugel dabei aber mit dem Arm berührt (12.). Schiedsrichter Tobias Reichel nahm das Tor daraufhin zurück. Frei vor dem leeren Bremer Gehäuse scheiterte vier Minuten später Ernest Poku, nachdem Schick ihn per flachem Außenrist-Querpass bedient hatte (18.). Auf den ereignisreichen Beginn folgte eine ruhigere Phase. Die nächsten Chancen gehörten dann aber wieder Bayer 04: Zweimal versuchte es Schick (31., 33.), einmal Poku (34.). Und endlich fiel der verdiente Führungstreffer für Schwarz-Rot: Über mehrere Stationen am Bremer Strafraum kam die Kugel zu Ibrahim Maza, der fein zu Lucas Vázquez durchsteckte. Der Spanier ließ sich sein erstes Tor für Bayer 04 dann nicht mehr nehmen und versenkte zum 1:0 (37.)! Per Kopfball gelang Bremens Justin Njinmah beinahe der schnelle Ausgleich, der Ball traf aber nur den Pfosten (41.). Kurz vor Ende der ersten Halbzeit wuchtete auch Maza einen Weitschuss ans Aluminium (45.+1). Mit dem 1:0 aus Leverkusener Sicht ging es wenig später in die Kabinen.

Der zweite Durchgang begann schwungvoll: Für Bayer 04 probierten es Schick (47.) und Alejandro Grimaldo (50.), den zwischenzeitlichen Versuch von Bremens Romano Schmid hatte Jarell Quansah noch in höchster Not geblockt (49.). Wirklich viel passierte danach lange nicht. Große Freude dann rund 20 Minuten vor Abpfiff: Nachdem Hjulmand zuvor Fernández und Malik Tillman für Vázquez und Poku (57.) ins Spiel gebracht hatte, wechselte er in der 72. Minute Arthur und Exequiel Palacios für Maza und Garcia ein. Palacios feierte damit nach mehrmonatiger Verletzung seine lang ersehnte Rückkehr. Mit dem argentinischen Weltmeister und den weiteren Neuen auf dem Platz kam Schwarz-Rot im Anschluss wieder zu guten Möglichkeiten. Grimaldo etwa scheiterte nur knapp aus kurzer Distanz an Bremens Schlussmann Mio Backhaus (75.). Hinten agierten die Leverkusener zudem aufmerksam und verteidigten die Führung konsequent, so brachten sie den Sieg souverän über die Zeit.

Weiter geht es für die Werkself mit einem wichtigen Champions-League-Spiel: Zum Abschluss der Ligaphase empfängt Bayer 04, derzeit auf Platz 20 der Gesamttabelle, den international bisher noch sieglosen FC Villarreal, aktuell auf Rang 31. Die Partie, in der es für die Leverkusener um das Ticket für die Play-off-Runde geht, steigt am Mittwoch, 28.1.2026 um 21.00 Uhr in der BayArena. Nur die Mannschaften auf den Plätzen 9 bis einschließlich 24 bestreiten im Februar die Play-off-Runde.

Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Badé - Vázquez (57. Fernández), Maza (72. Arthur), Garcia (72. Palacios), Grimaldo - Hofmann, Poku (57. Tillman) - Schick

Tor: 1:0 Vázquez (37.)

Zuschauer: 30.210

Dienstag, 20. Januar 2026

20.1.2026: Schmerzliche 2:0 Niederlage in Piräus

Im Vergleich zum 0:1 in der Bundesliga bei der TSG Hoffenheim veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startelf auf vier Positionen: Für den verletzten Mark Flekken hütete Janis Blaswich das Tor, vor ihm starteten Lucas Vázquez, Ibrahim Maza und Christian Kofane anstelle von Arthur, Malik Tillman und Patrik Schick. 

Mit Anstoß für die Werkself und aggressivem sowie hohem Pressing auf Seiten der Hausherren begann die Partie. Olympiakos erarbeitete sich dadurch früh eine erste Ecke - und diese führte prompt zum Gegentor für Schwarz-Rot. Costinha hatte den Standard von Rodinei per Kopf abgenommen und im Tor versenkt - 1:0 für Piräus (2.).Auf den Fehlstart reagierte Bayer 04 mit überwiegendem Ballbesitz. Die erste Chance zum Ausgleich bot sich auf der Gegenseite Loïc Badé ebenso bei einer Ecke. Im Getümmel schloss der Verteidiger ab, Torwart Kostas Tzolakis parierte (10.). Anschließend versuchte es Vázquez nach Steckpass aus spitzem Winkel, der Piräus-Keeper war erneut zur Stelle (16.). Hohes Tempo und feurige Stimmung - auch von den Rängen - gab es auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte. Als nächstes hatte Kofane den Ausgleich auf dem Fuß, dem Kameruner gelang es jedoch nicht, eine scharfe flache Hereingabe von links zu verwerten (25.). Beim Abschluss von Alejandro Grimaldo etwas mehr als zehn Minuten später war wieder Tzolakis da und kratzte den Schuss noch aus der linken unteren Ecke (37.). Ebenso bei einer Doppelchance von Kofane und Grimaldo (45.). Derweil freuten sich auf der Gegenseite die abgezockten Hausherren nach einem Konter über den nächsten Treffer wenige Momente vor der Pause. Mehdi Taremi hatte eiskalt auf 2:0 erhöht (45.+1). Die intensive und bittere erste Hälfte endete kurz darauf. Viel Anlaufzeit benötigte auch der zweite Durchgang nicht. Los ging es in Minute 47 mit einem Schuss von Maza, nachdem sich Ezequiel Fernández auf der linken Seite stark behauptet hatte und den Ball zum Algerier durchsteckte. Mit der Fußspitze lenkte Tzolakis die Kugel raus. Die Partie gestaltete sich auch in der Folge kämpferisch und zweikampfbetont. 

Kasper Hjulmand wechselte im Verlaufe der Begegnung und brachte Tillman für Vázquez, Arthur für Maza und Schick für Kofane. Diszipliniert und mit vollem Einsatz kämpfte Schwarz-Rot auch mit den drei frischen Kräften auf dem Platz. Am kompakten Abwehrriegel von Olympiakos biss sich die Werkself allerdings schlichtweg die Zähne aus - ein ums andere Mal! Schick etwa hatte in der 80. Minute nach flacher Arthur-Hereingabe mit dem 16. Leverkusener Torschuss eine hundertprozentige Möglichkeit auf dem Fuß, scheiterte allerdings wie seine Mitspieler am an diesem Abend stark aufgelegten Kostas Tzolakis. Nach fünfminütiger Verlängerung endete die Partie 0:2 aus Leverkusener Sicht.
Ausblick: Zu Hause gegen Bremen

Weiter geht es mit einem Heimspiel: Im Rahmen des 19. Bundesliga-Spieltags 2025/26 empfängt die Werkself Werder Bremen in der BayArena. Anstoß der Partie ist am kommenden Samstag, 24.1.2026, um 15.30 Uhr.

Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Badé - Vázquez (58. Tillman), Fernández, Garcia, Grimaldo - Maza (70. Arthur), Poku (81. Culbreath) - Kofane (70. Schick)

Tore: 1:0 Costinha (2.), 2:0 Taremi (45.+1)

Zuschauer: 32.400

Samstag, 17. Januar 2026

17.1.2026: Fehlstart für die Werkself - Bayer verliert 1:0 in Hoffenheim

Vor diesem Spieltag war es Bayer Leverkusen in dieser Saison erst einmal gelungen, nach einem Rückstand in der Bundesliga zu punkten: beim 3:1-Sieg im letzten Spiel vor der Winterpause in Leipzig. Die anderen fünf Male ging die Werkself bislang stets als Verlierer vom Rasen. Auch bei der TSG Hoffenheim sah sich die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand mit einem Pausenrückstand konfrontiert. Doch wieder einmal schaffte sie es nicht, das Blatt zu wenden. Die Rheinländer unterlagen den formstarken Kraichgauern mit 0:1 (0:1).

Bayer-Coach Hjulmand hatte sein Team im Vergleich zur 1:4-Auftaktniederlage vor einer Woche gegen den VfB Stuttgart auf drei Positionen verändert. Loic Badé, Ernest Poku und Patrik Schick begannen anstelle von Jeanuel Belocian, Nathan Tella und Martin Terrier. Die Afrika-Cup-Rückkehrer Ibrahim Maza und Christian Kofane nahmen zunächst auf der Bank Platz.

Auch wenn die Hoffenheimer im Gegensatz zur Werkself, deren Spiel beim Hamburger SV unter der Woche ausgefallen war, weniger Zeit zur Regeneration hatten, machten sie in den Anfangsminuten den frischeren Eindruck. Das Team von Trainer Christian Ilzer setzte sich früh in der Hälfte der Gäste fest – und ging dann durch einen direkt verwandelten Freistoß von Wouter Burger mit 1:0 in Führung (9.). Leverkusens Keeper Mark Flekken hatte wohl mit einer Flanke gerechnet, stand daher etwas zu weit vor seinem Gehäuse und konnte den Einschlag nicht mehr verhindern.

Erst nach rund 20 Minuten kam Bayer etwas besser ins Spiel, ohne dabei sonderlich viel Torgefahr auszustrahlen. Ein Schuss aus der Distanz von Malik Tillman war vielleicht schon die beste Gelegenheit der Gäste in der ersten Halbzeit (24.). Zielstrebiger in seinen Offensivaktionen war aber weiter die TSG, die dann auch verdient mit einer Führung im Rücken in die Kabinen ging.

Hjulmand reagierte zur Pause und brachte Maza und Kofane. Zunächst aber hatte Bayer Glück, nicht gleich den zweiten Treffer kassiert zu haben. Beim Schuss von Burger machte Flekken erneut keinen sicheren Eindruck (50.), bei der Doppelchance von Vladimir Coufal und Alexander Prass musste sich Hoffenheim ärgern, nicht nachgelegt zu haben. Eine halbe Stunde vor dem Ende ging es dann für Flekken nicht mehr weiter. Der Niederländer hatte sich am Oberschenkel verletzt. Für ihn kam Janis Blaswich.

In der 68. Minute bot sich Leverkusens Torjäger Schick die große Chance, den Ausgleich zu erzielen. TSG-Kapitän Oliver Baumann hatte zuvor einen Freistoß von Alejandro Grimaldo pariert. Der tschechische Angreifer in Diensten des Werksklubs schloss mit seinem etwas schwächeren rechten Fuß überhastet ab und zielte deutlich drüber. Da wäre mehr möglich gewesen.

Leverkusen spielte weiter nicht gut und leistete sich zu viele Fehler im Spielaufbau, durfte sich aber weiter etwas ausrechnen, da Hoffenheim die Entscheidung verpasste. Schick blieb indes glücklos und wurde geblockt (81.). Somit blieb es beim knappen 0:1 aus Leverkusener Sicht.

Weiter geht es für die Werkself am Dienstag (21 Uhr) in Griechenland. Bei Meister Olympiakos Piräus steigt für Bayer das vorletzte Spiel der Ligaphase in der Champions League. In der Bundesliga steht für Hjulmands Team als nächstes das Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen Werder Bremen an.

Bayer 04: Flekken (60. Blaswich) – Quansah, Bade, Andrich – Garcia, Frernandez (46. Kofane) – Poku (74. Tella, 81. Hofmann), Grimaldi, Tillman, Arthur (46. Maza), Schick

Tore: 1:0 Burger (9.)

Zuschauer: 26.957