Samstag, 7. März 2026

7.3.2026: Engagierte Werkself bei 3:3 in Freiburg

Es war ein Kampf mit offenem Visier bis zur letzten Sekunde: Bayer 04 kam beim Sport-Club Freiburg, auf eigenem Platz seit 16 Pflichtspielen ungeschlagen, zu einem 3:3 (2:2)-Unentschieden. Vor der Pause hatten Grifo (34.) und Suzuki (43.) Freiburg zweimal in Führung gebracht und Christian Kofane (37.) sowie Alejandro Grimaldo (45.+3) jeweils zum Ausgleich getroffen. Martin Terrier hatte in der zweiten Hälfte für die Führung der Werkself gesorgt (52.), Ginter glich in der Schlussphase noch aus (86.).
Grimaldo Freistoß

Im Vergleich zum 1:0-Sieg im Nachholspiel beim Hamburger SV nahm Kasper Hjulmand zwei Änderungen in seiner Anfangsformation vor. Für Exequiel Palacios und Montrell Culbreath (beide auf der Bank) rückten Ezequiel Fernández und Ernest Poku in die Startelf. Der angeschlagene Torjäger Patrik Schick gehörte noch nicht wieder zum Kader, dafür stand neben Culbreath in Emmanuel Chigozie Owen ein weiterer Akteur aus der U19 erstmals im Aufgebot. Bayer 04 begann konzentriert, Christian Kofane nahm nach drei Minuten erstmals den Freiburger Kasten ins Visier, sein Kopfball nach Flanke von Ibrahim Maza flog aber deutlich über den Querbalken. Enger war's da schon beim 20-Meter-Schuss von Martin Terrier, der knapp am Pfosten vorbei rauschte (5.). Beste kam erstmals für Freiburg in Abschlussposition (7.), doch die Werkself bestimmte die Anfangsphase, gefiel mit dominanter Spielführung und starker Ballzirkulation. Nach einer Viertelstunde dann Janis Blaswich im Mittelpunkt, der aus kurzer Distanz gegen Grifo parierte (14.). Auf der Gegenseite setzten Kofane per Kopf (21.) und Fernández (22.) aus dem Rückraum ihre Versuche zu hoch an. Freiburg, ebenso wie die Werkself noch in drei Wettbewerben vertreten, lauerte auf Umschaltmomente – und nutzte einen solchen zur Führung: Nach Günters Hereingabe stand Vincenzo Grifo am Fünfer richtig und vollendete mit etwas Glück zum 1:0 (34.). Doch Bayer 04 hatte ja Kofane: Erst verpasste der Kameruner Garcias Flanke und den Ausgleich (36.), doch unmittelbar darauf traf er nach Terriers Ablage von der Strafraumgrenze mit der Innenseite und viel Gefühl zum 1:1 (37.). Danach überschlugen sich die Ereignisse bis zur Halbzeit: Zunächst nutzte Yuito Suzuki einen starken Angriff über rechts zum Freiburger 2:1 (43.), dann packte Alejandro Grimaldo seinen linken Fuß aus und versenkte einen Freistoß traumhaft zum 2:2 (45.+3) – die Schlusspointe einer packenden ersten Hälfte.

Durchgang zwei begann mit einer Gelben Karte gegen Grimaldo (51.) – es war die fünfte, folglich fehlt der Spanier damit am kommenden Samstag gegen den FC Bayern. Dann kombinierten sich die Gäste extrem stark zum fein herausgespielten 3:2: Kofane, somit an den vergangenen vier Toren von Bayer 04 stets beteiligt, legte für Terrier auf, der mit links ins kurze Eck abschloss (52.). Und Kofane ließ kurz darauf aus ganz kurzer Distanz mit dem Kopf den vierten Treffer gegen Atubolo liegen (54.). Malik Tillman kam für Maza ins Spiel (66.), Culbreath löste Terrier ab (75.). Tim Oermann (für Poku) erlebte seine Bundesliga-Premiere für Schwarz-Rot, Palacios kam für Landsmann Fernández (82.). Doch Freiburg bewies gewohnte Resilienz und kam durch Ginter nach Flanke von Scherhant zum 3:3-Ausgleich (86.). Ginter traf kurz darauf erneut (89.), allerdings aus Abseitsposition. Wenig später war Schluss.

Für Bayer geht es mit der nächsten Englischen Woche weiter. Am Mittwoch, 11.3.2026, empfängt die Werkself Arsenal London zum Achtelfinal-Hinspiel in der UEFA Champions League (Anstoß: 18.45 Uhr). In der Bundesliga folgt die Partie in der BayArena am Samstag, 14.3.2026, um 15.30 Uhr gegen Bayern München.

Bayer 04: Blaswich – Quansah, Andrich, Tapsoba – Poku (82. Oermann), Fernández (82. Palacios), Garcia, Maza (66. Tillman), Grimaldo – Terrier (75. Culbreath), Kofane

Tore: 1:0 Grifo (34.), 1:1 Kofane (37.), 2:1 Suzuki, 2:2 Grimaldo (45.+3), 2:3 Terrier, 3:3 Ginter (86.)

Zuschauer: 34.100

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen