Bayer 04 hat nach dem Liga-Hinspiel und dem Duell im DFB-Pokal auch das dritte Spiel in dieser Saison gegen den FC St. Pauli gewonnen. Am 22. Bundesliga-Spieltag dominierte die Werkself nicht nur über weite Strecken das Spiel, sondern auch den Luftraum in der BayArena und ging bereits vor der Pause durch zwei Kopfballtore von Jarell Quansah (13.) und Patrik Schick (14.) in Führung. Nach dem Seitenwechsel blieb Schwarz-Rot weiter spielbestimmend, zeigte sich kombinationsfreudig und entschied die Partie folgerichtig durch ein weiteres Tor per Kopf von Edmond Tapsoba (52.) sowie einen hübschen Distanztreffer von Ernest Poku (78.).
Im Vergleich zum 1:1 bei Borussia Mönchengladbach veränderte Chefcoach Kasper Hjulmand seine erste Elf auf fünf Positionen: Anstelle von Loïc Badé rückte Robert Andrich in die Innenverteidigung, auf der rechten Schiene begann Lucas Vázquez für Arthur. Exequiel Palacios startete statt Ezequiel Fernández im zentralen Mittelfeld und in der Offensive ersetzten Ibrahim Maza und Ernest Poku Jonas Hofmann und Malik Tillman.
Dass sich nicht nur die vielen Neuen einiges vorgenommen hatten, zeigte der konzentrierte und bissige Beginn der Werkself. Besonders in der Luft hatte Schwarz-Rot ein ums andere Mal die Hoheit und wusste diese eiskalt zu nutzen. Zwar scheiterte Vázquez in Minute sieben noch an der eigenen Präzision, wenig später köpfte Jarell Quansah aber nach starker Vorarbeit des schnellen Poku mit Hilfe des Querbalkens zur Führung ein (13.). Mit einem Treffer gab sich die spielfreudige Hjulmand-Elf jedoch nicht zufrieden und setzte sofort nach: Am Ende einer Flanke des fleißigen Vázquez setzte sich Patrik Schick robust durch und traf ebenfalls per Kopf zum 2:0 (14.). Bayer 04 bestimmte mit der Führung im Rücken bis zur Pause das Spielgeschehen – und Schick den Kiezkicker-Strafraum. Weil der Tscheche aber nach einer guten halben Stunde in Rückenlage drüber köpfte (31.), ging es mit dem 2:0 in die Kabinen.
Zwar waren am kalten Karnevalssamstag in der eigentlich ausverkauften BayArena einige Plätze leer geblieben. Diejenigen, die den Weg jedoch trotz Kälte und Kamelle auf sich genommen hatten, bekamen auch nach Wiederanpfiff einen kontrollierten Auftritt der Werkself zu sehen. Folgerichtig dauerte es gerade einmal sieben Minuten, bis es zum dritten Mal im St. Pauli-Gehäuse klingelte. Diesmal war es Edmond Tapsoba, der Schwarz-Rot – wie sollte es anders sein – per Kopf erneut jubeln ließ (52.). Dominante Leverkusener verlagerten die Partie in der Folge endgültig in die Hälfte der Kiezkicker und wurde immer wieder durch Distanzschüsse gefährlich. Ein Abschluss von außerhalb des Strafraums war es dann auch, der für den vierten Leverkusener Treffer sorgte: Ernest Poku, eigentlich für seine Schnelligkeit bekannt, zeigte, dass er auch richtig gut schießen kann und hämmerte die Kugel in Minute 78 zur Entscheidung in die Maschen. Auch defensiv zeigte sich Bayer 04 einmal mehr makellos und feierte so nach Abpfiff nicht nur den vierten Heimsieg in Folge, sondern auch die vierte Weiße Weste in 2026.
Für die Werkself stehen die nächsten Englischen Wochen vor der Tür: Am Mittwoch, 18.2.2026 (Anstoß: 21.00 Uhr), geht es im Hinspiel der Play-offs in der UEFA Champions League gegen Olympiakos Piräus, bevor am darauffolgenden Samstag, 21.2.2026, um 15.30 Uhr das nächste Auswärtsspiel in der Bundesliga wartet. Im Stadion An der Alten Försterei tritt Schwarz-Rot am 23. Spieltag bei Union Berlin an.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vázquez (59. Arthur), Palacios (80. Terrier), Garcia, Grimaldo (72. Hofmann) - Maza (46. Tillman), Poku - Schick (59. Kofane)
Tore: 1:0 Quansah (13.), 2:0 Schick (14.), 3:0 Tapsoba (52.), 4:0 Poku (78.)
Zuschauer: 30.210
Samstag, 14. Februar 2026
14.2.2026: Gute Karnevalsstimmung beim 4:0 gegen St.Pauli
Samstag, 7. Februar 2026
7.2.2026: 1:1 in Mönchengladbach – Werkself verpasst fünften Pflichtspielsieg in Serie
In einem ereignisarmen Topspiel hat Bayer 04 bei Borussia Mönchengladbach den fünften Sieg in Serie verpasst. Den frühen Rückstand durch Yannik Engelhardt (10.) glich die Werkself durch ein Eigentor von Philipp Sander kurz vor dem Pausenpfiff aus (45.). Nach dem Seitenwechsel blieben Chancen auf beiden Seiten größtenteils aus, sodass das 1:1 auch nach 90 Minuten Bestand hatte.
Trainer Kasper Hjulmand hatte für das Gastspiel am Niederrhein im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen den FC St. Pauli im DFB-Pokal-Viertelfinale unter der Woche vier Startelf-Änderungen vorgenommen: Loïc Badé, Arthur, Ezequiel Fernández und Jonas Hofmann begannen anstelle von Robert Andrich, Lucas Vázquez, Exequiel Palacios und Martin Terrier.
Zehn Minuten ohne nennenswerte Offensivaktionen auf beiden Seiten waren absolviert, als ein Zuspiel von Keeper Janis Blaswich auf Aleix Garcia abgefangen wurde. Erst konnte Blaswich beim anschließenden Abschluss von Haris Tabakovic noch parieren, den Nachschuss brachte Borussias Yannik Engelhardt dann aber im Netz unter (10.). So lief die eigentlich spielbestimmende Werkself, die in dieser Phase über knapp 70 Prozent Ballbesitz verfügte, früh einem Rückstand hinterher. Die Fohlen dagegen zeigten sich griffiger in den Zweikämpfen - und unterbanden damit sämtliche Leverkusener Versuche auf den Ausgleichstreffer. Da auch die Hausherren in diesem ansonsten lange ereignisarmen Durchgang nicht zu weiteren Chancen kamen, sah es bereits nach einem 0:1-Rückstand aus Bayer 04-Sicht zur Pause aus - bis Garcia in Minute 45 aus der Distanz nochmal draufhielt. Den wuchtigen Schuss des Spaniers fälschte Borussias Philipp Sander entscheidend ins eigene Tor ab, sodass es kurz darauf mit einem 1:1 in die Kabinen ging.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs setzte Hjulmand mit der Einwechslung von Ernest Poku für Badé auf mehr Offensivpower und Tempo im eigenen Spiel. Die Werkself zeigte in der Anfangsphase ein anderes Gesicht als noch vor der Pause, ehe die Partie nach gut einer Stunde wieder abflachte. Es lief inzwischen die Schlussviertelstunde, als Alejandro Grimaldo BMG-Keeper Moritz Nicolas mal wieder auf die Probe stellte (76.). Mehr passierte bis zum Schlusspfiff nicht, sodass auch nach 90 Minuten das 1:1 auf der Anzeigetafel des Borussia-Parks stand.
Weiter geht es für die Werkself nach einer langen Trainingswoche am kommenden Samstag, 14.2.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr), mit dem Bundesliga-Heimduell gegen den FC St. Pauli. Im Anschluss daran steigt die nächste Englische Woche, beginnend mit dem Champions-League-Auswärtsspiel bei Olympiakos Piräus in Griechenland.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Badé (46. Poku), Tapsoba - Arthur, Fernández (65. Palacios), Garcia (88. Andrich), Grimaldo - Hofmann (80. Terrier), Tillman - Schick (80. Kofane)
Tore: 1:0 Engelhardt (10.), 1:1 Sander (45./Eigentor)
Zuschauer: 47.599
Dienstag, 3. Februar 2026
3.2.2026: 3:0 gegen St. Pauli – Werkself zieht zum dritten Mal in Folge ins Pokal-Halbfinale ein
Erneut in der Runde der letzten vier Teams! Mit einem reifen und über weite Strecken souveränen Auftritt rang Bayer 04 im Viertelfinale des DFB-Pokals 2025/26 einen mutigen FC St. Pauli nieder und steht damit zum dritten Mal in Folge im Halbfinale des Wettbewerbs. Martin Terrier hatte die Leverkusener in Minute 32 sehenswert in Führung gebracht, bevor Patrik Schick nach 63 Minuten auf 2:0 erhöhte. Der eingewechselte Jonas Hofmann machte in der Nachspielzeit den Deckel auf eine starke zweite Halbzeit der Werkself.
Im Vergleich zum 3:1-Liga-Erfolg am vergangenen Wochenende bei Eintracht Frankfurt veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine erste Elf auf drei Positionen: Für Arthur übernahm Lucas Vázquez die rechte Schiene, Ezequiel Fernández wurde im Zentrum von Exequiel Palacios ersetzt und anstelle von Christian Kofane rückte Patrik Schick in die Spitze. Die von Hjulmand auf der Pressekonferenz vor der Partie angesprochene „große Motivation“ im Pokal war der Werkself direkt anzusehen: Vom Anpfiff weg verbuchte Schwarz-Rot mehr Spielanteile, St. Pauli stand abgesehen von einer Möglichkeit nach einer Ecke in Minute vier tief und lauerte.
Nach einer Viertelstunde hebelte die Werkself die gut sortierte Kiezkicker-Defensive zum ersten Mal aus. Eine Vázquez-Flanke fand in der Mitte Martin Terrier, dessen Kopfball aber geblockt wurde. Nur eine Minute später kam Schick dem Führungstreffer noch näher, als er Pauli-Schlussmann Ben Voll bereits ausgetanzt hatte und sein Abschluss auf der Linie von Abwehrmann Karol Mets geklärt wurde. Eigentlich hatten sich die Gäste in den Folgeminuten mehr Chancen erarbeitet, da schlug die Werkself eiskalt zu: Der aktive Terrier schnappte sich die Kugel an der Strafraumgrenze und versenkte ansatzlos und volley im linken unteren Eck (32.). Beinahe hätten die Kiezkicker noch vor der Pause zurückgeschlagen. Weil Martijn Kaars das Leder jedoch über das Gehäuse setzte (39.), ging es mit der Bayer 04-Führung in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste mutig und hatten in Person des eingewechselten Ricky-Jade Jones die erste gute Tormöglichkeit (49.). Auf der anderen Seite klärte Tomoya Ando kurz vor dem einschussbereiten Schick (59.). Wenig später ließ sich der Tscheche dann aber nach einer Hereingabe von Aleix Garcia nicht noch einmal bitten und traf per Direktabnahme zum viel umjubelten 2:0 (63.). Der zweite Leverkusener Treffer zeigte Wirkung bei den Kiezkickern, die der Werkself nun mehr Räume boten und in Minute 75 Glück hatten, dass der Distanzschuss des eingewechselten Jonas Hofmann nur an den Pfosten klatschte. Doch auch er bekam in der Nachspielzeit noch eine Chance und diesmal saß sein strammer Abschluss perfekt (90.+3). Das in Anbetracht der konzentrierten zweiten Hälfte der Leverkusener verdiente 3:0 beschert der Hjulmand-Elf den dritten Halbfinal-Einzug im DFB-Pokal in Folge.
Am kommenden Samstag, 7.2.2026, geht es für die Werkself um 18.30 Uhr bei Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga weiter. Eine Woche später, am 14.2.2026, gastiert erneut der FC St. Pauli in der BayArena. Anpfiff der Liga-Partie am Karnevalssamstag ist um 15.30 Uhr.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vázquez (57. Arthur), Palacios (57. Fernández), Garcia (88. Badé), Grimaldo - Tillman, Terrier (65. Hofmann) - Schick (88. Kofane)
Tor: 1:0 Terrier (32.), 2:0 Schick (63.), 3:0 Hofmann (90.+2)
Zuschauer: 30.210
Samstag, 31. Januar 2026
31.1.2026: 3:1 gegen Frankfurt – Effiziente Werkself hält Eintracht auf Abstand
Mit einem 3:1 bei Eintracht Frankfurt hat Bayer 04 den dritten Sieg im dritten Pflichtspiel in Folge eingefahren. Dank einer starken Chancenverwertung sorgten Arthur (26.) und Malik Tillman (33.) am 20. Bundesliga-Spieltag für die 2:0-Pausenführung. Nach dem Anschlusstreffer der SGE durch Robin Koch (50.) hielt Schwarz-Rot den Frankfurter Angriffen tapfer stand, bevor Aleix Garcia in der Nachspielzeit für die seit Ellyes Skhiris Gelb-Roter Karte (70.) in Überzahl spielende Werkself zur Entscheidung traf (90.+3).
Cheftrainer Kasper Hjulmand hatte für das Gastspiel bei der Eintracht im Vergleich zum Play-off-Einzug in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal (3:0) vier Startelf-Änderungen vorgenommen. Für den gelbgesperrten Loïc Badé kehrte Edmond Tapsoba in die Anfangsformation zurück. Er kam zu seinem 250. Bundesligaspiel für Bayer 04. Arthur, Martin Terrier und Christian Kofane ersetzten Lucas Vázquez, den angeschlagen nicht mitgereisten Ibrahim Maza und Patrik Schick. Schon in den ersten Minuten übernahm Schwarz-Rot – an diesem Tag in Cyanblau – mit sicherem Passspiel die Kontrolle und brachte die SGE gegen den Ball durch hohes Pressing gleich mehrmals in Bedrängnis. Die erste nennenswerte Duftmarke folgte dann in Minute 17 durch einen Fernschuss von Jarell Quansah. Und schon die zweite Chance saß: Arthur, auf der rechten Schiene aktiv, kombinierte sich mit Alejandro Grimaldo herrlich in den Frankfurter Strafraum und erzielte mit seinem ersten Bundesliga-Tor die Werkself-Führung (26.). In seinem 50. Spiel im deutschen Fußball-Oberhaus wurde anschließend auch der bis dato beschäftigungslose Janis Blaswich erstmals durch Rasmus Kristensen geprüft (32.) – bevor die Leverkusener erneut zuschlugen. Kofane legte eine abgefälschte Grimaldo-Flanke auf Malik Tillman zurück, woraufhin der US-Nationalspieler zum dritten Mal im zweiten Spiel traf (33.). Eine disziplinierte Defensivleistung von Schwarz-Rot hielt das 2:0 bis zum Pausenpfiff.
Kurz nach Wiederanpfiff musste Blaswich dann zum ersten Mal im dritten Bundesliga-Einsatz für Schwarz-Rot hinter sich greifen. Robin Koch hatte eine Hereingabe im zweiten Anlauf zum Frankfurter Anschluss verwertet (50.). Die Antwort der Werkself ließ nicht lange auf sich warten, Ezequiel Fernández verzog aber von der Strafraumgrenze leicht (56.). Gegen aufgepeitschte Adlerträger kämpfte Bayer 04 nun tapfer an und war ab Minute 70 in Überzahl. Eintracht-Akteur Ellyes Skhiri hatte – nur wenige Augenblicke nach einem groben Foul an Arthur – im Mittelfeld Kofane von den Beinen geholt und sah dafür die Ampelkarte.
Mit einem Mann mehr agierten die Leverkusener inzwischen wieder dominanter, spielten aber keinen der vielen aussichtsreichen Konter konsequent zu Ende. So musste in Minute 87 einmal mehr der aufmerksame Blaswich die Führung festhalten. Für die späte Entscheidung und erleichterte Werkself-Mienen sorgte in der dritten Minute der Nachspielzeit der emsige Aleix Garcia, der über links vom eingewechselten Ernest Poku in Szene gesetzt wurde und zum 3:1-Endstand einnetzte.
Weiter geht's für die Werkself bereits am kommenden Dienstag, 3.2.2026 (Anstoß: 20.45 Uhr). Dann ist in der BayArena der FC St. Pauli zum Viertelfinale im DFB-Pokal zu Gast. In der Bundesliga sind die Leverkusener am darauffolgenden Samstag, 7.2.2025, um 18.30 Uhr bei Borussia Mönchengladbach gefragt.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Arthur, Fernández (64. Palacios), Garcia, Grimaldo - Tillman (82. Poku), Terrier (64. Hofmann) - Kofane (72. Schick)
Tore: 0:1 Arthur (26.), 0:2 Tillman (33.), 1:2 Koch (50.), 1:3 Garcia (90.+3)
Zuschauer: 59.000
Mittwoch, 28. Januar 2026
28.1.2026: 3:0 gegen Villarreal sichert Weiterkommen
Weiter geht die Champions-League-Reise! Am achten und letzten Spieltag der Ligaphase der Champions League 2025/26 hat Bayer 04 mit einem souveränen 3:0 gegen den FC Villarreal die Teilnahme an den Play-offs der Königsklasse perfekt gemacht. Beim reifen und kämpferischen Auftritt der Leverkusener erwischte Malik Tillman einen Sahnetag und stellte per Doppelpack (12., 35.) zur Pause auf 2:0. Alejandro Grimaldo (57.) und viel Spielkontrolle erledigten in Durchgang zwei den Rest. Die Auslosung des nächsten UCL-Gegners der Werkself erfolgt am Freitag, 30.1.2026, ab 12.00 Uhr.
Im Vergleich zum 1:0-Heimsieg in der Bundesliga gegen Werder Bremen veränderte Kasper Hjulmand seine Startelf für den letzten Spieltag der UCL-Ligaphase auf zwei Positionen: Malik Tillman und Ezequiel Fernández rückten für Ernest Poku und Jonas Hofmann in die Anfangsformation. Fernández begann neben Aleix Garcia auf der Doppel-Sechs, Ibrahim Maza rotierte eine Position nach vorn ins linke offensive Mittelfeld.
Jener Maza war es dann, der die ersten Offensivbemühungen der von Beginn an drückend überlegenen Werkself initiierte und nach elf Minuten den ersten Abschluss neben das spanische Gehäuse setzte. Die Führung eine Minute später erzielte jedoch sein Gegenpart auf der anderen Seite: US-Nationalspieler Tillman antizipierte einen versuchten Befreiungsschlag des zögerlichen Villarreal-Schlussmanns Arnau Tenas und blockte die Kugel direkt ins Netz (12.). Immer wieder lauerten wache Leverkusener auf Fehler in der gegnerischen Hintermannschaft, doch Loïc Badé (19.) und erneut Tillman konnten sie ebenso wenig in Tore ummünzen wie der emsige Maza, dessen Schuss vom Pfosten an Tenas' Rücken und dann an die Latte prallte (26.). Erfolgreicher war in Minute 35 erneut Tillman, der eine Kopfball-Ablage von Patrik Schick an der Strafraumgrenze stehend direkt zum 2:0 ins Netz hämmerte. Mit über 60 Prozent Ballbesitz und zwei Treffern auf der Haben-Seite ging es für Schwarz-Rot in die Kabine.
Mit viel Spielkontrolle startete Bayer 04 auch in Abschnitt zwei. Zwar dauerte es bis zur ersten Torchance etwas mehr als zehn Minuten – die war jedoch direkt von Erfolg gekrönt: Eine schöne Hereingabe von Lucas Vázquez veredelte Alejandro Grimaldo am zweiten Pfosten per Volley-Direktabnahme zum 3:0 (57.). Nach gut einer Stunde durfte sich dann auch der bislang beschäftigungslose Janis Blaswich beim Schuss von Nicolas Pépé auszeichnen. Weil das Werkself-Mittelfeld um den eingewechselten Exequiel Palacios, der sein Königsklassen-Debüt in dieser Saison feierte, der Offensive des Gelben U-Boots mit abgezocktem Passspiel keine Luft zum Atmen ließ, blieb es Blaswichs einzige Prüfung an diesem Abend. Doch auch der schwarz-rote Angriff hatte bis auf einen Poku-Fernschuss (85.) einige Gänge zurückgeschaltet – so standen für den zweiten eingewechselten Comebacker Edmond Tapsoba und sein Team am Ende ein 3:0-Heimsieg und der verdiente Einzug in die Play-off-Runde der Champions League.
Auf welches Team die Werkself in den anstehenden Play-off-Begegnungen um den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse trifft, entscheidet sich in der Auslosung am kommenden Freitag, 30.1.2026, ab 12.00 Uhr. Infrage kommen dabei nur die beiden Vertreter auf den Plätzen 17 und 18 der Liga-Tabelle: Olympiakos Piräus und Borussia Dortmund. Das Hinspiel wird am 17. oder 18. Februar auswärts ausgetragen, das Rückspiel findet am 24. oder 25. Februar in der BayArena statt.
Auch auf nationaler Bühne bleibt das Programm der Werkself hochkarätig: Am kommenden Samstag, 31.1.2026 (Anpfiff: 15.30 Uhr), reisen die Leverkusener zu Eintracht Frankfurt. Am darauffolgenden Dienstag, 3.2.2026, geht es ab 20.45 Uhr in der BayArena gegen den FC St. Pauli um den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Badé - Vázquez (62. Arthur), Fernández, Garcia (70. Palacios), Grimaldo (89. Tapsoba) - Tillman, Maza (70. Poku) - Schick (62. Kofane)
Tore: 1:0 Tillman (12.), 2:0 Tillman (35.), 3:0 Grimaldo (57.)
Zuschauer: 30.210
Samstag, 24. Januar 2026
24.1.2026: Wichtiges 1:0 gegen Werder Bremen
Endlich der erste Sieg in 2026! Die Werkself hat sich am 19. Bundesliga-Spieltag 1:0 (1:0) gegen den SV Werder Bremen durchgesetzt. Das Tor des Tages erzielte Lucas Vázquez (37.) mit seinem ersten Treffer für Bayer 04. Ebenfalls erfreulich: Nach mehrmonatiger Verletzungspause feierte Exequiel Palacios sein Comeback.
Cheftrainer Kasper Hjulmand hatte seine Anfangsformation im Vergleich zum 0:2 bei Olympiakos Piräus in der UEFA Champions League auf zwei Positionen verändert: Für Ezequiel Fernández und Christian Kofane begannen Jonas Hofmann und Patrik Schick. Ins Spiel startete die Werkself mit mehr Ballbesitz, die Bremer dafür mit dem ersten Torschuss. Jens Stage hatte es nach kurz ausgeführtem Freistoß probiert, der flache Abschluss war für Janis Blaswich kein Problem (3.). Auf der Gegenseite gab es für Loïc Badé nach Flanke von Aleix Garcia eine erste Gelegenheit, die SVW-Keeper Mio Backhaus entschärfte (8.). Wenig später dann ein Jubel, der schnell verpuffte: Nach Flanke von Badé erzielte Schick einen Treffer, hatte die Kugel dabei aber mit dem Arm berührt (12.). Schiedsrichter Tobias Reichel nahm das Tor daraufhin zurück. Frei vor dem leeren Bremer Gehäuse scheiterte vier Minuten später Ernest Poku, nachdem Schick ihn per flachem Außenrist-Querpass bedient hatte (18.). Auf den ereignisreichen Beginn folgte eine ruhigere Phase. Die nächsten Chancen gehörten dann aber wieder Bayer 04: Zweimal versuchte es Schick (31., 33.), einmal Poku (34.). Und endlich fiel der verdiente Führungstreffer für Schwarz-Rot: Über mehrere Stationen am Bremer Strafraum kam die Kugel zu Ibrahim Maza, der fein zu Lucas Vázquez durchsteckte. Der Spanier ließ sich sein erstes Tor für Bayer 04 dann nicht mehr nehmen und versenkte zum 1:0 (37.)! Per Kopfball gelang Bremens Justin Njinmah beinahe der schnelle Ausgleich, der Ball traf aber nur den Pfosten (41.). Kurz vor Ende der ersten Halbzeit wuchtete auch Maza einen Weitschuss ans Aluminium (45.+1). Mit dem 1:0 aus Leverkusener Sicht ging es wenig später in die Kabinen.
Der zweite Durchgang begann schwungvoll: Für Bayer 04 probierten es Schick (47.) und Alejandro Grimaldo (50.), den zwischenzeitlichen Versuch von Bremens Romano Schmid hatte Jarell Quansah noch in höchster Not geblockt (49.). Wirklich viel passierte danach lange nicht. Große Freude dann rund 20 Minuten vor Abpfiff: Nachdem Hjulmand zuvor Fernández und Malik Tillman für Vázquez und Poku (57.) ins Spiel gebracht hatte, wechselte er in der 72. Minute Arthur und Exequiel Palacios für Maza und Garcia ein. Palacios feierte damit nach mehrmonatiger Verletzung seine lang ersehnte Rückkehr. Mit dem argentinischen Weltmeister und den weiteren Neuen auf dem Platz kam Schwarz-Rot im Anschluss wieder zu guten Möglichkeiten. Grimaldo etwa scheiterte nur knapp aus kurzer Distanz an Bremens Schlussmann Mio Backhaus (75.). Hinten agierten die Leverkusener zudem aufmerksam und verteidigten die Führung konsequent, so brachten sie den Sieg souverän über die Zeit.
Weiter geht es für die Werkself mit einem wichtigen Champions-League-Spiel: Zum Abschluss der Ligaphase empfängt Bayer 04, derzeit auf Platz 20 der Gesamttabelle, den international bisher noch sieglosen FC Villarreal, aktuell auf Rang 31. Die Partie, in der es für die Leverkusener um das Ticket für die Play-off-Runde geht, steigt am Mittwoch, 28.1.2026 um 21.00 Uhr in der BayArena. Nur die Mannschaften auf den Plätzen 9 bis einschließlich 24 bestreiten im Februar die Play-off-Runde.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Badé - Vázquez (57. Fernández), Maza (72. Arthur), Garcia (72. Palacios), Grimaldo - Hofmann, Poku (57. Tillman) - Schick
Tor: 1:0 Vázquez (37.)
Zuschauer: 30.210
Dienstag, 20. Januar 2026
20.1.2026: Schmerzliche 2:0 Niederlage in Piräus
Im Vergleich zum 0:1 in der Bundesliga bei der TSG Hoffenheim veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startelf auf vier Positionen: Für den verletzten Mark Flekken hütete Janis Blaswich das Tor, vor ihm starteten Lucas Vázquez, Ibrahim Maza und Christian Kofane anstelle von Arthur, Malik Tillman und Patrik Schick.
Mit Anstoß für die Werkself und aggressivem sowie hohem Pressing auf Seiten der Hausherren begann die Partie. Olympiakos erarbeitete sich dadurch früh eine erste Ecke - und diese führte prompt zum Gegentor für Schwarz-Rot. Costinha hatte den Standard von Rodinei per Kopf abgenommen und im Tor versenkt - 1:0 für Piräus (2.).Auf den Fehlstart reagierte Bayer 04 mit überwiegendem Ballbesitz. Die erste Chance zum Ausgleich bot sich auf der Gegenseite Loïc Badé ebenso bei einer Ecke. Im Getümmel schloss der Verteidiger ab, Torwart Kostas Tzolakis parierte (10.). Anschließend versuchte es Vázquez nach Steckpass aus spitzem Winkel, der Piräus-Keeper war erneut zur Stelle (16.). Hohes Tempo und feurige Stimmung - auch von den Rängen - gab es auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte. Als nächstes hatte Kofane den Ausgleich auf dem Fuß, dem Kameruner gelang es jedoch nicht, eine scharfe flache Hereingabe von links zu verwerten (25.). Beim Abschluss von Alejandro Grimaldo etwas mehr als zehn Minuten später war wieder Tzolakis da und kratzte den Schuss noch aus der linken unteren Ecke (37.). Ebenso bei einer Doppelchance von Kofane und Grimaldo (45.). Derweil freuten sich auf der Gegenseite die abgezockten Hausherren nach einem Konter über den nächsten Treffer wenige Momente vor der Pause. Mehdi Taremi hatte eiskalt auf 2:0 erhöht (45.+1). Die intensive und bittere erste Hälfte endete kurz darauf. Viel Anlaufzeit benötigte auch der zweite Durchgang nicht. Los ging es in Minute 47 mit einem Schuss von Maza, nachdem sich Ezequiel Fernández auf der linken Seite stark behauptet hatte und den Ball zum Algerier durchsteckte. Mit der Fußspitze lenkte Tzolakis die Kugel raus. Die Partie gestaltete sich auch in der Folge kämpferisch und zweikampfbetont.
Kasper Hjulmand wechselte im Verlaufe der Begegnung und brachte Tillman für Vázquez, Arthur für Maza und Schick für Kofane. Diszipliniert und mit vollem Einsatz kämpfte Schwarz-Rot auch mit den drei frischen Kräften auf dem Platz. Am kompakten Abwehrriegel von Olympiakos biss sich die Werkself allerdings schlichtweg die Zähne aus - ein ums andere Mal! Schick etwa hatte in der 80. Minute nach flacher Arthur-Hereingabe mit dem 16. Leverkusener Torschuss eine hundertprozentige Möglichkeit auf dem Fuß, scheiterte allerdings wie seine Mitspieler am an diesem Abend stark aufgelegten Kostas Tzolakis. Nach fünfminütiger Verlängerung endete die Partie 0:2 aus Leverkusener Sicht.
Ausblick: Zu Hause gegen Bremen
Weiter geht es mit einem Heimspiel: Im Rahmen des 19. Bundesliga-Spieltags 2025/26 empfängt die Werkself Werder Bremen in der BayArena. Anstoß der Partie ist am kommenden Samstag, 24.1.2026, um 15.30 Uhr.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Badé - Vázquez (58. Tillman), Fernández, Garcia, Grimaldo - Maza (70. Arthur), Poku (81. Culbreath) - Kofane (70. Schick)
Tore: 1:0 Costinha (2.), 2:0 Taremi (45.+1)
Zuschauer: 32.400