Die Werkself hat am 23. Bundesliga-Spieltag 0:1 beim 1. FC Union Berlin verloren. In der Partie tat sich das Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand lange schwer, Torgefahr zu entwickeln. Die Gastgeber zeigten sich mutig und belohnten sich nach einem langen Pass auf Rani Khedira in der 28. Minute mit dem Führungstreffer. Trotz größter Bemühungen – vor allem in Durchgang zwei – gelang es Schick und Co. nicht, die Partie zu drehen. Somit blieb es beim 0:1.
Im Vergleich zum 2:0-Erfolg im UCL-Play-offs-Hinspiel bei Olympiakos Piräus unter der Woche veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startformation auf fünf Positionen: In der Defensive ersetzte Loïc Badé Teamkollege Jarell Quansah, auf der rechten Außenbahn begann Arthur anstelle von Lucas Vázquez. Im Mittelfeld startete Ezequiel Fernández für Landsmann Exequiel Palacios, in der Offensive fingen Malik Tillman und Christian Kofane für Ernest Poku und Patrik Schick an.
Khedira bringt Union in Front
Die Partie startete mit einer frühen Chance für die Hausherren: Zwei Minuten nach Anpfiff brachte Unions Derrick Köhn von links einen Ball flach rein in den Strafraum, in Bedrängnis kam Teamkollege Andrej Ilic in der Mitte jedoch nicht mehr an das Spielgerät (2.). Auch in den Folgeminuten hatten eher die Hausherren mehr vom Spiel, auf der Gegenseite ließ der erste gefährliche Angriff der Werkself auf sich warten. Die Leverkusener tasteten sich zwar mit fortschreitender Spielzeit und zunehmenden Ballbesitz immer mehr heran, etwas Zählbares konnten sie daraus aber nicht kreieren. Die aussichtsreichste Aktion bis dato hatte Tillman auf dem Fuß: Badé eröffnete die Szene rechts per Pass in die Tiefe hinter den Gegenspieler zu Arthur, der Brasilianer flankte in die Mitte, wo Tillman den Ball jedoch nicht verwerten konnte (27.). So war es der FCU nur eine Minute später, der durch einen von Aljoscha Kemlein über das halbe Feld zu Rani Khedira gespielten Pass vor das Tor der Werkself kam. Dabei verlor Robert Andrich das Eins-gegen-Eins-Duell gegen den Unioner und Kemlein lupfte über Janis Blaswich hinweg die Kugel ins Tor zur 1:0-Führung (28.). Auch nach dem Gegentor tat sich Schwarz-Rot weiter schwer, Abschlüsse zu generieren. Mit dem 0:1-Rückstand aus Bayer 04-Sicht ging es in die Kabinen.
Nach dem Wiederanpfiff setzte Tillman das erste Ausrufezeichen, die Nr. 10 der Werkself zog im Alleingang in den Strafraum und wurde dann gefoult - jedoch nicht strafwürdig laut Schiedsrichter Harm Osmers (52.). Doch auch danach ging es für Maza und Co. nicht leichter von der Hand. So brachte Hjulmand in der 62. Minute mit Schick, Poku und Vázquez gleich drei neue Kräfte. Die Änderungen zeigten Wirkung und das Angriffsspiel der Leverkusener war nun belebter. In der Folge drückten die Gäste immer mehr auf den Ausgleichstreffer, die Berliner zogen sich weit in die eigene Hälfte zurück und überließen den Ball fast vollends Bayer 04. Die größte Gelegenheit hatte in der zweiten Minute der Nachspielzeit noch einmal Schick per Kopf, er nickte das Spielgerät aber über die Querlatte. So blieb es beim 0:1.
Die Werkself bestreitet am kommenden Dienstag, 24.2.2026 (Anstoß: 21.00 Uhr), ihr Play-offs-Rückspiel in der UEFA Champions League gegen Olympiakos Piräus. Das zweite Heimspiel der Woche steigt dann am Samstag, 28.2.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr) gegen Mainz 05 im Rahmen des 24. Bundesliga-Spieltags in der BayArena.
Bayer 04: Blaswich - Badé (68. Hofmann), Andrich, Tapsoba - Arthur (61. Vázquez), Fernández (61. Poku), Garcia, Grimaldo - Tillman (81. Terrier), Maza - Kofane (61. Schick)
Tor: 1:0 Khedira (28.)
Zuschauer: 22.102
Samstag, 21. Februar 2026
21.2.2026: 0:1 bei Union Berlin – Werkself unterliegt trotz hoher Bemühungen
Mittwoch, 18. Februar 2026
18.2.2026: 2:0 bei Olympiakos Piräus – Schick-Doppelpack lässt Werkself im Play-offs-Hinspiel jubeln
Wichtiger Sieg in der griechischen Hauptstadt! Die Werkself hat sich im Play-offs-Hinspiel der UEFA Champions League 2025/26 bei Olympiakos Piräus 2:0 (0:0) durchgesetzt. Nach einer konzentrierten ersten Hälfte mit bereits einigen sehenswerten Chancen, brachte Patrik Schick die Werkself nach einer Stunde in Folge eines perfekt ausgespielten Konters in Führung (60.). Nur 144 Sekunden später schnürte er nach einer Ecke per Kopf den Doppelpack. Bayer 04 verteidigte den Sieg souverän bis zum Abpfiff und hat sich damit eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in Leverkusen verschafft.
OLYB04
Mit unveränderter Startelf im Vergleich zum 4:0-Heimsieg in der Bundesliga gegen den FC St. Pauli ging es in das UCL-Duell mit Olympiakos, das wie zu erwarten von Beginn an hoch presste. Doch die Werkself zeigte sich dieses Mal besser darauf eingestellt - so kam Bayer 04 seinerseits zu einer ersten hochkarätigen Chance in Minute 16, nachdem Lucas Vázquez rechts per Lupfer zu Ibrahim Maza in den Strafraum spielte und der Algerier per Direktabnahme Patrik Schick in der Mitte bediente. Den Abschluss des Tschechen parierte Olymipakos-Keeper Kostas Tzolakis dann. Kurz darauf probierte es Ernest Poku, doch sein flacher Versuch aus spitzem Winkel ging rechts am Tor vorbei (17.). Die Werkself spielte sich in den Folgeminuten immer häufiger um den Sechzehner der Hausherren herum: Exequiel Palacios etwa bediente Schick im Strafraum per Heber und seinen Querpass per Kopf nahm Maza volley ab, doch den Versuch des Leverkuseners lenkte Tzolakis an die Latte (29.) - die bis dato größte und schönste Torchance des Spiels. Wenig später war es dann Poku, der von Maza bedient wurde und frei auf den Olympiakos-Keeper zu sprintete, seinen Schuss dann aber links am Tor vorbeisetzte (31.). Die vergebenen Chancen sollten sich fast rächen, als Ayoub El Kaabi einen Freistoß von Rodinei per Kopf im Tor unterbrachte (45.+1). Da Teamkollege Medhi Taremi aber in unmittelbarer Nähe seines marokkanischen Mitspielers stand und damit aktiv ins Spielgeschehen eingriff, nahm der Unparteiische Joao Pinheiro nach VAR-Überprüfung den Treffer zurück (45.+3). Nach achtminütiger Nachspielzeit pfiff der portugiesische Schiedsrichter zur Pause.
Das erste Ausrufezeichen in Durchgang zwei setzte Olympiakos mit einem erneut gefährlichen Freistoß: Giulian Biancone, der zum Wiederanpfiff für Lorenzo Pirola aufgrund einer Verletzung aus Durchgang eins eingewechselt wurde, setzte den von Christos Mouzakitis getretenen Standard aber über den Querbalken (53.). Auf Leverkusener Seite versuchte es Alejandro Grimaldo in Minute 57, hinter dem Schuss des Spaniers fehlte allerdings etwas die Kraft. Kurz darauf dann der große schwarz-rote Jubel: Poku eroberte den Ball in der eigenen Hälfte, zog das Tempo an und brachte so einen Konter ins Rollen. Der Niederländer gab daraufhin in die Spitze zu Schick, der vor Tzolakis eiskalt blieb und Bayer 04 in Führung brachte (60.)! Seinen Doppelpack macht er nur drei Minuten später perfekt, als er eine perfekte Ecke von Grimaldo zum 2:0 per Kopf verwertete (63.). Den Doppelschlag merkte man den Hausherren in der Folge an, während die Werkself deutlich die Spielkontrolle an sich riss. In der Schlussphase der Partie drängte Olympiakos dann nochmal vereinzelt auf den Anschlusstreffer, Robert Andrich und Co. verteidigen das 2:0 aber konzentriert bis zum Abpfiff und verschafften sich damit eine stabile Ausgangslage für das Rückspiel in Leverkusen (Dienstag., 24.2.2026, 21.00 Uhr).
Weiter geht es für die Werkself in der Hauptstadt. Im Rahmen des 23. Bundesliga-Spieltags 2025/26 gastiert Bayer 04 bei Union Berlin. Das Duell im Stadion An der Alten Försterei steigt am kommenden Samstag, 21.2.2026, um 15.30 Uhr.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vázquez (77. Arthur), Palacios, Garcia (87. Fernáandez), Grimaldo - Maza (64. Tillman), Poku (76. Terrier) - Schick (87. Kofane)
Tore: 0:1 Schick (60.), 0:2 Schick (63.)
Zuschauer: 32.400
Samstag, 14. Februar 2026
14.2.2026: Gute Karnevalsstimmung beim 4:0 gegen St.Pauli
Bayer 04 hat nach dem Liga-Hinspiel und dem Duell im DFB-Pokal auch das dritte Spiel in dieser Saison gegen den FC St. Pauli gewonnen. Am 22. Bundesliga-Spieltag dominierte die Werkself nicht nur über weite Strecken das Spiel, sondern auch den Luftraum in der BayArena und ging bereits vor der Pause durch zwei Kopfballtore von Jarell Quansah (13.) und Patrik Schick (14.) in Führung. Nach dem Seitenwechsel blieb Schwarz-Rot weiter spielbestimmend, zeigte sich kombinationsfreudig und entschied die Partie folgerichtig durch ein weiteres Tor per Kopf von Edmond Tapsoba (52.) sowie einen hübschen Distanztreffer von Ernest Poku (78.).
Im Vergleich zum 1:1 bei Borussia Mönchengladbach veränderte Chefcoach Kasper Hjulmand seine erste Elf auf fünf Positionen: Anstelle von Loïc Badé rückte Robert Andrich in die Innenverteidigung, auf der rechten Schiene begann Lucas Vázquez für Arthur. Exequiel Palacios startete statt Ezequiel Fernández im zentralen Mittelfeld und in der Offensive ersetzten Ibrahim Maza und Ernest Poku Jonas Hofmann und Malik Tillman.
Dass sich nicht nur die vielen Neuen einiges vorgenommen hatten, zeigte der konzentrierte und bissige Beginn der Werkself. Besonders in der Luft hatte Schwarz-Rot ein ums andere Mal die Hoheit und wusste diese eiskalt zu nutzen. Zwar scheiterte Vázquez in Minute sieben noch an der eigenen Präzision, wenig später köpfte Jarell Quansah aber nach starker Vorarbeit des schnellen Poku mit Hilfe des Querbalkens zur Führung ein (13.). Mit einem Treffer gab sich die spielfreudige Hjulmand-Elf jedoch nicht zufrieden und setzte sofort nach: Am Ende einer Flanke des fleißigen Vázquez setzte sich Patrik Schick robust durch und traf ebenfalls per Kopf zum 2:0 (14.). Bayer 04 bestimmte mit der Führung im Rücken bis zur Pause das Spielgeschehen – und Schick den Kiezkicker-Strafraum. Weil der Tscheche aber nach einer guten halben Stunde in Rückenlage drüber köpfte (31.), ging es mit dem 2:0 in die Kabinen.
Zwar waren am kalten Karnevalssamstag in der eigentlich ausverkauften BayArena einige Plätze leer geblieben. Diejenigen, die den Weg jedoch trotz Kälte und Kamelle auf sich genommen hatten, bekamen auch nach Wiederanpfiff einen kontrollierten Auftritt der Werkself zu sehen. Folgerichtig dauerte es gerade einmal sieben Minuten, bis es zum dritten Mal im St. Pauli-Gehäuse klingelte. Diesmal war es Edmond Tapsoba, der Schwarz-Rot – wie sollte es anders sein – per Kopf erneut jubeln ließ (52.). Dominante Leverkusener verlagerten die Partie in der Folge endgültig in die Hälfte der Kiezkicker und wurde immer wieder durch Distanzschüsse gefährlich. Ein Abschluss von außerhalb des Strafraums war es dann auch, der für den vierten Leverkusener Treffer sorgte: Ernest Poku, eigentlich für seine Schnelligkeit bekannt, zeigte, dass er auch richtig gut schießen kann und hämmerte die Kugel in Minute 78 zur Entscheidung in die Maschen. Auch defensiv zeigte sich Bayer 04 einmal mehr makellos und feierte so nach Abpfiff nicht nur den vierten Heimsieg in Folge, sondern auch die vierte Weiße Weste in 2026.
Für die Werkself stehen die nächsten Englischen Wochen vor der Tür: Am Mittwoch, 18.2.2026 (Anstoß: 21.00 Uhr), geht es im Hinspiel der Play-offs in der UEFA Champions League gegen Olympiakos Piräus, bevor am darauffolgenden Samstag, 21.2.2026, um 15.30 Uhr das nächste Auswärtsspiel in der Bundesliga wartet. Im Stadion An der Alten Försterei tritt Schwarz-Rot am 23. Spieltag bei Union Berlin an.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vázquez (59. Arthur), Palacios (80. Terrier), Garcia, Grimaldo (72. Hofmann) - Maza (46. Tillman), Poku - Schick (59. Kofane)
Tore: 1:0 Quansah (13.), 2:0 Schick (14.), 3:0 Tapsoba (52.), 4:0 Poku (78.)
Zuschauer: 30.210
Samstag, 7. Februar 2026
7.2.2026: 1:1 in Mönchengladbach – Werkself verpasst fünften Pflichtspielsieg in Serie
In einem ereignisarmen Topspiel hat Bayer 04 bei Borussia Mönchengladbach den fünften Sieg in Serie verpasst. Den frühen Rückstand durch Yannik Engelhardt (10.) glich die Werkself durch ein Eigentor von Philipp Sander kurz vor dem Pausenpfiff aus (45.). Nach dem Seitenwechsel blieben Chancen auf beiden Seiten größtenteils aus, sodass das 1:1 auch nach 90 Minuten Bestand hatte.
Trainer Kasper Hjulmand hatte für das Gastspiel am Niederrhein im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen den FC St. Pauli im DFB-Pokal-Viertelfinale unter der Woche vier Startelf-Änderungen vorgenommen: Loïc Badé, Arthur, Ezequiel Fernández und Jonas Hofmann begannen anstelle von Robert Andrich, Lucas Vázquez, Exequiel Palacios und Martin Terrier.
Zehn Minuten ohne nennenswerte Offensivaktionen auf beiden Seiten waren absolviert, als ein Zuspiel von Keeper Janis Blaswich auf Aleix Garcia abgefangen wurde. Erst konnte Blaswich beim anschließenden Abschluss von Haris Tabakovic noch parieren, den Nachschuss brachte Borussias Yannik Engelhardt dann aber im Netz unter (10.). So lief die eigentlich spielbestimmende Werkself, die in dieser Phase über knapp 70 Prozent Ballbesitz verfügte, früh einem Rückstand hinterher. Die Fohlen dagegen zeigten sich griffiger in den Zweikämpfen - und unterbanden damit sämtliche Leverkusener Versuche auf den Ausgleichstreffer. Da auch die Hausherren in diesem ansonsten lange ereignisarmen Durchgang nicht zu weiteren Chancen kamen, sah es bereits nach einem 0:1-Rückstand aus Bayer 04-Sicht zur Pause aus - bis Garcia in Minute 45 aus der Distanz nochmal draufhielt. Den wuchtigen Schuss des Spaniers fälschte Borussias Philipp Sander entscheidend ins eigene Tor ab, sodass es kurz darauf mit einem 1:1 in die Kabinen ging.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs setzte Hjulmand mit der Einwechslung von Ernest Poku für Badé auf mehr Offensivpower und Tempo im eigenen Spiel. Die Werkself zeigte in der Anfangsphase ein anderes Gesicht als noch vor der Pause, ehe die Partie nach gut einer Stunde wieder abflachte. Es lief inzwischen die Schlussviertelstunde, als Alejandro Grimaldo BMG-Keeper Moritz Nicolas mal wieder auf die Probe stellte (76.). Mehr passierte bis zum Schlusspfiff nicht, sodass auch nach 90 Minuten das 1:1 auf der Anzeigetafel des Borussia-Parks stand.
Weiter geht es für die Werkself nach einer langen Trainingswoche am kommenden Samstag, 14.2.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr), mit dem Bundesliga-Heimduell gegen den FC St. Pauli. Im Anschluss daran steigt die nächste Englische Woche, beginnend mit dem Champions-League-Auswärtsspiel bei Olympiakos Piräus in Griechenland.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Badé (46. Poku), Tapsoba - Arthur, Fernández (65. Palacios), Garcia (88. Andrich), Grimaldo - Hofmann (80. Terrier), Tillman - Schick (80. Kofane)
Tore: 1:0 Engelhardt (10.), 1:1 Sander (45./Eigentor)
Zuschauer: 47.599
Dienstag, 3. Februar 2026
3.2.2026: 3:0 gegen St. Pauli – Werkself zieht zum dritten Mal in Folge ins Pokal-Halbfinale ein
Erneut in der Runde der letzten vier Teams! Mit einem reifen und über weite Strecken souveränen Auftritt rang Bayer 04 im Viertelfinale des DFB-Pokals 2025/26 einen mutigen FC St. Pauli nieder und steht damit zum dritten Mal in Folge im Halbfinale des Wettbewerbs. Martin Terrier hatte die Leverkusener in Minute 32 sehenswert in Führung gebracht, bevor Patrik Schick nach 63 Minuten auf 2:0 erhöhte. Der eingewechselte Jonas Hofmann machte in der Nachspielzeit den Deckel auf eine starke zweite Halbzeit der Werkself.
Im Vergleich zum 3:1-Liga-Erfolg am vergangenen Wochenende bei Eintracht Frankfurt veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine erste Elf auf drei Positionen: Für Arthur übernahm Lucas Vázquez die rechte Schiene, Ezequiel Fernández wurde im Zentrum von Exequiel Palacios ersetzt und anstelle von Christian Kofane rückte Patrik Schick in die Spitze. Die von Hjulmand auf der Pressekonferenz vor der Partie angesprochene „große Motivation“ im Pokal war der Werkself direkt anzusehen: Vom Anpfiff weg verbuchte Schwarz-Rot mehr Spielanteile, St. Pauli stand abgesehen von einer Möglichkeit nach einer Ecke in Minute vier tief und lauerte.
Nach einer Viertelstunde hebelte die Werkself die gut sortierte Kiezkicker-Defensive zum ersten Mal aus. Eine Vázquez-Flanke fand in der Mitte Martin Terrier, dessen Kopfball aber geblockt wurde. Nur eine Minute später kam Schick dem Führungstreffer noch näher, als er Pauli-Schlussmann Ben Voll bereits ausgetanzt hatte und sein Abschluss auf der Linie von Abwehrmann Karol Mets geklärt wurde. Eigentlich hatten sich die Gäste in den Folgeminuten mehr Chancen erarbeitet, da schlug die Werkself eiskalt zu: Der aktive Terrier schnappte sich die Kugel an der Strafraumgrenze und versenkte ansatzlos und volley im linken unteren Eck (32.). Beinahe hätten die Kiezkicker noch vor der Pause zurückgeschlagen. Weil Martijn Kaars das Leder jedoch über das Gehäuse setzte (39.), ging es mit der Bayer 04-Führung in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste mutig und hatten in Person des eingewechselten Ricky-Jade Jones die erste gute Tormöglichkeit (49.). Auf der anderen Seite klärte Tomoya Ando kurz vor dem einschussbereiten Schick (59.). Wenig später ließ sich der Tscheche dann aber nach einer Hereingabe von Aleix Garcia nicht noch einmal bitten und traf per Direktabnahme zum viel umjubelten 2:0 (63.). Der zweite Leverkusener Treffer zeigte Wirkung bei den Kiezkickern, die der Werkself nun mehr Räume boten und in Minute 75 Glück hatten, dass der Distanzschuss des eingewechselten Jonas Hofmann nur an den Pfosten klatschte. Doch auch er bekam in der Nachspielzeit noch eine Chance und diesmal saß sein strammer Abschluss perfekt (90.+3). Das in Anbetracht der konzentrierten zweiten Hälfte der Leverkusener verdiente 3:0 beschert der Hjulmand-Elf den dritten Halbfinal-Einzug im DFB-Pokal in Folge.
Am kommenden Samstag, 7.2.2026, geht es für die Werkself um 18.30 Uhr bei Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga weiter. Eine Woche später, am 14.2.2026, gastiert erneut der FC St. Pauli in der BayArena. Anpfiff der Liga-Partie am Karnevalssamstag ist um 15.30 Uhr.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vázquez (57. Arthur), Palacios (57. Fernández), Garcia (88. Badé), Grimaldo - Tillman, Terrier (65. Hofmann) - Schick (88. Kofane)
Tor: 1:0 Terrier (32.), 2:0 Schick (63.), 3:0 Hofmann (90.+2)
Zuschauer: 30.210
Samstag, 31. Januar 2026
31.1.2026: 3:1 gegen Frankfurt – Effiziente Werkself hält Eintracht auf Abstand
Mit einem 3:1 bei Eintracht Frankfurt hat Bayer 04 den dritten Sieg im dritten Pflichtspiel in Folge eingefahren. Dank einer starken Chancenverwertung sorgten Arthur (26.) und Malik Tillman (33.) am 20. Bundesliga-Spieltag für die 2:0-Pausenführung. Nach dem Anschlusstreffer der SGE durch Robin Koch (50.) hielt Schwarz-Rot den Frankfurter Angriffen tapfer stand, bevor Aleix Garcia in der Nachspielzeit für die seit Ellyes Skhiris Gelb-Roter Karte (70.) in Überzahl spielende Werkself zur Entscheidung traf (90.+3).
Cheftrainer Kasper Hjulmand hatte für das Gastspiel bei der Eintracht im Vergleich zum Play-off-Einzug in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal (3:0) vier Startelf-Änderungen vorgenommen. Für den gelbgesperrten Loïc Badé kehrte Edmond Tapsoba in die Anfangsformation zurück. Er kam zu seinem 250. Bundesligaspiel für Bayer 04. Arthur, Martin Terrier und Christian Kofane ersetzten Lucas Vázquez, den angeschlagen nicht mitgereisten Ibrahim Maza und Patrik Schick. Schon in den ersten Minuten übernahm Schwarz-Rot – an diesem Tag in Cyanblau – mit sicherem Passspiel die Kontrolle und brachte die SGE gegen den Ball durch hohes Pressing gleich mehrmals in Bedrängnis. Die erste nennenswerte Duftmarke folgte dann in Minute 17 durch einen Fernschuss von Jarell Quansah. Und schon die zweite Chance saß: Arthur, auf der rechten Schiene aktiv, kombinierte sich mit Alejandro Grimaldo herrlich in den Frankfurter Strafraum und erzielte mit seinem ersten Bundesliga-Tor die Werkself-Führung (26.). In seinem 50. Spiel im deutschen Fußball-Oberhaus wurde anschließend auch der bis dato beschäftigungslose Janis Blaswich erstmals durch Rasmus Kristensen geprüft (32.) – bevor die Leverkusener erneut zuschlugen. Kofane legte eine abgefälschte Grimaldo-Flanke auf Malik Tillman zurück, woraufhin der US-Nationalspieler zum dritten Mal im zweiten Spiel traf (33.). Eine disziplinierte Defensivleistung von Schwarz-Rot hielt das 2:0 bis zum Pausenpfiff.
Kurz nach Wiederanpfiff musste Blaswich dann zum ersten Mal im dritten Bundesliga-Einsatz für Schwarz-Rot hinter sich greifen. Robin Koch hatte eine Hereingabe im zweiten Anlauf zum Frankfurter Anschluss verwertet (50.). Die Antwort der Werkself ließ nicht lange auf sich warten, Ezequiel Fernández verzog aber von der Strafraumgrenze leicht (56.). Gegen aufgepeitschte Adlerträger kämpfte Bayer 04 nun tapfer an und war ab Minute 70 in Überzahl. Eintracht-Akteur Ellyes Skhiri hatte – nur wenige Augenblicke nach einem groben Foul an Arthur – im Mittelfeld Kofane von den Beinen geholt und sah dafür die Ampelkarte.
Mit einem Mann mehr agierten die Leverkusener inzwischen wieder dominanter, spielten aber keinen der vielen aussichtsreichen Konter konsequent zu Ende. So musste in Minute 87 einmal mehr der aufmerksame Blaswich die Führung festhalten. Für die späte Entscheidung und erleichterte Werkself-Mienen sorgte in der dritten Minute der Nachspielzeit der emsige Aleix Garcia, der über links vom eingewechselten Ernest Poku in Szene gesetzt wurde und zum 3:1-Endstand einnetzte.
Weiter geht's für die Werkself bereits am kommenden Dienstag, 3.2.2026 (Anstoß: 20.45 Uhr). Dann ist in der BayArena der FC St. Pauli zum Viertelfinale im DFB-Pokal zu Gast. In der Bundesliga sind die Leverkusener am darauffolgenden Samstag, 7.2.2025, um 18.30 Uhr bei Borussia Mönchengladbach gefragt.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Arthur, Fernández (64. Palacios), Garcia, Grimaldo - Tillman (82. Poku), Terrier (64. Hofmann) - Kofane (72. Schick)
Tore: 0:1 Arthur (26.), 0:2 Tillman (33.), 1:2 Koch (50.), 1:3 Garcia (90.+3)
Zuschauer: 59.000
Mittwoch, 28. Januar 2026
28.1.2026: 3:0 gegen Villarreal sichert Weiterkommen
Weiter geht die Champions-League-Reise! Am achten und letzten Spieltag der Ligaphase der Champions League 2025/26 hat Bayer 04 mit einem souveränen 3:0 gegen den FC Villarreal die Teilnahme an den Play-offs der Königsklasse perfekt gemacht. Beim reifen und kämpferischen Auftritt der Leverkusener erwischte Malik Tillman einen Sahnetag und stellte per Doppelpack (12., 35.) zur Pause auf 2:0. Alejandro Grimaldo (57.) und viel Spielkontrolle erledigten in Durchgang zwei den Rest. Die Auslosung des nächsten UCL-Gegners der Werkself erfolgt am Freitag, 30.1.2026, ab 12.00 Uhr.
Im Vergleich zum 1:0-Heimsieg in der Bundesliga gegen Werder Bremen veränderte Kasper Hjulmand seine Startelf für den letzten Spieltag der UCL-Ligaphase auf zwei Positionen: Malik Tillman und Ezequiel Fernández rückten für Ernest Poku und Jonas Hofmann in die Anfangsformation. Fernández begann neben Aleix Garcia auf der Doppel-Sechs, Ibrahim Maza rotierte eine Position nach vorn ins linke offensive Mittelfeld.
Jener Maza war es dann, der die ersten Offensivbemühungen der von Beginn an drückend überlegenen Werkself initiierte und nach elf Minuten den ersten Abschluss neben das spanische Gehäuse setzte. Die Führung eine Minute später erzielte jedoch sein Gegenpart auf der anderen Seite: US-Nationalspieler Tillman antizipierte einen versuchten Befreiungsschlag des zögerlichen Villarreal-Schlussmanns Arnau Tenas und blockte die Kugel direkt ins Netz (12.). Immer wieder lauerten wache Leverkusener auf Fehler in der gegnerischen Hintermannschaft, doch Loïc Badé (19.) und erneut Tillman konnten sie ebenso wenig in Tore ummünzen wie der emsige Maza, dessen Schuss vom Pfosten an Tenas' Rücken und dann an die Latte prallte (26.). Erfolgreicher war in Minute 35 erneut Tillman, der eine Kopfball-Ablage von Patrik Schick an der Strafraumgrenze stehend direkt zum 2:0 ins Netz hämmerte. Mit über 60 Prozent Ballbesitz und zwei Treffern auf der Haben-Seite ging es für Schwarz-Rot in die Kabine.
Mit viel Spielkontrolle startete Bayer 04 auch in Abschnitt zwei. Zwar dauerte es bis zur ersten Torchance etwas mehr als zehn Minuten – die war jedoch direkt von Erfolg gekrönt: Eine schöne Hereingabe von Lucas Vázquez veredelte Alejandro Grimaldo am zweiten Pfosten per Volley-Direktabnahme zum 3:0 (57.). Nach gut einer Stunde durfte sich dann auch der bislang beschäftigungslose Janis Blaswich beim Schuss von Nicolas Pépé auszeichnen. Weil das Werkself-Mittelfeld um den eingewechselten Exequiel Palacios, der sein Königsklassen-Debüt in dieser Saison feierte, der Offensive des Gelben U-Boots mit abgezocktem Passspiel keine Luft zum Atmen ließ, blieb es Blaswichs einzige Prüfung an diesem Abend. Doch auch der schwarz-rote Angriff hatte bis auf einen Poku-Fernschuss (85.) einige Gänge zurückgeschaltet – so standen für den zweiten eingewechselten Comebacker Edmond Tapsoba und sein Team am Ende ein 3:0-Heimsieg und der verdiente Einzug in die Play-off-Runde der Champions League.
Auf welches Team die Werkself in den anstehenden Play-off-Begegnungen um den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse trifft, entscheidet sich in der Auslosung am kommenden Freitag, 30.1.2026, ab 12.00 Uhr. Infrage kommen dabei nur die beiden Vertreter auf den Plätzen 17 und 18 der Liga-Tabelle: Olympiakos Piräus und Borussia Dortmund. Das Hinspiel wird am 17. oder 18. Februar auswärts ausgetragen, das Rückspiel findet am 24. oder 25. Februar in der BayArena statt.
Auch auf nationaler Bühne bleibt das Programm der Werkself hochkarätig: Am kommenden Samstag, 31.1.2026 (Anpfiff: 15.30 Uhr), reisen die Leverkusener zu Eintracht Frankfurt. Am darauffolgenden Dienstag, 3.2.2026, geht es ab 20.45 Uhr in der BayArena gegen den FC St. Pauli um den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Badé - Vázquez (62. Arthur), Fernández, Garcia (70. Palacios), Grimaldo (89. Tapsoba) - Tillman, Maza (70. Poku) - Schick (62. Kofane)
Tore: 1:0 Tillman (12.), 2:0 Tillman (35.), 3:0 Grimaldo (57.)
Zuschauer: 30.210