Samstag, 25. April 2026

25.4.2026: 2:1 in Köln – Werkself feiert fünften Derbysieg in Serie!

Derbysieg dank Schick-Doppelpack! Bayer 04 hat am 31. Bundesliga-Spieltag beim 1. FC Köln einen 2:1-Erfolg eingefahren und damit auch das fünfte direkte Duell mit den Domstädtern in Serie gewonnen. Patrik Schick erzielte kurz vor der Pause per Handelfmeter die Führung (43.) und erhöhte nach 52 Minuten mit seinem 100. Pflichtspieltor für die Werkself auf 2:0. Den Anschlusstreffer für die Kölner, die erstmals seit sechs Partien wieder verloren, markierte Luca Waldschmidt (77.). Ebenfalls erfreulich: Arthur und Eliesse Ben Seghir feierten nach längerer Verletzungspause ihre Rückkehr.

Im Vergleich zum 0:2 gegen den FC Bayern München im DFB-Pokal-Halbfinale unter der Woche hatte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startelf auf zwei Positionen verändert: Janis Blaswich ersetzte Mark Flekken (muskuläre Probleme) zwischen den Pfosten, außerdem begann Montrell Culbreath für Lucas Vázquez auf der rechten Schiene.

Die ersten beiden Torchancen taten sich für Said El Mala (3.) und Jakub Kaminski (4.) auf. Köln begann griffiger, ehe Patrik Schick mit seinem Pfostenschuss in Minute 14 die bis dahin beste Gelegenheit der Partie auf dem Fuß hatte. Nun war auch die Werkself in diesem Derby angekommen, hatte phasenweise zwei Drittel Ballbesitz. Als nächster versuchte es der aufgerückte Jarell Quansah (16.). Eine - deutlich ruhigere - Viertelstunde später parierte Blaswich stark gegen Eric Martel (29.). In der 35. Minute traf, wie zuvor Schick, auch Kölns El Mala den Pfosten. Dann verließen die ersten Fans in Anbetracht der sich nahenden Halbzeitpause bereits ihre Plätze, als Schiedsrichter Robert Hartmann nach einem Handspiel von Martel auf den Punkt zeigte. Schick verwandelte vom Punkt sicher zur 1:0-Führung (43.) - der fünfte Treffer des Tschechen in den vergangenen fünf Bundesligaspielen! Mit diesem Ergebnis ging es kurz darauf in die Kabinen.

Gerade erst hatte Köln eine eigene Großchance durch eine Parade von Blaswich vergeben (51.), da vollendete Schick eine Minute später nach Hereingabe von Tella eiskalt in Stürmer-Manier zum 2:0 für die Werkself! Sein sechstes Tor in den vergangenen fünf Ligaspielen - Schick on fire! Nun war Bayer 04 auf Sicherheit bedacht und ließ die Kugel in den eigenen Reihen laufen. Die nächste erfreuliche Botschaft: Arthur und Eliesse Ben Seghir feierten ihre Comebacks, sie kamen zusammen mit Ezequiel Fernández rund 20 Minuten vor Spielende aufs Feld. Eigentlich schien die Werkself alles im Griff zu haben, doch Luca Waldschmidt brachte die Domstädter in der 78. Minute quasi aus dem Nichts zurück. Köln lief nochmal an, konnte an diesem fünften Leverkusener Derbysieg in Folge aber nicht mehr rütteln!

Am Samstag, 2.5.2026 (Anstoß: 18.30 Uhr), gastiert RB Leipzig zum vorletzten Leverkusener Heimspiel der Saison in der BayArena. Eine Woche später am Samstag, 9.5.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr), geht es dann auswärts beim VfB Stuttgart ebenfalls um wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikationsplätze für die UEFA Champions League. Den Saisonabschluss bildet für Bayer 04 das Heimduell mit dem Aufsteiger Hamburger SV am Samstag, 16.5.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr).

Bayer 04: Blaswich - Quansah (85. Badé), Andrich, Tapsoba - Culbreath (72. Arthur), Palacios, Garcia (72. Fernández), Grimaldo - Maza (61. Tillman), Tella (72. Ben Seghir) - Schick

Tore: 0:1 Schick (43./Handelfmeter), 0:2 Schick (52.), 1:2 Waldschmidt (78.)

Zuschauer: 50.000

Mittwoch, 22. April 2026

22.4.2026: 0:2 gegen den FC Bayern – Pokal-Aus im Halbfinale

Bayer 04 hat die zweite Final-Teilnahme im DFB-Pokal innerhalb von drei Jahren knapp verpasst. In der Anfangsphase des Halbfinals gegen den FC Bayern München parierte Mark Flekken gleich mehrere Abschlüsse der Gäste, musste sich aber in Minute 21 beim Führungstreffer von Harry Kane geschlagen geben. In Durchgang zwei startete Schwarz-Rot deutlich offensiver und verpasste in Person von Nathan Tella (52.) und Patrik Schick (70.) den Ausgleich. Stattdessen entschied Luis Diaz das Duell in der Nachspielzeit mit dem zweiten Münchner Treffer (90.+3).

Im Vergleich zum 1:2 gegen den FC Augsburg am vergangenen Wochenende hatte Cheftrainer Kasper Hjulmand eine Startelf-Änderung vorgenommen: Anstelle von Loïc Badé rückte Kapitän Robert Andrich in die zentrale Innenverteidigung. Im Gegensatz zur Partie gegen den FCA überließ Schwarz-Rot an diesem Abend zunächst den Gästen den Ball und lauerte auf schnelle Gegenstöße.

Die ersten beiden Abschlüsse hatten die Münchner, Schlussmann Mark Flekken parierte gegen Luis Diaz (16.) und Harry Kane (17.) noch stark. Wenig später war der Niederländer dann aber machtlos: Bayerns Jamal Musiala hatte in der Mitte erneut Kane gefunden, der die Führung für den FCB erzielte (21.). Bayer 04 versuchte, den Gegentreffer schnell abzuschütteln, und verteidigte weiterhin leidenschaftlich gegen druckvolle Gäste. Zwar erspielten sich die Bayern so keine weiteren hochkarätigen Chancen, doch auch die Leverkusener Gegenangriffe sorgten nicht für die gewünschte Gefahr. Die letzte Möglichkeit vor der Pause hatte noch einmal Torschütze Kane, schoss aber übers Ziel (40.) – es blieb beim 0:1.

Bayer 04 kam offensiver aus der Kabine, blieb aber auch im eigenen Strafraum hellwach. Vier Minuten nach Wiederanpfiff rettete Andrich einen Musiala-Lupfer kurz vor der Torlinie. Dann setzten sich die Leverkusener einige Minuten in der Bayern-Hälfte fest und kamen zum ersten Torschuss – der es direkt in sich hatte: Gerade so konnte FCB-Keeper Manuel Neuer den strammen Abschluss von Nathan Tella entschärfen (52.). Auf der anderen Seite entschied zehn Minuten später auch Flekken eine weiteres Duell mit Kane für sich.

Die Werkself blieb engagiert und hielt die Kugel in der Folge immer häufiger in den eigenen Reihen - und in der gegnerischen Hälfte. In Minute 70 segelte ein Kopfball von Patrik Schick nur knapp übers Bayern-Gehäuse. Obwohl Schwarz-Rot in den Schlussminuten noch einmal alles aus sich herausholte, wollte keine gefährliche Torchance mehr dabei herausspringen. Stattdessen gelang den Gästen in der Nachspielzeit nach einem Konter die Entscheidung durch Diaz (90.+3). Damit verpasst die Werkself die zweite Final-Teilnahme innerhalb von drei Jahren.

In der Bundesliga warten die nächsten Highlights auf die Werkself: Am kommenden Samstag, 25.4.2026, gastiert Bayer 04 um 15.30 Uhr beim 1. FC Köln. Eine Woche später empfängt Schwarz-Rot mit RB Leipzig einen direkten Konkurrenten im Rennen um die Qualifikationsplätze für die UEFA Champions League in der BayArena. Anstoß am Samstag, 2.5.2026, ist um 18.30 Uhr.

Bayer 04: Flekken – Quansah, Andrich (84. Andrich), Tapsoba – Vázquez (38. Poku), Palacios, Garcia, Grimaldo – Maza, Tella (76. Culbreath) – Schick

Tor: 0:1 Kane (21.), 0:2 Diaz (90.+3)

Zuschauer: 30.210

Samstag, 18. April 2026

18.4.2026: 1:2 gegen Augsburg – Werkself unterliegt trotz zahlreicher Torchancen spät

Über 70 Prozent Ballbesitz und 35 eigene Torschüsse – trotz drückender Überlegenheit und vieler Möglichkeiten auf den Sieg stand für Bayer 04 am 30. Bundesliga-Spieltag 2025/26 gegen den FC Augsburg eine 1:2-Heimniederlage. Patrik Schick hatte Schwarz-Rot nach zwölf Minuten per Kopf in Führung gebracht, der FCA kam jedoch schnell durch Fabian Rieder zum Ausgleich (16.). In der Folge verpassten es die Leverkusener in einem Spiel auf ein Tor, eine der vielen eigenen Chancen zu verwerten. Nach einem Konter bekamen die Gäste tief in der Nachspielzeit einen Strafstoß zugesprochen, den erneut Rieder zum Endstand verwandelte (90.+7).

Im Vergleich zum 1:0-Auswärtserfolg bei Borussia Dortmund in der vergangenen Woche hatte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Anfangsformation auf drei Positionen verändert: Für Robert Andrich rückte Jarell Quansah nach vierwöchiger Verletzungspause in die Dreierkette, auf der rechten Schiene bestritt Lucas Vázquez anstelle von Montrell Culbreath ebenfalls sein Startelf-Comeback und Patrik Schick begann für Christian Kofane im Sturm. Ibrahim Maza hatte bereits in Dortmund gestartet und setzte gegen den FCA bereits nach zwei Minuten die erste offensive Duftmarke für die Werkself. 

Mit viel Ruhe und Kontrolle drängte Schwarz-Rot die Gäste früh tief in die eigene Hälfte. Immer wieder initiierten die spielstarken Innenverteidiger neue Angriffe – von denen einer nach zwölf Minuten zum Erfolg führte: Edmond Tapsoba fand per Flanke Patrik Schick, der Schwarz-Rot mit dem Kopf in Front brachte. Doch die Antwort der Fuggerstädter folgte postwendend, als nur vier Minuten später ein abgefälschter Schuss von Fabian Rieder zum Ausgleich einschlug. Bayer 04 blieb aber weiterhin spielbestimmend und hatte unter anderem durch Nathan Tella (18., 24.) Alejandro Grimaldo (36.) und Schick (45.+2) gleich mehrmals die Möglichkeit zur erneuten Führung. Die wollte aber trotz zwischenzeitlich fast 73 Prozent Ballbesitz bis zum Pausenpfiff nicht fallen – es blieb beim 1:1 zur Halbzeit.

Der zweite Durchgang begann, wie der erste aufgehört hatte: mit viel Spielkontrolle der Werkself und einem hohen Unterhaltungswert für die neutralen Zuschauer. Bei einem der wenigen Augsburger Konter war Mark Flekken auf seinem Posten (51.), bevor auch sein Gegenüber Finn Dahmen zwei Großchancen von Tella (56.) und Maza (59.) vereitelte. Bayer 04 drückte weiter und probierte es aus allen Lagen, doch der zweite Treffer wollte auch bei den Versuchen von Grimaldo (68.), Maza (70.) und dem eingewechselten Christian Kofane (76.) nicht fallen. Einen vermeintlichen Handelfmeter für Schwarz-Rot nahm Schiedsrichter Benjamin Brand nach VAR-Ansicht zurück (85.).

In der achtminütigen Nachspielzeit parierte Flekken erst einen Abschluss von Augsburgs Mert Kömür stark (90.+2), beim zweiten Gäste-Gegenstoß brachte der eingewechselte Montrell Culbreath FCA-Spieler Uchenna Ogundu im eigenen Strafraum zu Fall. Den Foulelfmeter verwandelte Rieder zum Endstand (90.+7).

In der letzten Englischen Woche der Saison empfängt Bayer 04 am Mittwoch, 22.4.2026 (Anstoß: 20.45 Uhr) im DFB-Pokal-Halbfinale den FC Bayern München in der BayArena. Am darauffolgenden Samstag, 25.4.2026, wartet das Derby beim 1. FC Köln auf die Werkself. Anpfiff im RheinEnergieSTADION ist um 15.30 Uhr.

Bayer 04: Flekken – Quansah (72. Kofane), Badé, Tapsoba – Vázquez (65. Culbreath), Palacios (81. Tillman), Garcia, Grimaldo – Maza, Tella (81. Hofmann) – Schick

Tore: 1:0 Schick (12.), 1:1 Rieder (16.), 1:2 Rieder (90.+7/Foulelfmeter)

Zuschauer: 29.289

Samstag, 11. April 2026

11.4.2026: 1:0 beim BVB – Andrichs Tor beschert wichtigen Dreier

Bayer 04 hat ein dickes Ausrufezeichen im Kampf um die Champions-League-Plätze gesetzt: Beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund kam die Werkself zu einem 1:0-Sieg. Robert Andrich gelang kurz vor der Pause mit einem platzierten Schuss aus der Distanz der Treffer des Tages (42.). In der Folge verteidigten die Leverkusener ihren Vorsprung mit aller Leidenschaft und brachten dem BVB die erst dritte Saisonniederlage bei.

Bayer 04-Chefcoach Kasper Hjulmand vertraute im SIGNAL IDUNA PARK bis auf eine Ausnahme der Anfangsformation vom 6:3-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg: Für Ezequiel Fernández rückte Aleix Garcia nach Ablauf seiner Gelbsperre wieder in die Startelf. Lucas Vázquez gehörte nach überstandener Wadenverletzung erstmals seit Ende Februar wieder zum Aufgebot, Jarell Quansah fehlte weiter angeschlagen. Im Duell mit dem besten Team der Rückrunde – der BVB hatte zehn seiner vergangenen zwölf Partien gewonnen – war die Werkself zuerst um defensive Stabilität bemüht. Dortmund hatte zwar zu Beginn mehr Ballbesitz, wirklich zwingend jedoch wurde die Borussia erstmals in der 17. Minute bei einem Schuss von Daniel Svensson, den der bestens am zweiten Pfosten postierte Loïc Badé aber noch mit dem Kopf aus dem Kreuzeck kratzte.

Bayer 04 drang nach knapp einer halben Stunde mal Gefahr bringend in den Strafraum des BVB ein, die Hereingabe von Ibrahim Maza konnte Keeper Gregor Kobel aber locker aufnehmen (28.). Gleiches galt für den Versuch von Christian Kofane mit links aus 16 Metern und aussichtsreicher Position, der aber zu zentral geriet (32.). Nach einer halben Stunde fanden die Gäste zunehmend auch offensiv besser in die Partie und verlagerten das Geschehen in die Dortmunder Hälfte. Das wurde belohnt: Robert Andrich eroberte die Kugel am gegnerischen Strafraum, zog aus gut 20 Metern ganz trocken ab und traf mit seinem Aufsetzer genau ins Eck zur Leverkusener Pausenführung (42.).

Dortmund drückte nach dem Wechsel aufs Tempo, die Werkself mit einem umsichtigen Organisator Edmond Tapsoba verteidigte geschickt und lauerte auf Umschaltmomente. Bayer 04 wechselte erstmals, Patrik Schick löste Kofane ab (54.). Und der Tscheche war sofort da: Nach Zuspiel von Maza visierte Schick das kurze Eck an, doch Kobel parierte mit dem Körper (60.). Bayer 04 befreite sich in der Phase sehr ballsicher und übte viel Kontrolle aus. Nathan Tella tauchte allein vor Kobel auf, hatte vor seinem Schuss aber den Ball mit der Hand gespielt (70.). 

Bayer 04 hatte alles ziemlich im Griff, benötigte in einer Szene aber auch etwas Glück: Serhou Guirassys Schuss aus spitzem Winkel landete an der Latte (83.). Kurz darauf verpasste Schick den zweiten Leverkusener Treffer, als Kobel seinen Kopfball nach Ecke von Alejandro Grimaldo stark parierte (87.). Es gab drei Minuten Nachspielzeit. Doch die Werkself brachte ihre Führung über die Runden und bejubelte ihren Erfolg ausgelassen – es war der zweite Sieg in dieser Saison in Dortmund nach dem 1:0 im DFB-Pokal.

Für die Werkself geht es mit dem 30. Spieltag in der Bundesliga weiter: Bayer 04 empfängt am Samstag, 18.4.2026, den FC Augsburg. Anstoß in der BayArena ist um 15.30 Uhr.

Bayer 04: Flekken – Andrich, Badé, Tapsoba – Culbreath (74. Vázquez), Garcia, Palacios, Grimaldo – Maza (90.+2 Tillman), Tella (74. Poku) – Kofane (54. Schick)

Tor: 0:1 Andrich (42.)

Zuschauer: 81.365

Samstag, 4. April 2026

4.4.2026: 6:3 gegen Wolfsburg – Werkself zeigt Nehmerqualitäten und dreht das Spiel

Torreicher Nachmittag mit Happy End: Bayer 04 hat am 28. Bundesliga-Spieltag gegen den VfL Wolfsburg einen Zwei-Tore-Rückstand in einen 6:3-Heimsieg gedreht. Alejandro Grimaldo mit einem Doppelpack sowie Patrik Schick, Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Malik Tillman trafen für die Werkself, die nach der Pause aufdrehte und den Tabellenvorletzten letztlich verdient bezwang.

Im Vergleich zum 3:3-Remis in Heidenheim vor der Länderspielphase veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startelf auf fünf Positionen. Neu mit dabei waren unter anderem der wiedergenesene Loïc Badé bei seinem ersten Einsatz nach acht Partien Pause und Nathan Tella, der erstmals seit Anfang Januar wieder von Beginn an mitwirkte. Für Eliesse Ben Seghir, der zunächst auf der Bank Platz nahm, war es nach überstandener Verletzung die erste Kadernominierung im Jahr 2026.

Ohne den leicht verletzten Jarell Quansah und den gelbgesperrten Aleix Garcia musste die Werkself früh eine Chance des VfL von Mohamed Amoura überstehen (3.). Auf der Gegenseite sorgte Badé vier Minuten später mit einem gefährlichen Kopfball für die erste Annäherung. In der Folge drängten die Leverkusener ihren Gegner zunehmend in dessen Hälfte. Das erste Tor des Tages erzielte jedoch Wolfsburg: Jonas Wind behauptete sich robust im Duell mit Badé und traf aus 13 Metern unter die Latte (16.). Knapp eine halbe Stunde war inzwischen absolviert, als der quirlige Ibrahim Maza in den Strafraum eindrang und von Joakim Maehle zu Fall gebracht wurde. Schiedsrichter Martin Petersen zeigte auf den Punkt, Alejandro Grimaldo verwandelte souverän (30.). Der Ausgleich währte allerdings nur kurz, unmittelbar nach dem Anstoß hämmerte Maehle den Ball zur erneuten VfL-Führung ins Tor (31.). Und es blieb ereignisreich: Edmond Tapsoba traf Amoura im eigenen Strafraum, nach Ansicht der Videobilder zeigte Petersen erneut auf den Punkt - Christian Eriksen traf ohne Probleme (39.). Genug für Durchgang eins? Keineswegs! Grimaldo verkürzte noch vor dem Pausenpfiff auf 2:3 (44.) – immens wichtig!
Mit Patrik Schick für Ezequiel Fernández startete die Werkself, getragen von der lautstarken Kurve, schwungvoll und zielstrebig in die zweite Hälfte. Und siehe da - der nächste Elfmeterpfiff! Sael Kumbedi hatte Tella zu Fall gebracht, Schick verwandelte sicher zum 3:3-Ausgleich (53.). In der Folge köpfte Tella knapp vorbei (60.), Grimaldos Fernschuss wurde geblockt (62.). Die Werkself erhöhte den Druck - und belohnte sich! Tapsoba stocherte den Ball im Gewühl des Wolfsburger Strafraums zur 4:3-Führung über die Linie (68.). Kurz darauf legte Maza infolge einer schnell ausgeführten Ecke nach - 5:3, Jubel und Erleichterung (73.)! Diesen verdienten Vorsprung verwaltete Bayer 04 anschließend souverän, der eingewechselte Malik Tillman setzte in der Nachspielzeit mit seinem 6:3 sogar noch einen drauf (90.+6). Und so sicherte sich die Werkself drei wichtige Punkte.

Weiter geht es für die Werkself am kommenden Samstag, 11.4.2026, um 15.30 Uhr beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund.

Bayer 04: Flekken - Andrich, Badé, Tapsoba - Culbreath, Fernández (46. Schick), Palacios, Grimaldo - Maza, Tella (81. Poku) - Kofane (88. Tillman)

Tore: 0:1 Wind (16.), 1:1 Grimaldo (30./Foulelfmeter), 1:2 Maehle (31.), 1:3 Eriksen (38./Foulelfmeter), 2:3 Grimaldo (44.), 3:3 Schick (53./Foulelfmeter), 4:3 Tapsoba (68.), 5:3 Maza (73.), 6:3 Tillman (90.+6)

Zuschauer: 29.619 in der BayArena

Samstag, 21. März 2026

21.3.2026: Enttäuschendes 3:3 in Heidenheim

Trotz zweimaliger Führung stand für Bayer 04 am 27. Bundesliga-Spieltag 2025/26 beim 1. FC Heidenheim 1846 das dritte Liga-Remis in Folge. In einer von der Werkself souverän geführten ersten Hälfte hatten Malik Tillman (22.) und Patrik Schick (35.) zur 2:0-Pausenführung genutzt. Nach dem Seitenwechsel kam der FCH durch Patrick Mainka (56.) und Marvin Pieringer (72.) zwar zum Ausgleich, diesen beantwortete aber erneut Schick mit seinem zweiten Kopfball-Treffer des Tages (79.). Doch wieder kamen die Gastgeber durch Pieringer zurück (85.), dieses Mal brachten die Leverkusener die Kugel trotz eines Aufbäumens in der Schlussphase allerdings nicht mehr im gegnerischen Tor unter.

Im Vergleich zum 0:2 beim FC Arsenal im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League änderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine erste Elf für die Partie in Heidenheim auf vier Positionen. Für Janis Blaswich kehrte Mark Flekken erstmals nach seiner Mitte Januar erlittenen Verletzung ins Tor zurück. Für den gelbgesperrten Edmond Tapsoba, Martin Terrier und Christian Kofane rückten Exequiel Palacios, Montrell Culbreath und Patrik Schick in die Anfangsformation.

Im 4-2-3-1-System erarbeitete sich die Werkself in der Anfangsphase die Kontrolle und Aleix Garcia meldete sein Team nach acht Minuten per Distanzschuss erstmals offensiv an. Konzentriert verteidigende Hausherren ließen danach nur wenige weitere Bayer 04-Chancen zu – bis Regisseur Garcia in Minute 22 erneut eine gute Idee hatte und mit einer punktgenauen Flanke aus dem Halbfeld am zweiten Pfosten Malik Tillman fand. Leverkusens Nummer 10 besorgte per Direktabnahme die schwarz-rote Führung. Mit dem Treffer im Rücken setzten sich die Gäste nun vorne fest und schafften es immer wieder, in den gegnerischen Strafraum vorzudringen. So auch in Minute 35, als Alejandro Grimaldo viel Zeit zum Flanken bekam und Schick in der Mitte eiskalt einköpfte – 2:0 für die Werkself! Weil spielbestimmende Leverkusener bis auf einen Kopfball von Budu Zivzivadze (42.) nichts mehr zuließen, war das auch gleichzeitig der Pausenstand.

Nach fast 70 Prozent Ballbesitz in Durchgang eins übernahm Bayer 04 auch nach dem Seitenwechsel direkt die Kontrolle, musste aber in Minute 56 den Anschlusstreffer der Gastgeber durch Patrick Mainka hinnehmen. Schwarz-Rot schüttelte sich kurz und reagierte sofort: Der eingewechselte Nathan Tella ließ zwei Heidenheimer aussteigen und schloss aus spitzem Winkel ab, Schlussmann Diant Ramaj konnte die Kugel gerade so an die Latte lenken (59.). Der FCH blieb jedoch weiterhin offensiv gefährlich und bekam in Minute 71 nach einem Foul von Robert Andrich einen Elfmeter zugesprochen. Marvin Pieringer trat an und verwandelte (72.). Der nächste Dämpfer für die Werkself, die weiterhin nach vorne spielte – und erneut traf. Schick, der bereits im Hinspiel doppelt getroffen hatte, versenkte infolge einer Ecke per Kopf (79.) und ist damit nun drittbester Bundesliga-Torschütze von Bayer 04. Doch der FCH schaffte es erneut, die Leverkusener Führung auszugleichen, Marvin Pieringer schnürte ebenfalls per Kopf den Doppelpack (85.). Auch nun versuchte Schwarz-Rot noch einmal alles, um zum Siegtreffer zu kommen, doch es sollte in der siebenminütigen Nachspielzeit nicht sein. Die Farbenstädter müssen sich auch an der Ostalb mit einem Remis begnügen.

Nun steht erst einmal die letzte Länderspielphase der laufenden Saison an, bevor an Ostern wieder ein Heimspiel wartet: Am Samstag, 4.4.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr), geht es in der BayArena gegen den VfL Wolfsburg.

Bayer 04: Flekken – Culbreath, Quansah, Andrich (85. Kofane), Grimaldo – Garcia (82. Fernández), Palacios – Maza, Tillman (82. Oermann), Poku (46. Terrier, 54. Tella) – Schick

Tore: 0:1 Tillman (22.), 0:2 Schick (35.), 1:2 Mainka (56.), 2:2 Pieringer (72.), 2:3 Schick (79.), 3:3 Pieringer (85.)

Zuschauer: 15.000

Dienstag, 17. März 2026

17.3.2026: Nach 0:2 beii Arsenal Champions League Aus

Im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League 2025/26 hat Bayer 04 beim FC Arsenal 0:2 verloren. Die Tore der Gunners erzielten Eberechi Eze (36.) und Declan Rice (63.). Trotz größer Bemühungen – vor allem in Durchgang zwei – ist die Werkself damit nach dem starken Auftritt beim 1:1-Remis im Hinspiel aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

Ohne personelle Änderungen im Vergleich zum 1:1-Remis im Hinspiel in der BayArena schickte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Mannschaft auf den Platz.Vom Anpfiff weg zeichnete sich ein - wie erwartet - hart umkämpftes Duell ab. Beide Teams zeigten sich hochkonzentriert und darauf bedacht, keine Fehler zu begehen. Die erste nennenswerte Chance ging dann auf das Konto der Gastgeber: Nach einem Eckball von rechts köpfte Gabriel in Richtung Tor, dieser verfehlte den Kasten aber weit (9.). Eine Viertelstunde war absolviert, als Janis Blaswich einen wuchtigen Schuss aus 15 Metern in Richtung Winkel von Leandro Trossard stark parierte. Nur sechs Minuten später zielte erneut Gabriel per Kopf neben den Kasten. Eine Phase, in der die Hausherren nun zunehmend auf den ersten Treffer des Tages drückten und sich Bayer 04-Schlussmann Blaswich Mal um Mal auszeichnen musste - so zum Beispiel mit herausragender Fußabwehr gegen Trossard auf der Linie (29.) sowie gegen Ben White nach nicht geklärtem Ball im Strafraum (32.). In der 36. Minute war der gut aufgelegte Keeper aber machtlos: Eberechi Eze zog aus der zweiten Reihe aus zentraler Position volley ab und traf wuchtig in den Winkel zum 1:0. Auch nach dem Gegentreffer fiel es der Werkself schwer, sich aus dem Druck der Londoner zu befreien und eigene Angriffe aufzuziehen. Somit ging es wenig später mit dem Rückstand in die Pause.

Auch in Durchgang zwei machte die Werkself engagiert weiter, hatte nun auch deutlich mehr Ballbesitz, fand aber nach wie vor nicht die entscheidende Lücke in der Gunners-Defensive. So brachte Hjulmand nach 59 Minuten mit Youngster Montrell Culbreath und Spielmacher Malik Tillman neue Kräfte. Die nächsten Großgelegenheiten boten sich jedoch den Hausherren: Erst scheiterte Viktor Gyökeres noch knapp, wenig später erhöhte Declan Rice ins rechte untere Eck zum 2:0 für Arsenal (63.). Auch Mikel Arteta wechselte nun und brachte unter anderem Kai Havertz - der Ex-Leverkusener erzielte auch direkt ein Tor, allerdings kassierte Schiedsrichter Danny Makkelie den Treffer aufgrund eines vorangegangenen Handspiels des deutschen Nationalspielers wieder ein (71.). Doch Andrich und Co. ließen sich davon nicht entmutigen und versuchten in der Schlussphase noch einmal alles. Erst bugsierte Gabriel einen Eckball von Alejandro Grimaldo fast ins eigene Tor (74.), kurz darauf köpfte Jarell Quansah nach perfekt getimter Hereingabe von Culbreath zu weit nach links (77.). Die größte Chance ergab sich in der 87. Minute nach Ablage vom stark aufspielenden Culbreath für Christian Kofane - Arsenal-Keeper David Raya verhinderte den Einschlag noch mit den Fingerspitzen. Darüber hinaus gelang der Werkself kein Treffer mehr. So blieb es beim 0:2, Bayer 04 ist damit aus der Königsklasse ausgeschieden.

Für die Werkself steht am kommenden Samstag, 21.3.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr), der 27. Bundesliga-Spieltag beim 1. FC Heidenheim 1846 an. Danach ist Länderspielpause, für zahlreiche Bayer 04-Akteure geht es jedoch zu ihren jeweiligen Nationalmannschaften.

Bayer 04: Blaswich – Quansah, Andrich (83. Fernández), Tapsoba – Poku (59. Culbreath), Palacios (68. Schick), Garcia, Grimaldo – Terrier (59. Tillman), Maza – Kofane 

Tore: 1:0 Eze (36.), 2:0 Rice (63.)

Zuschauer: 59.743