Im letzten Spiel der Saison 2025/26 hat sich Bayer 04 zu Hause vom Hamburger SV 1:1 getrennt. Patrik Schick vergab Mitte der ersten Hälfte einen Foulelfmeter (25.). Nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste durch Fabio Vieira per Fernschuss in Führung (61.), Jarell Quansah erzielte durch einen abgefälschten Kopfball in der 79. Minute den Treffer zum Endstand. In der Bundesliga-Abschlusstabelle belegt die Werkself Platz sechs.
Im Vergleich zum 1:3 beim VfB Stuttgart hatte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Anfangsformation auf einer Position verändert und Malik Tillman anstelle des angeschlagen ausgefallenen Christian Kofane starten lassen. Sportlich wollte Bayer 04 mit einem Sieg die Chance auf Champions-League-Platz vier wahren, war dabei aber auch auf Schützenhilfe in zwei Parallelspielen angewiesen.
Früh in der Partie setzte sich die Werkself bei phasenweise mehr als 70 Prozent Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte fest, Patrik Schick und Ibrahim Maza hatten die ersten Gelegenheiten (8.). Für den HSV versuchte es Nicolas Capaldo ein erstes Mal per Kopf und traf das Lattenkreuz (17.). Bis auf diese Szene spielte sich das Geschehen nahezu ausschließlich in der Hamburger Hälfte ab - und der Aufwand sollte mit einer Riesenchance auf die Führung belohnt werden: Nach 24 Minuten wurde Schick im Strafraum von Jordan Torunarigha regelwidrig zu Fall gebracht, Schiedsrichter Tobias Stieler zeigte auf den Punkt. Der Tscheche trat selbst an, scheiterte jedoch an HSV-Schlussmann Sander Tangvik (25.). Dann wurde es vorerst ruhiger vor den Toren, bis Montrell Culbreath eine große Chance von Hamburgs Albert Grønbæk in der besten Phase des Aufsteigers unterband (40.). Nach dieser und einem gefährlichen Kopfball Tillmans (45.+2) ging es ohne Treffer in die Kabinen.
Auch in Hälfte zwei preschte die Werkself direkt nach vorn, Maza setzte je einen Versuch ans Außennetz (49.) und neben das Tor (54.). Auf der Gegenseite parierte Mark Flekken erst stark gegen Fabio Vieira (54.), war in Minute 62 dann bei einem Fernschuss des HSV-Spielmachers aber machtlos - die Gäste aus Hamburg führten. Hjulmand reagierte und brachte in Arthur, Jonas Hofmann und Eliesse Ben Seghir drei frische Kräfte auf einen Schlag. Zwar bestimmte Schwarz-Rot das Geschehen auch in Rückstand weiter, setzte die herausgespielten Chancen jedoch am Ziel vorbei. Erfolgreicher lief es bei einem Freistoß von Aleix Garcia in Minute 79, der den Kopf von Jarell Quansah fand und von Nicolas Capaldo abgefälscht im Netz zum 1:1-Ausgleich landete. Die Werkself wollte den Heimsieg zum Abschluss der Saison, ein zweiter Leverkusener Treffer blieb an diesem Nachmittag allerdings aus.
In der Sommerpause könnten mehrere Bayer 04-Profis bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko an den Start gehen. Diese wird erstmals mit 48 Teams ausgetragen und läuft vom 11.6.2026 bis zum 19.7.2026. Ein bereits feststehendes Testspiel der Werkself im Rahmen der Saisonvorbereitung steigt am 25.7.2026 bei den Offenbacher Kickers, das Trainingslager vom 1.8.2026 bis zum 7.8.2026 im thüringischen Blankenhain.
Bayer 04: Flekken - Quansah, Andrich (62. Ben Seghir), Tapsoba - Culbreath (62. Arthur), Palacios, Garcia (84. Vázquez), Grimaldo - Tillman (62. Hofmann), Maza - Schick
Tore: 0:1 Vieira (61.), 1:1 Quansah (79.)
Zuschauer: 30.210
Samstag, 16. Mai 2026
16.5.2026: Nur 1:1 gegen den HSV – Werkself beendet Saison 2025/26 auf Platz sechs
Samstag, 9. Mai 2026
9.5.2026: 1:3 in Stuttgart – Werkself gibt im direkten Duell Platz vier ab
Eine frühe Führung und Platz vier aus der Hand gegeben: Im direkten Duell um die Champions-League-Qualifikationsplätze lag Bayer 04 beim VfB Stuttgart dank eines Treffers von Aleix Garcia bereits nach einer Minute vorn, unterlag den zielstrebigeren Gastgebern letztlich jedoch 1:3 (1:2). Somit musste die Werkself die Schwaben am vorletzten Spieltag in der Bundesliga-Tabelle vorbeiziehen lassen.
Im Vergleich zum überzeugenden 4:1-Heimsieg gegen RB Leipzig hatte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Anfangsformation auf einer Position verändert: Christian Kofane ersetzte Nathan Tella, der wegen muskulärer Probleme nicht zum Kader zählte. Die Begegnung, die in den vergangenen Jahren so häufig zu den spektakulärsten in der Bundesliga gehört hatte, versprach direkt wieder Tempo, Intensität - und Tore!
Nicht einmal eine Minute war gespielt, da eroberte Ibrahim Maza die Kugel und schickte Kofane mit dem Ball in Richtung Stuttgarter Strafraum. Der Kameruner legte nochmal links raus auf den mitgelaufenen Aleix Garcia - und der versenkte die Kugel trocken im kurzen Eck zur 1:0-Führung (1.)! Es ging ebenso turbulent weiter, nur vier Minuten später glich VfB-Angreifer Ermedin Demirovic aus halbrechter Position zum 1:1 aus. Die nächste Aktion gehörte wieder den Leverkusenern durch einen Fernschuss Mazas (17.). Auf der Gegenseite verhinderte Edmond Tapsoba mit einer starken Rettungstat gegen Demirovic den Rückstand (24.). Es blieb auch nach den zwei frühen Treffern munter. Erneut Demirovic für Stuttgart (27.) und Kofane per Kopfball für die Werkself (32.) hatten weitere Gelegenheiten. Bis in die Zusatzzeit von Hälfte eins hinein sah es nach einem 1:1-Remis zur Pause aus, doch dann zeigte Schiedsrichter Robert Schröder nach Hinweis des VAR und eigener Ansicht der Videobilder auf den Punkt. Ein Einsteigen von Tapsoba gegen Demirovic im eigenen Strafraum war als regelwidrig eingestuft worden, Maximilian Mittelstädt verwandelte sicher zum 2:1 aus Stuttgarter Sicht (45.+7).
Wie diese Partie nach Wiederanpfiff weiterging? Natürlich ebenso ereignisreich: Demirovic hatte in Minute 46 getroffen, sein VfB-Teamkollege Deniz Undav zuvor allerdings im Abseits gestanden - weiter 1:2 aus Leverkusener Sicht. In dieser Phase dominierten die Schwaben das Geschehen. Jarell Quansah rettete per Kopf (54.), Flekken noch gerade so mit der rechten Hand (57.). Der VfB marschierte weiter und belohnte sich in Minute 58 mit dem 3:1 durch Undav, der eine Hereingabe von rechts direkt vollendete. In der Folge gestaltete sich das Duell wieder ausgeglichener, auch wenn die Werkself nur selten in den Stuttgarter Strafraum eindringen konnte. So blieb es beim 1:3 aus Sicht von Bayer 04, das dadurch Rang vier verlor.
Das letzte Spiel der Bundesligasaison 2025/26 bestreitet die Werkself in der heimischen BayArena. Anstoß der ausverkauften Partie gegen den Aufsteiger Hamburger SV ist am Samstag, 16.5.2026, um 15.30 Uhr - wie gewohnt am 34. Spieltag parallel zu allen anderen Begegnungen.
Bayer 04: Flekken - Quansah (86. Ben Seghir), Andrich, Tapsoba - Culbreath (65. Arthur), Palacios, Garcia (65. Tillman), Grimaldo - Kofane (78. Poku), Maza - Schick
Tore: 0:1 Garcia (1.), 1:1 Demirovic (6.), 2:1 Mittelstädt (45.+7/Foulelfmeter), 3:1 Undav (58.)
Zuschauer: 60.000
Samstag, 2. Mai 2026
2.5.2026: 4:1 gegen Leipzig – Werkself elektrisiert BayArena und springt auf Platz vier!
Mit einer Glanzleistung hat Bayer 04 am 32. Bundesliga-Spieltag 2025/26 RB Leipzig 4:1 besiegt und klettert damit in der Tabelle auf Champions-League-Rang vier. Von Beginn an riss Schwarz-Rot die Partie an sich und kam bei zwischenzeitlich 75 Prozent Ballbesitz durch Patrik Schick (25.) und Nathan Tella (45.+1) zu einer 2:0-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste vorerst mehr – die Werkself blieb aber bissig und Schick treffsicher: Mit seinem zweiten Tor des Tages erhöhte er auf 3:0 (76.). Auch vom Anschlusstreffer der Roten Bullen durch Christoph Baumgartner (80.) ließen sich disziplinierte Leverkusener nicht aus dem Konzept bringen – schon gar nicht Schick: Der Tscheche krönte kurz vor dem Abpfiff einen Gala-Auftritt mit seinem dritten Treffer an diesem Samstagabend zum 4:1-Endstand!
Im Vergleich zum 2:1-Derbysieg beim 1. FC Köln am vergangenen Wochenende hatte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Anfangsformation gegen die Roten Bullen auf einer Position verändert. Wieder mit Mark Flekken anstelle von Janis Blaswich zwischen den Pfosten startete die Werkself druckvoll und mit viel Spielkontrolle. Patrik Schick, der vor der Partie von den Ultras Leverkusen und der Nordkurve12 für seine 100 Pflichtspiel-Tore im schwarz-roten Trikot geehrt worden war, kam früh zum ersten Leverkusener Abschluss (3.). Obwohl Aleix Garcia in Minute 17 auf der Linie klären musste, behielt Bayer 04 das Zepter bei zwischenzeitlich über 75 Prozent Ballbesitz in der Hand. Fehlten bei Jarell Quansahs Abschluss eine Minute danach noch Zentimeter zur Führung, zappelte die Kugel wenig später im Netz: Am Ende eines perfekt ausgespielten Konters über Ibrahim Maza und Nathan Tella fand Letzterer Schick, der da weitermachte, wo er in Köln aufgehört hatte: 1:0 für die Werkself (25.)! Beinahe hätte der Tscheche schon fünf Minuten später seinen nächsten Doppelpack geschnürt, Leipzigs El-Chadaille Bitshiabu klärte allerdings im letzten Moment. Der zweite Treffer der Werkself fiel dann aber doch noch vor dem Pausenpfiff: Garcia fand mit einer Flanke aus dem Halbfeld am zweiten Pfosten Tella, der eiskalt einnetzte (45.+1) – 2:0 zur Halbzeit gegen das formstärkste Team der Liga!
Im Anschluss an eine kurze Drangphase der Roten Bullen erkämpfte sich die Werkself wieder mehr Spielanteile und hätte erneut durch Schick beinahe auf 3:0 erhöht (53.). Doch auch den Zwei-Tore-Vorsprung verteidigte Schwarz-Rot diszipliniert und setzte immer wieder offensive Nadelstiche – ein Freistoß von Alejandro Grimaldo verfehlte das Tor in Minute 73 ebenso haarscharf wie ein Schick-Abschluss zwei Minuten später. Zweimal ließ sich der Top-Stürmer aber nicht bitten und veredelte direkt den nächsten Angriff mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend (76.). Zuvor hatte ihn Maza nach einem starken Sololauf mustergültig bedient. Die Gäste suchten nun die direkte Antwort: Nach 79 Minuten parierte Mark Flekken gegen Brajan Gruda, war aber eine Minute später gegen den Kopfball von Christoph Baumgartner aus kurzer Distanz machtlos – 3:1. Schwarz-Rot ließ sich jedoch nicht beirren, blieb weiterhin bissig und konterte zum nächsten Mal effektiv: Natürlich stand wieder Schick goldrichtig und ließ die BayArena mit seinem dritten Treffer in dieser Partie erneut jubeln (89.). Mit dem 4:1-Heimsieg springt die Werkself vorbei an der TSG Hoffenheim und dem VfB Stuttgart auf Rang vier.
Auch am kommenden Wochenende geht es mit dem VfB Stuttgart gegen einen direkten Konkurrenten im Rennen um die Qualifikation für die UEFA Champions League. Anpfiff in der MHP Arena ist am Samstag, 9.5.2026, um 15.30 Uhr. Am letzten Spieltag der laufenden Saison trifft die Werkself dann in der ausverkauften BayArena auf den Hamburger SV. Los geht's am Samstag, 16.5.2026, ebenfalls um 15.30 Uhr.
Bayer 04: Flekken - Quansah, Andrich, Tapsoba - Culbreath (78. Arthur), Palacios, Garcia (85. Fernández), Grimaldo - Maza (85. Tillman), Tella (78. Poku) - Schick (90.+3 Kofane)
Tore: 1:0 Schick (25.), 2:0 Tella (45.+1), 3:0 Schick (76.), 3:1 Baumgartner (80.), 4:1 Schick (89.)
Zuschauer: 30.210
Samstag, 25. April 2026
25.4.2026: 2:1 in Köln – Werkself feiert fünften Derbysieg in Serie!
Derbysieg dank Schick-Doppelpack! Bayer 04 hat am 31. Bundesliga-Spieltag beim 1. FC Köln einen 2:1-Erfolg eingefahren und damit auch das fünfte direkte Duell mit den Domstädtern in Serie gewonnen. Patrik Schick erzielte kurz vor der Pause per Handelfmeter die Führung (43.) und erhöhte nach 52 Minuten mit seinem 100. Pflichtspieltor für die Werkself auf 2:0. Den Anschlusstreffer für die Kölner, die erstmals seit sechs Partien wieder verloren, markierte Luca Waldschmidt (77.). Ebenfalls erfreulich: Arthur und Eliesse Ben Seghir feierten nach längerer Verletzungspause ihre Rückkehr.
Im Vergleich zum 0:2 gegen den FC Bayern München im DFB-Pokal-Halbfinale unter der Woche hatte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startelf auf zwei Positionen verändert: Janis Blaswich ersetzte Mark Flekken (muskuläre Probleme) zwischen den Pfosten, außerdem begann Montrell Culbreath für Lucas Vázquez auf der rechten Schiene.
Die ersten beiden Torchancen taten sich für Said El Mala (3.) und Jakub Kaminski (4.) auf. Köln begann griffiger, ehe Patrik Schick mit seinem Pfostenschuss in Minute 14 die bis dahin beste Gelegenheit der Partie auf dem Fuß hatte. Nun war auch die Werkself in diesem Derby angekommen, hatte phasenweise zwei Drittel Ballbesitz. Als nächster versuchte es der aufgerückte Jarell Quansah (16.). Eine - deutlich ruhigere - Viertelstunde später parierte Blaswich stark gegen Eric Martel (29.). In der 35. Minute traf, wie zuvor Schick, auch Kölns El Mala den Pfosten. Dann verließen die ersten Fans in Anbetracht der sich nahenden Halbzeitpause bereits ihre Plätze, als Schiedsrichter Robert Hartmann nach einem Handspiel von Martel auf den Punkt zeigte. Schick verwandelte vom Punkt sicher zur 1:0-Führung (43.) - der fünfte Treffer des Tschechen in den vergangenen fünf Bundesligaspielen! Mit diesem Ergebnis ging es kurz darauf in die Kabinen.
Gerade erst hatte Köln eine eigene Großchance durch eine Parade von Blaswich vergeben (51.), da vollendete Schick eine Minute später nach Hereingabe von Tella eiskalt in Stürmer-Manier zum 2:0 für die Werkself! Sein sechstes Tor in den vergangenen fünf Ligaspielen - Schick on fire! Nun war Bayer 04 auf Sicherheit bedacht und ließ die Kugel in den eigenen Reihen laufen. Die nächste erfreuliche Botschaft: Arthur und Eliesse Ben Seghir feierten ihre Comebacks, sie kamen zusammen mit Ezequiel Fernández rund 20 Minuten vor Spielende aufs Feld. Eigentlich schien die Werkself alles im Griff zu haben, doch Luca Waldschmidt brachte die Domstädter in der 78. Minute quasi aus dem Nichts zurück. Köln lief nochmal an, konnte an diesem fünften Leverkusener Derbysieg in Folge aber nicht mehr rütteln!
Am Samstag, 2.5.2026 (Anstoß: 18.30 Uhr), gastiert RB Leipzig zum vorletzten Leverkusener Heimspiel der Saison in der BayArena. Eine Woche später am Samstag, 9.5.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr), geht es dann auswärts beim VfB Stuttgart ebenfalls um wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikationsplätze für die UEFA Champions League. Den Saisonabschluss bildet für Bayer 04 das Heimduell mit dem Aufsteiger Hamburger SV am Samstag, 16.5.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr).
Bayer 04: Blaswich - Quansah (85. Badé), Andrich, Tapsoba - Culbreath (72. Arthur), Palacios, Garcia (72. Fernández), Grimaldo - Maza (61. Tillman), Tella (72. Ben Seghir) - Schick
Tore: 0:1 Schick (43./Handelfmeter), 0:2 Schick (52.), 1:2 Waldschmidt (78.)
Zuschauer: 50.000
Mittwoch, 22. April 2026
22.4.2026: 0:2 gegen den FC Bayern – Pokal-Aus im Halbfinale
Bayer 04 hat die zweite Final-Teilnahme im DFB-Pokal innerhalb von drei Jahren knapp verpasst. In der Anfangsphase des Halbfinals gegen den FC Bayern München parierte Mark Flekken gleich mehrere Abschlüsse der Gäste, musste sich aber in Minute 21 beim Führungstreffer von Harry Kane geschlagen geben. In Durchgang zwei startete Schwarz-Rot deutlich offensiver und verpasste in Person von Nathan Tella (52.) und Patrik Schick (70.) den Ausgleich. Stattdessen entschied Luis Diaz das Duell in der Nachspielzeit mit dem zweiten Münchner Treffer (90.+3).
Im Vergleich zum 1:2 gegen den FC Augsburg am vergangenen Wochenende hatte Cheftrainer Kasper Hjulmand eine Startelf-Änderung vorgenommen: Anstelle von Loïc Badé rückte Kapitän Robert Andrich in die zentrale Innenverteidigung. Im Gegensatz zur Partie gegen den FCA überließ Schwarz-Rot an diesem Abend zunächst den Gästen den Ball und lauerte auf schnelle Gegenstöße.
Die ersten beiden Abschlüsse hatten die Münchner, Schlussmann Mark Flekken parierte gegen Luis Diaz (16.) und Harry Kane (17.) noch stark. Wenig später war der Niederländer dann aber machtlos: Bayerns Jamal Musiala hatte in der Mitte erneut Kane gefunden, der die Führung für den FCB erzielte (21.). Bayer 04 versuchte, den Gegentreffer schnell abzuschütteln, und verteidigte weiterhin leidenschaftlich gegen druckvolle Gäste. Zwar erspielten sich die Bayern so keine weiteren hochkarätigen Chancen, doch auch die Leverkusener Gegenangriffe sorgten nicht für die gewünschte Gefahr. Die letzte Möglichkeit vor der Pause hatte noch einmal Torschütze Kane, schoss aber übers Ziel (40.) – es blieb beim 0:1.
Bayer 04 kam offensiver aus der Kabine, blieb aber auch im eigenen Strafraum hellwach. Vier Minuten nach Wiederanpfiff rettete Andrich einen Musiala-Lupfer kurz vor der Torlinie. Dann setzten sich die Leverkusener einige Minuten in der Bayern-Hälfte fest und kamen zum ersten Torschuss – der es direkt in sich hatte: Gerade so konnte FCB-Keeper Manuel Neuer den strammen Abschluss von Nathan Tella entschärfen (52.). Auf der anderen Seite entschied zehn Minuten später auch Flekken eine weiteres Duell mit Kane für sich.
Die Werkself blieb engagiert und hielt die Kugel in der Folge immer häufiger in den eigenen Reihen - und in der gegnerischen Hälfte. In Minute 70 segelte ein Kopfball von Patrik Schick nur knapp übers Bayern-Gehäuse. Obwohl Schwarz-Rot in den Schlussminuten noch einmal alles aus sich herausholte, wollte keine gefährliche Torchance mehr dabei herausspringen. Stattdessen gelang den Gästen in der Nachspielzeit nach einem Konter die Entscheidung durch Diaz (90.+3). Damit verpasst die Werkself die zweite Final-Teilnahme innerhalb von drei Jahren.
In der Bundesliga warten die nächsten Highlights auf die Werkself: Am kommenden Samstag, 25.4.2026, gastiert Bayer 04 um 15.30 Uhr beim 1. FC Köln. Eine Woche später empfängt Schwarz-Rot mit RB Leipzig einen direkten Konkurrenten im Rennen um die Qualifikationsplätze für die UEFA Champions League in der BayArena. Anstoß am Samstag, 2.5.2026, ist um 18.30 Uhr.
Bayer 04: Flekken – Quansah, Andrich (84. Andrich), Tapsoba – Vázquez (38. Poku), Palacios, Garcia, Grimaldo – Maza, Tella (76. Culbreath) – Schick
Tor: 0:1 Kane (21.), 0:2 Diaz (90.+3)
Zuschauer: 30.210
Samstag, 18. April 2026
18.4.2026: 1:2 gegen Augsburg – Werkself unterliegt trotz zahlreicher Torchancen spät
Über 70 Prozent Ballbesitz und 35 eigene Torschüsse – trotz drückender Überlegenheit und vieler Möglichkeiten auf den Sieg stand für Bayer 04 am 30. Bundesliga-Spieltag 2025/26 gegen den FC Augsburg eine 1:2-Heimniederlage. Patrik Schick hatte Schwarz-Rot nach zwölf Minuten per Kopf in Führung gebracht, der FCA kam jedoch schnell durch Fabian Rieder zum Ausgleich (16.). In der Folge verpassten es die Leverkusener in einem Spiel auf ein Tor, eine der vielen eigenen Chancen zu verwerten. Nach einem Konter bekamen die Gäste tief in der Nachspielzeit einen Strafstoß zugesprochen, den erneut Rieder zum Endstand verwandelte (90.+7).
Im Vergleich zum 1:0-Auswärtserfolg bei Borussia Dortmund in der vergangenen Woche hatte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Anfangsformation auf drei Positionen verändert: Für Robert Andrich rückte Jarell Quansah nach vierwöchiger Verletzungspause in die Dreierkette, auf der rechten Schiene bestritt Lucas Vázquez anstelle von Montrell Culbreath ebenfalls sein Startelf-Comeback und Patrik Schick begann für Christian Kofane im Sturm. Ibrahim Maza hatte bereits in Dortmund gestartet und setzte gegen den FCA bereits nach zwei Minuten die erste offensive Duftmarke für die Werkself.
Mit viel Ruhe und Kontrolle drängte Schwarz-Rot die Gäste früh tief in die eigene Hälfte. Immer wieder initiierten die spielstarken Innenverteidiger neue Angriffe – von denen einer nach zwölf Minuten zum Erfolg führte: Edmond Tapsoba fand per Flanke Patrik Schick, der Schwarz-Rot mit dem Kopf in Front brachte. Doch die Antwort der Fuggerstädter folgte postwendend, als nur vier Minuten später ein abgefälschter Schuss von Fabian Rieder zum Ausgleich einschlug. Bayer 04 blieb aber weiterhin spielbestimmend und hatte unter anderem durch Nathan Tella (18., 24.) Alejandro Grimaldo (36.) und Schick (45.+2) gleich mehrmals die Möglichkeit zur erneuten Führung. Die wollte aber trotz zwischenzeitlich fast 73 Prozent Ballbesitz bis zum Pausenpfiff nicht fallen – es blieb beim 1:1 zur Halbzeit.
Der zweite Durchgang begann, wie der erste aufgehört hatte: mit viel Spielkontrolle der Werkself und einem hohen Unterhaltungswert für die neutralen Zuschauer. Bei einem der wenigen Augsburger Konter war Mark Flekken auf seinem Posten (51.), bevor auch sein Gegenüber Finn Dahmen zwei Großchancen von Tella (56.) und Maza (59.) vereitelte. Bayer 04 drückte weiter und probierte es aus allen Lagen, doch der zweite Treffer wollte auch bei den Versuchen von Grimaldo (68.), Maza (70.) und dem eingewechselten Christian Kofane (76.) nicht fallen. Einen vermeintlichen Handelfmeter für Schwarz-Rot nahm Schiedsrichter Benjamin Brand nach VAR-Ansicht zurück (85.).
In der achtminütigen Nachspielzeit parierte Flekken erst einen Abschluss von Augsburgs Mert Kömür stark (90.+2), beim zweiten Gäste-Gegenstoß brachte der eingewechselte Montrell Culbreath FCA-Spieler Uchenna Ogundu im eigenen Strafraum zu Fall. Den Foulelfmeter verwandelte Rieder zum Endstand (90.+7).
In der letzten Englischen Woche der Saison empfängt Bayer 04 am Mittwoch, 22.4.2026 (Anstoß: 20.45 Uhr) im DFB-Pokal-Halbfinale den FC Bayern München in der BayArena. Am darauffolgenden Samstag, 25.4.2026, wartet das Derby beim 1. FC Köln auf die Werkself. Anpfiff im RheinEnergieSTADION ist um 15.30 Uhr.
Bayer 04: Flekken – Quansah (72. Kofane), Badé, Tapsoba – Vázquez (65. Culbreath), Palacios (81. Tillman), Garcia, Grimaldo – Maza, Tella (81. Hofmann) – Schick
Tore: 1:0 Schick (12.), 1:1 Rieder (16.), 1:2 Rieder (90.+7/Foulelfmeter)
Zuschauer: 29.289
Samstag, 11. April 2026
11.4.2026: 1:0 beim BVB – Andrichs Tor beschert wichtigen Dreier
Bayer 04 hat ein dickes Ausrufezeichen im Kampf um die Champions-League-Plätze gesetzt: Beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund kam die Werkself zu einem 1:0-Sieg. Robert Andrich gelang kurz vor der Pause mit einem platzierten Schuss aus der Distanz der Treffer des Tages (42.). In der Folge verteidigten die Leverkusener ihren Vorsprung mit aller Leidenschaft und brachten dem BVB die erst dritte Saisonniederlage bei.
Bayer 04-Chefcoach Kasper Hjulmand vertraute im SIGNAL IDUNA PARK bis auf eine Ausnahme der Anfangsformation vom 6:3-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg: Für Ezequiel Fernández rückte Aleix Garcia nach Ablauf seiner Gelbsperre wieder in die Startelf. Lucas Vázquez gehörte nach überstandener Wadenverletzung erstmals seit Ende Februar wieder zum Aufgebot, Jarell Quansah fehlte weiter angeschlagen. Im Duell mit dem besten Team der Rückrunde – der BVB hatte zehn seiner vergangenen zwölf Partien gewonnen – war die Werkself zuerst um defensive Stabilität bemüht. Dortmund hatte zwar zu Beginn mehr Ballbesitz, wirklich zwingend jedoch wurde die Borussia erstmals in der 17. Minute bei einem Schuss von Daniel Svensson, den der bestens am zweiten Pfosten postierte Loïc Badé aber noch mit dem Kopf aus dem Kreuzeck kratzte.
Bayer 04 drang nach knapp einer halben Stunde mal Gefahr bringend in den Strafraum des BVB ein, die Hereingabe von Ibrahim Maza konnte Keeper Gregor Kobel aber locker aufnehmen (28.). Gleiches galt für den Versuch von Christian Kofane mit links aus 16 Metern und aussichtsreicher Position, der aber zu zentral geriet (32.). Nach einer halben Stunde fanden die Gäste zunehmend auch offensiv besser in die Partie und verlagerten das Geschehen in die Dortmunder Hälfte. Das wurde belohnt: Robert Andrich eroberte die Kugel am gegnerischen Strafraum, zog aus gut 20 Metern ganz trocken ab und traf mit seinem Aufsetzer genau ins Eck zur Leverkusener Pausenführung (42.).
Dortmund drückte nach dem Wechsel aufs Tempo, die Werkself mit einem umsichtigen Organisator Edmond Tapsoba verteidigte geschickt und lauerte auf Umschaltmomente. Bayer 04 wechselte erstmals, Patrik Schick löste Kofane ab (54.). Und der Tscheche war sofort da: Nach Zuspiel von Maza visierte Schick das kurze Eck an, doch Kobel parierte mit dem Körper (60.). Bayer 04 befreite sich in der Phase sehr ballsicher und übte viel Kontrolle aus. Nathan Tella tauchte allein vor Kobel auf, hatte vor seinem Schuss aber den Ball mit der Hand gespielt (70.).
Bayer 04 hatte alles ziemlich im Griff, benötigte in einer Szene aber auch etwas Glück: Serhou Guirassys Schuss aus spitzem Winkel landete an der Latte (83.). Kurz darauf verpasste Schick den zweiten Leverkusener Treffer, als Kobel seinen Kopfball nach Ecke von Alejandro Grimaldo stark parierte (87.). Es gab drei Minuten Nachspielzeit. Doch die Werkself brachte ihre Führung über die Runden und bejubelte ihren Erfolg ausgelassen – es war der zweite Sieg in dieser Saison in Dortmund nach dem 1:0 im DFB-Pokal.
Für die Werkself geht es mit dem 30. Spieltag in der Bundesliga weiter: Bayer 04 empfängt am Samstag, 18.4.2026, den FC Augsburg. Anstoß in der BayArena ist um 15.30 Uhr.
Bayer 04: Flekken – Andrich, Badé, Tapsoba – Culbreath (74. Vázquez), Garcia, Palacios, Grimaldo – Maza (90.+2 Tillman), Tella (74. Poku) – Kofane (54. Schick)
Tor: 0:1 Andrich (42.)
Zuschauer: 81.365