Dienstag, 25. November 2025

25.11.2025: Unerwarteter 2:0 Sieg bei Manchester City

Kämpferisch, leidenschaftlich, eiskalt! Bayer 04 hat am 5. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League 2025/26 bei Manchester City 2:0 gewonnen! Gegen das Team von der Insel um Stürmerstar Erling Haaland traf Alejandro Grimaldo vor und Patrik Schick nach der Pause für eine Werkself, die von zahlreichen personellen Ausfällen gebeutelt war.

Im Vergleich zum 6:0-Ligasieg gegen Heidenheim vor der Länderspielpause nahm Cheftrainer Kasper Hjulmand drei Änderungen in der Startelf vor: Jarell Quansah, Jeanuel Belocian und Christian Kofane begannen anstelle von Jonas Hofmann, Edmond Tapsoba (Gelbsperre) und Robert Andrich, der wie schon beim Erfolg in Lissabon rotgesperrt fehlte.

Die Citizens starteten tonangebend und kamen durch Nathan Aké zu einem ersten Abschluss, den Mark Flekken mit einem starken Reflex allerdings parierte (5.). Fünf Minuten später brach dann die Werkself ebenfalls erstmals gefährlich durch: Nach einem sehenswerten Spielzug über links wurde Ernest Poku bei seinem Abschluss aber noch im letzten Moment geblockt. Auch wenn City in der Anfangsphase über zwei Drittel Ballbesitz verfügte, setzte Bayer 04 immer wieder Akzente - in Minute 18 etwa erneut über den pfeilschnellen Poku, den Rayan Aït-Nouri noch geradeso an der Strafraumlinie erwischte. Der nächste Leverkusener Angriff saß dann! Ibrahim Maza brachte die Kugel von rechts hoch rein, ein Klärungsversuch fiel Alejandro Grimaldo vor die Füße - und der schloss mit seinem starken linken Fuß satt ins lange Eck zur 1:0-Führung ab (23.)! Der Druck des Premier-League-Spitzenklubs nahm nun wieder zu, doch das schwarz-rote Bollwerk saß. Flekken langte noch zweimal überragend hin (43., 45.), kurz darauf war Pause und der knappe Vorsprung hatte Bestand.

Auch in Durchgang zwei drückten die Engländer, doch erneut schlug die Werkself eiskalt zu! Maza flankte aus dem Halbfeld in Richtung Elfmeterpunkt, wo sich Patrik Schick von seinem Gegenspieler löste und clever ins lange Eck einnickte (54.). 2:0! Party im stimmungsvollen Auswärtsblock! Absolute Stille im Heimbereich des City of Manchester Stadiums! Durch war diese Partie allerdings noch lange nicht, das wussten alle, die es mit Bayer 04 hielten. Zu groß sind die Qualitäten der Gastgeber. City zog wieder das Tempo an. Wie unzufrieden ihr Coach Pep Guardiola mit dem Auftritt seines Teams war, zeigte sich auch darin, dass der Spanier bereits nach etwas mehr als einer Stunde sein Wechselkontingent ausgeschöpft hatte. Nach Phil Foden, Jeremy Doku und Nico O'Reilly zum Wiederanpfiff mischten inzwischen außerdem Erling Haaland und Rayan Cherki neu mit. Nach 70 Minuten ergab sich für eben jenen Haaland die erste Gelegenheit - aber der norwegische Sturmtank hatte die Rechnung ohne Flekken gemacht!

Die Schlussviertelstunde lief, Hjulmand tauschte ein erstes Mal und brachte mit Nathan Tella frische Beine. Diese Partie war längst ein Fußball-Krimi! City lief immer und immer wieder an. Die Werkself verteidigte leidenschaftlich, warf alles rein. Flekken parierte glänzend bei einem Freistoß von Cherki (85.) und bei einer verunglückten Rettungsaktion Pokus (90.). Kurz darauf war Schluss - und die schwarz-rote Party auf und neben dem Platz fand ihren krönenden Abschluss!

Weiter geht es für die Werkself mit dem Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund. Anstoß in der BayArena ist am Samstag, 29.11.2025, um 18.30 Uhr. Nur drei Tage später heißt der Gegner dann erneut BVB, dieses Mal allerdings auswärts und im Rahmen des DFB-Pokal-Achtelfinals.

Bayer 04: Flekken - Quansah, Badé, Belocian - Poku, Garcia, Maza, Grimaldo - Tillman, Kofane (82. Tella) - Schick

Tore: 0:1 Grimaldo (23.), 0:2 Schick (54.)

Zuschauer: 50.592

Samstag, 22. November 2025

22.11.2025: Guter Start nach Länderspielpause mit 3:1 in Wolfsburg

Bayer hat beim VfL Wolfsburg einen beeindruckenden Beweis seiner Stärke geliefert: Beim 3:1 (3:0)-Sieg zeigte Schwarz-Rot vor allem in Halbzeit eins eine sehr reife Leistung mit brutaler Konsequenz im Abschluss. Jonas Hofmann (9.), Edmond Tapsoba (24.) und Malik Tillman (33.) trafen vor der Pause, nach dem Wechsel verkürzte Vavro für die Hausherren (57.).

Im Vergleich zum 6:0 gegen Heidenheim vor der Länderspielphase nahm Chefcoach Kasper Hjulmand eine Änderung in seiner Anfangsformation vor. Für den angeschlagenen Arthur, der in der Volkswagen Arena nicht zum Aufgebot gehörte, rutschte Malik Tillman in die Startelf. Nathan Tella gehörte erstmals seit dem 3. Spieltag am 12.9.2025 gegen Eintracht Frankfurt wieder zum Kader der Werkself.

Die Werkself mit Jonas Hofmann als rechtem Schienenspieler übernahm von Beginn an die Spielkontrolle. Und die Werkself belohnte sich gleich für ihren ersten gelungenen Angriff: Ernest Poku und Alejandro Grimaldo kombinierten sich über links in den Strafraum, die Hereingabe des Spaniers verpasste zunächst der stark bedrängte Malik Tillman, doch am zweiten Pfosten stand Jonas Hofmann goldrichtig und schob die Kugel cool und überlegt flach ins Eck zur Führung – das frühe 1:0 (9.). Die Gäste ließen Ball und Gegner in der Folge geschickt laufen und legten eiskalt nach: Die Flanke von Aleix Garcia aus dem Halbfeld wuchtete Edmond Tapsoba mit dem Kopf zum 2:0 ins Netz (24.). Herrlich herausgespielt dann der dritte Streich: Nach Garcias Antritt leitete Patrik Schick den Ball durchs Zentrum auf Malik Tillman weiter, der allein auf den Wolfsburger Kasten zulief und Keeper Grabara gekonnt in die falsche Ecke schickte (33.). Drei Torschüsse, drei Treffer – mehr Effizienz geht nicht. Kurz vor der Pause verhinderte Mark Flekken per Fußabwehr gegen Majer den Anschlusstreffer des VfL (41.).

Zur zweiten Hälfte kam Jarell Quansah für Ibrahim Maza aufs Feld. Flekken stand beim Schuss von Koulierakis und dem Versuch des nachsetzenden Pejcinovic sofort erneut im Blickpunkt (47.). Und Wolfsburg kam heran, Denis Vavro traf per Kopf nach einem Eckball zum 1:3-Anschluss (57.). Poku vergab kurz darauf die Riesenchance, den alten Abstand wiederherzustellen, und donnerte den Ball nach Hofmanns feiner Flanke aus sieben Metern volley über den Querbalken (60.). Der unmittelbar zuvor eingewechselte Jonas Wind überwand Flekken zum vermeintlichen 2:3, der Treffer wurde vom VAR überprüft und wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben (62.). Martin Terrier löste Tillman ab (64.). Kasper Hjulmand brachte danach auch Jeanuel Belocian und Christian Kofane für Grimaldo und Schick (75.). Flekken lenkte Winds Schuss stark über die Latte (82.). Dann kam Nathan Tella zu seinem Comeback und für Poku ins Spiel (86.).

Für Bayer geht es mit der ersten von drei aufeinanderfolgenden Englischen Wochen weiter. Am Dienstag, 25.11.2025, gastiert Schwarz-Rot in der Champions League bei Manchester City (Anstoß: 21.00 Uhr). In der Bundesliga folgt das Topspiel am Samstag, 29.11.2025, gegen Borussia Dortmund, Anstoß in der BayArena ist um 18.30 Uhr.

Bayer 04: Flekken – Andrich, Badé, Tapsoba – Hofmann, Maza (46. Quansah), Garcia, Grimaldo (75. Belocian) – Tillman (64. Terrier), Poku (86. Tella) – Schick (75. Kofane)

Tore: 0:1 Hofmann (9.), 0:2 Tapsoba (24.), 0:3 Tillman (33.), 1:3 Vavro (57.)

Zuschauer: 25.036

Samstag, 8. November 2025

8.11.2025: Nach 6:0 gegen Heidenheim gut gelaunt in die Länderspielpause

Was für ein Auftritt! Gegen Heidenheim hat sich die Werkself nicht nur drei weitere wichtige Punkte in der Bundesliga gesichert, sondern ihren Fans auf den Rängen der BayArena mit viel Spielfreude und Torhunger einen historischen Heimsieg beschert: Erst zweimal zuvor hatte Bayer 04 im deutschen Fußball-Oberhaus ein Heimspiel ebenfalls mit sechs Toren Differenz gewonnen (zuvor 7:1 gegen Greuther Fürth und 6:0 gegen Kaiserslautern). Die Treffer des Tages markierten Patrik Schick und Ibrahim Maza jeweils per Doppelpack sowie Jonas Hofmann.

Im Vergleich zum 1:0-Sieg bei Benfica Lissabon unter der Woche veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startelf auf drei Positionen: Kapitän Robert Andrich, Jonas Hofmann und Patrik Schick begannen anstelle von Jarell Quansah, Claudio Echeverri und Christian Kofane.

Und die Werkself legte vor dem eigenen Anhang einen Start nach Maß hin: Ibrahim Maza eroberte den Ball in der eigenen Hälfte stark und bediente dann auch noch Ernest Poku mit einem langen Ball perfekt in den Lauf, woraufhin Letzterer auf Schick ablegte - und der Tscheche aus spitzem Winkel wuchtig ins lange Eck zum 1:0 einnetzte (2.)! Zwei Minuten später wurde Schick beim nächsten Versuch noch geblockt. Es spielten nur die Gastgeber, die sich knapp eine Viertelstunde später mit dem zweiten Treffer des Tages belohnten! Edmond Tapsoba brachte eine Flanke aus dem Halbfeld in den Strafraum, die Hofmann per Kopf zum 2:0 verwertete (16.). Und weiter ging der Leverkusener Offensivlauf: Bei einer Hereingabe waren sich zwei Heidenheimer unsicher und prallten zusammen, woraufhin der Ball in Richtung Torlinie kullerte. Schick sprintete hin und drückte ihn über die Linie - 3:0 (22.)! Dann wurde es artistisch in der BayArena: Eine halbhohe Flanke von Arthur versenkte Poku per Direktabnahme aus der Drehung zum 4:0 im Netz (27.). Nie zuvor hatte Bayer 04 in der Bundesliga-Historie so früh 4:0 geführt. Den Schlusspunkt unter eine äußerst beeindruckende erste Hälfte von der Werkself setzte Maza per Grätschen-Treffer in der Nachspielzeit zum 5:0-Pausenstand (45.+1).

Mit Malik Tillman und Martin Terrier neu auf dem Platz machte die Werkself schnell da weiter, wo sie vor dem Gang in die Kabine aufgehört hatte: Der stark aufspielende Maza setzte im Zentrum zum Sololauf an und vollendete, halb mit der Picke und halb mit dem Außenrist, schlitzohrig zum 6:0 (53.). Nach seinem Debüt-Tor in der Bundesliga sicherte sich der Youngster somit auch direkt seinen ersten Doppelpack der Profi-Karriere! Kurz darauf kamen Jeanuel Belocian und Alejo Sarco in die Partie, der 19-jährige Argentinier gab sein Profi-Debüt für Bayer 04. Dann wurde es vorerst etwas ruhiger - wenn auch nur auf dem Rasen, denn die Fans auf den Rängen feierten ihre Werkself frenetisch und lautstark. Alejandro Grimaldo tat sich mit einer Doppelchance zu Beginn der Schlussphase noch einmal hervor (81., 82.), Sarco mit einer schönen Direktabnahme in der Nachspielzeit (90.+1). Kurz darauf war die Gala beendet.

Nach den intensiven Englischen Wochen steht nun die letzte Länderspielpause in 2025 an. Im Anschluss an diese ist Bayer 04 am Samstag, 22.11.2025 (Anstoß: 15.30 Uhr), beim VfL Wolfsburg zu Gast. Dann wird es bis zum Weihnachtsfest noch einmal sehr intensiv mit Begegnungen in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der UEFA Champions League.

Bayer 04: Flekken - Andrich, Badé, Tapsoba (56. Belocian) - Arthur (46. Tillman), Maza, Garcia (74. Ben Seghir), Grimaldo - Hofmann, Poku (46. Terrier) - Schick (56. Sarco)

Tore: 1:0 Schick (2.), 2:0 Hofmann (16.), 3:0 Schick (22.), 4:0 Poku (27.), 5:0 Maza (45.+1), 6:0 Maza (53.)

Zuschauer: 29.257

Mittwoch, 5. November 2025

5.11.2025: Wichtiger 1:0 Sieg bei benfica in Champions League

Die Werkself hat am 4. Spieltag der Ligaphase der Champions League 2025/26 gegen Benfica Lissabon 1:0 (0:0) gewonnen. In der ersten Hälfte verzeichneten beide Teams bereits viele gute Chancen, in die Pause ging es aber torlos. Nach Wiederanpfiff stellte der eingewechselte Patrik Schick dann per Kopf auf 1:0 (65.). Die Bemühungen der Hausherren auf den Ausgleich wehrten die Leverkusener bis zum Ende mit leidenschaftlicher Defensivarbeit ab.

Im Vergleich zum 0:3 beim FC Bayern München nahm Cheftrainer Kasper Hjulmand drei Änderungen in der Startelf vor: Alejandro Grimaldo, Ibrahim Maza und Christian Kofane begannen für Jeanuel Belocian, Robert Andrich und Patrik Schick. Der erste aussichtsreiche Angriff der Partie rollte auf Seiten der Werkself über Maza nach cleverer Körpertäuschung in der eigenen Hälfte. Der Algerier passte zu Aleix Garcia, dieser zu Ernest Poku und schließlich war wieder Maza am Ball - sein Abschluss landete allerdings links neben dem Ziel (4.). Als nächstes zeigte Poku selbst eine brillante Einzelaktion, brachte aber keinen Torschuss fertig (11.). Im direkten Konter setzte der frühere Bundesliga-Profi Dodi Lukebakio einen Versuch an die Latte (12.). Dann spielte sich das Duell über eine längere Zeit vor allem im Mittelfeld ab. Nach dieser kurzen Verschnaufpause ging es weiter mit einem Kopfball von Nicolas Otamendi, der den Querbalken traf (33.), und einer Großchance für Poku, nachdem dieser von Maza zentral geschickt wurde. Pokus Abschluss rollte jedoch links am Tor vorbei (35.). Dann eine hochkarätige Doppelchance für die Hausherren: Erst scheiterte Lukebakio an Mark Flekken, danach lenkte Loïc Badé den Abschluss von Vangelis Pavlidis gerade so über das Tor (43.). Demnach ging es kurz darauf torlos in die Kabinen.

Den zweiten Durchgang eröffnete Benfica mit einer Großchance durch Pavlidis: Der Stürmer versuchte, Flekken zu umkurven, der Bayer 04-Keeper schnappte sich aber die Kugel und entschärfte (46.). Auch danach drückten die Hausherren, Hjulmand reagierte in der 57. Minute mit zwei neuen Kräften: Kofane und Claudio Echeverri wichen für Rückkehrer Malik Tillman und Schick.Und der tschechische Angreifer bescherte Bayer 04 dann kurz nach seiner Einwechslung die Führung: Nach einem Steilpass von Grimaldo scheiterte Schick zunächst an Benfica-Schlussmann Anatoliy Trubin, Arthur jedoch setzte stark nach und Benfica schaffte es nicht, kontrolliert zu bereinigen. Der Ball landete auf dem Kopf von Schick, dieses Mal ließ er sich den Torerfolg nicht nehmen - 1:0 für die Werkself (65.)! Folglich liefen die Portugiesen nochmal verstärkt an und drängten auf den Ausgleich. Die Bayer 04-Defensive verteidigte aber aufmerksam und wehrte die Chancen der Hausherren konsequent ab. So stand am Ende der wichtige UCL-Sieg!

Weiter geht es für die Werkself mit dem 10. Bundesliga-Spieltag. Am Samstag, 8.11.2025 (Anstoß: 15.30 Uhr), empfängt Bayer 04 Heidenheim in der BayArena. Nach dem Duell geht es in die letzte Länderspielpause dieses Kalenderjahres.

Bayer 04: Flekken - Quansah, Badé, Tapsoba - Arthur, Garcia, Maza, Grimaldo - Echeverri (57. Tillman), Poku (88. Ben Seghir) - Kofane (57. Schick)

Tor: 0:1 Schick (65.)

Zuschauer: 55.750

Samstag, 1. November 2025

1.11.2025: Hochverdiente 3:0 Niederlage in München

Nach drei Gegentreffern vor der Pause musste sich Bayer 04 am 9. Bundesliga-Spieltag bei Bayern München 3:0 geschlagen geben. Für den noch ungeschlagenen Tabellenführer waren Serge Gnabry (25.) und Nicolas Jackson (31.) erfolgreich, außerdem traf Loïc Badé unglücklich ins eigene Netz (44.). Für die Werkself war es die erste Auswärtsniederlage in der Bundesliga nach 889 Tagen.

Für das Abendspiel nahm Cheftrainer Kasper Hjulmand drei Änderungen in der Anfangsformation vor: Jarell Quansah startete in der Dreier-Abwehrkette, dafür rückte Jeanuel Belocian auf den Flügel und Alejandro Grimaldo nahm zunächst auf der Bank Platz. In der Offensive begannen Ernest Poku und Claudio Echeverri anstelle von Jonas Hofmann und Eliesse Ben Seghir.

Die Werkself ging das Duell gegen den Ball zunächst tiefstehend an und lauerte vor allem auf Umschalt-Momente. Das gelang Echeverri auch in ersten zagen Ansätzen (5., 7.), den ersten Torschuss gaben aber die Hausherren wenig später in Person von Lennart Karl ab (8.). In den Folgeminuten präsentierten sich beide Teams hochkonzentriert, weitere Chancen ergaben sich demnach vorerst nicht. Die bis dato beste Gelegenheit für Schwarz-Rot hatte der abermals mutig aufspielende Echeverri in Minute 17 auf dem Fuß: Der Argentinier wurde in die Tiefe freigespielt, doch Jonathan Tah holte ihn im Strafraum kurz vor dem Abschluss-Versuch aus kurzer Distanz noch ein. Auf der Gegenseite wurde Goretzka drei Meter vor dem Tor per Kopf auffällig (19.). Sechs Minuten später gelang dem Gastgeber dann durch einen Steilpass von Tom Bischof auf Serge Gnabry, der von halblinks frei auf Bayer 04-Keeper Mark Flekken zulief, die 1:0-Führung. Die Werkself blieb davon zwar weitestgehend unbeeindruckt, kassierte jedoch durch einen Kopfball-Abschluss von Nicolas Jackson den zweiten Gegentreffer (32.). Der FC Bayern legte sich mit dem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken den Gegner nun zurecht und die Werkself tat sich zunehmend schwerer, noch ein Durchkommen zu erzielen. Kurz vor der Pause lenkte Loïc Badé dann noch eine Hereingabe von Raphaël Guerreiro von links unglücklich ins eigene Netz (44.). Mit dem 0:3-Rückstand aus Bayer 04-Sicht ging es wenige Momente später in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff schickte Hjulmand erst Ibrahim Maza für Aleix Garcia auf das Feld, zehn Minuten später sollten auch die Offensiv-Kräfte Hofmann, Martin Terrier und Christian Kofane  frischen Schwung in die Partie bringen. Letzterer wurde gleich zwei Mal von Quansah tief bedient, jeweils fehlten dem Stürmer bei der Annahme im Vollsprint aber wenige Zentimeter (59., 68.). Die zweite Hälfte verlief im Vergleich zum ersten Durchgang insgesamt deutlich ruhiger. Die Leverkusener Abwehr agierte stabiler, auch, weil Bayern nicht mehr zwingend vor Flekkens Tor kommen musste. In der Offensive versuchten sich derweil Terrier (74.) und erneut Kofane, der knapp vergab (81.). Auch der eingewechselte Maza sorgte immer wieder für Momente im vorderen Drittel, im Münchner Tor landete der Ball aber nicht mehr. Damit blieb es nach einer torlosen zweiten Hälfte beim 0:3 aus Bayer 04-Sicht.

Für die Werkself geht es bereits am kommenden Mittwoch, 5.11.2025 (Anstoß: 21.00 Uhr), bei Benfica Lissabon im Rahmen des 4. Spieltags der Ligaphase der UEFA Champions League 2025/26 weiter. Am Samstag, 8.11.2025 (Anstoß: 15.30 Uhr), empfangen die Leverkusener dann zum 10. Bundesliga-Spieltag den 1. FC Heidenheim 1846 in der BayArena.

Bayer 04: Flekken - Tapsoba, Badé, Quansah - Belocian (85. Ben Seghir), Garcia (46. Maza), Andrich, Arthur - Poku (56. Terrier), Echeverri (56. Hofmann) - Schick (56. Kofane)

Tore: 1:0 Gnabry (25.), 2:0 Jackson (31.), 3:0 Badé (44./Eigentor)

Zuschauer: 75.000

Mittwoch, 29. Oktober 2025

29.10.2025: Mühsamer 4:2 Verlängerungssieg in Paderborn in 2. Poklarunde

Ein DFB-Pokal-Krimi, der alles bot – inklusive eines positiven Ausgangs aus Sicht von Bayer 04! Nach einer tor- und ereignislosen ersten Hälfte nahm das Zweitrunden-Duell beim SC Paderborn 07 so richtig Fahrt auf: In Folge einer Roten Karte für den Zweitligisten traf Grimaldo zur 1:0-Führung, die der SCP07 vor Ende der regulären Spielzeit ausglich. Dann drehten die Hausherren in der Verlängerung das Ergebnis sogar zu ihren Gunsten, ehe Quansah, Maza und Garcia für die Werkself spektakulär auf 4:2 stellten und so den Achtelfinal-Einzug von Bayer 04 perfekt machten!

Für die Pokalpartie bei dem Zweitligisten hatte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine erste Elf im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen den SC Freiburg in der Bundesliga auf vier Positionen verändert. Jeanuel Belocian rückte für Jarell Quansah in die Dreier-Abwehrreihe, während Robert Andrich den verletzten Ezequiel Fernández auf der Doppel-Sechs ersetzte. Anstelle von Ernest Poku startete Eliesse Ben Seghir im offensiven Mittelfeld und Patrik Schick kam für Christian Kofane zu seinem Startelf-Comeback.

Erwartet kämpferische Paderborner hatten mit einem Kopfball von Felix Götze nach elf und einem Fernschuss von Lucas Copado nach 14 Minuten die ersten beiden Möglichkeiten der Partie. Die Werkself hielt aber körperlich dagegen und übernahm danach die Spielkontrolle. Bei fast 70 Prozent Ballbesitz versuchte Bayer 04, mit spielerischen Mitteln gefährlich zu werden. Paderborn stand allerdings kompakt und verteidigte gut. Dann meldete Jonas Hofmann Schwarz-Rot mit einem Volleyschuss offensiv an, zielte aber zu hoch (36.). Es blieb die erste und letzte gute Gelegenheit von Bayer 04. Bis zur Pause ließen auch die Leverkusener auf der Gegenseite außer einer Hereingabe von Raphael Obermair (40.) und eines Kopfballs von Luis Engelns (44.) nichts mehr zu. So ging es ohne Tore in die Kabinen.

Mit Ernest Poku und Christian Kofane neu im Spiel entwickelte die Werkself sofort mehr Offensivdrang. Besonders letzterer Joker zeigte sofort Wirkung. Erst ging Kofanes Abschluss aus der Drehung über das Paderborner Gehäuse (52.), nur sechs Minuten später wurde der Kameruner von Andrich erneut in die Tiefe geschickt und konnte von Götze nur mit einer Notbremse gestoppt werden. Das bedeutete nicht nur Überzahl für Bayer 04, sondern zudem eine aussichtsreiche Freistoß-Position für Alejandro Grimaldo. Und der Spanier ließ sich auch diese nicht nehmen und erzielte mit einem unwiderstehlichen Kunstschuss die Leverkusener 1:0-Führung (60.). Mit einem Mann mehr bestimmte die Werkself nun zunehmend das Geschehen, ein weiterer Hofmann-Schuss zischte über das Tor (68.). Trotzdem suchte der SCP07 nochmal den Weg nach vorne und zwang Andrich zu einer starken Rettungstat im eigenen Sechzehner (74.). Eigentlich hatte die Werkself danach wieder alles im Griff, musste jedoch in einer hitzigen Schlussphase kurz vor Abpfiff doch noch den Ausgleich durch einen Kopfball des Paderborners Stefano Marino hinnehmen (90.). In der Nachspielzeit hätte Bayer 04 zwar noch fast den Siegtreffer erzielt – der eingewechselte Ibrahim Maza und Andrich scheiterten knapp. So ging es in die Verlängerung. 

Und auch die begann denkbar unglücklich für Schwarz-Rot: Erst konnte Mark Flekken noch stark gegen Steffen Tigges halten, im darauffolgenden Durcheinander traf Sven Michel aber zum 2:1 für die Hausherren (96.). Beinahe hätte Kofane die direkte Antwort gehabt, er köpfte jedoch drüber (99.). Die Werkself drückte weiter - und belohnte sich endlich für den großen Aufwand! Eine Maza-Flanke legte Poku zurück auf den ebenfalls eingewechselten Jarell Quansah, der mit dem Pausenpfiff der Zusatzzeit zum 2:2 ins leere Tor einschob (105.+1). Nun bestürmte Hjulmands Team das Paderborner Tor mit allem, was es noch im Tank hatte. SCP07-Schlussmann Markus Schubert hielt die Gastgeber aber erst gegen Maza (106.) und zweimal gegen Grimaldo (113., 117.) stark im Spiel. Doch der Druck der Werkself wurde zu hoch: Mit all seiner Technik setzte sich Maza erneut im Strafraum durch und traf in letzter Sekunde zum viel umjubelten 3:2 (120.+2)! Dass Paderborn-Keeper Schubert für den letzten Angriff mit nach vorne kam, bestrafte Garcia am Ende des darauffolgenden Leverkusener Konters eiskalt und netzte zum 4:2-Endstand ins leere Tor ein (120.+4). Achtelfinale!

Die Auslosung der nächsten DFB-Pokalrunde und somit auch des kommenden Gegners von Bayer 04 erfolgt am Sonntag, 2.11.2025, um 17.50 Uhr im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

In den kommenden Tagen hat die Werkself gleich zwei Kracher vor der Brust. Erst reist die Mannschaft am kommenden Samstag, 1.11.2025 (Anpfiff: 18.30 Uhr), für das Bundesliga-Topspiel zu Bayern München. Vier Tage später geht es für Bayer 04 nach Portugal. Dort wartet am Mittwoch, 5.11.2025 (Anstoß: 21.00 Uhr), in der UEFA Champions League Benfica Lissabon.

Bayer 04: Flekken - Tapsoba, Badé, Belocian (66. Quansah) - Arthur (66. Terrier), Andrich, Garcia, Grimaldo - Hofmann (83. Maza), Ben Seghir (46. Poku) - Schick (46. Kofane)

Tore: 0:1 Grimaldo (60.), 1:1 Marino (90.), 2:1 Michel (96.), 2:2 Quansah (105.+1), 2:3 Maza (120.+2), 2:4 Garcia (120.+4)

Zuschauer: 15.000

Sonntag, 26. Oktober 2025

26.10.2025: Dominante Werkself siegt 2:0 gegen Freiburg

Dank eines souveränen 2:0 gegen den SC Freiburg feierte die Werkself am 8. Bundesliga-Spieltag 2025/26 den vierten Liga-Sieg in Folge. Ernest Poku brachte eine spielstarke und passsichere Werkself in der 22. Minute in Führung. Mit Startelf-Rückkehrer Jarell Quansah in der Innenverteidigung stand Bayer 04 defensiv sicher und baute seine Führung kurz nach dem Seitenwechsel in Person von Edmond Tapsoba aus (52.). Diesen Vorsprung brachten die ab der 74. Minute in Überzahl spielenden Leverkusener, bei denen Patrik Schick ebenfalls sein Comeback gab, dann souverän über die Ziellinie.

Im Vergleich zur Niederlage in der UEFA Champions League gegen Paris Saint-Germain hatte Cheftrainer Kasper Hjulmand zwei Änderungen in der Startelf vorgenommen. Für Robert Andrich kehrte Jarell Quansah zurück in die Innenverteidigung der Werkself, im offensiven Mittelfeld ersetzte Jonas Hofmann Teamkollege Claudio Echeverri. Zudem stand Patrik Schick nach seiner Verletzung wieder im Kader, nahm aber zunächst auf der Bank Platz.

Nachdem sich in den ersten Minuten Mark Flekken gegen Derry Scherhant (2.) und Junior Adamu (4.) gleich zweimal auszeichnen durfte, setzte auf Seiten von Bayer 04 Christian Kofane per Kopf das erste offensive Ausrufezeichen, zielte aber etwas zu hoch (6.). In den Folgeminuten übernahm die Werkself dann mehr und mehr die Spielkontrolle – und belohnte sich wenig später auch dafür: Zunächst war Alejandro Grimaldo per Freistoß noch an Sportclub-Schlussmann Noah Atubolu gescheitert (17.), dann brachte sich aber Ernest Poku per Doppelpass mit Aleix Garcia in eine gute Schussposition und versenkte die Kugel aus rund 17 Metern unten rechts im Eck zur 1:0-Führung (22.). Bis zur Pause ließ die Werkself nahezu keine Möglichkeit der Breisgauer mehr zu. Denn immer wieder schalteten sich auch Grimaldo und Hofmann in den Spielaufbau ein, gewannen die Bälle und verteilten diese in der Folge zu Arthur und Poku auf den Flügeln. Mit diesem ordentlichen Auftritt und dem verdienten Vorsprung aus Bayer 04-Sicht ging es wenig später in die Kabinen.

Vom Wiederanpfiff weg suchte die Werkself weiter die tiefen Räume. In Minute 48 flog Garcias Distanzschuss noch knapp vorbei, dann klingelte es zum zweiten Mal im Sportclub-Gehäuse. Eine Grimaldo-Flanke landete punktgenau auf dem Kopf des aufgerückten Edmond Tapsoba, der ohne Mühe einnetzte (52.). Auch danach blieb Schwarz-Rot dran und hätte durch die Doppelchance von Poku und Arthur (54.) sowie durch den Abschluss von Kofane (58.) durchaus sogar noch nachlegen können. Von einem Gegentreffer war Bayer 04 weit entfernt und kontrollierte die Partie mit teilweise minutenlangen Passstaffetten. In die Karten der Leverkusener spielte dann auch der Platzverweis des Freiburger Philipp Lienhart, der nach einem Foul am eingewechselten Ibrahim Maza die Rot Karte sah (74.). Ebenfalls eingewechselt wurden Andrich und Schick. Letzterer gab nach gut vier Wochen Verletzungspause sein Comeback. In Überzahl ließen erneut spielstarke und passgenaue Leverkusener die Breisgauer nur noch selten an den Ball kommen und brachten die Führung problemlos über die Zeit.

In der zweiten von drei Englischen Wochen hintereinander für Bayer 04 reist die Werkself bereits in drei Tagen am kommenden Mittwoch, 29.10.2025 (Anpfiff: 18.00 Uhr), für das Zweitrunden-Duell im DFB-Pokal zum SC Paderborn. Nach der Partie beim Zweitligisten geht es dann am Samstag, 1.11.2025, in der Bundesliga zum Tabellenführer. Anstoß für das Topspiel bei Bayern München ist um 18.30 Uhr.

Bayer 04: Flekken - Quansah (76. Belocian), Badé, Tapsoba - Arthur, Fernández (67. Andrich), Garcia, Grimaldo - Hofmann (67. Maza), Poku (85. Ben Seghir) - Kofane (76. Schick)

Tore: 1:0 Poku (22.), 2:0 Tapsoba (52.)

Zuschauer: 30.210

Dienstag, 21. Oktober 2025

21.10.2025: Derbe 7:2 Heimniederlage gegen Paris in Champions League

Die Werkself hat am 3. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League 2025/26 mit 2:7 (1:4) gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain verloren. In einer turbulenten ersten Hälfte brachte Willian Pacho die Gäste in Führung (7.). Wenig später sah Robert Andrich die Rote Karte, doch auch auf der Gegenseite wurde Illia Zabarnyi des Platzes verwiesen. Das Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand zeigte sich in der Folge kämpferisch. Aleix Garcia glich per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1 aus (38.). Doch dann drehten die Franzosen durch Tore von Désiré Doué (42., 45.+3) und Khvicha Kvaratskhelia (44.) das Spiel. Weitere Tore in Halbzeit zwei erzielten Nuno Mendes (50.), Aleix Garcia (54.), Ousmane Dembélé (66.) sowie Vitinha (90.). So stand am Ende ein 2:7 aus Bayer 04-Sicht.

Für die Partie gegen den Titelverteidiger der Königsklasse nahm Cheftrainer Kasper Hjulmand im Vergleich zum 4:3-Erfolg bei Mainz 05 in der Bundesliga lediglich eine Änderung in der Anfangsformation vor: Für Jonas Hofmann startete Claudio Echeverri in der Offensive. Zudem agierte die Werkself dieses Mal in einem 4-3-3-System mit Robert Andrich auf der Sechser-Position.

PSG begann die Begegnung mit überwiegendem Ballbesitz und schlug daraus prompt Ertrag: Nach einem kurz ausgeführten Eckball von rechts brachte Nuno Mendes den Ball in den Strafraum, wo Willian Pacho im Rücken von Loïc Badé auf Höhe des zweiten Pfostens hochstieg und zum 1:0 einnickte (7.). Auch nach dem Führungstreffer waren es zunächst die Gäste, die den Ball durch ihre eigenen Reihen laufen ließen. Die Werkself versuchte im Gegensatz, vor allem auf Konter-Situationen zu lauern - so kombinierten sich Ernest Poku und Christian Kofane sehenswert durch die Pariser Abwehrreihe, die erst im letzten Moment noch dazwischen kam (17.).Die bis dato beste Gelegenheit hatte Echeverri auf dem Fuß: Nach einer ebenfalls kurz ausgeführten Ecke bediente Alejandro Grimaldo den Argentinier auf halblinks im Strafraum, der erst kurz vor dem Tor gestoppt wurde (22.). Nur zwei Minuten später war es abermals Echeverri, der sich im Getümmel im Strafraum gegen gleich mehrere Gegenspieler behauptete und am Spielgerät blieb. Am Ende konnte ihn nur Illia Zabarnyi mittels Foul- und Handspiel stoppen, Schiedsrichter Gil Manzano entschied in der Folge auf Strafstoß. Grimaldo trat vom Punkt an, doch der Spanier traf nur den Pfosten (25.). Nach gut einer halben Stunde nahm die Partie dann weiter an Fahrt auf: Erst fuhr Robert Andrich im Mittelfeld den Ellenbogen gegen Désiré Doué aus. Nachdem die Nr. 8 erst die Gelbe Karte sieht, korrigierte der Unparteiische nach Einschalten des VAR und Ansicht der Videobilder auf Platzverweis. (33.). Nur vier Minuten später foulte der bereits verwarnte Illia Zabarnyi auf der Gegenseite Christian Kofane und wurde dafür vom Platz gestellt (37.). Den anschließenden Elfmeter verwandelte Aleix Garcia zum verdienten 1:1-Ausgleich. Davon gänzlich unbeeindruckt fand der UCL-Sieger aus der vergangenen Saison dann jedoch blitzschnell eine Antwort und baute binnen sechs Minuten mittels drei Toren durch Doué per Doppelpack (42., 45.+3) sowie Khvicha Kvaratskhelia (44.) den Vorsprung deutlich aus. Mit dem etwas zu deutlichen 1:4 aus Bayer 04-Sicht ging es in die Kabinen.

Auch nach Wiederanpfiff gestaltete sich die Begegnung weiter torreich: So legte Paris in Person von Nuno Mendes kurz nach Wiederanpfiff zum 5:1 nach (50.). Dann zirkelte Bayer 04-Torschütze Garcia nur fünf Minuten später aus circa 20 Metern seinen satten Distanzschuss ins Triangel zum 2:5. Im weiteren Verlauf verlor die Partie durch zahlreiche Wechsel etwas an Schwung. Dann gelang dem kurz zuvor gekommenen Ballon d'Or-Sieger Ousmane Dembélé im Konter mit seiner quasi ersten Ballberührung auch noch ein Treffer - es zog der Werkself endgültig den Stecker (66.). Die Hausherren zeigten sich dennoch bis zum Abpfiff bemüht, Paris hingegen nahm den Druck etwas raus. Und trotzdem gelang dem Titelverteidiger in Person von Vitinha aus der Distanz noch ein weiteres Pariser Tor (90.) - der 2:7-Endstand aus Bayer 04-Sicht.

Für die Werkself steht am kommenden Sonntag, 26.10.2025 (Anstoß: 15.30 Uhr), bereits das nächste Heimspiel in der BayArena an, Gegner ist der SC Freiburg. Nur drei Tage später am Mittwoch, 29.10.2025, gastiert Bayer 04 dann im Rahmen der zweiten Runde des DFB-Pokals beim SC Paderborn. Anstoß in der Home Deluxe Arena ist um 18.00 Uhr.

Bayer 04: Flekken - Grimaldo, Tapsoba, Badé, Arthur - Garcia, Andrich, Fernández (81. J. Mensah) - Poku (63. Ben Seghir), Kofane (52. Belocian), Echeverri (46. Maza)

Tore: 0:1 Pacho (7.), 1:1 Garcia (38./Elfmeter), 1:2 Doue (42.), 1:3 Kvaratskhelia (44.), 1:4 Doué (45.+3), 1:5 Mendes (50.), 2:5 Garcia (54.), 2:6 Dembélé (66.), 2:7 Vitinha (90.)

Zuschauer: 30.210

Samstag, 18. Oktober 2025

18.10.2025: 4:3 gegen Mainz 05 – Turbulentes Auswärtsspiel

Wichtiger Erfolg in einem emotionalen, kämpferischen Auswärtsduell: Bayer 04 hat am 7. Bundesliga-Spieltag einen 4:3 (3:1)-Sieg bei Mainz 05 eingefahren. In einer starken ersten Hälfte der Werkself trafen Alejandro Grimaldo per Doppelpack (11., 45.+3) und Christian Kofane (24.). Nach dem Seitenwechsel war auch Martin Terrier bei seinem Comeback nach neunmonatiger Verletzungspause für die Leverkusener erfolgreich (87.).

Im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen Union Berlin vor der Länderspielpause veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Anfangsformation auf drei Positionen. Kapitän Robert Andrich, der gegen die Eisernen noch von der Bank gekommen war, absolvierte gegen Mainz seinen 150. Startelf-Einsatz in der Bundesliga und übernahm die Position von Jarell Quansah in der rechten Innenverteidigung. Arthur begann anstelle von Lucas Vázquez auf der rechten Schiene und Jonas Hofmann gab für Malik Tillman im offensiven Mittelfeld sein Startelf-Debüt in dieser Saison.

Hofmann fügte sich direkt mit einem Ausrufezeichen ein: Nach neun Minuten erlief der schnelle Ernest Poku einen tiefen Ball und legte zurück auf den 33-Jährigen, dessen Schuss Mainz-Schlussmann Lasse Rieß jedoch mit einer Glanzparade halten konnte. Kurz darauf kam Hofmann erneut im Strafraum an den Ball, dieses Mal war er nur durch ein Foul zu stoppen. Alejandro Grimaldo schnappte sich den Ball und verwandelte eiskalt unten rechts (11.). Bayer 04 blieb nach dem Führungstreffer die bestimmende Mannschaft, Christian Kofanes Schüsse waren aber noch zu unplatziert (16., 23.).Nur 60 Sekunden später machte es der Kameruner dann besser: Der kämpferische Ezequiel Fernández leitete eine tolle Kombination über Poku ein, an dessen Ende Kofane aus 16 Metern zum 2:0 aus Bayer 04-Sicht traf (24.). Trotz des Rückstands blieben die 05er jedoch immer wieder gefährlich und kamen nach 34 Minuten zum Anschluss: Loïc Badé hatte Teamkollege Fernández im eigenen Strafraum angeschossen, Jae-Sung Lee schob den Abpraller ins Tor. Und es ging weiterhin hoch her in der MEWA ARENA. Immer wieder tauchte Hofmann gefährlich vor der Mainzer Box auf, kurz vor der Pause fand er dann auf links Grimaldo, der den Doppelpack schnürte (45.+3). Nach einem Lattentreffer der Rheinhessen (45.+4) ging es schließlich in die Kabinen.

Die Werkself nahm den Schwung des erneuten Treffers mit in die zweite Hälfte und kontrollierte ballsicher die Partie. Innerhalb von zwei Minuten vergab der auffällige Kofane gleich zweimal aus guter Position (59., 60.). Aber auch die 05er wurden gefährlich: Nach 63 Minuten verhinderte Edmond Tapsoba zunächst den erneuten Anschluss. Dieser fiel dann allerdings kurz darauf per Elfmeter durch Nadiem Amiri, nachdem Arthur im Strafraum Phillipp Mwene gefoult haben soll (71.). Für die Schlussphase brachte Hjulmand dann unter anderem Martin Terrier. Und der Franzose feierte nach neunmonatiger Verletzungspause ein Traum-Comeback: Nach gerade einmal neun Minuten wurde er vom ebenfalls eingewechselten Eliesse Ben Seghir in Szene gesetzt und traf zum 4:2 für Bayer 04. Den Auswärtssieg ließ sich die Werkself trotz des erneuten Mainzer Anschlusses durch Armindo Sieb (90.) und einer achtminütigen Nachspielzeit nicht mehr nehmen.
Ausblick: Erst kommt PSG, dann Freiburg

Nach der Bundesliga ist vor der Königsklasse: Am Dienstag, 21.10.2025 (Anpfiff: 21.00 Uhr), empfängt Bayer 04 im Rahmen des 3. Spieltags der Champions-League-Saison 2025/26 Paris St. Germain. Am kommenden Sonntag, 26.10.2025, heißt der Gegner dann in der Bundesliga SC Freiburg. Ebenfalls in der BayArena erfolgt der Anstoß um 15.30 Uhr.

Bayer 04: Flekken - Andrich, Badé, Tapsoba - Arthur, Fernández, Garcia, Grimaldo - Hofmann (66. Maza), Poku (78. Ben Seghir) - Kofane (78. Terrier)

Tore: 0:1 Grimaldo (11./Foulelfmeter), 0:2 Kofane (24.), 1:2 Lee (34.), 1:3 Grimaldo (45.+3), 2:3 Amiri (71./Foulelfmeter), 2:4 Terrier (87.), 3:4 Sieb (90.)
Zuschauer: 33.305

Samstag, 4. Oktober 2025

4.10.2025: Verbesserte Werkself schlägt Union 2:0

Bayer 04 holt den dritten Sieg unter Cheftrainer Kasper Hjulmand. Gegen Union Berlin trat die Werkself am 6. Bundesliga-Spieltag 2025/26 von Anfang an bissig und dominant auf und ging nach 33 Minuten verdient durch Ernest Poku in Führung. Kurz nach der Pause erhöhte Christian Kofane mit seinem ersten Bundesligator auf 2:0 (49.). Bei zwischenzeitlich 80 Prozent Ballbesitz kontrollierte Schwarz-Rot weiterhin das Spiel und gewann am Ende ungefährdet.

Werkself-Coach Kasper Hjulmand änderte seine Startelf gegen Union im Vergleich zum 1:1-Unentschieden gegen die PSV Eindhoven unter der Woche in der Champions League nur auf einer Position. Für den verletzten Axel Tape rückte Lucas Vázquez zurück in die Anfangsformation. Ernest Poku und Ezequiel Fernández gaben nach ihrem Einsatz von Beginn an in der Königsklasse nun auch in der Bundesliga ihr Startelfdebüt. Kapitän Robert Andrich kehrte zurück in den Kader, nahm aber zunächst auf der Bank Platz.

Einer, der bei der Werkself gesetzt ist, trat in der Anfangsphase direkt in Aktion. Mark Flekken parierte in Minute zehn den ersten gefährlichen Abschluss der Partie von Unions Andrej Ilic glänzend. Die Eisernen hatten den ersten Torschuss, Bayer 04 aber das spielerische Übergewicht. Immer wieder waren es Standards der Werkself, die vor dem Tor der Eisernen für Gefahr sorgten. So auch ein Freistoß von Aleix Garcia, der Loïc Badé am zweiten Pfosten fand. Der Franzose scheiterte aber an Union-Keeper Frederik Rönnow (13.). Der wäre fünf Minuten später gegen den Fernschuss von Alejandro Grimaldo machtlos gewesen, die Kugel flog aber wenige Zentimeter über das Tor. In Abwesenheit des verletzten Patrik Schick machte der physisch starke Christian Kofane vorne immer wieder Bälle fest und kam in Minute 29 nach einem starken Lauf über die rechte Seite zum nächsten gefährlichen Abschluss. Es war jedoch Startelf-Debütant Poku, der die Werkself für eine starke erste Hälfte belohnte. Garcia hatte auf rechts Vázquez eingesetzt, der mit einer strammen Hereingabe in der Mitte Poku fand (33.). Für den Niederländer war es nach dem Siegtreffer auf St. Pauli das zweite Tor im zweiten Spiel. Bis zur Pause hatte die Werkself die Partie bei zwischenzeitlich 80 Prozent Ballbesitz fest im Griff, musste aber in der Nachspielzeit noch einen Dämpfer hinnehmen: Nach einem Zusammenprall nach einer Ecke ging es für Grimaldo nicht weiter. Bis zur Pause spielte Schwarz-Rot zu zehnt weiter.

Neben Grimaldo hatte zur Halbzeit auch Vázquez das Feld verlassen. Für die beiden kamen Arthur und Ibrahim Maza. Und die Werkself machte da weiter, wo sie aufgehört hatte. Erst zielte Malik Tillman nach Vorarbeit von Arthur zu hoch (48.). Eine Minute später lief Kofane clever Union-Keeper Rönnow an, stibitzte ihm die Kugel vom Fuß und erhöhte für Bayer 04 auf 2:0 (49.). Nach einem tollen Konter über Poku traf Garcia für nun drückend überlegene Leverkusener zum vermeintlichen 3:0, befand sich jedoch zuvor leicht im Abseits (54.). Ibo Maza stand kurz darauf erst der Pfosten im Weg (57.), dann zielte er zu hoch (60.).  Auch der bis dato wenig beschäftigte Mark Flekken durfte sich in Minute 67 bei einem Schuss von Unions Köhn mal wieder auszeichnen. Nach 69 Minuten wirkte auch wieder Robert Andrich bei einer Werkself mit, die weiterhin bissig, diszipliniert und spielstark auftrat. Das Ergebnis hätte am Ende noch höher ausfallen können, doch Tillman scheiterte per Volleyschuss an Rönnow (85.) und der eingewechselte Jonas Hofmann traf aus vielversprechender Position den Ball nicht richtig, nachdem er überraschend an die Kugel gekommen war (90.+3). Kurz vor Schluss gab dann noch Jeanuel Belocian nach zehn Monaten sein Comeback für Bayer 04 (88.) und half mit, den dritten Bundesligasieg dieser Saison über die Ziellinie zu bringen.

Im Anschluss an den Spieltag steht die Länderspielpause an. Weiter geht es am Samstag, 18.10.2025 (Anpfiff: 15.30 Uhr), mit dem Auswärtsspiel bei Mainz 05.

Bayer 04: Flekken - Quansah, Badé, Tapsoba - Vázquez (46. Arthur), Fernández (69. Andrich), Garcia, Grimaldo (46. Maza) - Tillman, Kofane (80. Hofmann), Poku (88. Belocian)

Tore: 1:0 Poku (33.), 2:0 Kofane (49.)

Zuschauer: 30.210

Mittwoch, 1. Oktober 2025

1.10.2025: 1:1 gegen Eindhoven – Werkself verpasst Sieg im ersten UCL-Heimspiel

Zweites Spiel, zweites Remis in der UEFA Champions League 2025/26. Gegen den niederländischen Meister PSV Eindhoven kam die Werkself am 2. Spieltag der Ligaphase nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Nach einem frühen, aber kurzen Schock in Form eines Abseitstreffers von Ivan Perisic für die Gäste (5.) übernahm die Werkself die Kontrolle und verbuchte in Durchgang eins zahlreiche gute Chancen. Die verdiente Führung gelang den Leverkusenern nach der Pause in der 65. Minute in Person von Christian Kofane. Darauf antwortete Eindhovens Ismael Saibari aber wenige Minuten später mit dem 1:1 (72.), bei dem es bis zum Schlusspfiff blieb.

Cheftrainer Kasper Hjulmand hatte seine Mannschaft im Vergleich zum 2:1-Ligasieg beim FC St. Pauli auf drei Positionen verändert: In der Zentrale begann Ezequiel Fernández für Robert Andrich, die Kapitänsbinde übernahm Alejandro Grimaldo. Vorne starteten Ernest Poku und Christian Kofane für Eliesse Ben Seghir und den verletzten Patrik Schick. Die Partie wurde eröffnet mit einem - wenn auch kurzen - Schock für die Werkself: Von rechts hatte Dennis Man an den zweiten Pfosten geflankt, von wo aus Ivan Perisic einnickte (5.). Aufgrund einer vorherigen Abseitsstellung wurde der Treffer aber rasch zurückgenommen. Die Werkself zeigte sich ihrerseits erstmals offensiv mit einem wuchtigen Lattenschuss aus spitzem Winkel von Grimaldo (11.). Darauf folgten ein flacher Abschluss nach sehenswertem Tempo-Dribbling von Poku (14.) und ein Distanzversuch von Aleix Garcia (15.).
Werkself drückt auf die Führung

Auch in der Folge spielte die Werkself weiter munter nach vorn. Edmond Tapsoba etwa verpasste ein Kopfball-Tor nach Flanke von Garcia an den zweiten Pfosten nur knapp (19.). Fünf Minuten später hielt PSV-Keeper Matej Kovar einen Schuss aus kurzer Distanz von Malik Tillman nach Steckpass von Grimaldo (24.). Gegen Ende der ersten Hälfte hatte Loïc Badé nach Ecke von Garcia noch einmal eine Chance, sein Kopfball landete aber neben dem Tor (38.). Ein Dämpfer dann vier Minuten später: UCL-Debütant Axel Tape musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden, für ihn betrat Arthur das Feld (42.). Kurz darauf endete Durchgang eins torlos.

Personell unverändert ging es für beide Teams in Halbzeit zwei, die mit einem scharfen Schuss aus spitzem Winkel von Poku begann (48.). Daran anschließend agierte die Werkself weiterhin dominant und spielfreudig, hochkarätige Offensivaktionen ereigneten sich aber vorerst nicht mehr. Bis zur 65. Minute!
Ein Angriff der Leverkusener war von den Gäste eigentlich schon entschärft, doch per riskantem Rückpass stand Eindhovens Armando Obispo plötzlich unter Druck. Kofane profitierte davon, schnappte sich die Kugel und netzte überlegt zum 1:0 ein (65.). Erstes UCL-Tor für den Kameruner, der dadurch zum jüngsten Königsklassen-Torschützen der Bayer 04-Historie avancierte! Lange hatte die Führung aber nicht Bestand, denn in der 72. Minute glich Ismael Saibari zum 1:1 aus. Für frischen Wind im Angriff kamen Ibrahim Maza und Claudio Echeverri für Tillman und Kofane aufs Feld. Eine Top-Chance bot sich dann kurz vor Ende der Partie nochmal Grimaldo, der Spanier scheiterte allerdings an Kovar (90.+3). Es blieb somit beim 1:1 und dem zweiten Remis für Schwarz-Rot in dieser Champions-League-Saison.
Ausblick: Vor der Pause gegen Union Berlin

Weiter geht es für die Werkself in der Bundesliga mit dem Heimspiel gegen Union Berlin. Die Partie des 6. Spieltags wird am Samstag, 4.10.2025, um 15.30 Uhr in der BayArena angepfiffen. Im Anschluss geht es in die zweite Länderspielpause dieser Saison.

Bayer 04: Flekken - Quansah, Badé, Tapsoba - Tape (42. Arthur), Garcia, Fernández, Grimaldo - Tillman (80. Maza), Kofane (80. Echeverri), Poku (73. Ben Seghir)Tore: 1:0 Kofane (65.), 1:1 Saibari (72.)

Zuschauer: 30.210

Samstag, 27. September 2025

27.0.2025: Wichtiges 2:1 in St. Pauli

Bayer 04 hat auch sein 36. Bundesliga-Auswärtsspiel in Folge unbeschadet überstanden: Die Werkself landete beim FC St. Pauli einen 2:1 (1:1)-Sieg. Edmond Tapsoba brachte Bayer 04 in Führung (25.), Wahl traf für die Hamburger zum Ausgleich (32.). Ernest Poku gelang unmittelbar nach seiner Einwechselung der Siegtreffer für die Leverkusener (58.).
 

Kasper Hjulmand nahm im Vergleich zur vergangenen Partie gegen Borussia Mönchengladbach zwei Änderungen in seiner Startelf vor. Kapitän Robert Andrich kehrte nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder zurück, zudem stand Axel Tape neu in der Anfangsformation. Ibrahim Maza und Lucas Vázquez rückten dafür auf die Bank. Für den angeschlagenen Nathan Tella reichte es noch nicht wieder für einen Platz im Kader.

Die erste Chance gebührte den Hausherren, der Kopfball von Smith nach einer Ecke verfehlte den Kasten von Keeper Marl Flekken nur knapp (2.). Fünf Minuten später die erste Torannäherung der Werkself, nach einer Hereingabe von Eliesse Ben Seghir traf Jarell Quansah die Kugel mit dem Kopf nicht druckvoll genug, um St. Paulis Schlussmann Vasilj zu überwinden (7.). Dass die Hamburger zu kombinieren wissen, bewiesen sie bei der gut herausgespielten Möglichkeit von Hountondji, dessen Schuss Loïc Badé mit höchstem Einsatz gerade noch übers Tor lenkte (11.). Den Schuss von Wahl erneut nach einer Ecke blockte Edmond Tapsoba mit dem Körper kurz vor der Linie (18.). Wenig später gelang dem Innenverteidiger auf der anderen Seite der Führungstreffer: Nach einer Freistoß-Hereingabe von Alejandro Grimaldo sprang der Ball zu Tapsoba, der ihn sauber von der Brust abtropfen ließ und volley mit links ins Netz setzte (25.). Doch St. Pauli schlug nach einem Standard zurück: Einen Eckball von Sinani ließ Mark Flekken aus den Händen gleiten, Wahl nutzte den Fehler mit dem Rücken zum Tor zum Ausgleich (32.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte verpasste Pereira Lage eine scharfe Hereingabe von Sinani nur knapp (45.+4).

Nach der Pause kam Ezequiel Fernández für den angeschlagenen Robert Andrich in die Partie, Grimaldo übernahm in Hälfte zwei die Kapitänsbinde. St. Pauli startete erneut druckvoll und erzwang eine Reihe von Eckbällen. Bei der Volleyabnahme von Saliakas tauchte Flekken rechtzeitig ab und drehte die Kugel um den Pfosten (54.). Danach ein Doppelwechsel bei der Werkself, Lucas Vázquez und Ernest Poku kamen für Ben Seghir und Tape (56.). Das zahlte sich sofort aus: Grimaldo setzte Poku auf links im Strafraum in Szene und der Niederländer traf mit rechts ins kurze Eck zur erneuten Leverkusener Führung (58.), zugleich sein erster Bundesliga-Treffer. In der Folge fand Bayer 04 besser ins Spiel, leistete sich aber immer noch einige unnötige Ballverluste im Aufbau. Vierter Wechsel bei den Gästen: Jonas Hofmann kam für Malik Tillman (75.). Grimaldos Schuss aus der Distanz bedeutete kein Problem für Vasilj (84.). Danach musste Patrik Schick angeschlagen vom Feld, Christian Kofane kam für den Tschechen (89.). Es gab sechs Minuten Nachspielzeit. Flekken parierte den Freistoß von Smith (90.+1). Auch Grimaldo musste wegen Verletzung behandelt werden, biss aber auf die Zähne (90.+4). Wenig später war Schluss: Bayer 04 bejubelte einen Dreier und das 36. Bundesliga-Auswärtsspiel nacheinander ohne Niederlage.
Erst kommt Eindhoven, dann Union Berlin

Für Bayer 04 geht es mit einer Englischen Woche und zwei Heimspielen weiter. Am Mittwoch, 1.10.2025 (Anstoß: 21.00 Uhr), steht in der Ligaphase der UEFA Champions League die Partie in der BayArena gegen die PSV Eindhoven an. In der Bundesliga folgt am Samstag, 4.10.2025, um 15.30 Uhr das Duell mit Union Berlin.

Bayer 04: Flekken – Quansah, Badé, Tapsoba – Tape (56. Vázquez), Andrich (46. Fernández), Garcia, Grimaldo – Tillman (75. Hofmann), Ben Seghir (56. Poku) – Schick (89. Kofane)

Tore: 0:1 Tapsoba (25.), 1:1 Wahl (32.), 1:2 Poku (58.)

Zuschauer: 29.546

Sonntag, 21. September 2025

21.9.2025: 1:1 gegen M'gladbach – Werkself lässt spät drei Punkte liegen

Den Heimsieg in der Nachspielzeit verpasst: Am 4. Bundesliga-Spieltag ging Bayer 04 gegen Borussia Mönchengladbach durch Malik Tillman in der 70. Minute in Führung. Trotz einer stabilen Defensivleistung musste das Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand dann aber kurz vor dem Schlusspfiff den Ausgleich zum 1:1-Endstand durch Haris Tabakovic hinnehmen (90.+2).

Im Vergleich zum 2:2-Unentschieden in der UEFA Champions League unter der Woche beim FC Kopenhagen hatte Chefcoach Kasper Hjulmand zwei Startelf-Änderungen vorgenommen. Nach ihrer Gelb-Roten Karte gegen Frankfurt fehlten Kapitän Robert Andrich und Ezequiel Fernández gesperrt, für sie begannen Aleix Garcia und Ibrahim Maza. Letzterer startete neben Eliesse Ben Seghir im offensiven Mittelfeld, während Malik Tillman eine Position nach hinten auf die Doppel-Sechs neben Garcia rutschte. Für Nathan Tella kam ein Einsatz nach einem Schlag aus dem Frankfurt-Duell noch zu früh.
Schick mit Grosschance per Kopf

Gegen überwiegend sehr tief stehende Borussen übernahm Bayer 04 vom Anpfiff weg die Spielkontrolle - und Patrik Schick die Lufthoheit im gegnerischen Strafraum. Der Tscheche wurde nach neun Minuten von Alejandro Grimaldo per Freistoß bedient, scheiterte jedoch mit dem Kopf aus fünf Metern an Fohlen-Schlussmann Moritz Nicolas. Nach einer Viertelstunde meldete sich auch die Borussia offensiv an: Lucas Vázquez rettete zunächst im eigenen Strafraum (18.), dann wurde ein Treffer des Mönchengladbachers Jens Castrop wegen einer Abseitsstellung vom VAR einkassiert (23.). Bis zur Pause wurde die Partie zwar körperbetonter, aber nicht unbedingt chancenreicher. Weil Mazas Kopfball vom Elfmeterpunkt (37.) ebenso zu wenig Druck hatte wie Ben Seghirs Schuss aus spitzem Winkel (45.+1) und Mark Flekken gut gegen Joe Scally hielt (39.), blieb es zur Halbzeit beim 0:0.

Bei euphorischer Stimmung auf den Rängen neutralisierten sich auf dem Rasen auch nach dem Seitenwechsel beide Teams lange. Für die Fohlen vergaben Kevin Stöger (57.) und Shuto Machino (60.) ihre Halbchancen, auf Seiten der Werkself der fleißige Maza (62.) und der eingewechselte Ernest Poku (64.). Vor allem Letztgenannter brachte enormen Schwung über den rechten Flügel und flankte in Minute 70 von dort nach innen, wo zunächst Schick verpasste, aber Tillman goldrichtig stand und mit seinem 1:0-Treffer die Werkself erlöste. In der Folge ließ Bayer 04 defensiv nur noch wenig zu und konterte vielversprechend. Nach 86 Minuten wurde die Einwechslung des wiedergenesenen Jonas Hofmann, der erstmals in dieser Pflichtspielsaison mitwirkte, von den Fans beinahe genauso gefeiert wie der vorherige Führungstreffer. In der zweiten Minute der Nachspielzeit dann jedoch der späte Rückschlag für Schwarz-Rot: Nach einer Ecke traf Haris Tabakovic per Kopf zum Ausgleich (90.+2). Die Werkself bäumte sich zwar noch einmal auf, doch am Ende hatte das Remis Bestand.

In der kommenden Woche gastiert die Werkself am Samstag, 27.9.2025 (Anstoß: 15.30 Uhr), zum 5. Bundesliga-Spieltag am Millerntor beim FC St. Pauli. Im Anschluss an die Auswärtspartie in Hamburg geht es am Mittwoch, 1.10.2025, im Rahmen des 2. Spieltags der Champions-League-Ligaphase gegen die PSV Eindhoven. Anpfiff in der BayArena ist dann um 21 Uhr.

Bayer 04:  Flekken – Quansah, Badé (63. Tape), Tapsoba - Vázquez (63. Poku), Garcia, Tillman, Grimaldo - Maza (83. Hofmann), Ben Seghir (76. Echeverri) - Schick (76. Kofane)

Tore: 1:0 Tillman (70.), 1:1 Tabakovic (90.+2)

Zuschauer: 30.210

Donnerstag, 18. September 2025

18.9.2025: Später 2:2 Ausgleich für Bayer in Kopenhagen

Nervenaufreibender Königsklassen-Start! Die Werkself hat sich am 1. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League 2025/26 vom dänischen Rekordmeister FC Kopenhagen 2:2 (0:1) getrennt. Nach einem frühen Tor von Jordan Larsson (9.) erzielte die Werkself spät in Form eines abermals direkt verwandelten Freistoßes von Alejandro Grimaldo den Ausgleich (82.). Daraufhin antworteten die Hausherren nur vier Minuten später mit dem 1:2 aus Bayer 04-Sicht. Doch die Leverkusener steckten nicht auf und stellten wiederum binnen fünf Minuten durch ein Eigentor von Pantelis Hatzidiakos (90.+1) auf den 2:2-Endstand.

Im Vergleich zum 3:1-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt änderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Anfangsformation für den Start in der Königsklasse auf zwei Positionen: Für die verletzten Exequiel Palacios und Nathan Tella begannen Ezequiel Fernández und Startelf-Debütant Eliesse Ben Seghir.
Früher Rückstand - Werkself bemüht sich

Den besseren Start in die Partie erwischten die selbstbewusst aufspielenden Hausherren. Nach einem weiten Pass auf die linke Seite zu Elias Achouri flankte dieser in die Mitte zu Jordan Larsson, der Schwede netzte daraufhin ein - Rückstand für Schwarz-Rot (9.). Darauf reagierte die Werkself mit viel Ballbesitz, aber vorerst ohne viel Torgefahr. Einzig ein Freistoß von Alejandro Grimaldo (21.) und ein Abschluss von Ben Seghir (30.) näherten sich dem Kopenhagener Tor. Ein abgefälschter Abschluss von Mohamed Elyounoussi sowie ein Torchance des frei vor Mark Flekken stehenden Ex-Dortmunders Youssoufa Moukoko (44.) machten es derweil auf der Gegenseite nochmal spannend. Bei Elyounoussis Versuch aber rettete die Latte, bei Moukokos Schuss ein starker Reflex von UCL-Debütant Flekken. Mit dem 0:1-Rückstand aus Bayer 04-Sicht ging es in die Kabinen.

Der zweite Durchgang begann mit einer Torchance von Torschütze Larsson (47.), wenig später wechselte Hjulmand erstmals und es betraten Ibrahim Maza sowie Aleix Garcia für Malik Tillman und Fernández das Feld. Kurz nach seiner Einwechslung brachte Garcia dann einen gefährlichen Angriff ins Rollen, der Spanier passte zu Landsmann Lucas Vázquez und dieser links raus auf Ben Seghir. Der Marokkaner probierte es mit einem angeschnittenen Schuss, der den Pfosten streifte (60.). Weniger später die nächste gute Chance: Jarell Quansah legte ein Dribbling im FCK-Strafraum hin und passte zu Patrik Schick, der Tscheche konnte aber leider nicht verwerten (65.). Es folgte ein Doppelwechsel, Claudio Echeverri und Ernest Poku kamen für Loïc Badé und Ben Seghir (67.). Mit weiterhin über 60 Prozent Ballbesitz probierte die Werkself auch in der Folge, den Ausgleich zu erzielen. Echeverri etwa scheiterte nur knapp am Kopenhagener Keeper Dominik Kotarski (74.). Dann aber gab es einen Freistoß - eine Sache für Grimaldo. Und wie beim Frankfurt-Spiel nahm der Spanier Maß und versenkte die Kugel eiskalt im rechten oberen Winkel - 1:1 (82.)! Die Antwort der Hausherren folgte jedoch prompt: Vier Minuten nach dem Ausgleich köpfte der zuvor eingewechselte Robert zum 2:1 für den FCK (86.). Doch es war noch nicht das Ende der Partie und dieser verrückten Schlussphase. Ein von Echeverri abgegebener und von Kopenhagens Pantelis Hatzidiakos abgefälschter Schuss landete im Tor der Hausherren  -2:2-Remis (90.+1)! Die Partie endete kurz darauf.

Weiter geht es für die Werkself in der Bundesliga mit dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Die Partie des 4. Spieltags wird bereits in drei Tagen am kommenden Sonntag, 21.9.2025, um 17.30 Uhr in der BayArena angepfiffen.

Bayer 04: Flekken - Quansah, Badé (67. Echeverri), Tapsoba - Vázquez, Andrich (89. Kofane), Fernández (51. Garcia), Grimaldo - Ben Seghir (67. Poku), Tillman (51. Maza) - Schick 

Tore: 1:0 Larsson (9.), 1:1 Grimaldo (82.), 2:1 Robert (86.), 2:2 Hatzidiakos (90.+1/Eigentor)

Zuschauer: 34.504

Freitag, 12. September 2025

12.9.2025: 3:1 gegen Frankfurt – Werkself siegt kämpferisch und zuletzt in doppelter Unterzahl

Flutlicht-Krimi inklusive Heimsieg beim Debüt von Cheftrainer Kasper Hjulmand! Bayer 04 hat zum Auftakt des 3. Bundesliga-Spieltags gegen Eintracht Frankfurt 3:1 gewonnen. Alejandro Grimaldo mit einem sehenswerten Freistoß und Patrik Schick per Elfmeter trafen vor der Pause, nach dem zwischenzeitlichen Anschluss Frankfurts belohnte erneut Grimaldo – abermals mit einem direkt getretenen Freistoß – in der Nachspielzeit den starken Auftritt der Werkself.

Im Vergleich zum 3:3 bei Werder Bremen nahm Bayer 04-Cheftrainer Kasper Hjulmand bei seinem Debüt an der Seitenlinie drei Änderungen in der Startelf vor: Neben Exequiel Palacios rückten die Neuzugänge Loïc Badé und Lucas Vázquez rein, die beide erstmals von Beginn an in einem Pflichtspiel für die Werkself auf dem Platz standen. Für Vázquez war es zudem der erste Bundesliga-Auftritt überhaupt.

Bei bester Flutlicht-Stimmung in der BayArena begann die Partie zweikampfbetont, auf beiden Seiten kam es früh zu Behandlungspausen - und zu je einem verletzungsbedingten Wechsel. Die erste Chance bot sich Alejandro Grimaldo, der nach zehn Minuten aus zentraler Position zum Freistoß antrat. Der Spanier lief an, chippte den Ball in seiner unnachahmlichen Art über die Frankfurter Mauer und platzierte seinen Abschluss gekonnt im rechten Eck zur 1:0-Führung! Nathan Tella versuchte es als nächster (18.), auch Patrik Schick hielt drauf (23.). Nach einer kurzen, frühen Drangphase der Eintracht hatte die Werkself inzwischen Oberhand gewonnen. Die nächsten Abschlüsse gehörten Vázquez (31.) und Malik Tillman (35./44.). In der fünfminütigen Nachspielzeit setzte Tella noch einmal zum Tempolauf an und wurde dabei im gegnerischen Strafraum von Robin Koch gefoult, den anschließenden Elfmeter verwandelte Schick eiskalt zum 2:0 (45.+4). Weil das Team von Hjulmand dank einer klaren Struktur hinten die im jungen Saisonverlauf so starke SGE-Offensive über 45 Minuten hinweg absolut im Griff hatte, ging es folgerichtig mit diesem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabine.

Den besseren Start in Hälfte zwei erwischten die Gäste vom Main, die durch Can Uzun in Folge eines Eckballs schnell verkürzten (52.). Dann, fünf Minuten später, musste Werkself-Kapitän Robert Andrich nach einem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz. Nnamdi Collins traf die Latte (61.), wenige Sekunden später kam Ezequiel Fernández zu seinem Bundesliga-Debüt. Dieses Abendspiel entwickelte sich nun zu einem wahren Fußball-Krimi, die Gastgeber waren in Unterzahl natürlich vor allem defensiv gefordert. In der Schlussphase ergab sich für den eingewechselten Axel Tape eine Riesenchance, die SGE-Keeper Michael Zetterer aber parierte (85.). Mit Beginn der Nachspielzeit sah auch Debütant Fernández nach einem Foul Gelb-Rot (90.+2). Das Sahnehäubchen auf diese kämpferisch außergewöhnliche Leistung setzte abermals Grimaldo mit seinem zweiten direkt verwandelten Freistoß-Treffer zum 3:1-Endstand (90.+9)!

Für die Werkself geht es am kommenden Donnerstag, 18.9.2025 (Anstoß: 18.45 Uhr), im Rahmen des 1. Spieltags der Ligaphase der UEFA Champions League 2025/26 beim dänischen Rekordmeister FC Kopenhagen weiter. In der Bundesliga heißt der nächste Gegner Borussia Mönchengladbach. Anpfiff in der BayArena ist am Sonntag, 21.9.2025, um 17.30 Uhr.

Bayer 04: Flekken – Quansah, Badé, Tapsoba - Vázquez, Andrich, Palacios (14. Garcia), Grimaldo - Tella (82. Tape), Tillman (61. Fernández) - Schick (82. Kofane)

Tore: 1:0 Grimaldo (10.), 2:0 Schick (45.+4/Foulelfmeter), 2:1 Uzun (52.), 3:1 Grimaldo (90.+8)

Zuschauer: 30.210

Samstag, 30. August 2025

30.8.2025: 3:3 in Bremen – Werkself lässt ersten Sieg liegen

Bayer 04 muss auch nach dem zweiten Bundesliga-Spieltag auf den ersten Sieg warten: Die Werkself musste sich bei Werder Bremen mit einem 3:3 begnügen. Die Leverkusener gingen durch Patrik Schick (5.) und Neuzugang Malik Tillman (35.) 2:0 in Führung, Bremens Schmid verkürzte per Elfmeter noch vor der Pause. Nach dem Wechsel sorgte erneut Schick per Strafstoß für das 3:1 (64.), ehe Werders Schmidt erneut den Anschluss herstellte (76.). In der Nachspielzeit gelang den Gastgebern durch Coulibaly noch der Ausgleich.

Im Vergleich zur Auftaktpartie gegen Hoffenheim nahm Bayer 04-Trainer Erik ten Hag drei Veränderungen in seiner Startelf vor. Axel Tape, Malik Tillman und Christian Kofane rückten für Piero Hincapie, Arthur und Ibrahim Maza (alle auf der Bank) in die Anfangsformation. In Loïc Badé gehörte ein weiterer Neuzugang der Werkself erstmals zum Aufgebot, in das auch Exequiel Palacios nach überstandener Muskelverletzung zurückkehrte. Lucas Vázquez zählte in Bremen noch nicht zum Kader.
Tella mit Tempo und Schick zur Führung

Für die Werkself in ihrem blauen Auswärtsdress begann die Partie ganz nach Wunsch: Nach einem Bremer Fehlpass im Aufbau schnappte sich Nathan Tella die Kugel in Höhe der Mittellinie, zog mit viel Tempo bis zur Torauslinie und passte zielgenau zurück, wo Patrik Schick vom Elfmeterpunkt ebenso präzise wie locker einnetzte (5.) – wie schon gegen Hoffenheim legten die Leverkusener gleich mit ihrer ersten Möglichkeit eine frühe Führung vor. Die Bremer zeigten sich zunächst sichtlich beeindruckt vom Blitzstart der Gäste, kamen aber immerhin zu ersten Abschlüssen: Erst setzte Njinmah den Ball volley weit vorbei (14.), dann war es beim Distanzschuss von Grüll schon etwas knapper (18.). Bayer 04 kontrollierte zumeist das Geschehen und spielte sehr geduldig im Aufbau, wobei auch immer wieder Torhüter Mark Flekken in die Ballzirkulation eingebunden wurde. Und die Werkself zeigte sich in der Offensive ein weiteres Mak eiskalt. Axel Tape setzte sich am rechten Flügel auf engem Raum gegen zwei Bremer durch, über Robert Andrich und Alejandro Grimaldo kam die Kugel zu Christian Kofane und nach dessen Hereingabe profilierte sich Malik Tillman als Jongleur im Strafraum: Der US-Nationalspieler ließ die Kugel von der Brust auf die Schulter und seinen linken Fuß tropfen und traf volley zum 2:0 (35.).Doch die Bremer schlugen noch vor der Pause zurück. Nach einem Zweikampf von Tape und Mbangula im Strafraum schaltete sich der VAR ein, es gab Elfmeter, den Romano Schmid zum 1:2-Anschluss verwandelte (44.). Kurz darauf verpasste es Kofane bei seinem Lattenschuss allein vor Keeper Backhaus, den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herzustellen (45.). Einen Freistoß von Grüll musste Mark Flekken per Fuß klären, ein Linksschuss erneut von Grüll flog knapp am Dreieck vorbei (45.+7) – Schlusspunkt einer am Ende sehr ereignisreichen ersten Hälfte.

Bayer 04 startete energisch und dominant in den zweiten Durchgang, Kofanes Schuss fehlte aber der Druck (55.). Wenig später passte es für die Werkself: Edmond Tapsoba setzte Kofane in Szene, der von Bremens Stark im Strafraum abgeräumt wurde: Gelb-Rot für den schon verwarnten Stark und Elfmeter, den Patrik Schick ganz souverän verwandelte – das 3:1 (64.). Kurz danach feierte Loïc Badé sein Debüt für Bayer 04 (72.). Doch auch in Überzahl blieb es spannend: Bremen verkürzte nach einem Konter durch den eingewechselten Isaac Schmidt, der den Ball zuvor per Kopf am aus dem Strafraum geeilten Flekken gelegt hatte, auf 2:3 (76.). Danach musste der Bayer 04-Keeper bei Schüssen von Topp (80.) und Sugawara (83.) auf der Hut sein. Und Werder schaffte in der Nachspielzeit durch Coulibaly noch den Ausgleich, nachdem Lynen zuvor die Latte getroffen hatte (90.+4). Dass Bayer 04 damit saisonübergreifend auch im 35. Auswärtsspiel in Folge ungeschlagen blieb, war da ein schwacher Trost.

Die Bundesliga legt nach dem zweiten Spieltag der noch jungen Saison die erste Länderspielpause ein. Für Bayer 04 geht es dann am Freitag, 12.9.2025, mit dem Heimspiel in der BayArena gegen Eintracht Frankfurt weiter (Anstoß: 20.30 Uhr).

Bayer 04: Flekken – Tape (72. Badé), Quansah, Tapsoba – Tella (87. Maza), Andrich, Garcia (61. Palacios), Grimaldo – Tillman (61. Echeverry) – Schick, Kofane (72. Poku)

Tore: 0:1 Schick (5.), 0:2 Tillman (35.), 1:2 Schmid (44./Foulelfmeter), 1:3 Schick (64./Foulelfmeter), 2:3 Schmidt (76.), 3:3 Coulibaly (90.+4)

Zuschauer: 42.000

Samstag, 23. August 2025

23.8.2025: Fehlstart mit 2:1 Heimniederlage gegen Hoffenheim

Keine Punkte beim Bundesliga-Saisonstart 2025/26: Bayer 04 hat am 1. Spieltag in der heimischen BayArena eine 1:2-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim hinnehmen müssen. Nach der frühen Führung durch das erste Bundesliga-Tor von Jarell Quansah (6.) glich Fisnik Asllani (25.) in einem kampfbetonten Spiel für die TSG aus. Das 2:1 der Gäste durch Tim Lemperle (52.) konnte eine bemühte Werkself in der Folge dann nicht mehr kontern.
Jarell Quansah

Für seine Bundesliga-Premiere an der Seitenlinie veränderte Cheftrainer Erik ten Hag die Startelf im Vergleich zum Erstrunden-Sieg im DFB-Pokal bei der SG Sonnenhof Großaspach auf einer Position. Für Amine Adli, der Bayer 04 wenige Tagen zuvor verlassen hatte, mischte Alejandro Grimaldo von Beginn an mit.

Zu Beginn des Bundesliga-Auftakts mussten die Gastgeber erst einmal durchatmen: Schon in Minute zwei traf Hoffenheim in Person von Tim Lemperle den Pfosten. Die Antwort der Werkself folgte nur vier Minuten später – und hatte es in sich: Eine butterweiche Freistoßflanke von Grimaldo fand den Kopf von Bundesliga-Debütant Jarell Quansah, der mit seinem ersten Pflichtspiel-Treffer im Dress von Bayer 04 die Führung besorgte. Mit dem 1:0 im Rücken agierte die Werkself bissig sowie diszipliniert und überließ der TSG immer mehr das Spiel mit Ball - ließ dabei allerdings nur wenig zu. Bis zur 25. Minute, als sich die Kraichgauer über links in den Leverkusener Strafraum kombinierten. Stürmer Fisnik Asllani wurde am Fünfmeterraum in Szene gesetzt und hämmerte den Ball aus nächster Nähe über den bis dahin kaum geprüften Mark Flekken hinweg in die Maschen – 1:1. Jetzt meldete sich auch Bayer 04 wieder offensiv zurück: Erneut brachte ein Freistoß von Zauberfuß Grimaldo Gefahr, dieses Mal war es aber der eigene Innenverteidiger Koki Machida, der Torhüter Oliver Baumann zu einer Glanztat zwang. Nach einer kurzen Verschnaufpause nahm die kampfbetonte Partie kurz vor der Halbzeit nochmal Fahrt auf. Auf der einen Seite musste Flekken gleich doppelt gegen Hoffenheims Bazoumana Touré eingreifen. Auf der anderen Seite fand ein Garcia-Freistoß von links am zweiten Pfosten Piero Hincapie, wieder war Baumann im TSG-Tor zur Stelle. Dann war Pause.

Nach ruhigem Beginn des zweiten Durchgangs landete ein langer Ball über Umwege bei TSG-Stürmer Lemperle, der aus 18 Metern zum 2:1 für Hoffenheim traf (52.). Ein Wirkungstreffer für die Werkself, die sich in der Folge schwer tat, zu gefährlichen Aktionen zu kommen. Fernschüsse von Grimaldo und Garcia blieben ohne Torerfolg. In Minute 78 war es dann wieder einmal der auffällige Grimaldo, der über links durchbrach und auf Höhe des zweiten Pfostens Nathan Tella bediente. Der Engländer traf aus vollem Lauf aber nur das Außennetz. Kurz vor Schluss gaben nach Ernest Poku, der schon zum Wiederanpfiff gekommen war, noch Claudio Echeverri und Christian Kofane ihr Bundesliga-Debüt, konnten der Werkself aber nicht mehr entscheidend helfen. Es blieb bei der 1:2-Heimniederlage.
Ausblick: Erst auswärts in Bremen, dann Länderspielpause

Am kommenden Samstag, 30.8.2025, gastiert die Werkself im Bremer Weserstadion. Anstoß gegen den SV Werder ist um 15.30 Uhr. Danach pausiert die Bundesliga für knapp zwei Wochen, bevor es für Bayer 04 am 12.9.2025 (Anstoß: 20.30 Uhr) zu Hause gegen Eintracht Frankfurt weitergeht.

Leverkusen: Flekken - Quansah, Tapsoba, Hincapie - Arthur (46. Poku), Garcia, Andrich, Grimaldo - Maza (85. Echeverri), Tella (85. Kofane) - Schick

Tore: 1:0 Quansah (6.), 1:1 Asllani (25.), 1:2 Lemperle (52.)

Zuschauer: 29.390

Freitag, 15. August 2025

16.8.2025: 4:0 bei Großaspach – Werkself behält im Pokal-Dauerregen den Durchblick

Bayer 04 hat mit einem 4:0 bei der SG Sonnenhof Großaspach die 2. Runde des DFB-Pokals erreicht. Dabei musste das Team von Cheftrainer Erik ten Hag schon nach 18 gespielten Minuten wieder in die Kabine, weil die Begegnung gegen den Regionalligisten aufgrund von Gewitter zwischenzeitlich unterbrochen wurde. Nach rund einer halben Stunde rollte der Ball dann wieder und nur wenige Minuten später brachte Patrik Schick die Leverkusener 1:0 in Führung (32.). Im zweiten Durchgang blieb Schwarz-Rot in doppelter Überzahl eiskalt, Arthur (74.), Christian Kofane (84.) und Alejandro Grimaldo (87.) sorgten für den souveränen 4:0-Endstand.

Für das erste Pflichtspiel der Saison hatte Trainer Erik ten Hag im Vergleich zum letzten Test beim FC Chelsea (0:2) lediglich eine Startelf-Änderung vorgenommen: Für den unter der Woche erkrankten Alejandro Grimaldo startete Arthur auf der rechten Schiene. Zudem gaben neben Torhüter Mark Flekken auch Jarell Quansah in der Abwehr-Dreierkette sowie Ibrahim Maza im offensiven Mittelfeld ihr Pflichtspieldebüt für die Werkself.

Mit der lautstarken Unterstützung von gut 2.500 Leverkusener Anhängern im Rücken, die damit ein Viertel der WIRmachenDRUCK Arena füllten, gab die Werkself vom Anpfiff weg den Ton an. Der Regionalligist aus Großaspach stand kompakt und versuchte, bei Unachtsamkeiten im Bayer 04-Spielaufbau, schnell in den Vorwärtsgang zu schalten. In der Folge zog die Werkself das Tempo an: Maza fand nach 16 gespielten Minuten an der Strafraumgrenze Patrik Schick, der jedoch im letzten Moment gestört wurde. Ebenso störend fegte kurz darauf ein heftiger Gewitterschauer über die Arena, sodass Schiedsrichter Michael Bacher die Teams in der 18. Minute in die Kabine schickte. Dank des Einsatzes etlicher Großaspacher Klub-Mitarbeiter, die mit Besen das angesammelte Wasser auf dem Platz gleichmäßig auf dem Platz verteilten, wurde die Partie nach gut 40 Minuten wieder angepfiffen.

Die Pause hatte der Drangphase der Werkself keinen Abbruch getan. Amine Adli rauschte kurz nach Wiederanpfiff knapp an einer Aleix Garcia-Flanke vorbei, Schick köpfte kurz danach drüber. Doch auch die SG Sonnenhof meldete sich in Person von Fabian Eisele offensiv, der jedoch das Außennetz traf (28.). In der 32. Minute sollte es dann aber auf Bayer 04-Seite klappen: Schick lief entschlossen in eine Adli-Flanke und versenkte die Kugel per Kopf zur 1:0-Führung. Nicht minder wichtig war Schicks Schädel sechs Zeiger-Umdrehungen später im eigenen Strafraum: Der Stürmer klärte einen Großaspacher Abschluss auf der Linie. Weitere Chancen auf das 2:0 ergaben sich vor der Pause noch für Quansah und Adli, kein Ball landete aber im Netz. So ging es mit dem 1:0-Vorsprung aus Bayer 04-Sicht in die Kabine.

Nach dem Wiederanpfiff kam Grimaldo für Adli in die Partie und feierte seinen 100. Pflichtspiel-Einsatz für Bayer 04. Beide Teams agierten nun mit offenem Visier: Auf der einen Seite musste Flekken in Minute 52 aus kurzer Distanz parieren, auf der anderen wurde Tella prompt nach einem Konter geblockt. Bayer 04 behielt in dieser Phase die Nerven  – und wurde belohnt: Sonnenhof-Kapitän Volkan Celiktas hatte kurz zuvor Gelb gesehen und brachte Ibo Maza an der Seitenauslinie hart zu Fall. Das Resultat: Platzverweis mit Gelb-Rot. Die jetzt in Überzahl agierende Werkself nutzte die Räume nun erneut eiskalt. Debütant Ernest Poku, gerade erst für Tella ins Spiel gekommen, setzte sich nach 74 Minuten auf links per Doppelpass mit Grimaldo durch und bediente im Strafraum den freistehenden Arthur. Der Brasilianer musste aus rund sieben Metern zum 2:0 nur noch einschieben.

Nun waren die Gäste in Fahrt: Tasdelen stieg an der Eckfahne überhart gegen Axel Tape ein und sah dafür richtigerweise Rot. Gegen nun nur noch neun Großaspacher machte die Werkself direkt im Gegenzug den Deckel drauf. Garcia schickte in der 84. Minute den eingewechselten Christian Kofane, der vor dem Tor cool blieb und auf 3:0 stellte. Auch in der nächsten Szene tauchte der junge Stürmer wieder im SGA-Strafraum auf, diesmal war er nur durch ein Foul zu stoppen. Den folgenden Elfmeter versenkte Jubilar Grimaldo in Minute 87 zum 4:0. Und weil dem Abschluss des aufgerückten Tape drei Minuten später der Pfosten im Weg stand, markierte das zugleich den Endstand.
Ausblick: Bundesliga-Auftakt zuhause gegen Hoffenheim

Die Werkself startet in gut einer Woche auch in die neue Bundesligasaison: Am Samstag, 23.8.2025, um 15.30 Uhr empfängt Bayer 04 die TSG Hoffenheim in der BayArena. Genau eine Woche später gastieren die Leverkusener dann bei Werder Bremen. Anstoß ist am Samstag, 30.8.2025 (15.30 Uhr).

Leverkusen: Flekken - Hincapie (64. Tape), Tapsoba, Quansah - Tella (64. Poku), Andrich, Garcia, Arthur - Maza (85. Mensah), Adli (46. Grimaldo) - Schick (77. Kofane)

Tore: 0:1 Schick (32.), 0:2 Arthur (74.), 0:3 Kofane (84.), 0:4 Grimaldo (87.)

Zuschauer: 8.850 (ausverkauft) in der WIRmachenDRUCK Arena

Samstag, 17. Mai 2025

17.5.2025: 2:2 in Mainz bringt neuen Rekord

  2:2 in Mainz – Werkself beendet Saison 2024/25 mit Auswärts-Rekord
VAR-Spektakel und Auswärts-Rekord: Die Werkself trennt sich am 34. und letzten Spieltag der Saison 2024/25 auswärts 2:2 vom 1. FSV Mainz 05. Nach gleich mehreren aberkannten Toren der Mainzer in der Anfangsphase der Partie brachte Paul Nebel die Gastgeber in Führung (35.). In Durchgang zwei wehrten sich die Leverkusener dann gegen bis dato dominante Hausherren und drehten per Doppelpack durch Patrik Schick (49./Elfmeter, 54.) die Partie. Jonathan Burkardt erzielte in der 63. Minute per Strafstoß den 2:2-Endstand. Bayer 04 bleibt damit 34 Bundesliga-Auswärtsspiele in Folge ungeschlagen, das ist Liga-Rekord.
Letzter Spieltag

In seinem letzten Pflichtspiel als Cheftrainer für Bayer 04 änderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Anfangsformation auf vier Positionen: Im Mittelfeld begannen Aleix Garcia und Exequiel Palacios anstelle von Robert Andrich und Granit Xhaka, in der Offensive startete Patrik Schick für Amine Adli. Außerdem fing Jonas Hofmann an, Jeremie Frimpong nahm zunächst auf der Bank Platz.
Tor-Spektakel in Kurioser erster Hälfte

Die Begegnung bei den Nullfünfern begann furios - allerdings durch die Hausherren: Bereits nach zwei Minuten hatte Jonathan Burkardt die erste Großchance, sein Schuss wurde aber noch entschärft. Bei der anschließenden Ecke versuchte es Andreas Hanche-Olsen per Seitfallzieher (4.), wenige Momente später verfehlte der freistehende Paul Nebel nur um wenige Meter Lukas Hradeckys Kasten (7.). In der 15. Minute belohnten sich die Gastgeber dann vermeintlich für ihre starke Anfangsphase: Kaishu Sano legte in einem weiteren Angriff über rechts flach ins Zentrum, wo der hereinrauschende Ex-Werkself-Profi Nadiem Amiri eiskalt zum 1:0 verwertete (15.) - doch der VAR schaltete sich nach dem Jubel ein, das Tor zählte nicht aufgrund einer Abseitsstellung. Und auch der nächste Treffer durch Jae-sung Lee nach Getümmel im Leverkusener Strafraum kassierte Tobias Reichel wegen Abseits ein (31.). Doch die Mainzer ließen nicht nach, so versenkte Hanche-Olsen nur einen Angriff später die Kugel im Tor (32.). Aber kaum zu glauben - wieder kam der VAR zum Einsatz, weil Hradecky bereits eine Hand auf dem Ball hatte. So blieb es zunächst beim durchaus schmeichelhaften 0:0 aus Bayer 04-Sicht in der kuriosen ersten halben Stunde. Nur drei Minuten später beendete dann aber Nebel das lange Warten des FSV: Nach Ballverlust von Garcia legte Amiri quer auf den Mainzer, sein Schuss fälschte Jonathan Tah ab, so landete die Kugel im kurzen Eck zum diesmal zweifellosen 1:0, was auch gleichzeitig einige Minuten später den Halbzeitstand markierte.

Während Bayer 04 in der ersten Hälfte quasi keine Offensiv-Aktionen hatte, riss die Werkself in Durchgang zwei das Spiel an sich. Und belohnte sich dafür prompt: Schick startete in den Konter, im Strafraum wurde der Tscheche von Hanche-Olsen zu Boden gerissen - der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Der Stürmer trat selbst an und egalisierte den Mainzer Vorsprung - 1:1 (49.). Der Treffer schien Wirkung zu zeigen, denn nach einem Eckball von rechts war es abermals Schick, der auf Höhe des zweiten Pfostens hochstieg, die Kugel zum 2:1 für die Werkself einnickte und so das Spiel binnen fünf Minuten drehte (54.). Doch das entmutigte die Gastgeber nicht, die Mainzer Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Arthur berührte Lee im Sechzehner leicht, nach dieser Szene meldete sich aber der Kölner Keller erneut, sodass Reichel nach Ansicht der Videobilder auf Strafstoß entschied. Burkardt trat an und traf zum 2:2 (63.). In den Folgeminuten gestaltete sich das Geschehen ausgeglichen, bis die Mainzer aber in Person von Stefan Bell nach einer Ecke in der Nachspielzeit zum 3:2 trafen (90.+2). Doch zum mittlerweile fünften Mal kam der VAR zum Einsatz und wieder zählte das Tor - diesmal aufgrund von Handspiel - nicht. Es blieb somit beim 2:2.

Die Werkself beendet damit die Saison 2024/25 als Vizemeister und mit einem Auswärts-Rekord: 34 Spiele - zwei komplette Spielzeiten - in der Fremde ungeschlagen, das gelang bislang noch keinem Team in der Bundesliga.

Die Werkself-Profis verabschieden sich in die wohlverdiente Sommerpause. Die U19 von Bayer 04 bestreitet hingegen am morgigen Sonntag, 18.5.2025 (Anstoß: 11.00 Uhr), in der BayArena gegen den 1. FC Köln das Finale um die Deutsche Meisterschaft.

Bayer 04: Hradecky - Tapsoba, Tah, Hincapie - Tella (46. Adli), Garcia (87. Buendía), Palacios, Grimaldo (25. Arthur) - Hofmann (46. Andrich), Wirtz - Schick

Tore: 1:0 Nebel (35.), 1:1 Schick (49./Elfmeter), 1:2 Schick (54.), 2:2 Burkardt (63./Elfmeter)

Zuschauer: 33.305

Sonntag, 11. Mai 2025

11.5.2025: 2:4 gegen effiziente Dortmunder

Die Werkself hat ihr letztes Heimspiel der Saison 2:4 verloren. Gegen Borussia Dortmund legte Bayer 04 am 33. Bundesliga-Spieltag einen dominanten Start hin, ging nach zahlreichen parierten Chancen durch Jeremie Frimpong in der 31. Minute auch in Führung. Mit Toren in der 33. und 44. Minute drehte der BVB die Partie aber noch vor der Pause und stellte per Doppelschlag in Durchgang zwei (73., 77.) auf 1:4. In der Nachspielzeit verkürzte Jonas Hofmann auf den 2:4-Enstand aus Sicht von Schwarz-Rot. Für einige Akteure, darunter Cheftrainer Xabi Alonso und Abwehrchef Jonathan Tah, war es das letzte Heimspiel in Diensten von Bayer 04 gewesen.

Im Vergleich zum 2:2-Remis beim SC Freiburg änderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Startelf bei seinem letzten Heimspiel für Bayer 04 auf vier Positionen: Für Matej Kovar rückte Lukas Hradecky wieder zwischen die Pfosten, im Mittelfeld begann Robert Andrich anstelle von Aleix Garcia. In der Offensive starteten Nathan Tella und Amine Adli für Emiliano Buendía und Patrik Schick. Jonathan Tah übernahm angesichts seines letzten Einsatzes vor heimischer Kulisse die Kapitänsbinde. Das Spiel in der ausverkauften BayArena begann mit viel Offensivdruck seitens Bayer 04. Die ersten Gelegenheiten hatte Florian Wirtz in Minute drei und vier auf dem Fuß, Alejandro Grimaldo probierte es zudem in der 8. Minute. Andrich versuchte es weitere zwei Minuten später. Viel war bei der überlegenen Werkself bis dato über die Flügel gegangen. Die nächste nennenswerte Szene folgte in der 19. Minute: Grimaldo war von Rami Bensebaini gefoult worden, Schiedsrichter Deniz Aytekin zeigte auf den Punkt. Der Dortmunder hatte allerdings zuerst den Ball gespielt, so revidierte der Unparteiische seine Entscheidung nach Ansicht der Videobilder. Weiter ging es mit einem Versuch von Tella (27.), der aber vom gut aufgelegten BVB-Keeper Gregor Kobel pariert wurde. Nach etwas mehr als einer halben Stunde war der Schweizer Schlussmann aber machtlos: Nach Zuspiel von Wirtz hatte Frimpong die Kugel im linken Winkel eingeschweißt - 1:0 für die Werkself! Lange hielt die Führung allerdings nicht, denn nur wenig später egalisierte Julian Brandt den Dortmunder Rückstand nach Vorarbeit von Karim Adeyemi (33.). Mit zwei guten Versuchen von Tella (40.) und Wirtz (41.) war dann kurz vor Ende der ersten Hälfte Schwarz-Rot der erneuten Führung wieder nah, beide Male rettete Kobel aber mit einer Glanztat. Derweil landete auf der Gegenseite plötzlich ein Schuss von Julian Ryerson im Leverkusener Tor, der Norweger hatte den Ball präzise im linken unteren Eck versenkt (44.). Noch war es aber nicht das Ende von Durchgang eins, Adli probiert es nochmal zweifach. Zunächst aber entschärfte Kobel mit einer abermals guten Parade, danach vereitelte der Querbalken den Leverkusener Einschuss. Mit dem 1:2-Rückstand aus Bayer 04-Sicht ging es in die Kabinen.

In den zweiten Durchgang startete die Werkself gleich wieder druckvoll, hochkarätige Gelegenheiten spielte sich Schwarz-Rot aber nicht raus. Für zusätzliche Unterstützung in der Offensive brachte Alonso nach knapp einer Stunde Schick und Jonas Hofmann für Adli und Tella aus Feld. Exequiel Palacios kam zudem in der 67. Minute für Andrich rein. Kurz darauf brachte Grimaldo eine Flanke in den BVB-Strafraum, sowohl Edmond Tapsoba als auch Piero Hincapie verpassten die Hereingabe aber um Haaresbreite (71.). Aus dem Nichts fiel dann plötzlich ein weiterer Treffer auf Seiten der Dortmunder: Karim Adeyemi wurde von Brandt geschickt und netzte zum 3:1 aus BVB-Sicht ein (73.). Und kurz darauf wurde es noch bitterer: Nach einem Leverkusener Ballverlust schnappte sich Serhou Guirassy die Kugel und schoss das nächste Tor für die an diesem Tag abgezockten und effizienten Dortmunder (77.). Die Torschuss-Statistik hatte zu diesem Zeitpunkt eine 16:9-Bilanz pro Bayer 04 vorgewiesen, das Ergebnis aber lautete 1:4. In der 90. Minute traf Schick zum vermeintlichen 2:4, der Stürmer hatte beim Zuspiel vom zuvor eingewechselten Aleix Garcia aber im Abseits gestanden. Kurz darauf brachte Wirtz einen Ball nochmal in den BVB-Strafraum, den Hofmann abnahm und im Tor versenkte (90.+2). Diesmal galt der Treffer auch, das Spiel endete wenig später 2:4.

Für die Werkself steht noch ein letztes Duell an: Am 34. und abschließenden Bundesliga-Spieltag dieser Saison gastiert Bayer 04 bei Mainz 05. Anstoß der Partie und aller weiteren Partien im Oberhaus ist am kommenden Samstag, 17.5.2025, um 15.30 Uhr in der MEWA-Arena.

Bayer 04: Hradecky - Tapsoba, Tah, Hincapie (78. Arthur) - Frimpong, Andrich, Xhaka (78. Garcia), Grimaldo - Tella (59. Hofmann), Wirtz, Adli (59. Schick)

Tore: 1:0 Frimpong (31.), 1:1 Brandt (33.), 1:2 Ryerson (44.), 1:3 Adeyemi (73.), 1:4 Guirassy (77.) , 2:4 Hofmann (90.+2)

Zuschauer: 30.210

Sonntag, 4. Mai 2025

4.5.2025: 2:2 in Freiburg

  2:2 in Freiburg – Jubilar Tah rettet die Serie ganz spät
Bayer 04 hat auch sein saisonübergreifend 33. Bundesliga-Auswärtsspiel in Folge ohne Niederlage überstanden und damit den Rekord des FC Bayern München eingestellt: Jonathan Tah gelang in seinem 400. Pflichtspiel für die Werkself in der Nachspielzeit der Ausgleich zum 2:2 (0:1) beim Sport-Club Freiburg. Das Team aus dem Breisgau hatte zuvor durch Eggestein (44.) und Piero Hincapies Eigentor (48.) 2:0 geführt, ehe Florian Wirtz verkürzte (82.).

Im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen den FC Augsburg nahm Chefcoach Xabi Alonso drei Veränderungen in seiner Startelf vor. Für Arthur, Robert Andrich und Nathan Tella begannen Piero Hincapie, Aleix Garcia und Jeremie Frimpong. Der am Oberschenkel angeschlagene Victor Boniface gehörte nicht zum Aufgebot. Der Anpfiff im Europa-Park-Stadion war ein ganz besonderer Moment für Kapitän Jonathan Tah, der sein 400. Pflichtspiel für Schwarz-Rot bestritt – das haben vor ihm in der Bundesliga-Historie von Bayer 04 nur Rüdiger Vollborn, Ulf Kirsten, Carsten Ramelow und Stefan Kießling geschafft. Freiburg, einziges Team der Liga mit der Maximalausbeute von neun Punkten aus den vergangenen drei Partien, sah sich zu Beginn einer dominanten Werkself gegenüber, die mit viel Ballbesitz Kontrolle ausübte. Den ersten Torschuss allerdings verzeichneten die Gastgeber, Grifos Schuss aus 18 Metern parierte Matej Kovar im Nachfassen (17.). Das Geschehen spielte sich fast ausnahmslos zwischen den Strafräumen ab, beide Teams standen sehr stabil in hinterer Reihe. Safety first war oberstes Gebot, und so sahen knapp 35.000 Fans, darunter 2.400 Leverkusener Anhänger, einen zwar intensiven Abtausch, aber kaum Abschlüsse. Bis zur 34. Minute, dann machte Kovar seinen Körper ganz groß im Eins-gegen-Eins gegen Osterhage und verhinderte mit dem Fuß eine Führung der Freiburger. Die dann kurz vor der Pause doch noch kam: Eggestein zog aus der Distanz ab, Kovar flog dem verdeckten Schuss vergeblich hinterher (44.) – das 1:0 der Hausherren, zugleich der Pausenstand.

Nach Wiederanpfiff legte der Sport-Club zügig nach. Piero Hincapie wollte nach einer Kopfballablage von Manzambi am Fünfmeterraum in höchster Not klären, grätschte die Kugel aber unter Bedrängnis von Adamu über die eigene Torlinie – das 2:0 der Freiburger (48.). Xabi Alonso reagierte mit einem Dreifach-Wechsel, brachte Arthur, Exequiel Palacios und Amine Adli für Edmond Tapsoba, Garcia und Buendía (58.). Freiburg blieb aber gieriger, investierte mehr, die Werkself hingegen fand vor dem gegnerischen Tor weitgehend nicht statt. Nathan Tella kam für Frimpong ins Team (76.). Wie aus dem Nichts waren die Gäste plötzlich wieder im Spiel: Florian Wirtz drehte gegen mehrere Gegner auf und traf mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:2-Anschluss (82.). Bayer 04 witterte nun seine Chance, es gab fünf Minuten Nachspielzeit – und den erhofften Lucky Punch. Und es war ausgerechnet Jubilar Jonathan Tah, der den Ball nach Tellas Flanke in seinem 400. Spiel für Bayer 04 mit der Schulter ins Tor zum Ausgleich bugsierte (90.+3). Die Werkself blieb damit saisonübergreifend auch in ihrem 33. Bundesliga-Auswärtsspiel in Folge ungeschlagen – Einstellung des Rekords des FC Bayern München von 2014 bis 2016.

Für Bayer 04 geht es mit dem 33. Spieltag der Bundesliga weiter, die Werkself empfängt am Sonntag, 11.5.2025 (Anstoß: 15.30 Uhr), Borussia Dortmund zum abschließenden Heimspiel in der BayArena.

Bayer 04: Kovar – Tapsoba (58. Arthur), Tah, Hincapie – Frimpong (76. Tella), Garcia (58. Palacios), Xhaka, Grimaldo – Buendía (58. Adli), Schick, Wirtz

Tore: 1:0 Eggestein (44.), 2:0 Hincapie (48./Eigentor), 2:1 Wirtz (82.), 2:2 Tah (90.+3)

Zuschauer: 34.700

Samstag, 26. April 2025

26.4.2025: 2:0 Heimsieg gegen Augsburg

 Souverän und spielstark: Bayer 04 hat im vorletzten Heimspiel der Saison 2024/25 einen ungefährdeten 2:0-Sieg eingefahren. Die Treffer für die Werkself erzielten Patrik Schick (14.) und Emiliano Buendía (45.+1).

Im Vergleich zum 1:1-Remis beim FC St. Pauli veränderte Xabi Alonso seine Startelf auf fünf Positionen, unter anderem begann Matej Kovar zwischen den Pfosten. Mit variablem Positionsspiel und hoher Ballsicherheit setzte sich die Werkself gegen den FCA, der von den vergangenen 14 Saisonspielen nur eines verlor, zunehmend in der gegnerischen Hälfte fest. Für den Aufwand der Anfangsminuten belohnte sich der Doublesieger dann in der 14. Minute mit dem verdienten Führungstreffer: Nach einem sehenswerten Spielzug über Granit Xhaka, Florian Wirtz und Nathan Tella landete der Ball bei Patrik Schick, der aus 18 Metern aus zentraler Position draufhielt und - leicht abgefälscht - unter die Latte zum 1:0 einnetzte. Das bereits 19. Saisontor des Tschechen! Zehn Minuten später lag die Kugel erneut im Augsburger Netz, nachdem Tella eine Flanke von Wirtz per Kopf verarbeitet hatte. Der Treffer zählte aufgrund einer Abseitsposition des Torschützen aber nicht. Auch in der Folge zeigte sich die Werkself überaus spielfreudig, einzig der letzte Pass verhinderte in dieser Phase das zweite Leverkusener Tor. So sah es bereits nach einer 1:0-Pausenführung aus - bis Emiliano Buendía in der ersten Minute der Nachspielzeit zum Kunststück ansetzte: Der Argentinier zog von links ins Zentrum und platzierte den Ball aus der Distanz maßgenau im rechten unteren Eck. Eine Szene, stellvertretend für den überzeugenden Auftritt der Werkself in Hälfte eins.

Nach dem Wiederanpfiff agierten die Gastgeber direkt weiter druckvoll und kamen durch Wirtz zu einem ersten Abschluss (49.). Die anschließenden zehn Minuten gestalteten sich ereignisarm, bis Samuel Essende die bis dahin beste Augsburger Chance der Partie auf dem Fuß hatte, das Ziel aus spitzem Winkel aber um zwei Meter verfehlte (62.). Weitere Möglichkeiten ergaben sich für Alexis Claude-Maurice (71.) und Phillip Tietz (74.), wirklich gefährlich wurde es für Kovar allerdings nicht. Auf der Gegenseite zog der eingewechselte Jonas Hofmann wuchtig ab (79.). Die Schlussphase spielte sich vorrangig zwischen den Strafräumen ab, der ebenfalls hereingekommene Amine Adli versuchte es nochmal per Kopf (88.), kurz darauf war Schluss und der verdienten Heimsieg perfekt.

Weiter geht es für die Werkself mit dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg. Anstoß ist am Sonntag, 4.5.2025, um 17.30 Uhr. Anschließend steigt das letzte Heimduell gegen Borussia Dortmund (Sonntag, 11.5.2025, 15.30 Uhr). Für den Saisonabschluss reist der Bayer 04-Tross dann zu Mainz 05 (Samstag, 17.5.2025, 15.30 Uhr).

Bayer 04: Kovar - Arthur (86. Frimpong), Tah, Tapsoba - Tella (63. Hincapie), Andrich, Xhaka, Grimaldo - Wirtz (82. Garcia), Buendía (63. Hofmann) - Schick (63. Adli)

Tore: 1:0 Schick (14.), 2:0 Buendía (45.+1)

Zuschauer: 29.563

Sonntag, 20. April 2025

20.4.2025: Nur 1:1 in St. Pauli

Bayer 04 hat das zweite Unentschieden in Serie hinnehmen müssen. Bei einem mutig aufgetretenen FC St. Pauli ging der Deutsche Meister durch Patrik Schick nach 32 Minuten in Führung, der Aufsteiger glich in der Schlussphase durch Carlo Boukhalfa jedoch zum 1:1-Endstand aus (78.).

Im Vergleich zum torlosen Remis gegen den 1. FC Union Berlin veränderte Xabi Alonso seine Startelf auf einer Position: Florian Wirtz ersetzte Aleix Garcia im Mittelfeldzentrum und gehörte damit erstmals seit Anfang März wieder zur Anfangsformation. In den ersten Minuten agierten vorerst die Gastgeber mutig und mit mehr Offensivdrang, Manolis Saliakas gehörte nach sieben Minuten die erste Chance der Partie. Auf der Gegenseite schloss Jeremie Frimpong nach einem sehenswerten Spielzug über Wirtz und Nathan Tella ein erstes Mal ab (14.). Nun übernahm die Werkself mehr und mehr die Kontrolle und hatte sich auf das hohe Pressing St. Paulis, erstmals in der laufenden Bundesligasaison ohne Kapitän Jackson Irvine, eingestellt. In der Folge spielte sich das Geschehen überwiegend zwischen den Strafräumen ab, weitere Chancen blieben vorerst aus. Mit der nächsten Offensivaktion erzielte der Deutsche Meister dann allerdings direkt die Führung: Ein Freistoß von Alejandro Grimaldo aus halbrechter Position landete genau auf dem Kopf von Patrik Schick, der aus kurzer Distanz per Kopf erfolgreich war (32.). Dank dieses 18. Saisontreffers des Tschechen, im Torschützen-Ranking der Bundesliga auf Platz zwei, stand zum Pausenpfiff somit ein knapper Vorsprung zu Buche.
St. Pauli trifft spät zum Ausgleich

Hälfte zwei begann vorerst ereignisarm, bis Lukas Hradecky nach einer Stunde einen tückischen Freistoß aus spitzem Winkel von St. Paulis Eric Smith stark parierte. Abgesehen von dieser Standardsituation der Gastgeber verteidigten Tah und Co. das eigene Tor ansonsten zuverlässig - bis rund eine Viertelstunde vor dem Ende erstmals Jubel auf Seiten der Hausherren im Millerntor-Stadion aufkam: Eine Flanke aus dem Halbfeld landete bei St. Paulis Morgan Guilavogui, der plötzlich frei vor Hradecky stand und einnetzte. Nach Erklärung von Schiedsrichter Sören Storks über die Stadion-Lautsprecher zählte der Treffer aufgrund eines Handspiels des vermeintlichen Schützen aber nicht (74.). Nur vier Minuten später landete der Ball dann erneut im Leverkusener Netz - und dieses Mal war es ein reguläres Tor: Carlo Boukhalfa hatte aus kurzer Distanz zum 1:1 abgestaubt. Nun zeigte sich die Werkself wieder in der Offensive und kam durch Grimaldo und Piero Hincapie zu gleich zwei Möglichkeiten (79., 81.), ließ diese jedoch ungenutzt. So blieb es beim Unentschieden im Millerntor-Stadion.

Am kommenden Samstag, 26.4.2025, gastiert der FC Augsburg in der BayArena. Anstoß ist um 15.30 Uhr. Die weiteren Gegner bis Saisonende heißen SC Freiburg (4.5.2025/auswärts), Borussia Dortmund (11.5.2025/heim) und Mainz 05 (17.5.2025/auswärts).

Bayer 04: Hradecky - Tapsoba (89. Buendía), Tah, Hincapie - Frimpong, Palacios, Xhaka, Grimaldo - Wirtz, Tella (89. Boniface) - Schick (66. Adli)

Tore: 0:1 Schick (32.), 1:1 Boukhalfa (78.)

Zuschauer: 29.546

Samstag, 12. April 2025

12.4.2025: Nur 0:0 zu Hause gegen Union Berlin

Die Werkself hat sich am 29. Bundesliga-Spieltag der Saison 2024/25 in der BayArena 0:0 von Union Berlin getrennt. Schwarz-Rot übernahm vom Anpfiff weg die Kontrolle, fand allerdings keine Lücke in der tiefstehenden Berliner Abwehr. In Durchgang zwei betraten dann Rückkehrer Florian Wirtz und weitere Offensiv-Akteure das Feld, um das längst überfällige Tor zu erzielen. Trotz riesiger Bemühungen bis zum Abpfiff gelang der Werkself kein Treffer.

Im Vergleich zum 1:0-Erfolg beim 1. FC Heidenheim änderte Xabi Alonso seine Startelf auf drei Positionen: Edmond Tapsoba und Exequiel Palacios, die beide nach mehrwöchiger Pause ihr Comeback feierten, sowie Patrik Schick ersetzen Robert Andrich, Amine Adli und Victor Boniface. In der ausverkauften BayArena übernahm die Werkself gegen Union schnell die Kontrolle, feuerte in Person von Jeremie Frimpong auch schon nach 20 Sekunden den ersten Warnschuss ab und setzte per Doppelchance von Schick (8., 9.) nach. Ein kurzer Schock folgte, als die Unioner nach einer Ecke das vermeintliche 1:0 markierten - Torschütze Leopold Querfeld hatte allerdings im Abseits gestanden (14.). Auch im weiteren Spielverlauf ging es mit großer Dominanz von Schwarz-Rot weiter. Die Werkself verbuchte Mitte der erste Hälfte sogar über 75 Prozent Ballbesitz, konnte die spielerischen Vorteile bis dato aber nicht in gefährliche Abschlüsse ummünzen - auch, weil Union mit einer Fünferkette verteidigte und mit vier Feldspielern davor absicherte. Nach einer halben Stunde gab dann Schick mal wieder ein offensives Zeichen ab, sein Schlenzer aus der Distanz flog jedoch knapp am linken Pfosten vorbei. Torlos ging es in die Pause.

Zum Wiederanpfiff tauschte Alonso einmal, brachte Adli für Nathan Tella. Der Marokkaner war in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs auch sogleich einer der Aktivposten im Angriff. Doch die nach wie vor tief verteidigenden Berliner Reihen boten nur wenig Lücken. Unter tosendem Applaus und Standing Ovations betrat dann Florian Wirtz in der 57. Minute für Aleix Garcia den Rasen. Der Spielmacher bediente nur wenige Momente nach seiner Einwechslung Palacios, der einen wuchtigen Schuss zentral auf das FCU-Tor abgab (59.). Auch in der Folge war die Teilnahme des 21-Jährigen am Leverkusener Offensivspiel deutlich zu spüren. Für noch weitere Offensiv-Power wechselte Alonso eine Viertelstunde später erneut: Boniface kam für Alejandro Grimaldo, Arthur ersetzte Tapsoba. Später kam auch noch Jonas Hofmann für Palacios. Die Werkself drückte bis zum Schluss mit allen Kräften auf das längst überfällige Führungstor, doch trotz der riesigen Bemühungen und einer Großchance in der Nachspielzeit durch Schick blieb der verdiente Lohn aus.

Weiter geht es für die Werkself mit dem 30. Spieltag auswärts beim FC St. Pauli. Die Partie im Millerntor-Stadion beginnt am kommenden Sonntag, 20.4.2025, um 19.30 Uhr. Anschließend steigt der 31. Spieltag gegen den FC Augsburg in der BayArena, die Heim-Partie findet eine Woche später am Samstag, 26.4.2025 (Anstoß: 15.30 Uhr), statt.

Bayer 04: Hradecky - Tapsoba (74. Arthur), Tah, Hincapie - Frimpong, Garcia (57. Wirtz), Xhaka, Palacios (86. Hofmann), Grimaldo (74. Boniface) - Tella (46. Adli), Schick

Zuschauer: 30.210

Samstag, 5. April 2025

5.4.2025: 1:0 in Heidenheim – Werkself holt Sieg in der Nachspielzeit

Spätes Tor bringt wichtige drei Punkte. Die Werkself hat auswärts am 28. Bundesliga-Spieltag 1:0 beim 1. FC Heidenheim 1846 gewonnen. In einer eher chancenarmen Partie lieferte Emiliano Buendía den entscheidenden Treffer.

Xabi Alonso nahm im Vergleich zum DFB-Pokal-Halbfinale bei Arminia Bielefeld (1:2) drei Änderungen in der Anfangsformation vor: Anstelle von Patrik Schick begann Victor Boniface in der Offensive, Aleix Garcia ersetzte im Mittelfeld Exequiel Palacios, der auf der Alm angeschlagen ausgewechselt worden war. Außerdem startete Nathan Tella, Nordi Mukiele nahm dafür zunächst auf der Bank Platz. Robert Andrich rückte dafür in die Abwehr-Dreierkette.

Bei sommerlichen Temperaturen auf der Ostalb gab Amine Adli die erste Tor-Annäherung ab: Die Nr. 21 der Werkself setzte sich auf der rechten Außenbahn gegen gleich mehrere Gegenspieler durch und flankte dann in den Strafraum, wo Boniface die Kugel knapp  verpasste (10.). Auf der Gegenseite unterlief Granit Xhaka nur eine Minute später ein Fehler im Halbfeld, daraufhin kam Adrian Beck auf links aus spitzem Winkel zum Abschluss, der Ball trudelte jedoch am zweiten Pfosten vorbei. In der 17. Minute legte der freistehende Frans Krätzig für den FCH von halblinks im Strafraum nach, verzog seinen Schuss aber. Mit fortschreitendem Spielverlauf übernahm Schwarz-Rot dann überwiegend das Kommando, konnte bis dato aber keine wirklichen Großchancen kreieren - auch einer hoch anlaufenden Heidenheimer Mannschaft geschuldet, die den Leverkusenern immer wieder den Ball abnahm. Stattdessen hatten die mutig agierenden Brenzstädter plötzlich die Führung auf dem Fuß: Nach einer Ecke zog Benedikt Gimber ab, die Kugel sprang vom Querbalken an den Pfosten und dann aus dem Tor heraus (18.). Davon angetrieben waren es abermals die Gastgeber, die durch Stürmer Marvin Pieringer gleich zwei Mal binnen einer Minute gefährlich wurden (33.,34.). Der Werkself fiel es weiter schwer, aus dem eigenen Ballbesitz heraus große Gefahr zu entwickeln, defensiv agierten Andrich und Co. dazu anfällig. Nach einer Minute Nachspielzeit ging es torlos in die Kabinen.

Auch nach dem Wiederanpfiff gelang es der Werkself lange nicht, offensiv ihr eigenes Spiel aufzuziehen. Allerdings kam bislang auch noch nichts von den Hausherren. So verlief die Partie in den ersten 20 Minuten in Durchgang zwei quasi ereignislos. Dann kamen die Heidenheimer abermals in Person von Pieringer vor das Tor, Lukas Hradecky funkte aber noch dazwischen (67.). Im Vergleich zu Halbzeit eins zeigte sich die Werkself nun mit fortlaufender Spielzeit etwas dominanter, Möglichkeiten vor dem Tor Gäste ergaben sich - bis auf einen Kopfballversuch vom eingewechselten Schick in der 77. Minute - dennoch nicht. In der Nachspielzeit der Partie zog dann nochmal der zuvor eingewechselte Emiliano Buendía aus der Distanz ab - und traf ins Tor (90.+1). Dank eines Last-Minute-Treffers gewann die Werkself somit in Heidenheim.

Für die Werkself geht es am kommenden Samstag, 12.4.2025, im Rahmen des 29. Spieltags ab 15.30 Uhr in der BayArena gegen Union Berlin.

Bayer 04: Hradecky – Tah, Andrich (85. Hofmann), Hincapie - Frimpong, Xhaka, Garcia, Grimaldo - Tella (64. Schick), Boniface (64. Arthur) - Adli (67. Buendía)

Tore: 1:0 Buendía (90.+1)

Zuschauer: 15.000

Dienstag, 1. April 2025

1.4.2025: 1:2 in Bielefeld – Werkself verpasst DFB-Pokalfinale

Die Werkself hat im Halbfinale des DFB-Pokals 2024/25 bei Arminia Bielefeld 1:2 (1:2) verloren. Nach der frühen Führung durch Jonathan Tah (17.) drehten die Hausherren die Partie auf der stimmungsvollen Alm noch in Hälfte eins durch Treffer von Marius Wörl (20.) und Maximilian Großer (45.+3). Bayer 04 ist damit der vierte Bundesligist, der gegen die Arminia im laufenden Pokal-Wettbewerb verloren hat.

Für die Begegnung auf der Alm änderte Xabi Alonso seine Anfangsformation im Vergleich zum 3:1-Erfolg gegen den VfL Bochum in der Bundesliga am vergangenen Freitag auf zwei Positionen: Für Aleix Garcia startete Robert Andrich im Mittelfeld, in der Offensive begann Amine Adli anstelle von Victor Boniface.

Bayer 04 agierte sofort mit ordentlich Offensivdrang. So gab Jonathan Tah nach einer Ecke den ersten Versuch ab, der Defensivmann köpfte aber knapp über den Querbalken (3.). Wenige Momente später erlief sich Adli im Vollsprint beinahe einen Rückpass auf DSC-Keeper Jonas Kersken, der Schlussmann klärte jedoch noch gerade so. Auch in den Folgeminuten bestimmten die Leverkusener das Geschehen, die Gastgeber kamen bis dahin nur selten an den Ball. Bei einem weiteren Eckball von links gelang es Tah dann: Nach einer Kopfball-Verlängerung kam der deutsche Nationalspieler auf Höhe des zweiten Pfostens an das Spielgerät und drückte es aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung über die Linie (17.). Doch die Antwort der Arminia folgte prompt: Piero Hincapie klärte im Strafraum gegen Noah Sarenren Bazee nicht vollends, sodass Wörl dahinter an den Ball kam und zum 1:1 ausglich (20.). In der 26. Minute kam es im Leverkusener Strafraum erneut zum Duell zwischen Hincapie und Sarenren Bazee, welches wieder der Bielefelder für sich entschied - Lukas Hradecky verhinderte im Anschluss jedoch mit einer herausragenden Parade die Führung der Hausherren. Diese spielten nun mutig auf, Schwarz-Rot hingegen tat sich zunehmend schwer, gegen robust verteidigende Arminen weitere Lücken zu finden. Es schien mit dem Remis in die Kabinen zu gehen - doch der DSC drehte mit einem letzten Freistoß von links, den Maximilian Großer verwertete, noch vor der Pause die Partie. 1:2 aus Sicht von Bayer 04.

Auch nach dem Wiederanpfiff war es zunächst eine zähe Partie aus Sicht von Schwarz-Rot, für Schick und seinen in der 53. Minute eingewechselten Stürmer-Kollegen Boniface gab es kaum ein Durchkommen. Der Werkself mangelte es in der Offensive an Ideen. So waren es die Gastgeber, die das nächste Ausrufezeichen setzten: Joel Grodowskis flacher Abschluss ging nur knapp am Tor vorbei (69.). Nordi Mukiele hauchte dem Spiel der Leverkusener zumindest zwischenzeitlich wieder etwas Leben ein: Nach einem Freistoß köpfte der Abwehrspieler die Kugel fast ins Tor, DSC-Schlussmann Jonas Kersken konnte gerade noch so bereinigen (75.). In der 81. Minute legte Schick mit einem weiteren Kopfball nach - setzte diesen aber leider an den Pfosten. Mit zunehmendem Verlauf wurde es ein Spiel gegen die Zeit, in dem die Werkself keine weiteren Aktionen mehr kreieren konnte. Damit ist Bayer 04 aus dem DFB-Pokal ausgeschieden.

Bayer steht bereits am kommenden Samstag, 5.4.2025, das nächste Auswärtsspiel bevor: Im Rahmen des 28. Bundesliga-Spieltags empfängt der 1. FC Heidenheim die Werkself ab 15.30 Uhr. Eine Woche später gastiert Union Berlin in der BayArena. Anstoß ist am Samstag, 12.4.2025, ebenfalls um 15.30 Uhr.

Bayer 04: Hradecky - Mukiele, Tah, Hincapie - Frimpong, Palacios (53. Boniface), Andrich, Xhaka, Grimaldo - Schick, Adli (77. Tella)

Tore: 0:1 Tah (17.), 1:1 Wörl (20.), 2:1 Großer (45.+3)

Zuschauer: 26.601