Freitag, 23. Februar 2024

23.2.2024: 2:1 Heimsieg gegen Mainz

Am 23. Spieltag hat Bayer 04 zu Hause gegen Mainz 05 mit 2:1 (1:1) gewonnen und damit auch das 33. Pflichtspiel dieser Saison nicht verloren. Granit Xhaka brachte die Werkself dabei mit seinem ersten Tor für Schwarz-Rot früh in Führung (3.), die 05er antworteten jedoch umgehend (8.). Robert Andrich erzielte in der 68. Minute schließlich das 2:1-Siegtor in einer umkämpften Partie, in der zahlreiche Gelbe Karten für beide Teams sowie ein Platzverweis für den FSV verteilt wurden.

Für das Heimspiel gegen Mainz wechselte Xabi Alonso im Vergleich zum 2:1-Auswärtssieg in Heidenheim auf drei Positionen: Für Josip Stanisic, Piero Hincapie und Patrik Schick kamen Jonas Hofmann, Edmond Tapsoba und Odilon Kossounou in die Partie. Letzterer absolvierte damit nach dem Sieg des Afrika-Cups im eigenen Land sein erstes Spiel für Bayer 04 in diesem Kalenderjahr. In der ausverkauften BayArena ergab sich eine ereignisreiche Anfangsphase: Granit Xhaka brachte die Werkself mit seinem ersten Pflichtspiel-Treffer für Schwarz-Rot früh in Führung (3.), der FSV antwortete daraufhin aber in Person von Dominik Kohr umgehend mit dem 1:1 (8.). Nach dem turbulenten Beginn agierten beide Mannschaften weiterhin offensivfreudig. Nadiem Amiri etwa, der Ende Januar zu den Rheinhessen gewechselt war, probierte es für die 05er mit einem wuchtigen Fernschuss (16.), für Schwarz-Rot versuchte es Xhaka aus der Distanz (20.). Beide Chancen wurden pariert. In der Folge war es ein Hin und Her in einer temporeichen Partie. Gegen Ende des ersten Durchgangs fing der lauernde Hofmann noch einmal einen Mainzer Rückpass ab, die Nr. 7 schaffte es danach aber nicht, die Kugel an FSV-Keeper Robin Zentner vorbeizuschieben (40.). Per Freistoß hatte zudem Alejandro Grimaldo die Chance auf das 2:1 (43.). Hitzig wurde es dann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte: Frimpong, der von Florian Wirtz steil geschickt wurde und frei auf Zentner hätte zulaufen können, ging nach einem leichten, aber entscheidenden Kontakt zu Boden. Schiedsrichter Timo Gerach entschied nicht auf Freistoß, stattdessen sahen Frimpong und nach ihm auch Coach Alonso, die beide ihren Unmut über die Entscheidung des Unparteiischen geäußert hatten, die Gelbe Karte. Danach ging es in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff war erneut Feuer in der Partie: In Jonathan Tah und den beiden Mainzern Kohr und Zentner sahen gleich drei Spieler binnen acht Minuten die Gelbe Karte. Die ersten Chancen im zweiten Durchgang hatte der FSV in Person von Amiri (50.) und Jae-Sung Lee (55.). Für einen neuen Offensiv-Impuls auf Leverkusener Seite kam Schick für Hofmann aufs Feld. Nach etwas mehr als einer Stunde wurde die Werkself wieder aktiver. Amine Adli hatte eine gute Möglichkeit nach einer Grimaldo-Ecke auf dem Kopf (62.), danach war es Wirtz aus 16 Metern (64.). In der 68. Minute setzte dann Robert Andrich aus zweiter Reihe zum Fernschuss an - und trug sich damit überraschend in die Torschützenliste ein, da Zentner der Ball durch die Handschuhe gerutscht war. Die Mainzer zeigten daraufhin eine Reaktion in einer nach wie vor intensiven Partie. Zu intensiv war es dann jedoch, als der eingewechselte Jessic Ngankam im Mittelfeld Xhaka auf den Fuß stieg. Schiedsrichter Gerach gab zunächst Gelb, nach Ansicht der Videobilder korrigierte er seine Entscheidung und stellte den Mainzer vom Platz (80.). Die Partie war danach zerfahren und es ergaben sich keine nennenswerten Situationen mehr, so endete das Duell 2:1.

Weiter geht es für Bayer mit dem Derby beim 1. FC Köln. Das Duell steigt am Sonntag, 3.3.2024, um 15.30 Uhr in Köln.

Bayer 04: Hradecky – Kossounou, Tah, Tapsoba – Frimpong (83. Tella), Xhaka, Andrich, Grimaldo – Hofmann (56. Schick), Wirtz (90. Hlozek) – Adli (83. Hincapie)

Tore: 1:0 Xhaka (3.), 1:1 Kohr (8.), 2:1 Andrich (68.)

Zuschauer: 30.210

Samstag, 17. Februar 2024

17.2.2024: 2:1 Sieg in Heidenheim

Der Lauf der Werkself hält an: Bayer 04 kam im Auswärtsspiel in Heidenheim zu einem verdienten 2:1 (1:0)-Erfolg und blieb damit auch im 32. Pflichtspiel dieser Saison ungeschlagen. Jeremie Frimpong brachte die Leverkusener in der Nachspielzeit der ersten Hälfte in Führung, Amine Adli legte nach Vorarbeit von Florian Wirtz, der zuvor schon die Latte getroffen hatte, das 2:0 nach (81.). Kleindienst verkürzte noch für engagierte Gastgeber (87.).

Im Duell der beiden Bundesliga-Teams mit den längsten Serien ohne Niederlage (Werkself 21 Spiele, Heidenheim 8) nahm Chefcoach Xabi Alonso gegenüber der 3:0-Gala gegen den FC Bayern München zwei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor: Jeremie Frimpong und Patrik Schick rückten für Edmond Tapsoba und Nathan Tella in die Startelf. Afrika-Cup-Rückkehrer Odilon Kossounou gehörte erstmals in diesem Jahr wieder zum Aufgebot, Piero Hincapie bestritt in Heidenheim sein 100. Pflichtspiel für Bayer 04. Im höchstgelegenen Stadion Deutschlands entwickelte sich vom Anpfiff weg eine intensive Begegnung mit vielen Zweikämpfen. Die Gäste kamen zum ersten Abschluss, dem Versuch von Florian Wirtz fehlte es aber an Schärfe (4.). Bayer 04 fand mit viel Ballsicherheit schnell zu Dominanz, auch wenn Heidenheim im Verbund aggressiv um frühes Stören bemüht war. Nach Flanke von Alejandro Grimaldo verpasste Frimpong bei seiner eingesprungenen Grätsche die Führung nur um eine Fußspitze (10.). Die Hausherren stellten mit großer Laufbereitschaft die Räume zu und erwiesen sich als der erwartet sperrige Gegner. Wirtz ließ bei seiner gekonnten Soloeinlage an der Außenlinie gleich drei Heidenheimer auf engstem Raum ins Leere laufen, es mangelte aber am letzten Zuspiel (20.). Als Wirtz dann Schick in Position brachte, klärte FCH-Keeper Müller rechtzeitig (28.). Kleindienst gab den ersten Heidenheimer Schuss ab, setzte den Ball aber um einige Meter zu hoch an (36.). Bayer 04 fehlte es in einigen Situationen an der Präzision im Passspiel, um im Strafraum zu zwingenden Möglichkeiten zu kommen. Doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit schlug die Werkself zu: Nach der Hereingabe von Amine Adli traf Jeremie Frimpong mit links entschlossen ins kurze Eck zum 1:0, zugleich sein siebter Saisontreffer und der Halbzeitstand.

Bayer 04 legte auch nach der Pause den Vorwärtsgang ein, Grimaldo wurde im Strafraum noch geblockt, kurz darauf zog Frimpong mit links wuchtig von der Strafraumgrenze ab, der Ball flog aber einen Meter über den Kasten (50.). Nach knapp einer Stunde wurde auch Lukas Hradecky erstmals gefordert, der Finne packte bei Dovedans Schuss sicher zu (58.). Kurz darauf fast das 2:0, Frimpong narrte im Strafraum mit schöner Finte einen Gegner, verfehlte das lange Eck aber ganz knapp (61.). Die Partie war jetzt zunehmend taktischer geprägt. Heidenheim blieb dran und mutig, Hradecky parierte den Linkschuss von Gimber (70.). Borja Iglesias kam für Patrik Schick ins Spiel (74.). Wenn's bei Bayer 04 gefährlich wurde, war fast immer Frimpong beteiligt: Grimaldos Hereingabe donnerte der Niederländer in Rücklage aber in den dritten Stock (75.).Wirtz und Adli im Zusammenspiel

Dann erzitterte die Latte des Heidenheimer Tores, als Wirtz nach feinem Zuspiel von Iglesias aus kurzer Distanz Aluminium traf (77.). Vier Minuten später befreiender Jubel bei der Werkself und ihren 2.000 mitgereisten Fans: Wirtz spielte Adli großartig frei und der Flügelspieler umkurvte noch Müller, ehe er den Ball zum 2:0 ins Netz schob (81.). Die Entscheidung? Mitnichten. Tim Kleindienst traf im Anschluss an einen Freistoß per Kopf zum 1:2 (87.). Bayer 04 wechselte dreifach: Edmond Tapsoba, Nathan Tella und Jonas Hofmann kamen für Frimpong, Adli und Wirtz (89.). Kurz darauf war Schluss – und die Werkself auch im 32. Pflichtspiel dieser Saison ungeschlagen geblieben.

Für Bayer 04 geht es mit dem 23. Spieltag in der Bundesliga und dem Heimspiel am Freitag, 23.2.2024, um 20.30 Uhr gegen Mainz 05 weiter.
Bayer 04: Hradecky – Stanisic, Tah, Hincapie – Frimpong (89. Tapsoba), Andrich, Xhaka, Grimaldo – Adli (89. Tella), Schick (74. Iglesias), Wirtz (89. Hofmann)

Tore: 0:1 Frimpong (45.+2), 0:2 Adli (81.), 1:2 Kleindienst (87.)
Zuschauer: 15.000

Samstag, 10. Februar 2024

10.2.2024: Grandioses 3:0 gegen Bayern München

Die Werkself hat sich am 21. Spieltag 3:0 gegen die Bayern durchgesetzt. Für die Tore sorgten Josip Stanisic (18.), Alejandro Grimaldo (50.) sowie Jeremie Frimpong per Last-Minute-Treffer (90.+5). Damit verteidigt Bayer 04 die Tabellenführung im deutschen Oberhaus und bleibt wettbewerbsübergreifend auch nach 31 Pflichtspielen weiter ungeschlagen.

Xabi Alonso nahm im Vergleich zum 3:2-Erfolg im Pokal gegen Stuttgart vier Wechsel in der Anfangsformation vor: Anstelle von Matej Kovar stand Lukas Hradecky wieder zwischen den Pfosten, vor ihm begannen Josip Stanisic, Nathan Tella und Amine Adli anstelle von Jeremie Frimpong, Jonas Hofmann und Patrik Schick.

In das Topspiel in der erneut ausverkauften BayArena starteten die Leverkusener mit einer aufmerksamen und körperbetonten Defensiv-Arbeit. Dadurch waren die Münchner in den Anfangsminuten zwar vermehrt am Ball, gefährlich wurde es aber nicht. Im Gegenzug gelang Schwarz-Rot immer wieder der Ballgewinn und in der 11. Minute auch der erste nennenswerte Abschluss im Konter von Adli, FCB-Keeper Manuel Neuer parierte aber. Sieben Minuten später setzten die Hausherren dann nach: Robert Andrich zog auf links an und passte nach innen, Bayerns Abwehrmann Dayot Upamecano verpasste es, den Ball zu klären - so netzte Stanisic am langen Pfosten die Kugel kraftvoll zum 1:0 für Bayer 04 ein. Die Gastgeber hatten nun die Spielkontrolle übernommen und kamen durch Tella per Direktabnahme, Florian Wirtz im Nachsetzen sowie Jonathan Tah per Kopf zu weiteren Chancen, doch Neuer war stets zur Stelle (23.). In der Folge taten sich die Gäste zunehmend schwer, passende Mittel gegen die Leverkusener Abwehr zu finden. Auf der Gegenseite zeigte sich Schwarz-Rot weiter hungrig und hatte sowohl durch einen Kopfball von Adli (37.) als auch durch Piero Hincapie (42.) per Fernschuss aussichtsreiche Gelegenheiten, die Führung auszubauen. Der FCB ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. So ging es mit dem 1:0-Vorsprung aus Bayer 04-Sicht in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff war es die Werkself, die den besseren Zugriff auf die Partie hatte und direkt wieder gefährlich wurde: So spielten Tella und Alejandro Grimaldo im linken Halbfeld einen Doppelpass, der die FCB-Defensive aushebelte, Grimaldo haute in der Folge frei vor dem gegnerischen Tor die Kugel wuchtig unter den Querbalken zum 2:0 (50.). Auch im weiteren Spielverlauf war es fast ausschließlich die Alonso-Auswahl, die offensiv Akzente setzen konnte -  in der 64. Minute hatte abermals Grimaldo eine gute Möglichkeit. Eine Minute später bediente Adli mit einem Steilpass Teamkollege Tella, letzterer verzog seinen Schuss aus zu spitzem Winkel aber ans Außennetz. Auch mit fortschreitender Spielzeit bestimmten weiter die Gastgeber das Geschehen. Die nächste Chance hatte der zuvor eingewechselte Frimpong nach starker Vorarbeit von Granit Xhaka im Strafraum auf rechts auf dem Fuß, der Niederländer schoss die Kugel aber am Kasten vorbei (73.). In den Schlussminuten konzentrierte sich Bayer auf souveränes Verteidigen - mit Erfolg, denn der FCB verzeichnete trotz zahlreicher offensiver Wechsel keine nennenswerten Torchancen. Kurz vor dem Schlusspfiff bediente Hofmann noch einmal Frimpong, sein Abschluss landete danach aber am Aluminium. Dann aber noch einmal ein großer Jubel: Da bei einer FCB-Ecke Neuer mit im B04-Strafraum stand, war sein Tor hinten frei. Die Werkself klärte die Ecke und setzte zum Konter an, an dessen Ende Frimpong die Kugel ins Netz schob und für einen ohrenbetäubenden Jubel in der BayArena sorgte (90.+5). Unmittelbar danach war Schluss - und der Heimsieg im Topspiel gegen die Bayern perfekt.

Die Werkself gastiert im Rahmen des 22. Spieltags am kommenden Samstag, 17.2.2024, beim 1. FC Heidenheim. Anstoß ist dann um 15.30 Uhr in der Voith-Arena.

Bayer 04: Hradecky  – Stanisic, Tah, Tapsoba, Hincapie – Xhaka, Andrich – Tella (65. Frimpong), Wirtz (90. Hlozek), Grimaldo (90. Puerta) – Adli (82. Hofmann)

Tore: 1:0 Stanisic (18.), 2:0 Grimaldo (50.), 3:0 Frimpong (90.+5)

Zuschauer: 30.210

Dienstag, 6. Februar 2024

6.2.2024: 3:2 Heimsieg im Viertelfinale gegen Stuttgart

Riesen-Jubel in der BayArena! Bayer 04 ist dank eines Siegtreffers in der 90. Minute ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. In der ausverkauften BayArena egalisierte die Werkself zweimal die Führung des VfB Stuttgart, ehe Jonathan Tah in der Schlussphase per Kopf das 3:2 erzielte und für schwarz-rote Glücksgefühle sorgte.

Für das K.-o.-Spiel nahm Cheftrainer Xabi Alonso im Vergleich zum 2:0-Sieg in Darmstadt fünf Änderungen in seiner Startelf vor. Unter anderem rückte Matej Kovar, wie in den vergangenen Pokal-Partien, zwischen die Pfosten. Edmond Tapsoba gab nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup sein Startelf-Debüt im laufenden Kalenderjahr. Mit dem Support der lautstarken Nordkurve im Rücken lief die Werkself ihre Gäste hoch an und war sofort auf Ball- und Spielkontrolle aus. Die erste Chance der Partie aber gehörte dem VfB - und diese brachte direkt einen Torerfolg mit sich: Waldemar Anton traf per Kopf in Folge eines Eckballs von Angelo Stiller über Kovar hinweg zum 1:0 (11.). Die Werkself behielt zwar spielerisch die Oberhand, nennenswerte Abschlüsse blieben jedoch vorerst aus. Einzig ein Distanzschuss von Alejandro Grimaldo nach einer halben Stunde sorgte für ein wenig Torgefahr, während der VfB nach dem Treffer ebenfalls für lange Zeit keine weitere Chance vorzuweisen hatte.
Nach 40 Minuten dann endlich auch der Torjubel bei Schwarz-Rot: Patrik Schick schob aus spitzem Winkel ins lange Eck ein. Doch der Tscheche hatte beim leicht abgefälschten Zuspiel von Grimaldo im Abseits gestanden. Einen Freistoß Grimaldos (42.) parierte VfB-Keeper Alexander Nübel in der Folge ebenso sehenswert wie den Hacken-Versuch von Schick zwei Minuten später. Die Werkself war klar am Drücker, verpasste den Ausgleichstreffer jedoch vor dem Pausenpfiff und ging so mit einem knappen Rückstand in die Kabine.

Die Werkself, ebenso personell unverändert wie der VfB, suchte direkt die Offensive und kam durch Schick zu einer ersten Großchance. Der Torjäger scheiterte allerdings aus kurzer Distanz an Nübel (47.). Aber dann, zwei Minuten später, setzte endlich die Tormusik in der BayArena ein: Robert Andrich traf aus 20 Metern sehenswert in den Winkel. Der erste Gegentreffer des VfB in der laufenden DFB-Pokalsaison versetzte die Werkself-Fans in Ekstase. Doch die Gäste aus Stuttgart hatten ebenfalls eine Antwort parat: Chris Führich nutzte einen hohen Ballgewinn und schlenzte die Kugel in den Knick (58.). Aber: Nun gab's die Reaktion des Bundesliga-Tabellenführers: Der gerade erst eingewechselte Amine Adli vollendete nach einem temporeichen Sololauf eiskalt zum 2:2-Ausgleich (67.). Nun war es ein Duell auf Augenhöhe, in dem beide Teams kein Risiko eingingen. Adli kam nochmal zu einer guten, noch abgefälschten Kopfball-Gelegenheit (89.). Alles schien auf eine Verlängerung hinauszulaufen - doch dann köpfte Jonathan Tah in der 90. Minute den viel umjubelten 3:2-Siegtreffer herbei und sicherte den Einzug ins Halbfinale.

Weiter geht es für die Werkself mit dem Spitzenspiel in der Bundesliga: Am Karnevalssamstag, 10.2.2024 (Anstoß: 18.30 Uhr), empfängt der Tabellenführer den direkten Verfolger Bayern München. Die beiden derzeitigen Top-Teams des deutschen Fußball-Oberhauses trennen aktuell zwei Punkte.

Bayer 04: Kovar – Tapsoba, Tah, Hincapie - Frimpong (90.+2 Stanisic), Xhaka, Andrich, Grimaldo - Hofmann (64. Adli), Wirtz (90.+2 Hlozek) - Schick (64. Iglesias)

Tore: 0:1 Anton (11.), 1:1 Andrich (49.), 1:2 Führich (58.), 2:2 Adli (67.), 3:2 Tah (90.)

Zuschauer: 30.210

Samstag, 3. Februar 2024

3.2.2024: Souveränes 2:0 in Darmstadt

Am 20. Spieltag der laufenden Saison hat sich die Werkself 2:0 (1:0) bei Darmstadt 98 durchgesetzt. Nach anfänglichen Problemen mit den mutig auftretenden Hausherren fand die Werkself mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Partie, zum Matchwinner wurde schließlich Nathan Tella mit seinen beiden Toren in der 33. und 52. Minute. Winter-Neuzugang Borja Iglesias gab sein Debüt für Bayer 04. Xabi Alonso nahm nach dem torlosen Remis gegen Borussia Mönchengladbach fünf Änderungen in der Startelf vor: Anstelle von Matej Kovar kehrte wie erwartet Lukas Hradecky zwischen die Pfosten zurück. Zudem lief der zuletzt gelbgesperrte Jonathan Tah wieder in der Verteidigung auf, Robert Andrich rückte auf die Doppelsechs neben Granit Xhaka. Außerdem ersetzte Nathan Tella Jeremie Frimpong auf der Außenbahn, in der Offensive begannen Adam Hlozek und Winter-Neuzugang Borja Iglesias für Patrik Schick und Jonas Hofmann.

In Darmstadt setzten zunächst die Hausherren offensiv Nadelstiche, schon nach 18 Sekunden probierte es Gerrit Holtmann aus der Distanz. Nach der von intensiven Zweikämpfen geprägten Anfangsviertelstunde aber bot sich die bis dato beste Gelegenheit der Werkself: Alejandro Grimaldo bediente den in der Strafraum-Mitte freistehenden Hlozek, der den Ball knapp rechts am Tor vorbei setzte (16.). In der 24. Minute wieder die Lilien: Luca Pfeifer prüfte Hradecky aus zwölf Metern. Die Gastgeber spielten auch in der Folge engagiert und bissig auf, stellten Schwarz-Rot damit phasenweise vor Probleme. Die Werkself haderte mit den aggressiven Lilien und schaffte es trotz spielerischer Überlegenheit nur selten, gefährlich ins letzte Drittel vorzudringen. In der 33. Minute aber gelang ein Vorstoß über die linke Seite - und prompt münzte die Werkself diesen in die Führung um: Grimaldo brachte eine Flanke präzise an den zweiten Pfosten, dort köpfte der eingelaufene Tella zum 1:0 ins Netz. Per Kopfball traf wenig später beinahe auch Darmstadts Emir Karic nach einer Ecke, Hradecky fing den Ball aber sicher (39.). In der 42. Minute gelang dann Andrich fast der nächste Treffer, dieses Mal entschärfte SVD-Keeper Marcel Schuhen. Ebenso kurz vor Ende der ersten Halbzeit, als es Florian Wirtz aus 14 Metern probierte (45.). Mit dem knappen Vorsprung ging es anschließend in die Kabine.

Ohne Wechsel auf beiden Seiten ging es in den zweiten Durchgang, der für die Werkself mit einem sehenswerten Treffer begann: Xhaka brachte im Mittelfeld per Pass auf Wirtz einen Angriff ins Rollen, die Leverkusener Nr. 10 gab anschließend in den halbrechten Raum auf Tella, der die Kugel wuchtig unter die Latte zum 2:0 setzte (52.). Die Gäste aus Leverkusen dominierten die Partie fortan, ließen die Kugel durch die eigenen Reihen laufen und verhinderten den Spielaufbau der Darmstädter frühzeitig. Von einem Fehler in der gegnerischen Defensive profitierte Wirtz in der 76. Minute beinahe, doch sein überlegter Schuss traf nur das Aluminium. Viele Neue - darunter Hofmann, Afrika-Cup-Rückkehrer Edmond Tapsoba und Noah Mbamba - sowie einige anderweitige Unterbrechungen hemmten gegen Ende der Partie den Spielfluss etwas. In der Nachspielzeit verpasste Iglesias nur knapp das 3:0. Die Werkself spielte bis zum Schluss aufmerksam und sicherte sich damit drei Punkte in Darmstadt.

In drei Tagen geht es weiter: Am kommenden Dienstag, 6.2.2024 (Anstoß: 20.45 Uhr), steigt in der BayArena das Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den VfB Stuttgart. Anschließend folgt das Topspiel des 21.Spieltags gegen Bayern München. Dieses findet am Samstag, 10.2.2024, um 18.30 Uhr ebenfalls in der BayArena statt.

Bayer 04: Hradecky - Stanisic, Tah, Hincapie - Tella, Xhaka (88. Tapsoba), Andrich, Grimaldo - Hlozek (90.+3 Mbamba), Wirtz (77. Hofmann) - Iglesias

Tore: 1:0 Tella (33.), 2:0 Tella (52.)

Zuschauer: 17.810

Samstag, 27. Januar 2024

27.1.2024: 0:0 zu Hause gegen M'Gladbach

Am 19. Spieltag der laufenden Bundesligasaison hat sich die Werkself mit einem 0:0 von Borussia Mönchengladbach getrennt. In der Partie spielten die Leverkusener von Beginn an dominant auf, lediglich ein Tor blieb Schwarz-Rot bis zum Schlusspfiff verwehrt. Bayer 04 steht nach dem torlosen Remis weiterhin an der Spitze der Bundesligatabelle und bleibt auch im 28. Pflichtspiel in dieser Saison ungeschlagen.

Im Vergleich zum Last-Minute-Sieg in Leipzig (3:2) rotierte Cheftrainer Xabi Alonso gegen Mönchengladbach auf drei Positionen: Matej Kovar hütete an Stelle von Lukas Hradecky das Tor, für den gelbgesperrten Jonathan Tah rückte Robert Andrich in die Abwehrkette. Die Leverkusener Nr. 8 übernahm zudem die Kapitänsbinde. Nadiem Amiri lief für Exequiel Palacios in der Zentrale neben Granit Xhaka auf. In der ausverkauften BayArena startete die Werkself mit großer Dominanz und sehr hohem Pressing in die Partie. Mit allen Spielern standen die Leverkusener vom Anpfiff weg in der BMG-Hälfte und schoben sich den Ball teils minutenlang um den gegnerischen Sechzehner herum zu. Verloren die Leverkusener die Kugel, wurde diese binnen weniger Augenblicke zurückgeholt, sodass Schwarz-Rot in der ersten Viertelstunde auf über 80 Prozent Ballbesitz kam. Nennenswerte Abschlüsse verbuchten bis dato Amiri (5.), Jonas Hofmann (18.) und Florian Wirtz (19.). In Person von Luca Netz kamen die Gäste wenig später zu ihrer ersten Möglichkeit (23.), Kovar parierte den Schuss aber ins Toraus. Im Gegenzug gelang wieder den Hausherren eine hochprozentige Chance durch Wirtz: Der in der Strafraum-Mitte frei stehende Spielmacher wurde von rechts von Xhaka angespielt, seinen flachen Abschluss konnte BMG-Keeper Moritz Nicolas jedoch gerade so am Tor vorbeilenken (25.). In der Folge verbuchten beide Teams noch weitere Gelegenheiten, mehr vom Spiel hatte aber nach wie vor die Werkself. Die Leverkusener suchten mit dem gewohnt ausgiebigen Passspiel engagiert die Lücke, während das Team von Fohlen-Cheftrainer und Alonso-Vorgänger Gerardo Seoane eher auf Konter-Möglichkeiten lauerte. Zwei aussichtsreiche Chancen gab es nochmal gegen Ende der ersten Halbzeit: Erst probierte sich Alejandro Grimaldo aus der Distanz (40.), wenige Minuten später versuchte es Hofmann (45.+1). Ohne Tore ging es allerdings in die Kabinen.

Auch nach dem Wiederanpfiff ging das Spiel zunächst vermehrt in Richtung des Fohlen-Kastens. Die Leverkusener verbuchten weiterhin den überwiegenden Ballbesitz und spielten im Vergleich zu den Gästen deutlich mehr Pässe. Die bis dato beste Möglichkeit der zweiten Halbzeit bot sich Jeremie Frimpong: Der Niederländer wurde nach Konter von Wirtz bedient und traf den Ball anschließend mit seinem schwächeren linken Fuß nicht optimal, sodass die Kugel das Tor verfehlte. Danach häuften sich Chancen im Minutentakt: Erst wurde Frimpong von einer flachen Hereingabe von Grimaldo überrascht (59.), anschließend war es Grimaldo selbst, der einen Schuss knapp über das Tor setzte (60.). Und dann wieder Frimpong, der alleine auf BMG-Keeper Nicolas zulief, dabei jedoch noch entscheidend von Florian Neuhaus gestört wurde (61.). Es bahnte sich mittlerweile ein ähnliches Geduldsspiel wie zuletzt gegen den FC Augsburg und RB Leipzig an. Für frischen Wind in der Offensive kam Nathan Tella anstelle von Amiri aufs Feld, dafür besetzte Grimaldo die Doppelsechs neben Xhaka. Für Hofmann wurde etwas später noch Adam Hlozek eingewechselt. Doch auch mit den Neuen auf dem Platz fehlte den Hausherren weiterhin die zündende Idee. Schwarz-Rot bemühte sich sichtlich bis zum Ende, ein Tor blieb allerdings aus. So endete die Partie 0:0.

Weiter geht es mit dem 20. Spieltag gegen Darmstadt 98. Die Partie findet am Samstag, 3.2.2024 (Anstoß: 15.30 Uhr), am Böllenfalltor statt. Drei Tage später folgt das Viertelfinale im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart, der Ball rollt am 6.2.2024 ab 20.45 Uhr in der BayArena.

Bayer 04: Kovar - Stanisic, Andrich, Hincapie - Frimpong, Xhaka, Amiri (68. Tella), Grimaldo - Hofmann (84. Hlozek), Schick, Wirtz

Zuschauer: 30.210

Samstag, 20. Januar 2024

21.1.2024: Erneuter Last Minute Sieg beim 3:2 in Leipzig

Bayer 04 hat sich am 18. Bundesliga-Spieltag bei RB Leipzig 3:2 (0:1) durchgesetzt. Dabei gelang den dominanten Sachsen die frühe Führung durch Xavi Simons (8.). Nach dem Wiederanpfiff zeigte die Werkself dann aber ein anderes Gesicht und egalisierte durch Nathan Tella (47.). Lois Openda stellte zwischenzeitlich den Leipziger Vorsprung wieder her (56.), bevor Jonathan Tah (64.) und Piero Hincapie (90.+2) mit ihren Toren die erste Partie in der Rückrunde drehten.

Für die zweite Auswärtspartie in Folge im neuen Kalenderjahr - vergangene Woche gab es ein 1:0 in Augsburg - änderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Startformation auf zwei Positionen: Anstelle von Robert Andrich rückte Jonathan Tah wieder in die Abwehrkette, zudem begann Florian Wirtz, Adam Hlozek nahm dafür auf der Bank Platz.

Bei Minusgraden in der Messestadt liefen beide Teams ihren Gegner hoch an. In den Anfangsminuten waren es dabei vorwiegend die Gastgeber, die im Ballbesitz waren. So setzte nach fünf Minuten Benjamin Sesko das erste Ausrufezeichen, Tah kam aber noch dazwischen. Im Nachschuss scheiterte Lois Openda an Keeper Lukas Hradecky. Nur drei Minuten später starteten erneut die Leipziger mit hohem Tempo in Richtung Bayer 04-Kasten: Xaver Schlager brachte eine Hereingabe von links und fand Teamkollege Xavi Simons, der Niederländer nahm den Ball artistisch auf und erzielte nach einer Drehung um die eigene Achse das 1:0 für die Hausherren. Auch nach dem Leipziger Führungstreffer war es vor allem das Team von Cheftrainer Marco Rose, das offensiv Druck entwickelte. In der 10. Minute verpasste Sesko eine Flanke nur knapp, in der 22. Minute forderte Mohamed Simakan per Fernschuss Hradecky, der die Kugel aber ins Seitenaus entschärfte. Wenige Augenblicke später war erneut der Leverkusener Kapitän zur Stelle, der nach einem RBL-Konter noch vor Openda an den Ball kam (25.). Auf der Gegenseite trat Bayer 04 bis dato kaum in Erscheinung. Der Werkself fehlte es an Präzision und kreativen Lösungen. Einzig Alejandro Grimaldo versuchte es mal, sein Schuss war jedoch zu zentral (17.). Dann musste auch noch Jeremie Frimpong in der 32. Minute nach einem Zusammenprall aufgrund eines schmerzhaften Schlags auf den Unterschenkel ausgewechselt werden. Nathan Tella ersetzte ihn fortan. In der Schlussphase des ersten Durchgangs konzentrierten sich die Sachsen nun mehr auf das Verteidigen, auch weil die Leverkusener offensiver agierten - wirklich gefährlich wurde es aber nicht. So ging es mit dem 0:1-Rückstand aus Sicht von Schwarz-Rot in die Kabinen.

In Durchgang zwei war es dann die Werkself, die perfekt ins Spiel fand: Im ersten Angriff brachte Grimaldo eine flache Hereingabe von links, der Ball rollte vorbei an Patrik Schick und landete auf Höhe des zweiten Pfostens beim eingelaufenen Tella. Der Engländer schob zum 1:1-Ausgleich ein (47.). Doch die Antwort der Rose-Elf folgte prompt: Openda leitete einen Konter selbst ein, bekam den Ball dann zurück und stellte den alten Vorsprung wieder her (56.). Doch die Werkself ließ sich nicht beirren und schlug erneut zurück: Tah stieg nach einer von Jonas Hofmann geschlagenen Ecke zum Kopfball hoch und nickte aus kurzer Distanz zum 2:2 ein (64.). Die Partie war nun völlig offen. Die Gäste verteidigten konzentriert, im Angriff zeigten Wirtz und Co. immer wieder sehenswerte Kombinationen - so auch in der 70. Minute, in der Grimaldo seinen Distanzschuss am Ende nur knapp über den Querbalken setzte.

Doch Schwarz-Rot ließ nicht locker und belohnte sich: Wieder war es eine Ecke - dieses Mal von Grimaldo von rechts -, die Piero Hincapie  nutzte und aus kurzer Entfernung zum 3:2-Endstand einnetzte. Die Werkself bleibt damit auch nach 27 Spielen wettbewerbsübergreifend weiter ungeschlagen und Tabellenführer der Bundesliga.

Für die Werkself steht am kommenden Samstag, 27.1.202, das erste Heimspiel in 2024 an: Zu Gast wird Borussia Mönchengladbach sein. Ab 18.30 Uhr rollt in der BayArena der Ball.

Bayer 04: Hradecky – Stanisic, Tah, Hincapie – Frimpong (32. Tella), Xhaka, Palacios (88. Andrich), Grimaldo – Hofmann, Wirtz – Schick (90.+2 Hlozek)

Tore: 1:0 Simons (8.), 1:1 Tella (47.), 2:1 Openda (56.), 2:2 Tah (64.), 2:3 Hincapie (90.+2)

Zuschauer: 46.529