Samstag, 1. September 2018

1.9.2018 Was für ein Fehlstart – 1:3 zu Hause gegen Wolfsburg


Große Ernüchterung und Enttäuschung bei Bayer 04: Nach der Auftaktniederlage in Mönchengladbach verlor die Werkself auch ihr erstes Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg mit 1:3 (1:1). Leon Bailey hatte die Leverkusener in Führung gebracht (24.), ehe die starken Wolfsburger durch Gerhardt ausglichen (36.). Nach dem Wechsel setzte sich der VfL nach einem Doppelschlag durch Weghorst (55.) und Steffen (60.) entscheidend ab.
Im Vergleich zu ersten Partie in Mönchengladbach gab es zwei Veränderungen bei der Werkself: Mitchell Weiser besetzte den Posten des Rechtsverteidigers für den nach Monaco gewechselten Benny Henrichs und Kapitän Lars Bender rückte für Dominik Kohr ins defensive zentrale Mittelfeld. Sven Bender gehörte noch nicht wieder zum Aufgebot, Torhüter Lukas Hradecky saß auf der Bank. Bei Wolfsburg vertrat der Österreicher Pavao Pervan den etatmäßigen belgischen Stammkeeper Koen Casteels, der wegen der bevorstehenden Geburt seines Kindes kurzfristig abgereist war.
Bayer 04 ging die Partie voller Elan und Entschlossenheit an. Nicht einmal 20 Sekunden waren gespielt, als Julian Brandt nach schönem Zuspiel von Kevin Volland in letzter Sekunde noch vom Ball und der möglichen Führung getrennt wurde. Lucas Alarios Schuss wurde geblockt, der Kopfball von Jonathan Tah nach Ecke von Bailey flog einen Meter am Eck vorbei (2.). Brandts Linksschuss strich ebenfalls über den Kasten (5.). Die Werkself hatte sich erkennbar eine Menge vorgenommen – und Glück, dass Weghorst nach einem Freistoß von Arnold aus kurzer Distanz das kurze Eck verfehlte (7.). Beim Abschluss von Gerhardt (10.) von der Strafraumgrenze war Ramazan Özcan hellwach und schnell unten, danach rettete der Keeper per Fuß erneut klasse gegen Gerhardt (12.). Auch der nach dem Auftaktsieg gegen Schalke erkennbar selbstbewusste VfL spielte munter nach vorn. Bayer 04 hatte in dieser Phase Mühe, den rechten Zugriff auf die enorm ballsicheren Gäste zu finden. Auf der Gegenseite entschärfte Pervan recht problemlos einen Flachschuss von Mitchell Weiser aufs kurze Eck (18.). Kurz darauf die Führung für die Hausherren: Leon Bailey setzte sich leichtfüßig mit Ball ab – Lucas Alario hatte geschickt den Laufweg frei gemacht – und überwand Pervan mit seinem strammen Linksschuss aus 18 Metern (24.). Eine Schrecksekunde, als Weghorst Lars Bender rüde am Knöchel trifft und der Werkself-Kapitän behandelt werden muss (29.). Weghorsts Versuch mit der Hacke war kein Problem für Özcan (35.), zeigte aber, dass der VfL dranblieb. Beim Schuss von Yannick Gerhardt fast von der Torauslinie ließ sich der Bayer 04-Torhüter aber böse überraschen und lenkte die Kugel zum 1:1-Ausgleich ins Netz (36.). Nichts war's mit dem erhofften 350. Bundesligaspiel ohne Gegentor für Bayer 04. Und Steffen hatte unmittelbar vor der Pause sogar das 2:1 für Wolfsburg auf dem Kopf (44.).
Nach der Pause kam Bayer 04 wie schon zu Beginn der ersten Hälfte bereits nach wenigen Sekunden zum ersten Abschluss: Vollands Kopfball nach Alarios Flanke ging drüber (46.). Doch den Wirkungstreffer setzte Wolfsburg: Weghorst nutzte die Unsortiertheit in der Werkself-Defensive und traf per Kopf zum 1:2 (55.), als Wendell angeschlagen auf dem Boden lag. Özcan war hier ohne jede Chance. Der Brasilianer, von einem harten Schuss am Sprunggelenk getroffen, konnte nicht weitermachen, für ihn kam Charles Aránguiz ins Spiel (59.). Für den Chilenen war es das erste Spiel überhaupt in dieser Saison, Vorbereitung inbegriffen. Aránguiz stand kaum auf dem Platz, da nutzte Renato Steffen einen flinken Angriff des VfL zum 1:3 (60.). Wolfsburg hatte die Partie komplett gedreht. Jetzt war die Werkself zur Reaktion gezwungen. Alario rutschte der Kopfball über den Scheitel (66.), Bailey wurde im Strafraum geblockt (67.). Heiko Herrlich nahm einen Doppelwechsel vor: Paulinho und Kiese Thelin ersetzten Volland und Alario (71.). Der junge Brasilianer stand erstmals in der Bundesliga auf dem Rasen. Doch alle Waffen in der Offensive blieben diesmal stumpf bei der Werkself, die es nicht schaffte, den Gegner unter Druck zu setzen. Ein Schuss von Paulinho landete neben dem Pfosten (87.), den Kopfball von Kiese Thelin parierte Pervan (90.). Am Ende stand eine ernüchternde 1:3-Niederlage.
Am kommenden Wochenende legt die Bundesliga eine Länderspielpause ein. Für Bayer 04 geht es mit dem dritten Spieltag am Samstag, 15.9.2018, in der Allianz-Arena gegen den Titelverteidiger FC Bayern weiter. Anstoß in München ist um 15.30 Uhr.
Bayer 04: Özcan – Weiser, Tah, Dragovic, Wendell (59. Aránguiz) – L. Bender, Havertz – Brandt, Volland (71. Paulinho), Bailey – Alario (71. Kiese Thelin)
Tore: 1:0 Bailey (24.), 1:1 Gerhardt (36.), 1:2 Weghorst (55.), 1:3 Steffen (60.)
Zuschauer: 26.247

Samstag, 25. August 2018

25.8.2018 Fehlstart beim 0:2 in M’Gladbach


Unsere schwarze Serie bei den 18.30 Uhr Spielen bleibt auch in dieser Saison bestehen. Am Samstagabend besiegten die Fohlen Bayer Leverkusen mit 2:0. Anfangs war die Werkself zwar das klar bessere Team, Gladbach steigerte sich aber mehr und mehr - und schlug nach der Pause zweimal zu, nachdem sich Hazard vor dem Seitenwechsel noch einen Fehlschuss vom Elfmeterpunkt geleistet hatte.
Heiko Herrlich tauschte nach dem 1:0-Sieg in Pforzheim im DFB-Pokal viermal: In der Viererkette spielten Henrichs und Dragovic für Weiser und Sven Bender, im Mittelfeld ersetzten Kohr und Bailey Baumgartlinger und Lars Bender.
In der Anfangsphase dominierte Leverkusen das Spiel, Gladbach zog sich zurück und ließ die Werkself gewähren. Schon bald ergaben sich erste Chancen, doch Alario misslang ein Flugkopfballversuch (9.), Bailey traf nach einer Volland-Flanke per Kopf nur die Latte (17.). Die Borussia brauchte Zeit, um in die Partie zu finden, legte aber ab Mitte der ersten Hälfte zu. Das Spiel wurde nun immer offener, und nach knapp einer halben Stunde bot sich Hofmann eine aussichtsreiche Chance zur Führung, er zielte aber freistehend per Flachschuss vorbei (28.). Wenig später hatte Volland auf der Gegenseite nach erstklassiger Brandt-Vorarbeit das 1:0 auf dem Fuß, doch Ginter blockte seinen Schuss (33.). Kurz darauf war wieder Gladbach dem Führungstreffer nahe: Henrichs schoss sich bei einem Klärungsversuch selbst an die Hand, die er über Kopfhöhe hielt, Schiedsrichter Christian Dingert entschied auf Strafstoß - doch Hazard fand seinen Meister in Özcan (38.).
Nach der Pause machte es Hofmann vom Elfmeterpunkt besser. Nach einem Foul von Dragovic an Neuhaus hatte Dingert den Fohlen den zweiten Strafstoß zugesprochen, Hofmann verlud Özcan - 1:0 für Gladbach (55.). Die Borussia dominierte nun die Partie und legte wenig später das zweite Tor nach: Johnson spielte im Sechzehner einen Doppelpass mit Raffael - und stocherte den Ball über die Linie (58.).
Herrlich reagierte und wechselte Neuzugang Kiese Thelin ein (65.), doch Gladbach bot sich die Großchance zur Entscheidung: Hofmanns Schuss wurde geblockt, die Kugel fiel Raffael vor die Füße, doch Özcan lenkte den Versuch des Brasilianers an den Außenpfosten (69.). Bei der folgenden Ecke wurde der Schuss von Ginter geblockt, auch Beyer und Raffael kamen mit ihren Nachschüssen nicht durch (70.). Es reichte aber dennoch, da Alario in den Schlussminuten an Sommer scheiterte (86.) und Bayer sonst nicht mehr richtig zum Zug kam.
Nächsten Samstag empfangen wir dann um 15.30 Uhr den VfL Wolfsburg zur Heimpremiere in der neuen Saison.
Bayer 04: Özcan – Henrichs (65. Kiese Thelin), Tah, Dragovic, Wendell - Havertz , Kohr - Brandt , Volland (77. Bellarabi), Bailey (77. Weiser) - Alario
Tore: 1:0 Hofmann (55., Foulelfmeter), 2:0 Johnson (58.)
Zuschauer: 53.087

Samstag, 18. August 2018

18.8.2018 Mehr als mühsames 1:0 in der ersten Pokalrunde in Pforzheim


Bayer steht in der 2. Runde des DFB-Pokals. Mit einem knappen 1:0-Erfolg bei Oberligist Pforzheim zieht der Bundesligist weiter. Der CfR machte der Werkself das Leben schwer und hatte durchaus Chancen auf einen Treffer.
Heiko Herrlich konnte beim ersten Pflichtspiel auf etliche Akteure nicht zurückgreifen. Für die neue Nummer 1 Hradecky (Kieferoperation) stand Özcan im Tor. Zudem fehlten Aranguiz (Achillessehnenprobleme), Retsos (Sehnen-Teilriss im Oberschenkel) und Pohjanpalo (Durchblutungsstörung im Sprungbein), auch die noch angeschlagenen Bailey und Bellarabi waren nicht im 18er-Aufgebot zu finden. Von den Neuzugängen begann lediglich Weiser.
Bayer ging die Aufgabe konzentriert an, hatte zunächst auch über 80 Prozent Ballbesitz. Viel anzufangen wusste der Bundesligist damit aber nicht. Pforzheim verteidigte geschickt. In Ballbesitz stand der CfR mit einer Viererkette hinten. Hatte Leverkusen die Kugel, rückte Zinram auf der rechten Abwehrseite mit nach hinten und macht aus der Vierer- eine Fünferkette. In der 23. Minute gab es dann die erste große Chance - allerdings nicht für Bayer! Ratifo tauchte alleine vor Özcan auf, der CfR-Stürmer scheiterte jedoch am glänzend reagierenden Gäste-Torwart. Kurz später lag der Ball im Pforzheimer Netz. Saito hatte nach einer Ecke Sven Bender zu Boden gezogen, Alario verwandelte den fälligen Elfmeter zum 1:0. Der Underdog hielt weiter dagegen, hatte eine Kopfballchance durch Dominik Salz (30.) und eine Freistoßmöglichkeit durch Lushtaku (45.+3), mit der knappen Leverkusener Führung ging es aber in die Pause. Kurz vor dem Gang in die Kabine musste Baumgartlinger, der sich am Knie verletzt hatte, vom Platz getragen werden.
Der zweite Durchgang begann schleppend. Leverkusen spulte sein Programm mit der Führung im Rücken souverän herunter, kam in der Offensive aber nicht zur Geltung. Nach einer knappen Stunde war es Pforzheim, das durch einen Gudzevic-Schuss knapp neben das Tor am Ausgleich schnupperte. Brandt hätte für Leverkusen alleine vor Torwart Manuel Salz alles klar machen können, ihm versprang aber der Ball (62.). Es ging munter weiter: Leverkusens Havertz (72.) und Pforzheims Dominik Salz (73.) prüften das Aluminium, Alario (76.) und Thelin (82.) ließen das 2:0 liegen. Gut zehn Minuten vor dem Ende forderte der CfR nach einer Ecke Strafstoß, Sven Bender war der Ball an die Schulter gesprungen - Frank Willenborg ließ weiterlaufen. Pforzheim warf in der Schlussphase alles nach vorne, der Ausgleich wollte aber nicht gelingen.
Bayer 04: Özcan - Weiser, Tah, S. Bender, Wendell - L. Bender (63. Kohr), Baumgartlinger (45. Kiese Thelin) – Brandt (73. Paulinho), Havertz, Volland - Alario
Tore: 0:1 Alario (27.)
Zuschauer: 4.725

Samstag, 12. Mai 2018

12.5.2018 3:2 gegen Hannover reicht nur zur Europa League


Bayer hat Rang vier und damit die Qualifikation zur Champions League nur knapp verpasst. Die Werkself war in einer einseitigen Partie gegen Hannover 96 die klar bessere Mannschaft, nutzte ihre zahlreichen Chancen aber nicht konsequent genug. Die Niedersachsen schlugen nur in der Nachspielzeit zweimal zu.
Heiko Herrlich brachte im Vergleich zum 0:0 bei Werder Bremen drei Neue: Tah, Lars Bender und Alario begannen für Retsos, Kohr (beide Bank) und Volland (5. Gelbe Karte).
Wir starteten mit viel Schwung und gingen mit dem ersten Schuss aufs Tor direkt in Führung. Alario zog nach einem langen Ball von Aranguiz im Strafraum ab, die Kugel schlug im kurzen Eck zum frühen 1:0 für Bayer im Tor ein (3.). Nur zwei Minuten später hätte Leverkusen einen zweiten Treffer nachlegen können: Schiedsrichter Guido Winkmann entschied nach einem Foul von Maier an Baumgartlinger auf Strafstoß, Wendell setzte den fälligen Foulelfmeter allerdings am Tor vorbei (6.). An der erdrückenden Dominanz der Werkself änderte das allerdings nichts. Bayer präsentierte sich extrem spielfreudig und war immer einen Tick schneller als die Gäste. Nachdem Brandts Volleyabnahme noch über das Tor ging (17.), zappelte der Ball eine Minute später schließlich im Netz: Ostrzolek spielte einen Rückpass genau in den Lauf von Alario, der frei vor Esser zum 2:0 für Leverkusen vollendete - der zweite Treffer des Argentiniers. Im Anschluss schaltete Bayer einen Gang zurück, sodass die Gäste langsam etwas besser in die Partie kamen. Nach einer knappen halben Stunde bot sich Harnik die große Chance auf den Anschlusstreffer, der Österreicher setzte die Kugel aus kurzer Distanz aber über das Tor (29.). Ansonsten spielte aber weiter fast nur die Werkself, die ihre Führung durch Aranguiz (32.), Havertz (35.) oder Brandt (45.+1) vor der Pause sogar noch hätte ausbauen können.
Nach dem Seitenwechsel machte die Werkself da weiter, wo sie davor aufgehört hatte. Nachdem Alario per Kopf zweimal binnen kurzer Zeit seinen dritten Treffer liegen ließ, machte Brandt kurz darauf den Deckel drauf: Der Offensivmann tauchte nach einem Pass von Bender komplett allein vor Esser auf und vollendete nach nicht einmal einer Stunde zum 3:0 für Leverkusen (56.). Auch im Anschluss kam Bayer weiter zu hochkarätigen Chancen: Brandt scheiterte an Esser (59.), bei einem Konter ließ Alario leichtfertig das 4:0 liegen (68.). Hannover zeigte zwar insgesamt eine etwas verbesserte Körpersprache gegenüber der ersten Hälfte, konnte die Defensive der Hausherren aber weiter nicht in Verlegenheit bringen. In der 83. Minute wurde es noch einmal laut in der Arena, als Kießling für Bender den Platz betrat. Kurz zuvor hatte Winkmann nach einem Duell zwischen Bebou und Bellarabi auf Strafstoß entschieden. Nach einem Signal vom Video-Schiedsrichter schaute sich der Referee die Szene jedoch noch einmal an und nahm seine Entscheidung zurück (85.). Bitter für Kießling, der schon zur Ausführung bereit gestanden hatte. Da uns nur noch zwei Tore zu Platz vier fehlten, warf Leverkusen in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne - und wurde eiskalt ausgekontert: Zunächst verkürzte Füllkrug auf 1:3 (90.+1), ehe Harnik nur kurz darauf noch ein zweites Tor nachlegte (90.+3). So fehlten Bayer am Ende vier Tore zu Rang vier, die Werkself schließt die Saison damit mit Platz fünf ab.
Bayer 04: Leno – L. Bender (83. Kießling), Tah, Jedvaj, Wendell – Baumgartlinger (23. Kohr), Aránguiz (74. Bellarabi) – Havertz, Bailey, Brandt, Alario
Tore: 1:0 Alario (3.), 2:0 Alario (18.), 3:0 Brandt (55.), 3:1 Füllkrug (90. + 1), 3:2 Harnik (90. + 4)
Zuschauer: 30.210

Samstag, 5. Mai 2018

5.5.2018 0:0 in Bremen


Werder Bremen blieb auch im zwölften Bundesliga-Heimspiel unter Trainer Florian Kohfeldt ungeschlagen. Beim 0:0 gegen Leverkusen enttäuschte der SVW offensiv, zeigte jedoch eine konzentrierte Abwehrleistung. Die Werkself war das aktivere Team, hatte aber offensiv kaum Ideen.
Heiko Herrlich wechselte im Vergleich zum 0:1 gegen Stuttgart dreifach: Kohr, Wendell und Brandt rückten für Lars Bender (muskuläre Probleme), Bellarabi und Alario (beide Bank) in die Startelf. Bremen begann in den ersten Minuten schwungvoll, ohne sich allerdings Chancen zu erspielen. Nach der Anfangsphase bekamen die Leverkusener die Begegnung besser in den Griff, Bailey verzog aus 18 Metern nur knapp - es sollte die beste Chance vor der Pause bleiben (15.). Denn es spielte sich viel im Mittelfeld ab, bei beiden Teams fehlte im letzten Drittel die Genauigkeit. Brandt versuchte es mal artistisch per Fallrückzieher - genau in die Arme von Pavlenka (31.). Das war es schon fast im ersten Durchgang, die Distanzschüsse von Junuzovic (32.) und auf der Gegenseite Aranguiz (39.) brachten keine Torgefahr mehr. Damit ging es nach einer ereignisarmen ersten Hälfte torlos in die Kabinen.
Nach der Pause kam die Werkself zunächst besser rein: Eine Retsos-Flanke ließ Pavlenka nach vorne abprallen, dort lauerte Havertz und schoss das Leder aus kurzer Distanz drüber (50.). Ansonsten war offensiv auf beiden Seiten weiter nicht viel los, wobei Leverkusen die aktivere Mannschaft war. Dem SVW fiel offensiv so gut wie gar nichts ein. Dabei bleib es auch bis zum Ende. Die Gäste versuchten es zwar, kamen allerdings auch nicht mehr durch. Damit endete ein schwaches Fußballspiel mit 0:0. Bremen blieb auch im zwölften Bundesliga-Heimspiel unter Kohlfeldt ungeschlagen (6/6/0). Bayer verpasste es, durch einen Dreier auf Platz vier zu springen. Die Werkself ist nun punktgleich mit Hoffenheim und hat eine um drei Tore schlechtere Tordifferenz.
Am kommenden Samstag, 12.5.2018 um 15.30 Uhr, dem 34. Spieltag, empfangen wir Hannover und kämpfen im Fernduell mit Hoffenheim um Platz vier und die damit verbundene direkte Qualifikation für die Königsklasse.
Bayer 04:  Leno – Retsos, Jedvaj, Baumgartlinger, Wendell (70. Henrichs) – Kohr (72. Alario), Aránguiz – Bailey (81. Bellarabi), Havertz, Brandt – Volland
Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: 41.000