Samstag, 12. April 2025

12.4.2025: Nur 0:0 zu Hause gegen Union Berlin

Die Werkself hat sich am 29. Bundesliga-Spieltag der Saison 2024/25 in der BayArena 0:0 von Union Berlin getrennt. Schwarz-Rot übernahm vom Anpfiff weg die Kontrolle, fand allerdings keine Lücke in der tiefstehenden Berliner Abwehr. In Durchgang zwei betraten dann Rückkehrer Florian Wirtz und weitere Offensiv-Akteure das Feld, um das längst überfällige Tor zu erzielen. Trotz riesiger Bemühungen bis zum Abpfiff gelang der Werkself kein Treffer.

Im Vergleich zum 1:0-Erfolg beim 1. FC Heidenheim änderte Xabi Alonso seine Startelf auf drei Positionen: Edmond Tapsoba und Exequiel Palacios, die beide nach mehrwöchiger Pause ihr Comeback feierten, sowie Patrik Schick ersetzen Robert Andrich, Amine Adli und Victor Boniface. In der ausverkauften BayArena übernahm die Werkself gegen Union schnell die Kontrolle, feuerte in Person von Jeremie Frimpong auch schon nach 20 Sekunden den ersten Warnschuss ab und setzte per Doppelchance von Schick (8., 9.) nach. Ein kurzer Schock folgte, als die Unioner nach einer Ecke das vermeintliche 1:0 markierten - Torschütze Leopold Querfeld hatte allerdings im Abseits gestanden (14.). Auch im weiteren Spielverlauf ging es mit großer Dominanz von Schwarz-Rot weiter. Die Werkself verbuchte Mitte der erste Hälfte sogar über 75 Prozent Ballbesitz, konnte die spielerischen Vorteile bis dato aber nicht in gefährliche Abschlüsse ummünzen - auch, weil Union mit einer Fünferkette verteidigte und mit vier Feldspielern davor absicherte. Nach einer halben Stunde gab dann Schick mal wieder ein offensives Zeichen ab, sein Schlenzer aus der Distanz flog jedoch knapp am linken Pfosten vorbei. Torlos ging es in die Pause.

Zum Wiederanpfiff tauschte Alonso einmal, brachte Adli für Nathan Tella. Der Marokkaner war in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs auch sogleich einer der Aktivposten im Angriff. Doch die nach wie vor tief verteidigenden Berliner Reihen boten nur wenig Lücken. Unter tosendem Applaus und Standing Ovations betrat dann Florian Wirtz in der 57. Minute für Aleix Garcia den Rasen. Der Spielmacher bediente nur wenige Momente nach seiner Einwechslung Palacios, der einen wuchtigen Schuss zentral auf das FCU-Tor abgab (59.). Auch in der Folge war die Teilnahme des 21-Jährigen am Leverkusener Offensivspiel deutlich zu spüren. Für noch weitere Offensiv-Power wechselte Alonso eine Viertelstunde später erneut: Boniface kam für Alejandro Grimaldo, Arthur ersetzte Tapsoba. Später kam auch noch Jonas Hofmann für Palacios. Die Werkself drückte bis zum Schluss mit allen Kräften auf das längst überfällige Führungstor, doch trotz der riesigen Bemühungen und einer Großchance in der Nachspielzeit durch Schick blieb der verdiente Lohn aus.

Weiter geht es für die Werkself mit dem 30. Spieltag auswärts beim FC St. Pauli. Die Partie im Millerntor-Stadion beginnt am kommenden Sonntag, 20.4.2025, um 19.30 Uhr. Anschließend steigt der 31. Spieltag gegen den FC Augsburg in der BayArena, die Heim-Partie findet eine Woche später am Samstag, 26.4.2025 (Anstoß: 15.30 Uhr), statt.

Bayer 04: Hradecky - Tapsoba (74. Arthur), Tah, Hincapie - Frimpong, Garcia (57. Wirtz), Xhaka, Palacios (86. Hofmann), Grimaldo (74. Boniface) - Tella (46. Adli), Schick

Zuschauer: 30.210

Samstag, 5. April 2025

5.4.2025: 1:0 in Heidenheim – Werkself holt Sieg in der Nachspielzeit

Spätes Tor bringt wichtige drei Punkte. Die Werkself hat auswärts am 28. Bundesliga-Spieltag 1:0 beim 1. FC Heidenheim 1846 gewonnen. In einer eher chancenarmen Partie lieferte Emiliano Buendía den entscheidenden Treffer.

Xabi Alonso nahm im Vergleich zum DFB-Pokal-Halbfinale bei Arminia Bielefeld (1:2) drei Änderungen in der Anfangsformation vor: Anstelle von Patrik Schick begann Victor Boniface in der Offensive, Aleix Garcia ersetzte im Mittelfeld Exequiel Palacios, der auf der Alm angeschlagen ausgewechselt worden war. Außerdem startete Nathan Tella, Nordi Mukiele nahm dafür zunächst auf der Bank Platz. Robert Andrich rückte dafür in die Abwehr-Dreierkette.

Bei sommerlichen Temperaturen auf der Ostalb gab Amine Adli die erste Tor-Annäherung ab: Die Nr. 21 der Werkself setzte sich auf der rechten Außenbahn gegen gleich mehrere Gegenspieler durch und flankte dann in den Strafraum, wo Boniface die Kugel knapp  verpasste (10.). Auf der Gegenseite unterlief Granit Xhaka nur eine Minute später ein Fehler im Halbfeld, daraufhin kam Adrian Beck auf links aus spitzem Winkel zum Abschluss, der Ball trudelte jedoch am zweiten Pfosten vorbei. In der 17. Minute legte der freistehende Frans Krätzig für den FCH von halblinks im Strafraum nach, verzog seinen Schuss aber. Mit fortschreitendem Spielverlauf übernahm Schwarz-Rot dann überwiegend das Kommando, konnte bis dato aber keine wirklichen Großchancen kreieren - auch einer hoch anlaufenden Heidenheimer Mannschaft geschuldet, die den Leverkusenern immer wieder den Ball abnahm. Stattdessen hatten die mutig agierenden Brenzstädter plötzlich die Führung auf dem Fuß: Nach einer Ecke zog Benedikt Gimber ab, die Kugel sprang vom Querbalken an den Pfosten und dann aus dem Tor heraus (18.). Davon angetrieben waren es abermals die Gastgeber, die durch Stürmer Marvin Pieringer gleich zwei Mal binnen einer Minute gefährlich wurden (33.,34.). Der Werkself fiel es weiter schwer, aus dem eigenen Ballbesitz heraus große Gefahr zu entwickeln, defensiv agierten Andrich und Co. dazu anfällig. Nach einer Minute Nachspielzeit ging es torlos in die Kabinen.

Auch nach dem Wiederanpfiff gelang es der Werkself lange nicht, offensiv ihr eigenes Spiel aufzuziehen. Allerdings kam bislang auch noch nichts von den Hausherren. So verlief die Partie in den ersten 20 Minuten in Durchgang zwei quasi ereignislos. Dann kamen die Heidenheimer abermals in Person von Pieringer vor das Tor, Lukas Hradecky funkte aber noch dazwischen (67.). Im Vergleich zu Halbzeit eins zeigte sich die Werkself nun mit fortlaufender Spielzeit etwas dominanter, Möglichkeiten vor dem Tor Gäste ergaben sich - bis auf einen Kopfballversuch vom eingewechselten Schick in der 77. Minute - dennoch nicht. In der Nachspielzeit der Partie zog dann nochmal der zuvor eingewechselte Emiliano Buendía aus der Distanz ab - und traf ins Tor (90.+1). Dank eines Last-Minute-Treffers gewann die Werkself somit in Heidenheim.

Für die Werkself geht es am kommenden Samstag, 12.4.2025, im Rahmen des 29. Spieltags ab 15.30 Uhr in der BayArena gegen Union Berlin.

Bayer 04: Hradecky – Tah, Andrich (85. Hofmann), Hincapie - Frimpong, Xhaka, Garcia, Grimaldo - Tella (64. Schick), Boniface (64. Arthur) - Adli (67. Buendía)

Tore: 1:0 Buendía (90.+1)

Zuschauer: 15.000

Dienstag, 1. April 2025

1.4.2025: 1:2 in Bielefeld – Werkself verpasst DFB-Pokalfinale

Die Werkself hat im Halbfinale des DFB-Pokals 2024/25 bei Arminia Bielefeld 1:2 (1:2) verloren. Nach der frühen Führung durch Jonathan Tah (17.) drehten die Hausherren die Partie auf der stimmungsvollen Alm noch in Hälfte eins durch Treffer von Marius Wörl (20.) und Maximilian Großer (45.+3). Bayer 04 ist damit der vierte Bundesligist, der gegen die Arminia im laufenden Pokal-Wettbewerb verloren hat.

Für die Begegnung auf der Alm änderte Xabi Alonso seine Anfangsformation im Vergleich zum 3:1-Erfolg gegen den VfL Bochum in der Bundesliga am vergangenen Freitag auf zwei Positionen: Für Aleix Garcia startete Robert Andrich im Mittelfeld, in der Offensive begann Amine Adli anstelle von Victor Boniface.

Bayer 04 agierte sofort mit ordentlich Offensivdrang. So gab Jonathan Tah nach einer Ecke den ersten Versuch ab, der Defensivmann köpfte aber knapp über den Querbalken (3.). Wenige Momente später erlief sich Adli im Vollsprint beinahe einen Rückpass auf DSC-Keeper Jonas Kersken, der Schlussmann klärte jedoch noch gerade so. Auch in den Folgeminuten bestimmten die Leverkusener das Geschehen, die Gastgeber kamen bis dahin nur selten an den Ball. Bei einem weiteren Eckball von links gelang es Tah dann: Nach einer Kopfball-Verlängerung kam der deutsche Nationalspieler auf Höhe des zweiten Pfostens an das Spielgerät und drückte es aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung über die Linie (17.). Doch die Antwort der Arminia folgte prompt: Piero Hincapie klärte im Strafraum gegen Noah Sarenren Bazee nicht vollends, sodass Wörl dahinter an den Ball kam und zum 1:1 ausglich (20.). In der 26. Minute kam es im Leverkusener Strafraum erneut zum Duell zwischen Hincapie und Sarenren Bazee, welches wieder der Bielefelder für sich entschied - Lukas Hradecky verhinderte im Anschluss jedoch mit einer herausragenden Parade die Führung der Hausherren. Diese spielten nun mutig auf, Schwarz-Rot hingegen tat sich zunehmend schwer, gegen robust verteidigende Arminen weitere Lücken zu finden. Es schien mit dem Remis in die Kabinen zu gehen - doch der DSC drehte mit einem letzten Freistoß von links, den Maximilian Großer verwertete, noch vor der Pause die Partie. 1:2 aus Sicht von Bayer 04.

Auch nach dem Wiederanpfiff war es zunächst eine zähe Partie aus Sicht von Schwarz-Rot, für Schick und seinen in der 53. Minute eingewechselten Stürmer-Kollegen Boniface gab es kaum ein Durchkommen. Der Werkself mangelte es in der Offensive an Ideen. So waren es die Gastgeber, die das nächste Ausrufezeichen setzten: Joel Grodowskis flacher Abschluss ging nur knapp am Tor vorbei (69.). Nordi Mukiele hauchte dem Spiel der Leverkusener zumindest zwischenzeitlich wieder etwas Leben ein: Nach einem Freistoß köpfte der Abwehrspieler die Kugel fast ins Tor, DSC-Schlussmann Jonas Kersken konnte gerade noch so bereinigen (75.). In der 81. Minute legte Schick mit einem weiteren Kopfball nach - setzte diesen aber leider an den Pfosten. Mit zunehmendem Verlauf wurde es ein Spiel gegen die Zeit, in dem die Werkself keine weiteren Aktionen mehr kreieren konnte. Damit ist Bayer 04 aus dem DFB-Pokal ausgeschieden.

Bayer steht bereits am kommenden Samstag, 5.4.2025, das nächste Auswärtsspiel bevor: Im Rahmen des 28. Bundesliga-Spieltags empfängt der 1. FC Heidenheim die Werkself ab 15.30 Uhr. Eine Woche später gastiert Union Berlin in der BayArena. Anstoß ist am Samstag, 12.4.2025, ebenfalls um 15.30 Uhr.

Bayer 04: Hradecky - Mukiele, Tah, Hincapie - Frimpong, Palacios (53. Boniface), Andrich, Xhaka, Grimaldo - Schick, Adli (77. Tella)

Tore: 0:1 Tah (17.), 1:1 Wörl (20.), 2:1 Großer (45.+3)

Zuschauer: 26.601

Freitag, 28. März 2025

28.3.2025: 3:1 Heimsieg gegen Bochum

Bayer 04 hat im Heimspiel gegen den aufopferungsvoll kämpfenden VfL Bochum mit dem 3:1-Sieg drei wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze eingefahren und ist zumindest vorübergehend bis auf drei Zähler an den FC Bayern München herangerückt. Die Leverkusener Treffer am Freitagabend erzielten Aleix Garcia (20.) vor sowie Victor Boniface (60.) und Amine Adli (87.) nach der Pause.

Im Vergleich zum 4:3-Sieg beim VfB Stuttgart änderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Startelf auf einer Position: Victor Boniface - erstmals in der laufenden Bundesligasaison gemeinsam mit Patrik Schick in der Anfangsformation - ersetzte Robert Andrich. Mit deutlich mehr Ballbesitz und großer Passsicherheit riss die Werkself das Spiel früh an sich, der erste Abschluss gehörte Jeremie Frimpong (9.). In der Folge hielt das VfL-Defensivbollwerk dem Leverkusener Druck dann für längere Zeit stand. So war es ein Distanzschuss, der schließlich die Führung herbeiführte: Aleix Garcia fasste sich nach 20 Minuten aus 18 Metern zentraler Position ein Herz und versenkte den Ball unhaltbar im rechten Eck! Der Vorsprung hielt jedoch nur kurz: Erst parierte Lukas Hradecky einen Versuch von Georgios Masouras noch sehenswert, beim anschließenden Fernschuss-Treffer von Felix Passlack von der Gegenseite zum 1:1 aber war der Finne dann machtlos (26.). Nun machte der VfL hinten wieder dicht und die Werkself hatte bis zum Pausenpfiff trotz zwei Drittel Ballbesitz Probleme, die entscheidende Lücke zu finden. So ging es mit dem Remis in die Kabinen.

Ohne personelle Wechsel auf beiden Seiten gehörte auch die erste Chance in Durchgang zwei den Gastgebern, VfL-Keeper Timo Horn konnte Boniface‘ Linksschuss aber parieren (46.). Auch Schick hatte die erneute Führung auf dem Fuß (48., 52.). Die Werkself baute in dieser Phase ordentlich Druck auf, Alejandro Grimaldo versuchte sich als nächster (55.). Dann wieder das Bild, das bereits vor der Pause über weite Strecken zu sehen war: Bayer 04 ließ den Ball laufen, Bochum machte die Räume eng. Und war es beim 1:0 noch ein Distanzschuss, schlug die Werkself dieses Mal nach einem Standard zu: Piero Hincapie legte einen Garcia-Freistoß per Direktabnahme quer, sodass Boniface aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste - 2:1 (60.)! Nun agierten die Gastgeber clever und ließen defensiv nichts zu. Frimpong verpasste vorne das dritte Tor hauchzart (77.), ein Einschuss von Boniface drei Minuten später zählte aufgrund einer vorherigen Abseitsposition nicht. Der nächste Treffer des eingewechselten Amine Adli in der Schlussphase aber war regelkonform (87.) - und machte den Heimsieg perfekt.

In der letzten Englischen Woche der laufenden Saison tritt die Werkself zum DFB-Pokal-Halbfinale an. Anstoß beim Drittligisten Arminia Bielefeld ist am Dienstag, 1.4.2025, um 20.45 Uhr. Die nächste Aufgabe in der Bundesliga wartet am Samstag, 5.4.2025, beim 1. FC Heidenheim.

Bayer 04: Hradecky - Mukiele, Tah, Hincapie - Frimpong (88. Arthur), Xhaka, Garcia, Grimaldo - Palacios (90.+3 Andrich), Boniface (88. Buendía) - Schick (71. Adli)

Tore: 1:0 Garcia (20.), 1:1 Passlack (26.), 2:1 Boniface (60.), 3:1 Adli (87.)

Zuschauer: 30.210

Sonntag, 16. März 2025

16.3.2025: 4:3 in Stuttgart – Last-Minute-Treffer beschert Auswärtssieg

Bayer 04 hat dank einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren! Im Sonntagabendspiel beim VfB Stuttgart drehte die Werkself nach einem schwachen Auftritt in Durchgang eins mächtig auf und sicherte durch einen Last-Minute-Treffer von Patrik Schick verdiente drei Punkte.

Im Vergleich zum 0:2 im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League gegen den FC Bayern München veränderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Startelf auf zwei Positionen: Nordi Mukiele und Robert Andrich ersetzten Arthur und den verletzten Mario Hermoso. Früh agierte die Werkself mit Zug zum Tor, die entscheidenden Zuspiele im letzten Drittel aber waren noch zu ungenau.
Verdienter Rückstand zum Pausenpfiff

Und so schlugen die Gastgeber mit ihrer ersten nennenswerten Offensivaktion der Partie eiskalt zu: Lukas Hradecky konnte einen wuchtigen Abschluss von Jamie Leweling noch abwehren, war beim anschließenden Abstauber von Ermedin Demirovic aus kurzer Distanz dann jedoch machtlos (15.). Auf der Gegenseite setzte Patrik Schick fünf Minuten später bei der besten Leverkusener Gelegenheit zu hoch an. Die Werkself hatte in dieser Phase mehr Ballbesitz, es fehlte allerdings an der letzten Durchschlagskraft. In der Nachspielzeit parierte Hradecky noch einmal stark gegen Enzo Millot (45.+1). Kurz darauf ging es in die Kabinen.

Durchgang zwei startete mit einem weiteren Rückschlag aus Sicht der Werkself: Nick Woltemade schob nach einem Konter des VfB aus zentraler Position zum 2:0 ein (48.). Die Werkself hatte zwar mit dem Anschluss von Jeremie Frimpong aus halbrechter Position ins lange Eck die passende Antwort parat (56.). Doch die Stuttgarter stellten durch ein Eigentor von Granit Xhaka in der 62. Minute den alten Vorsprung wieder her. Bot der erste Abschnitt noch wenig Strafraumszenen auf beiden Seiten, entwickelte sich Hälfte zwei zu einem wahren Torfestival - das nächste markierte sehenswert Piero Hincapie in Folge eines Eckballs (68.). Weiter ging es mit einem Abschlussversuch Schicks auf Zuspiel des eingewechselten Victor Boniface (80.) und einer Großchance des ebenfalls hereingekommenen Amine Adli (82.). Der Meister wollte unbedingt - und belohnte sich! In der 88. Minute drang Boniface dann von links in die Box ein und spielte halbhoch nach innen, wo Stuttgarts Stiller bei einem Klärungsversuch ins eigene Tor traf. 3:3! Und weiter ging die schwarz-rote Aufholjagd: Schick verwertete in letzter Minute eine Frimpong-Flanke per Kopf zum 4:3-Endstand (90.+4) - und ließ die Leverkusener Last-Minute-Party starten!
Ausblick: Nach der Pause kommt Bochum

Nun geht es vorerst in die letzte Länderspielphase der laufenden Saison, ehe im Anschluss an diese die letzte Englische Woche 2024/25 für die Werkself ansteht. Erst gastiert der VfL Bochum am Freitag, 28.3.2026 (Anstoß: 20.30 Uhr), in der BayArena. Dann folgen das DFB-Pokal-Halbfinale bei Arminia Bielefeld (Dienstag, 1.4.2025, 20.45 Uhr) sowie das Bundesliga-Gastspiel beim 1. FC Heidenheim (Samstag, 5.4.2025, 15.30 Uhr).

Bayer 04: Hradecky - Mukiele, Tah, Andrich (74. Arthur), Hincapie - Xhaka, Garcia (57. Boniface) - Frimpong, Palacios, Grimaldo (57. Boniface) - Schick

Tore: 1:0 Demirovic (15.), 2:0 Woltemade (48.), 2:1 Frimpong (56.), 3:1 Xhaka (62./Eigentor), 3:2 Hincapie (68.), 3:3 Stiller (89./Eigentor), 3:4 Schick (90.+4)

Zuschauer: 59.000

Dienstag, 11. März 2025

11.3.2025: Champions League Aus nach 0:2 gegen Bayern München

Die Aufholjagd von Bayer 04 ist trotz großer Bemühungen ausgeblieben. Eine Woche nach dem 0:3 im Hinspiel beim FC Bayern München musste sich die Werkself auch im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinals geschlagen geben. Die Gegentreffer beim 0:2 fielen jeweils in Hälfte zwei.
Jeremie Frimpong

Im Vergleich zum 0:3 im Hinspiel in München veränderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Startelf auf vier Positionen. Bayer 04 begann dieses Alles-oder-Nichts-Duell intensiv und lief die Gäste aus München hoch an. Der FC Bayern dagegen agierte in Anbetracht des Vorsprungs aus Begegnung eins mit Bedacht, hatte mit dem Tempo der Werkself-Offensive aber durchaus Probleme.

Nach zwölf Minuten suchte Exequiel Palacios den ersten Abschluss für die Gastgeber, auf der Gegenseite hielt Harry Kane erstmals drauf (15.). In der Folge machte der Doublesieger - angetrieben von der elektrisierenden Stimmung in der BayArena - das Spiel, während die Münchner immer wieder Zeit von der Uhr nahmen. Kurz nach einem Kopfball-Versuch von Patrik Schick konnte Mario Hermoso mit starken Schmerzen an der Schulter nicht weitermachen, für ihn kam Robert Andrich aufs Feld (39.). Erneut Schick verbuchte wiederum per Kopf die letzte Großchance der ersten Hälfte, der Tscheche traf allerdings ans Außennetz (44.). Bayer 04 überzeugte spielerisch, konnte die Überlegenheit jedoch nicht in Zählbares ummünzen.

Den besseren Start in Durchgang zwei erwischte der FC Bayern, der durch Kane in Folge eines Freistoßes das 1:0 erzielte (52.). Fünf Minuten später parierte Lukas Hradecky stark gegen Kingsley Coman, gegenüber wurde es bei einem Beinahe-Eigentor von Dayot Upamecano erstmals wieder gefährlich (63.). Auch Frimpong (65.) und Alejandro Grimaldo (66.) sowie Schick (67.) versuchten sich in der Leverkusener Drangphase. Der nächste Treffer aber fiel für den FC Bayern, der in Person von Alphonso Davies einen Tempogegenstoß mit dem 2:0 abschloss (71.). Jamal Musiala scheiterte außerdem noch zweimal am Aluminium (82., 86.) und Palacios an FCB-Keeper Jonas Urbig (90.+2). Kurz darauf war Schluss und das Aus von Bayer 04 im Achtelfinale der Champions League 2024/25 besiegelt.

Eine Liga-Partie wartet noch auf die Werkself vor der letzten Länderspielpause der laufenden Saison: Am Sonntag, 16.3.2025 (Anstoß: 19.30 Uhr), geht es auswärts zum VfB Stuttgart. Nach der Pause gastiert der VfL Bochum in der BayArena, ehe das DFB-Pokal-Halbfinale bei Arminia Bielefeld ansteht.

Bayer 04: Hradecky - Arthur (65. Boniface), Tah, Hermoso (39. Andrich), Hincapie - Xhaka, Palacios - Frimpong, Garcia (65. Adli), Grimaldo (84. Buendía) - Schick

Tore: 0:1 Kane (52.), 0:2 Davies (71.)

Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena

Samstag, 8. März 2025

8.3.2025: 2:0 Heimniederlage gegen Bremen

Bayer 04 hat am 25. Bundesliga-Spieltag gegen Werder Bremen 0:2 (0:1) verloren. Nach dem frühen Gegentreffer von Romano Schmid (7.) war die Werkself um ein eigenes Tor sehr bemüht, setzte unter anderem in Person von Aleix Garcia kurz vor dem Pausenpfiff einen Freistoß an die Latte. Doch auch einige aussichtsreiche Gelegenheiten in Durchgang zwei fanden nicht den Weg ins Bremer Tor. Die Gäste erhöhten in der Nachspielzeit durch Justin Njinmah auf den Endstand.

Im Vergleich zum 0:3 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Bayern München veränderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Startelf auf sieben Positionen. Einzig Jonathan Tah, Mario Hermoso, Granit Xhaka und Amine Adli spielten erneut von Anfang an. In der ausverkauften BayArena begann die Werkself mit viel Ballbesitz und dem gewohnt sicheren Passspiel. Begünstigt durch einen Ballverlust in Folge des von Beginn an frühen Störens der Gäste galt der erste Abschluss der Partie dann allerdings dem SVW - und dieser landete direkt im Tor der Werkself: Romano Schmid hatte nach Querpass von Jens Stage die Führung für Bremen erzielt (7.). Die Hanseaten spielten nach ihrer Führung weiterhin mutig. Schwarz-Rot - nach wie vor mit mehr Spielanteilen - fehlte es an offensiven Ideen. So ereignete sich die erste nennenswerte Torchance für Bayer 04 erst in der 26. Minute: Ein scharfer, flacher Pass von Aleix Garcia fand in der Mitte Emiliano Buendía, der es im Rutschen probierte - SVW-Keeper Michael Zetterer wehrte die Gelegenheit jedoch ab. Wenig später schoss Patrik Schick einen Ball knapp links am Tor vorbei (28.). Zwei Minuten danach netzten dann die Bremer in Person von Milos Veljkovic plötzlich erneut ein, allerdings ging die Fahne aufgrund einer Abseitsstellung im Vorfeld sofort hoch. Die letzte gefährliche Aktion in Durchgang eins gehörte anschließend wieder der Werkself: Garcia setzte einen Freistoß aus 17 Metern an die Latte (45.+1). Kurz darauf war Pause.

Der zweite Durchgang startete mit einem Dreifach-Wechsel auf Leverkusener Seite: Alonso brachte Florian Wirtz, Exequiel Palacios und Nordi Mukiele für Buendía, Xhaka und Edmond Tapsoba. Wirtz musste allerdings eine Viertelstunde später das Feld nach einem harten Einsteigen von Mitchell Weiser wieder verlassen, für ihn betrat Alejandro Grimaldo das Feld (59.). Weiter ging es auf dem Platz mit dem zweiten Abseitstor der Partie: Oliver Burke hatte einen von Lukas Hradecky zur Seite gelenkten Abschluss von André Silva abgestaubt, dabei aber im Abseits gestanden. In der Folge wurden die Hausherren wieder aktiver und kamen zu einigen guten Gelegenheiten. Schick etwa verpasste nur hauchzart eine flache Flanke von Amine Adli (70.) und Palacios probierte es gleich zweimal aus der Distanz - jeweils parierte Zetterer (72., 74.). Bis zum Abpfiff drückte die Werkself auf den Ausgleich, doch ein Tor gelang ihr nicht mehr. Auf der Gegenseite entschied Justin Njinmah in der Nachspielzeit die Partie mit seinem Treffer zum 2:0-Endstand (90.+4).

Weiter geht es für die Werkself mit dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Bayern München am Dienstag, 11.3.2025 (Anstoß: 21.00 Uhr). Es folgt fünf Tage später der 26. Bundesliga-Spieltag beim VfB Stuttgart (Sonntag, 16.3.2025, 19.30 Uhr). Anschließend geht es in die Länderspielpause.

Bayer 04: Hradecky - Arthur, Tapsoba (46. Mukiele), Tah, Hermoso - Xhaka (46. Palacios), Garcia - Adli, Buendía (46. Wirtz (59. Grimaldo)), Tella - Schick

Tore: 0:1 Schmid (7.), 0:2 Njinmah (90.+4)

Zuschauer: 30.210