Sonntag, 19. September 2021

19.9.2021: 3:1 Sieg in Stuttgart

Trotz rund einer Stunde in Unterzahl hat Bayer 04 das Auswärtsspiel in Stuttgart mit 3:1 für sich entschieden. In Mitchell Bakker, Robert Andrich, Charles Aránguiz, Karim Bellarabi und Patrik Schick brachte Werkself-Coach Gerardo Seoane nach dem 2:1 gegen Ferencvaros Budapest insgesamt fünf neue Akteure - und die Partie war erst rund 90 Sekunden alt, als sich drei von ihnen für die frühe Werkself-Führung verantwortlich zeigten: Schick machte den Ball links am Strafraum fest und legte ab auf den nachrückenden Bakker, dem eine absolute Sahne-Flanke an den zweiten Pfosten gelang. Dort hatte sich Andrich abgesetzt und köpfte mustergültig gegen Müllers Laufrichtung ins lange Eck - das erste Tor unseres Neuzugangs im Werkself-Dress (2.). Der Torschütze besetzte gemeinsam mit Aránguiz die Doppelsechs, auf der Seoane auf den verletzten Exequiel Palacios verzichten musste. Kerem Demirbay nahm zunächst auf der Bank Platz - ebenso wie Daley Sinkgraven, Amine Adli und Lucas Alario, die gegen Budapest noch begonnen hatten. Trotz der vielen Wechsel und deutlich kürzerer Vorbereitungszeit als der Gegner trat die Werkself von Anfang an hellwach auf, ging konsequent ins Pressing, konzentriert in die Zweikämpfe und war den Hausherren fast immer einen Schritt voraus. So auch in der 19. Minute, als Florian Wirtz die Kugel gewitzt über den heranstürmenden Kempf hinweghob und dadurch rechts durchbrach. Sein Pass in die Mitte war dann perfekt - und Schick musste aus kurzer Distanz nur noch einschieben. Die Werkself hatte eigentlich alles im Griff, Stuttgart bekam kaum Zugriff aufs Spiel, es schien nach Plan zu laufen für Bayer 04. Doch dann kam Torschütze Andrich im Mittelfeld deutlich zu spät in einen Zweikampf mit Coulibaly und traf den Stuttgarter mit offener Sohle auf Kniehöhe. Schiedsrichter Benjamin Cortus zeigte zunächst Gelb, wurde vom VAR aber in die Review Area zitiert und änderte seine Entscheidung daraufhin auf Rot (31.). Die Partie kippte daraufhin zu Gunsten der nun in Überzahl spielenden Schwaben, die mit ihrer ersten Gelegenheit direkt zum Anschlusstreffer kamen: Nach einer Freistoßflanke von Marmoush kam Mavropanos recht freistehend zum Kopfball. Lukas Hradecky parierte zwar prächtig, war dann aber machtlos gegen Mangalas Nachschuss (38.). Seoane reagierte direkt und stärkte mit Demirbay für Bellarabi wieder das Zentrum (39.), doch der VfB war bis zum Pausenpfiff klar am Drücker, Hradecky parierte einen strammen Distanzschuss von Kempf (44.).

Die schlechten Nachrichten rissen auch nach Wiederbeginn nicht ab. Zunächst musste Aránguiz nach einem Foul von Endo behandelt werden. Der Chilene konnte nach eingehender Behandlung zwar weitermachen, dafür musste aber Schick verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für ihn kam Piero Hincapie zu seinem Bundesliga-Debüt, Bayer 04 formierte sich fortan gegen den Ball mit einer Fünferkette (50.). Stuttgart blieb wenig überraschend am Drücker. Hradecky zeigte eine tolle Flugparade gegen einen Kopfball von Marmoush (51.), der kurz darauf aus der Distanz zu ungenau zielte (53.). Die taktische Umstellung trug nach kurzer Anlaufzeit aber Früchte. Die Werkself stand hinten nun kompakter, kam immer wieder zu Umschaltsituationen und durch Moussa Diaby zu zwei vorzeigbaren Möglichkeiten: Zunächst parierte Müller seine stramme Direktabnahme (54.), dann traf er nach einem Konter aus guter Position nur das Außennetz (60.). Zwar machte der VfB weiterhin das Spiel, doch das gefährlichere Team war trotzdem die Werkself: Kempf fälschte einen Wirtz-Schuss über das Tor ab (67.), Bakkers Kopfball nach Demirbay-Ecke flog ebenfalls drüber (69.). Wirklich bemerkenswert: Der schier unglaubliche Wille, den die Werkself im Spiel gegen den Ball an den Tag legte. Unsere Jungs kämpften wie die Löwen, setzten sich auch mit einem Mann weniger immer wieder in den direkten Duellen durch - und erzwangen auf diese Weise tatsächlich in Unterzahl das 3:1: Im Mittelfeld blieben Demirbay und Wirtz permanent dran am Gegner, erzwangen Stuttgarter Fehler, ehe Wirtz schließlich entscheidend dazwischenspritzte und auf und davon zog. Links im Strafraum nahm der Youngster Maß und versenkte die Kugel vor dem Gästeblock punktgenau im langen Eck - ein Tor des Willens (70.). Und der setzte sich auch in der Folge fort. Auch Wirtz und Diaby waren sich für keinen Meter Defensivarbeit zu schade, verrichteten viel Laufarbeit, Demirbay ackerte im Mittelfeld permanent und die Fünferkette verrichtete ihren Job vorbildhaft: Jonathan Tah und Odilon Kossounou räumten auf, was es aufzuräumen gab, auch Hincapie lieferte ein sehr ansprechendes Debüt. Stuttgart kam trotz Überzahl nur noch zu einer echten Chance durch Marmoush (79.). Auch sechs Minuten Nachspielzeit überstand die Werkself unbeschadet und fuhr einen ob der langen Unterzahl nur drei Tage nach dem Europa-League-Spiel äußerst beeindruckenden Erfolg ein.

Gut für Bayer 04: Nach diesem Kraftakt hat das Team nun knapp eine Woche Zeit bis zur nächsten Partie, die dann am kommenden Samstag, den 25.9.2021 (Anstoß 15.30 Uhr) in der BayArena gegen den punktgleichen FSV Mainz 05 stattfindet.

Bayer 04: Hradecky - Frimpong, Kossounou, Tah, Bakker - Andrich, Aránguiz - Bellarabi (39. Demirbay), Wirtz (86. Amiri), Diaby (86. Adli) - Schick (50. Hincapie)

Tore: 0:1 Andrich (2.), 0:2 Schick (19.), 1:2 Mangala (38.), 1:3 Wirtz (70.)

Zuschauer: 23.450

Donnerstag, 16. September 2021

16.9.2021: 2:1 Auftaktsieg in die Europa League gegen Ferenvcaros Budapest

Bayer 04 hat den Auftakt in die Europa-League-Gruppenphase erfolgreich gestaltet. Werkself-Chefcoach Gerardo Seoane wechselte im Vergleich zum 3:4-Spektakel gegen Borussia Dortmund auf vier Positionen: Links verteidigte Daley Sinkgraven anstelle von Mitchel Bakker, in der Mittelfeldzentrale spielte Exequiel Palacios für Robert Andrich, im Sturm erhielt Lucas Alario den Vorzug vor Patrik Schick - und auf dem linken Flügel durfte Amine Adli für Paulinho ran, der Neuzugang feierte damit sein Startelf-Trikot in schwarz-rot. Den besseren Start erwischten aber die Ungarn: Nach einem feinen Steckpass im Mittelfeld enteilte Nguen auf dem linken Flügel und legte im Strafraum quer auf Ryan Mmaee, der nur noch einschieben musste und problemlos den Führungstreffer für Ferencvaros erzielte (8.) - aus Werkself-Sicht ging das viel zu einfach. Kurze Zeit später hatte Wingo sogar die Möglichkeit auf den nächsten Budapester Treffer, scheiterte jedoch an Lukas Hradecky (11.). Die Werkself brauchte ein wenig, um ihm Spiel anzukommen, tat das dann aber nach rund einer Viertelstunde. Kerem Demirbay verzeichnete aus der Distanz einen ersten Abschluss (15.), ein strammer Palacios-Schuss wurde von Civic noch entscheidend abgefälscht (17.), auch Adli versuchte sich erfolglos aus gut 20 Metern (24.). Richtig gefährlich wurde es erstmals nach 25 Minuten, als Demirbay aus knapp 25 Metern einen tollen Freistoß über die Budapester Mauer Richtung linkes Eck setzte und Ferencvaros-Keeper Dibusz zu einer schönen Parade zwang. Bayer 04 arbeitete sich in dieser Phase nach dem missglückten Start zunehmend besser ins Spiel, ein erster richtig sauber ausgespielter Angriff endete in einer Schusschance für Sinkgraven, dessen Versuch jedoch geblockt wurde (28.) - und kurz darauf sorgte Alario für ein technisches Highlight. Einen Pass von Demirbay legte sich unser Mittelstürmer mit dem Rücken zum Tor hoch und zog dann aus der Drehung volley ab. Eine Aktion, die definitiv ein Tor verdient gehabt hätte - aber Dibusz hatte etwas dagegen und zeigte eine absolute Glanztat (31.). Wenig später belohnte sich die Werkself dann aber für die Leistungssteigerung - und zwar mit einem richtig schön herausgespielten Treffer. Moussa Diaby kam mit Tempo über rechts und nahm den hinterlaufenden Jeremie Frimpong mit. Der Rechtsverteidiger drang bis zur Grundlinie vor und legte dann clever in den Rücken der Abwehr. Diaby ließ schön durch für Palacios, der die Kugel mustergültig über den Umweg Innenpfosten ins linke Dreieck setzte - das erste Tor des Argentiniers im Werkself-Dress (37.). Mit diesem Treffer begann eine ereignisreiche Schlussphase des ersten Durchgangs, in der beide Teams noch ein Tor erzielten - und keines davon zählte: Der direkte Budapester Gegenschlag durch Vecsei nach einer Ecke wurde nach VAR-Eingriff aberkannt, da dem Ferencvaros-Akteur die Kugel zuvor an den Arm gesprungen war (39.), ein Werkself-Tor von Jonathan Tah fand keine Anerkennung, da sich der Innenverteidiger bei seinem Kopfballtreffer bei seinem Gegenspieler aufgestützt hatte (45.+1). Zudem verzeichnete Bayer 04 in den letzten Minuten vor dem Halbzeitpfiff noch eine exzellente Möglichkeit durch Diaby, der nach tollem Doppelpass mit Alario am starken Dibusz scheiterte (45.) sowie einen Volleyschuss von Demirbay (45.+2).

In den zweiten Durchgang ging Bayer 04 zunächst unverändert, tauschte dann aber nach nur wenigen Minuten: Für den angeschlagenen Torschützen Palacios kam Charles Aránguiz ins Spiel. Den ersten Abschluss verzeichnete wie im ersten Durchgang Budapest durch Zubkov (52.), doch danach spielte fast nur noch Bayer 04: Nach einer schönen Kombination zielte Alario zu hoch (58.), Dibusz parierte einen Adli-Kopfball (59.) und einen weiteren Alario-Schuss (63.), Diabys Schlenzer wurde knapp vorbei abgefälscht (65.). Mitten in dieser Drangphase wechselte Seoane dreimal, unter anderem kam Piero Hincapie zu seinem ersten Einsatz für die Werkself (66.). Unser Neuzugang ordnete sich auf der linken Seite für den angeschlagenen Sinkgraven ein, der sich kurz zuvor bei einer tollen Rettungsaktion gegen Mmaee leicht verletzt hatte (64.). Entscheidenden Anteil am kurz darauf folgenden Führungstreffer hatte aber ein anderer Joker: Karim Bellarabi setzte die Ferencvaros-Verteidigung durch aggressives Pressing stark unter Druck und erzwang damit den entscheidenden Fehler. Der nachrückende Frimpong nahm den Fehlpass auf und spielte dann einen tollen Diagonalpass in den Strafraum auf Florian Wirtz. Der Youngster stand daraufhin frei vor Dibusz und ließ sich direkt vor der Nordkurve nicht zweimal bitten - das mittlerweile hochverdiente 2:1 (69.). Mit der Führung im Rücken kontrollierte die Werkself die Partie nun, ohne noch den gleichen Dauerdruck wie zuvor aufzubauen. Die besten Möglichkeit auf das 3:1 hatten die ebenfalls eingewechselten Nadiem Amiri, der freistehend drüber schoss (86.), und Schick, der aus spitzem Winkel an Dibusz scheiterte (90.+2). Gegen den Ball zeigte sich Bayer 04 sehr stabil, Budapest kam kaum noch ins letzte Drittel - geschweige denn zu einer nennenswerten Ausgleichschance.

So fuhr die Werkself letztlich verdient die drei Punkte ein. Das nächste Europa-League-Spiel steht am 30.9.2021 bei Celtic Glasgow an, das eine torreiche Parallelbegegnung mit 3:4 bei Real Betis verlor. Zunächst hat Bayer 04 aber eine knifflige Aufgabe in der Bundesliga vor der Brust: Am kommenden Sonntag, 19.9.2021 (Anstoß: 15.30 Uhr), gastiert die Werkself beim VfB Stuttgart.

Bayer 04: Hradecky - Frimpong, Kossounou, Tah, Sinkgraven (66. Hincapie) - Palacios (49. Aránguiz), Demirbay - Diaby, Wirtz (81. Amiri), Adli (67. Bellarabi) - Alario (66. Schick)

Tore: 0:1 R. Mmaee (8.), 1:1 Palacios (37.), 2:1 Wirtz (69.)

Zuschauer: 11.013

Samstag, 11. September 2021

11.9.2021: 4:3 Heimniederlage gegen Dortmund

Wie zuvor bereits angekündigt musste Gerardo Seoane auf die beiden Südamerika-Fahrer Piero Hincapie und Charles Aránguiz verzichten. Da Exequiel Palacios erst in der Nacht von der argentinischen Nationalmannschaft zurückgekehrt war und deshalb nur auf der Bank saß, musste die Doppelsechs neu besetzt werden. So kam Robert Andrich zu seinem ersten Startelf-Einsatz für die Werkself, an seiner Seite spielte Kerem Demirbay, der von der Zehn nach hinten gezogen wurde. Die vakante Position hinter Patrik Schick im 4-2-3-1 übernahm der frischgebackene deutsche Nationalspieler Florian Wirtz. Diese Hereinnahme zahlte sich bereits früh in der Partie aus. Nachdem Wirtz bereits in der 3. Minute durch eine tolle Balleroberung die erste Möglichkeit des Spiels durch Moussa Diaby eingeleitet hatte, belohnte der 18-Jährige die Werkself für eine enorm aggressiv geführte Anfangsphase: Diesmal sorgte Jeremie Frimpong durch frühes Pressing für den Ballgewinn tief in der Dortmunder Hälfte, Paulinho leitete blitzschnell weiter auf Wirtz, der durchs Zentrum marschierte und den Ball dann mit der Pieke punktgenau im rechten Eck versenkte - ein blitzsauberes Tor (9.). Das Spiel war damit früh eröffnet und wurde nun - wie so oft in der jüngeren Vergangenheit - zu einem offensiv geführten Schlagabtausch. Dortmund hatte fast im Gegenzug die große Chance zum Ausgleich durch Brandt, der Ex-Leverkusener ließ die Möglichkeit nach Vorarbeit von Haaland aber liegen (11.), auch Reus kam zu zwei Gelegenheiten, die von Demirbay (15.) und Jonathan Tah (18.) jeweils exzellent vereitelt wurden. Doch auch Bayer 04 blieb stets gefährlich, erzielte immer wieder durch starkes Zweikampfverhalten hohe Ballgewinne und schaltete häufig schnell um. Nach einer tollen Kombination von Paulinho und Wirtz rettete Guerreiro vor Schick (19.), der wenig später einen Freistoß nur knapp neben den BVB-Kasten setzte (22.). Auch Andrich verbuchte aus der Distanz einen satten Schuss, der am Tor vorbei flog (31.). Gegen den Ball gelang es Bayer 04 in der ersten halben Stunde hervorragend, Top-Torjäger Haaland von der Versorgung abzuschneiden - aber der wuchtige Norweger braucht eben häufig nur eine Chance: Nach einer Flanke von Meunier hatte Haaland ein wenig Platz und nutzte diesen per Kopf zum 1:1-Ausgleich (37.). Das fast deckungsgleichem Muster führte um ein Haar sogar zum Doppelschlag der Borussia: Diesmal legte Haaland die Meunier-Flanke per Kopf zu Bellingham ab, der Lukas Hradecky aus kurzer Distanz überwand. Allerdings fußte der BVB-Angriff auf einem Foulspiel von Dahoud an Diaby, das der VAR aufdeckte - es blieb beim 1:1 (39.). Aber nicht lange. Denn nachdem Bellingham noch eine weitere Gelegenheit für den BVB vergeben hatte (44.), zeigte Bayer 04 wieder mustergültiges Umschaltspiel. Nach einem Ballverlust von Brandt eröffnete Demirbay mit einem überragenden Pass auf Wirtz den Angriff. Der Neu-Nationalspieler nahm den Ball technisch überragend mit und spielte dann im perfekten Moment nach links zu Schick. Der Tscheche nahm Maß und zielte wiederum ganz genau - sein Schlenzer schlug genau neben dem rechten Pfosten ein und sorgte für die Halbzeitführung der Werkself (45.+1).

Zur zweiten Hälfte war also wieder der BVB gefordert - und die Dortmunder kamen wild entschlossen aus der Pause. Nachdem Guerreiro noch knapp verzogen hatte (47.), zeigte kurze Zeit später Brandt an alter Wirkungsstätte seine große technische Qualität. Eine Ablage von Haaland nahm er spektakulär mit der Hacke mit, kontrollierte die Kugel in vollem Lauf mit dem Außenrist und donnerte die Kugel dann genau unter die Latte - eine sehenswerte Einzelaktion zum erneuten Ausgleich (49.). Doch wieder zeigte sich Bayer 04 unbeeindruckt und kam in diesem spektakulären Fußballspiel nur wenig später zur dritten Führung des Tages: Eine abgewehrte Demirbay-Ecke fiel vor dem Strafraum vor die Füße von Diaby, der beim ersten Schussversuch noch über den Ball schlug, den zweiten dafür aber aus gut 16 Metern maßgenau an den rechten Innenpfosten setzen, von wo aus die Kugel zum 3:2 im BVB-Tor einschlug (55.). Die hochklassige Partie vor stimmungsvoller Kulisse wurde nun teilweise auch hitzig, der bereits verwarnte Meunier hatte Glück, nach einem Einsteigen gegen Andrich und anschließender Rudelbildung nicht mit Gelb-Rot vom Platz zu fliegen (59.). Trotz Führung spielte Bayer 04 nun weiter munter nach vorne. Einen vom kurz zuvor eingewechselten Amine Adli herausgeholten Freistoß zog Demirbay direkt aufs Tor und zwang Kobel zu einer Flugparade (69.). Wenige Momente später gab es auch einen Freistoß auf der Gegenseite - und den trat Guerreiro schlichtweg perfekt. Aus gut 20 Metern halbrechter Position schnibbelte der Portugiese den Ball in den rechten Winkel - keine Chance für Hradecky (71.). Dortmund hatte also zum dritten Mal ausgeglichen und ging wenig später sogar in Führung - aus Werkself-Sicht aber auf äußerst unglückliche Weise. Ein BVB-Angriff links im Strafraum war eigentlich versandet, der Ball trudelte ins Tor-Aus, doch Odilon Kossounou traf Reus beim Abschirmen des Balls unabsichtlich mit der Hand im Gesicht. Nach Ansicht der Videobilder entschied Referee Daniel Siebert auf Elfmeter, den Haaland präzise verwandelte (77.). Gerardo Seoane reagierte direkt auf den ersten Rückstand der Partie und brachte Karim Bellarabi sowie Lucas Alario in die Partie. Zweiterer hatte nur wenige Momente nach seiner Einwechslung die große Chance auf das 4:4, scheiterte mit seinem Heber aber am herausgeeilten Kobel (80.). Die Werkself warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, kam aber nicht mehr entscheidend in Abschlussposition - das Spektakel ging schließlich knapp an den BVB, Bayer 04 musste die erste Saisonniederlage einstecken.

Für Bayer folgt nun das erste Europapokalspiel der Saison. Am Donnerstag, den 16.9.2021 (18.45 Uhr) gastiert Ferencvaros Budapest in der BayArena, in der Bundesliga ist die Werkself dann am Sonntag, den 19.9.2021 in Stuttgart (15.30 Uhr) wieder gefordert.

Bayer 04: Hradecky - Frimpong, Kossounou, Tah, Bakker - Andrich, Demirbay (78. Bellarabi) - Diaby, Wirtz, Paulinho (63. Adli) - Schick (78. Alario)

Tore: 1:0 Wirtz (9.), 1:1 Haaland (37.), 2:1 Schick (45.+1), 2:2 Brandt (49.), 3:2 Diaby (55.), 3:3 Guerreiro (71.), 3:4 Haaland (77., Foulelfmeter)

Zuschauer: 17.605 (ausverkauft)

Samstag, 28. August 2021

28.8.2021: Klarer 4:1 Sieg in Augsburg

Der FC Augsburg kann weiterhin nicht gegen Leverkusen gewinnen und wartet zudem in der neuen Saison weiter auf den ersten Dreier. In einem äußerst unterhaltsamen Spiel ebneten letzten Endes zwei Eigentore der Werkself den Weg zum am Ende etwas zu deutlichen 4:1-Sieg.

Unser Trainer Gerardo Seoane verzichtete nach dem überzeugenden 4:0 gegen Mönchengladbach auf personelle Änderungen.

In der dritten Minute wollte Iago gegen Schick klären, traf den Ball dabei aber derart unglücklich, dass er seinen eigenen Schlussmann Gikiewicz mit einem Lupfer überwand. Unzufrieden waren die bayerischen Schwaben sicherlich auch mit der Bewertung einer Grätsche von Bakker an Hahn im Bayer-Strafraum. Es gab Kontakt, doch für Schiedsrichter Benjamin Brand war das nicht ausreichend, um Strafstoß zu geben. Er ließ weiterspielen, hatte aber auch sichtbar Kontakt mit seinen Assistenten - der VAR griff auch nicht korrigierend ein (8.). Damit nicht genug, denn nur etwas später klebte auch Niederlechner das Pech am Fuß respektive dem Kopf: Bei einem Demirbay-Schuss vom linken Strafraumeck aus fälschte der 30-Jährige den Ball noch entscheidend per Kopf ins eigene Netz ab (14.). Die beiden Tore waren Wirkungstreffer, der FCA tat sich in der Folge schwer, wirkte mental ein wenig angeschlagen. Bayer kontrollierte das Geschehen und sorgte über Paulinho (22., 27.) weiter für Gefahr, brachte sich dann aber selbst wieder in die Bredouille: Bakker agierte bei einer Flanke ziemlich unbeholfen, erlaubte sich zunächst einen Stockfehler und irritierte dann noch Torhüter Hradecky. Niederlechner dankte und besorgte den Anschlusstreffer (30.). Etwas später durfte sich die Werkself bei Hradecky bedanken, der mit einer Glanzparade gegen Vargas den Ausgleich verhinderte - zuvor hatten zahlreiche Bayer-Spieler das Verteidigen eingestellt, weil sie bei Iagos Außenbahnlauf den Ball im Aus gesehen hatten, doch Brand hatte das Spiel nicht unterbrochen (39.). Wieder nur vier Minuten danach stand der Unparteiische erneut im Rampenlicht, diesmal nach einem Treffer von Diaby zum vermeintlichen 3:1. Diesmal gab es ein Signal aus Köln, Band schaute sich die Szene noch einmal an und nahm den Treffer zurück. Aranguiz hatte den Ball in der Entstehung mit der Hand gespielt (43.). Das war dann auch der letzte Aufreger einer furiosen ersten Hälfte.

Durchgang zwei war lange Zeit eine klare Sache für den FCA, der zackiger auftrat, Bayer mit starkem Gegenpressing immer wieder unter Druck setzte und mit aller Macht auf den Ausgleich drängte: Dem auffälligen Caligiuri (50., 54.) und Niederlechner (61.) fehlte jedoch das nötige Quäntchen Abschlussglück. Von der Leverkusener Souveränität aus Hälfte eins war kaum noch was zu sehen, vielmehr agierte Bayer hektisch und erlaubte sich immer wieder schlampige Pässe. Das befeuerte den Sturmlauf der Gastgeber, die quirlig blieben, den finalen Pass aber auch nicht an den Mann bekamen. So lief die Zeit erbarmungslos ab, ebenso wie die Werkself in der 75. Minute konterte: Nach einer suboptimal ausgeführten FCA-Ecke spurtete der eingewechselte Wirtz los, war aber drauf und dran, den Ball zu verlieren. Schick übernahm, schüttelte Gumny auf seinem Weg zum Sechzehner ab und traf aus 16 Metern zentraler Position gekonnt in den rechten Winkel. Der Augsburger Widerstand war damit gebrochen, Wirtz setzte sogar noch einen drauf, als er nach langem Zuspiel von Demirbay Gikiewicz umkurvte und aus spitzem Winkel den 4:1-Endstand markierte (81.). Es hätte anschließend sogar noch ein Debakel für die Fuggerstädter werden können, hätten Schick (88.) und der eingewechselte Neuzugang Adli (89.) nicht Alu-Pech gehabt.

Bayer 04: Hradecky – Frimpong, Tah, Kossounou, Bakker (84. Sinkgraven) – Aránguiz, Palacios (65. Andrich) – Diaby (84. Adli), Demirbay (81. Amiri, Paulinho (65. Wirtz), Schick

Tore: 0:1 Eigentor (3.), 0:2 Eigentor (14.), 1:2 Niederlechner (30.), 1:3 Schick (75.), 1:4 Wirtz (81.)

Zuschauer: 10.582

 

Samstag, 21. August 2021

21.8.2021: Magic Night beim 4:0 Heimsieg gegen M’Gladbach

Leverkusen hat das erste Heimspiel der Saison mit 4:0 gegen Gladbach gewonnen. Bayer legte mit einem frühen Doppelschlag den Grundstein für den Sieg. Die Fohlen erlebten nicht nur wegen des Ergebnisses einen völlig gebrauchten Abend.

Leverkusens Coach Gerardo Seoane tauschte nach dem 1:1 bei Union Berlin einmal: Paulinho begann für Amiri (Bank). Neuzugang Andrich nahm zunächst auf der Bank Platz.

Zwei frühe Gegentore, zwei verletzte Spieler, ein verschossener Elfmeter: Es war wahrlich nicht die erste Hälfte der Gladbacher. Doch der Reihe nach. Bayer begann fulminant, presste früh und setzte die Borussen früh unter Druck. Den Lohn gab es bereits nach drei Minuten, als Bakkers Distanzschuss zuerst gegen den Innenpfosten, anschließend an Sommers Schienbein und von da aus ins Tor prallte. Die Werkself ließ nicht locker, blieb dran - und schob das 2:0 gleich hinterher: Diaby enteilte über rechts und fand Schick, der ins linke Eck vollendete (8.). Die Fohlen suchten irgendwie einen Weg in dieses Spiel, Hofmanns Schuss an den linken Außenpfosten war ein erstes Ausrufezeichen (15.). Doch dann der nächste Rückschlag für die Gäste: Angreifer Thuram musste verletzt raus (20.). Leverkusen stand defensiv sicher und zeigte sich offensiv immer mal wieder, so auch in der 39. Minute, als Schick knapp das 3:0 verpasste, weil Sommer noch sein Bein an den Ball brachte. Gladbach bot sich schließlich noch vor der Pause die große Chance zum Anschluss, da es nach Bakkers Foul gegen Lainer (der danach verletzt raus musste) und VAR-Eingriff Elfmeter gab. Doch Stindl schoss schwach, scheiterte an Hradecky - und machte die rabenschwarze erste Hälfte der Borussia perfekt (43.).

Gladbach kam schwungvoll aus der Kabine und suchte gleich die Offensive. Allerdings kamen dabei bis auf den Abschluss von Neuhaus (50.) keine Chancen bei rum. Die Werkself schaute sich das einige Minuten an - und schlug dann ein drittes Mal zu: Bakkers Flanke fand Diaby, dessen Abschluss fälschte Bensebaini unhaltbar für Sommer ab - 3:0 für Bayer (55.). Auch dieses Tor verdeutlichte, dass es einfach nicht der Abend der Fohlen war. Und die schlechten Nachrichten rissen nicht ab, denn in der 63. Minute mussten mit Ginter und Plea zwei weitere Spieler angeschlagen das Feld verlassen. Alle vier Wechsel von Hütter waren somit unfreiwillig. Auf dem Rasen war die Messe nach dem 3:0 gelesen, das letzte Wort aber noch nicht gesprochen. Die Hausherren hatten weiter Lust auf Offensive, Schick setzte die Kugel an den Pfosten (65.). Die Gladbacher gaben sich zwar nicht auf, vorne fehlte es allerdings an Durchschlagskraft, Stindls Schlenzer ging drüber (74.) und Hofmann scheiterte freistehend vor Hradecky am Keeper (85.). Der Schlusspunkt dieser Begegnung gehörte dann der Werkself: Amiris Schuss ließ Sommer zum 4:0-Endstand durchrutschen (87.). Bayer erlebte einen perfekten Abend, die Gladbacher indes werden diese 90 Minuten schnell vergessen wollen. 

Bayer 04: Hradecky – Frimpong, Tah, Kossounou, Bakker – Aránguiz (84. Baumgartlinger), Palacios (68. Andrich) – Diaby, Demirbay (81. Wirtz), Paulinho (68. Amiri), Schick (81. Pohjanpalo)

Tore: 1:0 Bakker (3.), 2:0 Schick (8.), 3:0 Diaby (55.), 4:0 Amiri (87.)

Zuschauer: 15.105

Samstag, 14. August 2021

14.8.2021: 1:1 in Union Berlin

Nach einer unrunden Vorbereitung plagten Bayers neuen Trainer Gerardo Seoane vor dem Bundesliga-Auftakt bei Union Berlin arge Personalprobleme: Alario (Muskelfaserriss in den Adduktoren), Fosu-Mensah (Kreuzbandriss), Tapsoba (Syndesmoseriss) und U-21-Europameister Wirtz (Leistenprobleme) fielen aus. Beim 3:0 im Pokal gegen Lok Leipzig musste auch noch Bellarabi (Verletzung der Muskelhülle im Oberschenkel) ausgewechselt werden, für ihn startete Palacios. Außerdem baute Seoane seine Viererkette mit Tah und Bakker für Sinkgraven und Retsos um.

Frimpong und Neuzugang Kossounou schauten Awoniyi nur ehrfürchtig zu, wie der nun von Union festverpflichtete Angreifer das Leder aus 16 Metern unter die Latte nagelte (7.). Bereits zuvor hätte die Führung für die Köpenicker fallen können, doch Ingvartsen konnte einen leichtfertigen Ballverlust im eigenen Strafraum von Aranguiz nicht nutzen (6.). Zwar hatte auch Bayer nach einem Baumgartl-Strauchler durch Schick eine frühe Chance (2.), doch ansonsten gehörten die ersten Minuten der Elf von Urs Fischer, bei der im Vergleich zum 1:0-Pokalsieg gegen Türkgücü Haraguchi und Ingvartsen für Voglsammer und den von Bayer umworbenen Andrich in der Startelf standen. Nach gut zehn Minuten hatte sich Bayer berappelt und nahm selbst Tempo auf - und wie! Diaby schmiss nach Demirbays Ballgewinn im Mittelfeld den Turbo an, degradierte zwei Gegenspieler zu Slalomstangen und traf ins lange Eck zum 1:1 (12.). Fortan war die Werkself richtig gut in der Partie, vor allem die offensive Dreierreihe Diaby, Demirbay und Amiri zeigte sich äußerst spielfreudig. Union zog sich etwas zurück, blieb aber stets im Ansatz gefährlich. Immer wieder erfolgte nach Ballgewinn der lange Schlag auf Awoniyi, der allerdings entweder vertändelte oder im Abseits stand. Bayer agierte offensiv deutlich variabler, trotzdem waren es zwei Flanken von Frimpong, die die meiste Gefahr für das Union-Tor brachten. Doch weder Amiri (19.) noch Schick (35.) konnten ihre Kopfbälle aufs Tor platzieren - Diabys tückischen Aufsetzer kurz vor der Pause wehrte Luthe souverän ab (45.+1).

Die zweite Hälfte begann mit deutlich weniger Höhepunkten als die erste. Union zeigte sich zwar nun wieder engagierter als am Ende des ersten Abschnitts, doch zu selten kamen die Köpenicker in gute Abschlusssituationen. Und wenn sie doch einmal, wie bei Palacios' Fehlpass, eingeladen wurden, dann spielte Awoniyi zu ungenau auf Haraguchi und ließ dadurch eine sehr gute Möglichkeit verstreichen (55.). Bayer hatte mit der neuen Berliner Ausrichtung, die nun wieder etwas offensiver war, einige Probleme. Die Werkself kam offensiv nahezu überhaupt nicht mehr zur Geltung - vielmehr musste sie sich drückenden Köpenickern erwehren. Denn mit Voglsammer und Öztunali, die für den angeschlagenen Awoniyi und Ingvartsen kamen, kam auch mehr Schwung ins Offensivspiel der Fischer-Elf. Vor allem Öztunali wurde gleich zweimal vorstellig: Aber erst agierte der Offensivmann zu umständlich (68.), dann hatte er etwas Pech, dass Voglsammer seine Flanke ganz knapp verpasste (69.).Die Schlussviertelstunde ähnelte dann der Anfangsphase, beide Teams öffneten ihre Visiere wieder und spielten nach vorne - und nun hatte auch Bayer wieder Chancen, doch Diaby und Schick vergaben binnen Sekunden (78.). Allerdings ging auch Union auf den zweiten Treffer, die beste Chance vergab der eingewechselte Teuchert aus spitzem Winkel (85.). Und so blieb es beim 1:1 im Schweizer Trainer-Duell. Der Punkt bedeutete für Union Berlin allerdings auch ein Novum: Nach zwei verlorenen Auftaktpartien punktet Union zum ersten Mal am ersten Spieltag in der Bundesliga.

Bayer 04: Hradecky – Frimpong, Tah, Kossounou, Bakker – Aránguiz, Palacios (89. Baumgartlinger) – Diaby, Demirbay, Amiri (76. Paulinho), Schick (89. Pohjanpalo)

Tore: 1:0 Awoniyi (7.), 1:1 Diaby (12.)

Zuschauer: 11.000

Samstag, 7. August 2021

7.8.2021: 3:0 Sieg in der ersten Runde DFB-Pokal in Lok Leipzig

Bayer Coach Gerardo Seoane musste bei seinem Pflichtspieldebüt auf Tah (Rotsperre) und Tapsoba (Syndesmoseriss) verzichten, Rückkehrer Retsos und Neuzugang Kossounou bildeten die Innenverteidigung. Im Mittelfeld fiel kurzfristig Wirtz mit muskulären Problemen aus.

Der Underdog sah sich früh im Rückstand, hätte dies aber selbst verhindern können, als Salewski nach Frimpongs Stellungsfehler frei vor Hradecky über den Balken schoss (3.). Stattdessen bestrafte Referee Florian Lechner Mehmedovics Halten bei Bellarabi mit einem Elfmeterpfiff - Demirbay verwandelte zur schnellen Bayer-Führung (6.). Lok hielt gegen die natürlich technisch bessere Werkself mutig dagegen, schnupperte bei Sirchs Kopfball am Ausgleich (12.). Bayer agierte effizient, Bellarabi erhöhte mit der zweiten Chance - wenn auch aus abseitsverdächtiger Position - nach Kossounous Kopfballvorlage volley auf 2:0 (14.). Früh hatte der Bundesligist die Weichen auf Sieg gestellt. Leipzig verfolgte weiterhin eine risikofreudige Marschroute, Chancen wollten sich gegen den in der Defensive weitgehend stabilen Bundesligisten aber vor der Pause keine weiteren einstellen. Die Seoane-Schützlinge taten nicht mehr als notwendig, ließen den Ball zirkulieren und nichts anbrennen. Die Werkself streute Mitte des ersten Durchgangs den einen oder anderen, wenn auch wenig gefährlichen Konter ein. In trägen Minuten vor der Pause musste Bellarabi mit einer Oberschenkelverletzung raus, Wendell kam (36.). Amiri prüfte noch einmal Lok-Keeper Sievers, ehe es in die Kabine ging.

Viel änderte sich nach dem Wechsel nicht am Geschehen. Leverkusen blieb bis auf eine Einzelaktion von Schick (48.) weitgehend im Kontrollmodus, während die Gastgeber nicht mehr an die Offensivmomente wie zu Beginn der Partie anknüpfen konnten. Nennenswerte Szenen gab es kaum, erst Amiri zwang Sievers wieder zum Eingreifen (60.). Lok gestattete dem Gegner den Verwaltungsmodus, Bayer nahm dankend an. Bis auf kurze Momente Mitte der zweiten Hälfte, als Lok noch einmal den Aufstand probte, geriet die Seoane-Elf lange Zeit nicht in Gefahr - eine spannende Schlussphase blieb den Rheinländern dann erspart, weil Sirch den Ball aus fünf Metern nicht an Hradecky vorbeibrachte (85.) und Demirbay per direktem Freistoß alle Zweifel am Einzug in Pokalrunde zwei beseitigte (87.).

Bayer 04: Hradecky – Frimpong (88. Weiser), Kossounou, Retsos, Sinkgraven (88. Baumghartlinger) – Aránguiz, Demirbay – Bellarabi (36. Wendell), Diaby, Amiri (73. Palacios), Schick (73. Pohjanpalo)

Tore: 0:1 Demirbay (6., FE), 0:2 Bellarabi (14.), 0:3 Demirbay (87.)

Zuschauer: 6.400