Dienstag, 20. Januar 2026

20.1.2026: Schmerzliche 2:0 Niederlage in Piräus

Im Vergleich zum 0:1 in der Bundesliga bei der TSG Hoffenheim veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startelf auf vier Positionen: Für den verletzten Mark Flekken hütete Janis Blaswich das Tor, vor ihm starteten Lucas Vázquez, Ibrahim Maza und Christian Kofane anstelle von Arthur, Malik Tillman und Patrik Schick. 

Mit Anstoß für die Werkself und aggressivem sowie hohem Pressing auf Seiten der Hausherren begann die Partie. Olympiakos erarbeitete sich dadurch früh eine erste Ecke - und diese führte prompt zum Gegentor für Schwarz-Rot. Costinha hatte den Standard von Rodinei per Kopf abgenommen und im Tor versenkt - 1:0 für Piräus (2.).Auf den Fehlstart reagierte Bayer 04 mit überwiegendem Ballbesitz. Die erste Chance zum Ausgleich bot sich auf der Gegenseite Loïc Badé ebenso bei einer Ecke. Im Getümmel schloss der Verteidiger ab, Torwart Kostas Tzolakis parierte (10.). Anschließend versuchte es Vázquez nach Steckpass aus spitzem Winkel, der Piräus-Keeper war erneut zur Stelle (16.). Hohes Tempo und feurige Stimmung - auch von den Rängen - gab es auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte. Als nächstes hatte Kofane den Ausgleich auf dem Fuß, dem Kameruner gelang es jedoch nicht, eine scharfe flache Hereingabe von links zu verwerten (25.). Beim Abschluss von Alejandro Grimaldo etwas mehr als zehn Minuten später war wieder Tzolakis da und kratzte den Schuss noch aus der linken unteren Ecke (37.). Ebenso bei einer Doppelchance von Kofane und Grimaldo (45.). Derweil freuten sich auf der Gegenseite die abgezockten Hausherren nach einem Konter über den nächsten Treffer wenige Momente vor der Pause. Mehdi Taremi hatte eiskalt auf 2:0 erhöht (45.+1). Die intensive und bittere erste Hälfte endete kurz darauf. Viel Anlaufzeit benötigte auch der zweite Durchgang nicht. Los ging es in Minute 47 mit einem Schuss von Maza, nachdem sich Ezequiel Fernández auf der linken Seite stark behauptet hatte und den Ball zum Algerier durchsteckte. Mit der Fußspitze lenkte Tzolakis die Kugel raus. Die Partie gestaltete sich auch in der Folge kämpferisch und zweikampfbetont. 

Kasper Hjulmand wechselte im Verlaufe der Begegnung und brachte Tillman für Vázquez, Arthur für Maza und Schick für Kofane. Diszipliniert und mit vollem Einsatz kämpfte Schwarz-Rot auch mit den drei frischen Kräften auf dem Platz. Am kompakten Abwehrriegel von Olympiakos biss sich die Werkself allerdings schlichtweg die Zähne aus - ein ums andere Mal! Schick etwa hatte in der 80. Minute nach flacher Arthur-Hereingabe mit dem 16. Leverkusener Torschuss eine hundertprozentige Möglichkeit auf dem Fuß, scheiterte allerdings wie seine Mitspieler am an diesem Abend stark aufgelegten Kostas Tzolakis. Nach fünfminütiger Verlängerung endete die Partie 0:2 aus Leverkusener Sicht.
Ausblick: Zu Hause gegen Bremen

Weiter geht es mit einem Heimspiel: Im Rahmen des 19. Bundesliga-Spieltags 2025/26 empfängt die Werkself Werder Bremen in der BayArena. Anstoß der Partie ist am kommenden Samstag, 24.1.2026, um 15.30 Uhr.

Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Badé - Vázquez (58. Tillman), Fernández, Garcia, Grimaldo - Maza (70. Arthur), Poku (81. Culbreath) - Kofane (70. Schick)

Tore: 1:0 Costinha (2.), 2:0 Taremi (45.+1)

Zuschauer: 32.400

Samstag, 17. Januar 2026

17.1.2026: Fehlstart für die Werkself - Bayer verliert 1:0 in Hoffenheim

Vor diesem Spieltag war es Bayer Leverkusen in dieser Saison erst einmal gelungen, nach einem Rückstand in der Bundesliga zu punkten: beim 3:1-Sieg im letzten Spiel vor der Winterpause in Leipzig. Die anderen fünf Male ging die Werkself bislang stets als Verlierer vom Rasen. Auch bei der TSG Hoffenheim sah sich die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand mit einem Pausenrückstand konfrontiert. Doch wieder einmal schaffte sie es nicht, das Blatt zu wenden. Die Rheinländer unterlagen den formstarken Kraichgauern mit 0:1 (0:1).

Bayer-Coach Hjulmand hatte sein Team im Vergleich zur 1:4-Auftaktniederlage vor einer Woche gegen den VfB Stuttgart auf drei Positionen verändert. Loic Badé, Ernest Poku und Patrik Schick begannen anstelle von Jeanuel Belocian, Nathan Tella und Martin Terrier. Die Afrika-Cup-Rückkehrer Ibrahim Maza und Christian Kofane nahmen zunächst auf der Bank Platz.

Auch wenn die Hoffenheimer im Gegensatz zur Werkself, deren Spiel beim Hamburger SV unter der Woche ausgefallen war, weniger Zeit zur Regeneration hatten, machten sie in den Anfangsminuten den frischeren Eindruck. Das Team von Trainer Christian Ilzer setzte sich früh in der Hälfte der Gäste fest – und ging dann durch einen direkt verwandelten Freistoß von Wouter Burger mit 1:0 in Führung (9.). Leverkusens Keeper Mark Flekken hatte wohl mit einer Flanke gerechnet, stand daher etwas zu weit vor seinem Gehäuse und konnte den Einschlag nicht mehr verhindern.

Erst nach rund 20 Minuten kam Bayer etwas besser ins Spiel, ohne dabei sonderlich viel Torgefahr auszustrahlen. Ein Schuss aus der Distanz von Malik Tillman war vielleicht schon die beste Gelegenheit der Gäste in der ersten Halbzeit (24.). Zielstrebiger in seinen Offensivaktionen war aber weiter die TSG, die dann auch verdient mit einer Führung im Rücken in die Kabinen ging.

Hjulmand reagierte zur Pause und brachte Maza und Kofane. Zunächst aber hatte Bayer Glück, nicht gleich den zweiten Treffer kassiert zu haben. Beim Schuss von Burger machte Flekken erneut keinen sicheren Eindruck (50.), bei der Doppelchance von Vladimir Coufal und Alexander Prass musste sich Hoffenheim ärgern, nicht nachgelegt zu haben. Eine halbe Stunde vor dem Ende ging es dann für Flekken nicht mehr weiter. Der Niederländer hatte sich am Oberschenkel verletzt. Für ihn kam Janis Blaswich.

In der 68. Minute bot sich Leverkusens Torjäger Schick die große Chance, den Ausgleich zu erzielen. TSG-Kapitän Oliver Baumann hatte zuvor einen Freistoß von Alejandro Grimaldo pariert. Der tschechische Angreifer in Diensten des Werksklubs schloss mit seinem etwas schwächeren rechten Fuß überhastet ab und zielte deutlich drüber. Da wäre mehr möglich gewesen.

Leverkusen spielte weiter nicht gut und leistete sich zu viele Fehler im Spielaufbau, durfte sich aber weiter etwas ausrechnen, da Hoffenheim die Entscheidung verpasste. Schick blieb indes glücklos und wurde geblockt (81.). Somit blieb es beim knappen 0:1 aus Leverkusener Sicht.

Weiter geht es für die Werkself am Dienstag (21 Uhr) in Griechenland. Bei Meister Olympiakos Piräus steigt für Bayer das vorletzte Spiel der Ligaphase in der Champions League. In der Bundesliga steht für Hjulmands Team als nächstes das Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen Werder Bremen an.

Bayer 04: Flekken (60. Blaswich) – Quansah, Bade, Andrich – Garcia, Frernandez (46. Kofane) – Poku (74. Tella, 81. Hofmann), Grimaldi, Tillman, Arthur (46. Maza), Schick

Tore: 1:0 Burger (9.)

Zuschauer: 26.957

 

 

 


Samstag, 10. Januar 2026

10.1.2026: Zu viele Schwächen beim 1:4 gegen Stuttgart

Denkbar schlecht kam Bayer 04 Leverkusen aus der Winterpause - und bekam beim Heimspiel gegen den formstarken VfB Stuttgart schon in den ersten 45 Minuten Quittungen ausgestellt. Am Ende stand ein sattes 0:4. 

Fürs erste Spiel des neuen Bundesliga-Jahres musste Bayer-Coach Kasper Hjulmand neben einigen fehlenden Akteuren wie Ben Seghir, Kofane, Maza (alle Afrika-Cup) und Palacios (Aufbautraining nach Muskelsehnenverletzung an den Adduktoren) auch noch auf Schick verzichten. Den Torjäger plagten muskuläre Probleme, der zuletzt zweimal am Stück erfolgreiche Terrier stürmte dafür ganz vorn. 
Auf der anderen Seite musste VfB-Coach Sebastian Hoeneß, der selbst in elf Duellen als Trainer mit Leverkusen noch kein einziges Mal gewonnen hatte (letzter Stuttgarter Sieg allgemein am 28. April 2018 mit einem 1:0 in der BayArena), ebenfalls auf zahlreiche Kräfte verzichten. Darunter etwa Al-Dakhil (Infekt), Darvich (Aufbau nach Oberschenkelverletzung), Jaquez (Oberschenkelverletzung), Jovanovic (Rückenprobleme), Tiago Tomas (Muskelverletzung), Zagadou (Sehnenverletzung im Oberschenkel) und El Khannouss (Afrika-Cup). 

Mit seinen aufgebotenen elf Akteuren konnte der Trainer aber absolut zufrieden sein, schließlich sollten diese den Vizemeister komplett in die Schranken weisen. Angefangen mit einer Top-Kopfballchance von Vagnoman, der an einem Top-Reflex von Flekken verzweifelte (2. Minute). Nur fünf Zeigerumdrehungen später folgte für die im 4-2-3-1 ausgerichteten Schwaben aber schon das verdiente 1:0: Nach Undav-Steckpass vollstreckte der durchgestartete Leweling eiskalt mit dem Außenrist vor dem herauskommenden Flekken. Ungefähr in diesem Takt ging es weiter: Undav verfehlte etwa aus der Drehung (14.), während sich die Werkself mit kargem Ideenreichtum in der eigenen Offensive reihenweise die Zähne an Stuttgarts Abwehr ausbiss. Nach einem plumpen Einsteigen vom teilweise überfordert wirkenden Belocian gegen den durchbrechenden Vagnoman gab Referee Felix Zwayer zudem Elfmeter, den Mittelstädt lässig ins Eck zum 2:0 nutzte (29.). Doch damit nicht genug: Die in Zweikämpfen gieriger und allgemein spritziger wirkenden Schwaben, die zwischenzeitlich nur eine starke Möglichkeit für Bayer 04 zugelassen hatten (32., Nübel rettete bärenstark nach abgefälschtem Fernandez-Abschluss), sollten noch zwei weitere Asse im Ärmel haben. Genauer: Leweling vollstreckte nach Undav-Assist aus zentraler wie verdeckter Lage zum 3:0 (45.), ehe Undav selbst - dieses Mal lieferte Führich die Vorarbeit - nach robustem Einsatz gegen Andrich knochentrocken auf 4:0 stellte (45.+2). 

Immerhin wussten sich die Leverkusener nach Wiederbeginn besser zu verkaufen - mit mehr Mut und Angriffslust wurde im 3-2-4-1-System mehr gewagt. Und mehr erreicht: Joker Poku dribbelte ordentlich (47.), Terrier schoss knapp rechts vorbei (54.). Und nach einem Abschluss auf der anderen Seite von Undav (55.) sowie einem Beinahe-Eigentor von Quansah (61., Parade von Flekken) sollte sich auch Führungsspieler Grimaldo erstmals richtig zeigen. Der Offensivmann scheiterte zunächst an Nübel (63.), ehe der Spanier nach klarem Zuspätkommen von Chabot gegen Tillman den fälligen Elfmeter sicher zum 1:4-Anschluss verwandelte (65.). Mehr als das ging jedoch nicht mehr, weil sich die Gäste aus dem Schwabenland auch auf gar keine Spielchen mehr einließen und sicher das 4:1 über die Zeit brachten. Dabei half etwa auch noch der eingewechselte Abwehrmann Jeltsch. So feierte Stuttgart, das bereits am kommenden Dienstag (18.30 Uhr) das nächste Bundesliga-Topspiel vor der Brust hat, einen großen Dreier zum Start ins neue Jahr. 

Enttäuschung pur derweil im Bayer-Lager - Chance zur Wiedergutmachung gibt es ebenfalls am Dienstag (20.30 Uhr), dann wartet das Auswärtsspiel bei Aufsteiger Hamburger SV. 

Bayer 04: Flekken - Quansah, Andrich, Belocian (46. Bade) -  Fernandez (66. Hofmann), Garcia, Arthur, Tillman, Tella (46. Poku), Grimaldo (82. Vazquez) – Terrier (66. Sarco)

Tore: 0:1 Leweling (7.), 0:2 Mittelstädt (29., FE), 0:3 Leweling (45.), 0:4 Undav (45.+2), 1:4 Grimaldo (66., FE)

Zuschauer: 30.210

Samstag, 20. Dezember 2025

20.12.2025: 3:1 in Leipzig – Werkself überwintert auf Platz drei

Bayer 04 hat RB Leipzig mit einem 3:1-Erfolg im Topspiel vom Samstagabend die erste Liga-Heimniederlage der Saison zugefügt und überwintert dadurch, vor den Sachsen liegend, auf Rang drei der Bundesliga-Tabelle. Martin Terrier und Patrik Schick drehten die Leipziger Führung noch vor dem Pausenpfiff per Doppelschlag. Erfreulich: Ezequiel Fernández, Axel Tape und Lucas Vázquez feierten nach mehrwöchigen Verletzungspausen ihre Comebacks. Außerdem kam U19-Akteur Montrell Culbreath zu seinem Pflichtspiel-Debüt für die Profis – und setzte in der siebten Minute der Nachspielzeit nach einem überragenden Sololauf cool den Deckel drauf!

Im Vergleich zum 2:0-Derbysieg gegen den 1. FC Köln änderte Trainer Kasper Hjulmand seine Anfangsformation auf fünf Positionen, unter anderem stand Nathan Tella erstmals seit Anfang September wieder in der Startelf. Beide Teams konnten sich mit einem Erfolg einen Platz in der Top drei der Liga zum Jahreswechsel sichern.

Dementsprechend agierten sowohl die Gastgeber als auch die Werkself von Beginn an mit viel Zug zum Tor, die erste Großchance bot sich Patrik Schick aus spitzem Winkel (5.). Martin Terrier hielt eine Minute später als nächster drauf, auf der Gegenseite parierte Mark Flekken gegen Conrad Harder (7.). Es entwickelte sich das erwartet intensive und sehr ansehnliche Spiel, in dem das Hjulmand-Team zwischenzeitlich über fast 70 Prozent Ballbesitz verfügte. Nach einer kurzen Phase ohne nennenswerte Tor-Aktionen, aber mit nicht weniger Tempo, zog Arthur mal wieder wuchtig ab (21.) und Schick vergab per Kopf (22.). Die nächste Offensiv-Aktion in dieser Begegnung, in der es hin und her ging, war von Erfolg gekrönt. Leider, aus Sicht von Bayer 04: Xaver Schlager umkurvte 16 Meter zentral vor dem Tor seine Gegenmänner und vollendete zum 1:0 (35.). Diese Leipziger Führung hielt allerdings nur fünf Minuten, dann verwertete Terrier eine Arthur-Flanke sehenswert zum 1:1-Ausgleich. Ein starker Kopfball ins lange Eck des Franzosen, der bereits im Derby eine Woche zuvor getroffen hatte. Nun lief's bei der Werkself, die kurz vor der Halbzeit sogar auf 2:1 stellte! Tella bediente Schick per Steckpass, Letzterer ließ mit einer Finte seinen Gegenmann stehen und traf eiskalt unter die Latte (44.). Für Tella ergab sich nochmal eine Riesenchance (45.+2), dann ertönte in diesem ereignisreichen Topspiel der Pausenpfiff.

Hälfte zwei war acht Minuten alt, als der Ball aus dem Gewühl heraus plötzlich vor den Füßen von Leipzigs Harder landete. Der Däne kam auch zum Abschluss, diesen parierte Flekken jedoch mit einem überragenden Reflex! In der Folge tauschte Hjulmand ein erstes Mal, der wiedergenesene Ezequiel Fernández gab nach knapp zwei Monaten sein Comeback (57.). RB kam besser aus der Kabine, erneut vergab Harder aus spitzem Winkel (61.). 77 Minuten waren rum, als die nächsten Leverkusener Wechsel anstanden. Dieses Mal kehrte Axel Tape nach zweieinhalb Monaten Verletzungspause auf den Rasen zurück und U19-Offensivakteur Montrell Culbreath feierte sein Pflichtspiel-Debüt für die Profis. Und noch einer ist wieder da: Lucas Vázquez mischte in der Schlussphase mit. Die Roten Bullen liefen ununterbrochen an, doch den Schlusspunkt setzte ein gewisser Culbreath, der 18-Jährige vollendete nach einem überragenden Sololauf cool zum 3:1-Endstand (90.+7)!
Ausblick: Jahresauftakt gegen Stuttgart

Nach der kurzen Winterpause bestreitet die Werkself ihr nächstes Pflichtspiel in der heimischen BayArena. Anpfiff der Partie gegen den VfB Stuttgart ist - erneut zur Topspiel-Zeit - am Samstag, 10.1.2026, um 18.30 Uhr. Danach geht es direkt mit der ersten Englischen Woche des neuen Jahres und den Partien beim Hamburger SV sowie bei der TSG Hoffenheim weiter.

Bayer 04: Flekken - Andrich, Badé, Belocian - Arthur (83. Vázquez), Garcia, Tillman, Tella (77. Tape) - Hofmann (57. Fernández), Terrier (77. Culbreath) - Schick (77. Kofane)

Tore: 1:0 Schlager (35.), 1:1 Terrier (40.), 1:2 Schick (44.), 1:3 Culbreath (90.+7)

Zuschauer: 46.053

Samstag, 13. Dezember 2025

13.12.2025: 2:0 gegen Köln – Terrier-Traumtor ebnet Weg zum Derbysieg

Drei Punkte im letzten Heimspiel des Jahres! Bayer 04 hat am 14. Spieltag gegen den 1. FC Köln einen 2:0-Sieg eingefahren. Nach einer dominanten ersten Hälfte mit guten Chancen belohnte der in Durchgang zwei eingewechselte Martin Terrier die Werkself kunstvoll per Hacke (66.), ehe Kapitän Robert Andrich sechs Minuten später per Kopf den Deckel auf den Derbysieg drauf machte.

Im Vergleich zum 2:2 gegen Newcastle United unter der Woche änderte Trainer Kasper Hjulmand seine Anfangsformation auf zwei Positionen: Jonas Hofmann und Christian Kofane starteten für Alejandro Grimaldo und Patrik Schick, die beide nicht zum Spieltagsaufgebot gehörten.

Bayer übernahm direkt zu Beginn der Partie die Kontrolle, versuchte es offensiv erstmals in Form von Pässen in die Spitze zu Kofane. Dieser hatte in der 9. Minute den ersten guten Abschluss auf dem Fuß, scheiterte aber an Köln-Keeper Marvin Schwäbe. Malik Tillmans Versuch in der 18. Minute rollte neben das Tor. Kurz darauf verpasste auf der Gegenseite Luca Waldschmidt nach Querpass von Said El Mala den Einschuss im Rutschen knapp (21.). Sieben Minuten später probierte es Waldschmidt erneut wuchtig von rechts, Mark Flekken parierte aber (28.). Für Bayer 04 hatte Robert Andrich wiederum nach Ecke von Aleix Garcia die bis dato beste Chance auf dem Kopf (34.). Trotz eines deutlichen Chancenplus von Bayer 04 ging es torlos in die Pause.

Durchgang zwei begann mit einer Großchance für Bayer 04: Tillman luchste Sebastian Sebulonsen im Aufbau die Kugel ab und lief unbedrängt auf Schwäbe zu. Der Abschluss des Leverkuseners segelte jedoch drüber (48.). Danach versuchte es Ibrahim Maza aus spitzem Winkel, der Kölner Schlussmann wehrte ab (50.). Ebenso wenig später, als Kofane es per Kopf probierte (55.). Auch in der Folge war Bayer 04 das druckvollere Team. Für frischen Wind in der Offensive rotierte Hjulmand dennoch und brachte Nathan Tella und Martin Terrier für Hofmann und Ernest Poku ins Spiel (62.). Und der Werkself-Coach bewies damit ein goldenes Händchen: Terrier schoss die Werkself vier Minuten nach seiner Einwechslung nach halbhoher Flanke von Arthur kunstvoll per Hacke zur verdienten 1:0-Führung (66.) - ein Traumtor des Franzosen! Und damit war der Knoten geplatzt: Nur sechs Minuten später erhöhte Kapitän Andrich nach Ecke von Garcia per Kopf auf 2:0! Mit weiteren neuen Kräften - es kamen Loïc Badé und Alejo Sarco für Garcia und Kofane (76.) und später Jeanuel Belocian für Tillman (86.) - brachte die Werkself den verdienten Heimsieg souverän über die Zeit.​

Weiter geht es mit dem abschließenden Pflichtspiel dieses Kalenderjahres. Am kommenden Samstag, 20.12.2025 (Anstoß: 18.30 Uhr), gastiert die Werkself bei RB Leipzig. Der Auftakt in 2026 steigt am 10.1.2026 ebenfalls um 18.30 Uhr zu Hause gegen den VfB Stuttgart.

Bayer 04: Flekken - Quansah, Andrich, Tapsoba - Arthur, Maza, Garcia (76. Badé), Poku (62. Tella) - Hofmann (62. Terrier), Tillman (86. Belocian) - Kofane (76. Sarco)

Tore: 1:0 Terrier (66.), 2:0 Andrich (72.)

Zuschauer: 30.210

Mittwoch, 10. Dezember 2025

10.12.2025: 2:2 gegen Newcastle – Werkself erkämpft sich spätes UCL-Remis

Natürlich Alejandro Grimaldo! Mit seinem späten Ausgleichstreffer (88.) im Champions-League-Duell gegen Newcastle United rettete der Spanier der Werkself, die durch ein Eigentor von Newcastles Bruno Guimaraes (13.) in Führung gegangen und durch zwei Gegentreffer von Anthony Gordon (51.) und Lewis Miley (74.) zwischenzeitlich auf die Verliererstraße geraten war, einen Punkt. Für Bayer 04 ist es an diesem 6. Spieltag der Ligaphase der Königsklasse das dritte Remis der laufenden Saison 2025/26.

Im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen den FC Augsburg änderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Anfangsformation auf drei Positionen: Für Loïc Badé startete Jarell Quansah in der Innenverteidigung, während Alejandro Grimaldo und Arthur die in der Königsklasse nicht gemeldeten Martin Terrier und Jonas Hofmann ersetzten. Hjulmand selbst stand aus persönlichen Gründen nicht an der Seitenlinie und wurde von seinem Co-Trainer Rogier Meijer vertreten.

Bayer 04 überließ zunächst den Magpies den Ball und setzte auf Kompaktheit sowie schnelle Gegenstöße, was über die Antreiber Malik Tillman und Ibrahim Maza auch das ein oder andere Mal funktionierte. Auch wenn Torchancen auf sich warten ließen, gewann Schwarz-Rot von Minute zu Minute an Spielkontrolle - und traf mit der ersten Chance ins englische Herz: Ein langer Eckball erreichte am zweiten Pfosten Kapitän Robert Andrich. Der köpfte die Kugel an den Rücken von Newcastles Guimaraes, von wo sie den Weg ins Netz fand (13.). Auch nach der Führung blieb die Werkself bissig und schaltete blitzschnell um. Tillman setzte Patrik Schick in Szene, der kurz vor dem Strafraum von Malick Thiaw gefoult wurde (20.). Obwohl der Abwehrmann der Gäste eigentlich letzter Mann war, sah er nur die Gelbe Karte. Grimaldo setzte den fälligen Freistoß über den Querbalken. Weitere Chancen ergaben sich durch Maza (28.) und Ernest Poku (45.+1). Zuvor hatten auch die Magpies eine gefährliche Möglichkeit, nachdem Aleix Garcia eine Flanke abfälscht. Mark Flekken bereinigt aber. Mit dem 1:0 ging es in die Pause.

Ein eigentlich kontrollierter Wiederbeginn der Werkself wurde durch eine zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung zunichte gemacht. Nick Woltemade ging in einem Duell mit Flekken leicht touchiert zu Boden. Ohne selbst auf den Monitor zu blicken, blieb der Schiedsrichter bei seiner Elfmeter-Entscheidung, Anthony Gordon verwandelte zum Ausgleich (51.). Bei dessen Pfostentreffer zwölf Minuten später war die Werkself dann im Glück. Ebenso wie die Gäste bei Pokus Abschluss nach tollem Lauf (69.). Nach 74 Minuten dann der nächste Dämpfer für Schwarz-Rot: Eine Gordon-Flanke fand den eingewechselten Lewis Miley, der zur Magpies-Führung einköpfte. Damit nahm die Partie wieder Fahrt auf: Auf der einen Seite parierte Flekken glänzend (80.), auf der anderen Seite musste sich Ramsdale bei einem Tella-Abschluss lang machen (82.). Die Werkself steckte auch weiterhin nicht auf, schloss Newcastle am eigenen Sechzehner ein – und traf! Natürlich Grimaldo erlief einen Maza-Steckpass und netzte zum viel umjubelten Ausgleich (88.). Die auch in der Folge drückende Werkself kam im Anschluss zu keinem weiteren Tor, das Spiel endete nach vierminütiger Nachspielzeit 2:2.

Vor der Winterpause stehen noch zwei weitere schwierige Aufgaben auf dem Plan der Werkself: Zunächst empfängt Schwarz-Rot in der heimischen BayArena am Samstag, 13.12.2025, um 18.30 Uhr den 1. FC Köln, bevor eine Woche später am Samstag, 20.12.2025 (Anstoß: 18.30 Uhr), das letzte Spiel vor Weihnachten beim aktuellen Tabellenzweiten RB Leipzig wartet.

Bayer 04: Flekken – Quansah, Andrich, Tapsoba – Arthur (90. Badé), Maza, Garcia, Grimaldo – Tillman (87. Echeverri), Poku (71. Tella) – Schick (46. Kofane)

Tore: 1:0 Guimaraes (13./Eigentor), 1:1 Gordon (51./Elfmeter), 1:2 Miley (74.), 2:2 Grimaldo (88.)

Zuschauer: 30.210

Samstag, 6. Dezember 2025

6.12.2025: Unnötige 2:0 Niederlage in Augsburg

Trotz größter Anstrengungen und zwischenzeitlich über 70 Prozent Ballbesitz hat Bayer 04 am 13. Spieltag der aktuellen Bundesliga-Saison gegen den FC Augsburg 0:2 (0:2) verloren. Auf den frühen Führungstreffer der Fuggerstädter durch Dimitrios Giannoulis (6.) folgte wenig später das 2:0 durch Anton Kade (28.). Offensiv versuchte Schwarz-Rot vor allem in Durchgang zwei viel, verbuchte aber statt Toren am Ende drei Aluminium-Treffer.

Im Vergleich zum 1:0-Sieg im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Borussia Dortmund nahm Kasper Hjulmand in Augsburg drei Startelf-Änderungen vor: Für den nach dem Dortmund-Spiel angeschlagenen Alejandro Grimaldo startete Malik Tillman im offensiven Mittelfeld. Innenverteidiger Jarell Quansah wurde von Loïc Badé ersetzt und statt Christian Kofane rückte Patrik Schick in den Sturm der Werkself.
Augsburg, Effizient – Andrich trifft den Pfosten

In der Fuggerstadt begann die Werkself so druckvoll, wie sie zuletzt in Dortmund aufgehört hatte. Nach nicht einmal zwei Minuten wurde Schick in letzter Minute im Augsburger Strafraum gestoppt, Edmond Tapsobas Nachschuss zischte hauchzart am linken Pfosten vorbei. Dann aber ein früher Dämpfer für Schwarz-Rot. Ein tiefer Pass von Keven Schlotterbeck erreichte auf links Dimitrios Giannoulis, der zur 1:0-Führung für die Hausherren traf. Vom frühen Rückstand und aggressiv agierenden Augsburgern zeigten sich die Leverkusener aber unbeeindruckt. FCA-Keeper Finn Dahmen musste sich bei Ernest Pokus Fernschuss strecken (11.), zehn Minuten später verpasste eine gute Andrich-Hereingabe erst Schick und dann Ibrahim Maza.

Trotz über 65 Prozent Werkself-Ballbesitz saß wenig später auch der nächste Augsburger Angriff. Giannoulis' Flanke hatte in der Mitte Anton Kade gefunden, der per Kopf auf 2:0 stellte (28.). Bayer 04 hatte zwar weiterhin die Spielkontrolle, musste aber immer wieder bei schnellen Augsburger Gegenstößen aufpassen. Kurz vor der Pause drehte Schwarz-Rot dann nochmal auf: Erst traf Poku das Außennetz (41.) und dann Schick per Kopf den Pfosten (43.) Der Zwei-Tore-Rückstand blieb jedoch bis zum Halbzeitpfiff bestehen.

Mit Kofane für Martin Terrier und Quansah für Badé startete die Werkself in Durchgang zwei. Die ersten Offensiv-Akzente setzten Schick (53.) und Poku (55.), beide zielten abermals nicht genau genug. Neben Nathan Tella kam wenig später auch Eliesse Ben Seghir. Der Marokkaner zeigte sich sofort und traf aus rund 16 Metern die Latte (66.). Auf der anderen Seite musste aber auch Mark Flekken immer wieder eingreifen und tat, was er konnte.

Wo es der Werkself bisher an Präzision fehlte, kam dann auch noch ein wenig Pech dazu: Eine Poku-Flanke wehrte FCA-Schlussmann Dahmen auf das Knie von Tella ab, der überrascht nur den Pfosten traf, die Nachschüsse von Tillman und Schick wurden ebenso geblockt (75.). Der Tscheche traf vier Minuten später erneut das Außennetz. Bis zum Schluss mühte sich eine kämpferische Werkself, Tore fielen aber nicht mehr.

Bis zur Winterpause warten noch einige Aufgaben auf die Werkself: Erst empfängt Schwarz-Rot am kommenden Mittwoch, 10.12.2025, um 21.00 Uhr zum 6. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League Newcastle United. Anschließend geht es erneut zu Hause am Samstag, 13.12.2025 (Anstoß: 18.30 Uhr) gegen den 1. FC Köln, bevor eine Woche später am Samstag, 20.12.2025 (Anstoß: 18.30 Uhr), das letzte Spiel vor Weihnachten bei RB Leipzig ansteht.

Bayer 04: Flekken - Andrich, Badé (46. Quansah), Tapsoba - Hofmann (61. Ben Seghir), Maza (61. Tella), Garcia, Poku - Terrier (46. Kofane), Schick, Tillman (81. Echeverri)

Tore: 1:0 Giannoulis (6.), 2:0 Kade (28.)

Zuschauer: 30.000