Es war ein ereignisreicher, gar spektakulärer Nachmittag in der BayArena! Am 26. Bundesliga-Spieltag 2025/26 hat die Werkself dem FC Bayern München mit einer erneut überzeugenden, kämpferischen Leistung ein 1:1-Remis abgetrotzt. Aleix Garcia hatte früh die Führung und zugleich den Halbzeitstand herbeigeführt (6.). Nach einer Roten Karte für Münchens Nicolas Jackson (42.) agierte Schwarz-Rot dann lange in Überzahl, musste jedoch in Minute 70 den Ausgleich durch Luis Diaz hinnehmen. Selbiger sah wenig später Gelb-Rot, woraufhin Bayer 04 den FCB nochmal im eigenen Sechzehner einschloss, dabei allerdings die vielen Chancen zur erneuten Führung liegen ließ. So blieb die Werkself, die auf insgesamt 20 Torschüsse kam, zwar auch im vierten Liga-Heimspiel hintereinander gegen die Bayern ungeschlagen, verpasste aber einen wichtigen Dreier.
Im Vergleich zum 1:1 gegen den FC Arsenal im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League nahm Cheftrainer Kasper Hjulmand für die Heimpartie gegen die Münchner vier Startelf-Änderungen vor: Für den gelbgesperrten Alejandro Grimaldo, Exequiel Palacios, Ibrahim Maza und Christian Kofane begannen Montrell Culbreath, Ezequiel Fernández, Malik Tillman und Patrik Schick. Der Tscheche stand damit zum 200. Mal im Trikot von Bayer 04 auf dem Feld.
Die Leverkusener legten direkt eine ähnliche Intensität wie zuvor in der Königsklasse gegen die Gunners an den Tag und schalteten nach Ballgewinnen schnell um. Allen voran Culbreath ließ auf seiner rechten Schiene Luis Diaz kaum Luft zum Atmen, eroberte nach sechs Minuten hart aber fair die Kugel und leitete auf Schick weiter. Der Jubilar setzte Aleix Garcia in Szene, der unter dem Jubel der Bayer 04-Fans zur frühen Führung traf (6.). Eine erste Antwort der Bayern folgte prompt, Nicolas Jackson schoss aber neben das Tor (9.). Ab Mitte des ersten Durchgangs übernahm der Deutsche Rekordmeister mehr und mehr die Kontrolle und kam durch Rückkehrer Jonathan Tah zum vermeintlichen Ausgleich, der Treffer wurde jedoch nach Hinweis des Video-Assistenten wegen Handspiels zurückgenommen (27.). Die Werkself blieb weiterhin diszipliniert und konterte immer wieder gefährlich: Beim Schlenzer des fleißigen Culbreath fehlten nur Zentimeter (31.). Kurz vor der Pause foulte Jackson dann Martin Terrier im Mittelfeld überhart und sah - nach erneutem Einsatz des VAR - die Rote Karte (42.). In Überzahl hätte Tillman noch das zweite Werkself-Tor erzielen können (45.), durch die Parade von Münchens Sven Ulreich blieb es aber beim 1:0 zur Halbzeitpause.
Ebenso rasant ging es weiter. Nach einem ersten frechen Versuch des eingewechselten Ibrahim Maza vom Mittelkreis (51.) meldete Diaz mit einem Lupfer übers Tor auch die Gäste offensiv an (53.). Mit einem Mann weniger standen die Bayern hinten offener, was der Werkself mehr Räume zum Kontern bot. So tauchten kurz nacheinander Tillman (58.) und Schick (60.) vor Ulreich auf, beiden fehlte aber die nötige Präzision. Das wurde vom FCB wenig später eiskalt bestraft: Zwar zählte zunächst ein Treffer des eingewechselten Harry Kane wegen Handspiels nach VAR-Einsatz nicht (61.), in Minute 70 erzielte Luis Diaz dann aber nach einem Fehlpass der Werkself in der Vorwärtsbewegung den Ausgleich. Während Bayer 04 versuchte, zu weiteren Torchancen zu kommen, dezimierten sich die Münchner erneut – Luis Diaz sah nach einer Schwalbe die Ampelkarte (84.). In doppelter Überzahl warf Schwarz-Rot noch einmal alles nach vorn, Jarell Quansah war jedoch nach einem Abpraller wenige Meter vor dem Bayern-Tor überrascht worden (86.). Noch weniger fehlte wenig später, als die BayArena nach dem vermeintlichen Siegtreffer von Joker Jonas Hofmann explodierte, auch dieses Tor wurde jedoch nach VAR-Einsatz wegen einer Abseitsposition zurückgenommen (90.+3). Und weil auch der letzte Kopfball von Quansah übers Gehäuse segelte (90.+7), stand für tapfer kämpfende Leverkusener am Ende ein 1:1-Unentschieden gegen den Tabellenführer.
Die Werkself hat nun noch zwei Auswärtsspiele vor der Brust, bevor die Länderspielphase folgt: Am kommenden Dienstag, 17.3.2026 (Anstoß: 21.00 Uhr deutscher Zeit), gastiert Bayer 04 zum Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale beim FC Arsenal. Am darauffolgenden Samstag, 21.3.2026 (Anpfiff: 15.30 Uhr), geht es für Schwarz-Rot gegen Tabellen-Schlusslicht 1. FC Heidenheim 1846.
Bayer 04: Blaswich – Quansah, Andrich, Tapsoba – Culbreath (77. Hofmann), Fernández, Garcia (77. Palacios), Tillman, Poku (86. Tella) – Terrier (46. Maza), Schick (60. Kofane)
Tore: 1:0 Garcia (6.), 1:1 Diaz (70.)
Zuschauer: 30.210
Samstag, 14. März 2026
14.3.2026: 1:1 gegen den FC Bayern – Werkself verpasst Sieg in furioser Partie
Mittwoch, 11. März 2026
11.3.2026: kämpferische Werkself überzeugt bei 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel gegen Arsenal
Im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League 2025/26 hatte Bayer 04 den FC Arsenal bereits am Rande einer Niederlage, musste spät jedoch noch den Gegentreffer zum 1:1-Endstand hinnehmen. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte hatte Robert Andrich in Minute 46 per Kopf die Leverkusener Führung herbeigeführt. In der Folge verteidigte die Werkself bis kurz vor Schluss diszipliniert und ließ kaum etwas zu, ehe die Gunners per verwandeltem Foulelfmeter von Kai Havertz ausglichen (89.).
Im Vergleich zum 3:3-Remis beim SC Freiburg hatte Chefcoach Kasper Hjulmand für das Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse eine Startelf-Änderung vorgenommen: Anstelle von Ezequiel Fernández begann Exequiel Palacios auf der Doppel-Sechs. Christian Kofane hatte bereits im Breisgau gestartet und ist nun nach seinem Einsatz gegen die Gunners mit 19 Jahren und 228 Tagen der zweitjüngste Spieler, der für Bayer 04 in einem K.-o.-Duell in der Champions League in der Anfangsformation stand – nach Rückkehrer Kai Havertz. Der Ex-Leverkusener saß zunächst auf der Bank und sah, wie sein Teamkollege Eberechi Eze einen ersten Arsenal-Freistoß neben das Tor (3.) und Kofane den ersten schwarz-roten Fernschuss in die Arme von Gäste-Keeper David Raya setzte (7.). Bayer 04 begann konzentriert, überließ den Gunners zunächst mehr den Ball und versuchte schnell umzuschalten. So wie in Minute 16, als Ibrahim Mazas Abschluss zu hoch geriet. Dem ersten Treffer näher kamen jedoch die Engländer durch Gabriel Martinelli, der kurz darauf aus spitzem Winkel die Latte traf (20.). Eine bissige Werkself erkämpfte sich mit fortschreitender Dauer mehr und mehr Spielanteile und machte es dem FC Arsenal schwer, zu Chancen zu kommen. Doch auch selbst fehlte trotz vielversprechender Gegenstöße über die emsigen Maza und Palacios meist die letzte Präzision zur Torgefahr. So blieb es beim 0:0 zur Pause.
Andrich trifft per Kopf – Havertz antwortet spät
So stark wie Bayer 04 Halbzeit eins beendet hatte, startete das Hjulmand-Team auch in Durchgang zwei: Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff scheiterte Martin Terrier erst noch per Kopf an Raya. Mit der darauffolgenden Ecke fand Alejandro Grimaldo aber am zweiten Pfosten Robert Andrich, der dem Gunners-Schlussmann keine Chance ließ (46.). Die Werkself führte – und das durchaus verdient! Die Gäste, die in der Königsklasse somit zum ersten Mal einem Rückstand hinterherliefen, taten sich gegen die gut gestaffelte Leverkusener Defensive weiterhin schwer. Schwarz-Rot dagegen verschaffte sich immer wieder offensiv Entlastung. Obwohl Bayer 04 die Gunners bis kurz vor Schluss weg vom eigenen Tor halten konnte, hatte die Führung nicht bis zum Schlusspfiff Bestand: Nach 89 Minuten verwandelte Kai Havertz einen sehr umstrittenen Elfmeter für die Gäste zum Ausgleich.
Ebenso hochkarätig geht es für die Werkself weiter: Am kommenden Samstag, 14.3.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr), ist Bayern München im Rahmen des 26. Bundesliga-Spieltags in der BayArena zu Gast. Im Anschluss reist Bayer 04 nach London, wo am darauffolgenden Dienstag, 17.3.2026 (Anstoß: 21.00 Uhr deutscher Zeit), das Achtelfinal-Rückspiel beim FC Arsenal steigt.
Bayer 04: Blaswich – Quansah, Andrich, Tapsoba – Poku, Palacios (81. Fernández), Garcia, Grimaldo – Terrier (81. Hofmann), Maza (74. Tillman) – Kofane
Tore: 1:0 Andrich (46.), 1:1 Havertz (89.)
Zuschauer: 30.210
Samstag, 7. März 2026
7.3.2026: Engagierte Werkself bei 3:3 in Freiburg
Es war ein Kampf mit offenem Visier bis zur letzten Sekunde: Bayer 04 kam beim Sport-Club Freiburg, auf eigenem Platz seit 16 Pflichtspielen ungeschlagen, zu einem 3:3 (2:2)-Unentschieden. Vor der Pause hatten Grifo (34.) und Suzuki (43.) Freiburg zweimal in Führung gebracht und Christian Kofane (37.) sowie Alejandro Grimaldo (45.+3) jeweils zum Ausgleich getroffen. Martin Terrier hatte in der zweiten Hälfte für die Führung der Werkself gesorgt (52.), Ginter glich in der Schlussphase noch aus (86.).
Grimaldo Freistoß
Im Vergleich zum 1:0-Sieg im Nachholspiel beim Hamburger SV nahm Kasper Hjulmand zwei Änderungen in seiner Anfangsformation vor. Für Exequiel Palacios und Montrell Culbreath (beide auf der Bank) rückten Ezequiel Fernández und Ernest Poku in die Startelf. Der angeschlagene Torjäger Patrik Schick gehörte noch nicht wieder zum Kader, dafür stand neben Culbreath in Emmanuel Chigozie Owen ein weiterer Akteur aus der U19 erstmals im Aufgebot. Bayer 04 begann konzentriert, Christian Kofane nahm nach drei Minuten erstmals den Freiburger Kasten ins Visier, sein Kopfball nach Flanke von Ibrahim Maza flog aber deutlich über den Querbalken. Enger war's da schon beim 20-Meter-Schuss von Martin Terrier, der knapp am Pfosten vorbei rauschte (5.). Beste kam erstmals für Freiburg in Abschlussposition (7.), doch die Werkself bestimmte die Anfangsphase, gefiel mit dominanter Spielführung und starker Ballzirkulation. Nach einer Viertelstunde dann Janis Blaswich im Mittelpunkt, der aus kurzer Distanz gegen Grifo parierte (14.). Auf der Gegenseite setzten Kofane per Kopf (21.) und Fernández (22.) aus dem Rückraum ihre Versuche zu hoch an. Freiburg, ebenso wie die Werkself noch in drei Wettbewerben vertreten, lauerte auf Umschaltmomente – und nutzte einen solchen zur Führung: Nach Günters Hereingabe stand Vincenzo Grifo am Fünfer richtig und vollendete mit etwas Glück zum 1:0 (34.). Doch Bayer 04 hatte ja Kofane: Erst verpasste der Kameruner Garcias Flanke und den Ausgleich (36.), doch unmittelbar darauf traf er nach Terriers Ablage von der Strafraumgrenze mit der Innenseite und viel Gefühl zum 1:1 (37.). Danach überschlugen sich die Ereignisse bis zur Halbzeit: Zunächst nutzte Yuito Suzuki einen starken Angriff über rechts zum Freiburger 2:1 (43.), dann packte Alejandro Grimaldo seinen linken Fuß aus und versenkte einen Freistoß traumhaft zum 2:2 (45.+3) – die Schlusspointe einer packenden ersten Hälfte.
Durchgang zwei begann mit einer Gelben Karte gegen Grimaldo (51.) – es war die fünfte, folglich fehlt der Spanier damit am kommenden Samstag gegen den FC Bayern. Dann kombinierten sich die Gäste extrem stark zum fein herausgespielten 3:2: Kofane, somit an den vergangenen vier Toren von Bayer 04 stets beteiligt, legte für Terrier auf, der mit links ins kurze Eck abschloss (52.). Und Kofane ließ kurz darauf aus ganz kurzer Distanz mit dem Kopf den vierten Treffer gegen Atubolo liegen (54.). Malik Tillman kam für Maza ins Spiel (66.), Culbreath löste Terrier ab (75.). Tim Oermann (für Poku) erlebte seine Bundesliga-Premiere für Schwarz-Rot, Palacios kam für Landsmann Fernández (82.). Doch Freiburg bewies gewohnte Resilienz und kam durch Ginter nach Flanke von Scherhant zum 3:3-Ausgleich (86.). Ginter traf kurz darauf erneut (89.), allerdings aus Abseitsposition. Wenig später war Schluss.
Für Bayer geht es mit der nächsten Englischen Woche weiter. Am Mittwoch, 11.3.2026, empfängt die Werkself Arsenal London zum Achtelfinal-Hinspiel in der UEFA Champions League (Anstoß: 18.45 Uhr). In der Bundesliga folgt die Partie in der BayArena am Samstag, 14.3.2026, um 15.30 Uhr gegen Bayern München.
Bayer 04: Blaswich – Quansah, Andrich, Tapsoba – Poku (82. Oermann), Fernández (82. Palacios), Garcia, Maza (66. Tillman), Grimaldo – Terrier (75. Culbreath), Kofane
Tore: 1:0 Grifo (34.), 1:1 Kofane (37.), 2:1 Suzuki, 2:2 Grimaldo (45.+3), 2:3 Terrier, 3:3 Ginter (86.)
Zuschauer: 34.100
Mittwoch, 4. März 2026
4.3.2026: Werkself siegt verdient 1:0 im Nachholspiel beim Hamburger SV
Den zweiten Versuch erfolgreich bestritten: Die Werkself hat die Nachholpartie des 17. Bundesliga-Spieltags beim Hamburger SV 1:0 gewonnen. Das vom Anpfiff weg spielbestimmende Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand drückte lange auf den Führungstreffer, in der 73. Minute war es dann Christian Kofane, der das verdiente Tor zum Sieg erzielte.
Im Vergleich zum 1:1-Remis gegen den 1. FSV Mainz 05 änderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Anfangsformation auf fünf Positionen: Für den verletzten Arthur begann Montrell Culbreath und gab damit sein Startelf-Debüt bei den Profis. Zudem gehörten Aleix Garcia und Ibrahim Maza anstelle von Ezequiel Fernández und Jonas Hofmann zum Aufgebot, im Angriff fingen Martin Terrier sowie Christian Kofane für ihre Kollegen Ernest Poku und Patrik Schick an. Letzterer musste wegen muskulärer Probleme passen.
Vom Anpfiff weg übernahm die Werkself das Kommando und erspielte sich früh gleich mehrere Chancen: So hatte Culbreath nach Hereingabe von links von Maza auf Höhe des zweiten Pfostens die erste Gelegenheit- der Debütant köpfte aber neben das Gehäuse (7.). Mit aussichtsreichen Aktionen ging es weiter: In Minute 13 verlängerte Terrier eine Hereingabe von Garcia per Direktabnahme in Richtung Tor und traf dabei den Querbalken. Nur einen Angriff später kam dann Maza zu Fall, Schiedsrichter Sören Storks entschied sich in der Folge für Elfmeter, nach VAR-Überprüfung revidierte er diese Entscheidung jedoch - Grund: Das Foul fand knapp außerhalb des Strafraums statt. Auch in den Folgeminuten präsentierte sich Schwarz-Rot weiter dynamisch, presste hoch und kam dadurch immer wieder zu Ballgewinnen. Die Begegnung fand nun fast ausschließlich in der Hälfte der Gastgeber statt, dafür belohnen konnten sich Kapitän Robert Andrich und Co. trotz weiterer Möglichkeiten wie beispielsweise durch Maza (30.) allerdings zunächst nicht. Der HSV hingegen gab in diesem Duell bis dato noch keinen Schuss auf den Kasten von Janis Blaswich ab. So ging es torlos in die Kabinen.
Auch nach dem Wiederanpfiff waren die Leverkusener die spielbestimmende Mannschaft und wieder wurden sie schnell durch einen Kopfball gefährlich - dieses Mal in Person von Edmond Tapsoba auf Höhe des zweiten Pfostens nach Flanke von Alejandro Grimaldo (54.). Ähnlich ging's weiter: Nach einer Ecke beförderte Tapsoba die Kugel im zweiten Versuch ins Tor, hatte zuvor jedoch den Ball mit der Hand gespielt. Bayer 04 ließ sich davon nicht entmutigen und drückte auf den Führungstreffer. Mit Erfolg! In der 73. Minute belohnte sich die Werkself endlich. Maza leistete die Vorarbeit per Lupfer hinter die Kette und Kofane vollendete mit einem wuchtigen Schuss aus spitzem Winkel! Auch mit diesem Vorsprung im Rücken zeigten die Gäste weiter sehenswerte Spielzüge, ein weiteres Tor fiel aber nicht mehr - auch, weil Blaswich gegen Vuskovic in der Nachspielzeit eine Glanztat zeigte (90.+8). So blieb es beim 1:0-Sieg für Bayer 04.
Weiter geht es für die Werkself erneut mit einer Partie in der Fremde: Am kommenden Samstag, 7.3.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr), geht es im Breisgau gegen den SC Freiburg. Anschließend heißen die Gegner FC Arsenal und Bayern München sowie Heidenheim, ehe es in die letzte Länderspielpause der Saison geht.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Culbreath (80. Poku), Palacios, Garcia, Maza (89. Fernández), Grimaldo - Terrier (70. Tillman), Kofane
Tor: 0:1 Kofane (73.)
Zuschauer: 57.000
Samstag, 28. Februar 2026
28.2.2026: Nur 1:1 gegen Mainz 05 – später Treffer sichert wenigstens einen Punkt
Emotionales Ende: Ein spätes Tor hat Bayer 04 in einem nach der Pause von schwarz-roter Kontrolle geprägten Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 einen Punkt gesichert. Trotz viel Ballbesitz fand die Werkself zunächst nur wenige Lücken und geriet nach 67 Minuten durch einen Treffer von Sheraldo Becker infolge eines Mainzer Konters in Rückstand. In der Schlussphase warfen die Leverkusener noch einmal alles nach vorne und kamen durch Jarell Quansah zum Ausgleich (88.).
Im Vergleich zum torlosen Remis im UCL-Play-off-Rückspiel gegen Olympiakos Piräus unter der Woche veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startformation auf drei Positionen: Für Lucas Vázquez startete Arthur auf der rechten Schiene, Ezequiel Fernández begann anstelle von Aleix Garcia auf der Doppel-Sechs und im offensiven Mittelfeld rückte Ernest Poku für Ibrahim Maza in die erste Elf. Im weißen Fanclub-Sondertrikot startete die Werkself mit viel Kontrolle und Geduld, der FSV – ohne den angeschlagenen Ex-Leverkusener Nadiem Amiri im Kader – lauerte seinerseits auf Konterchancen.
So spielte sich die Partie in einer taktisch geprägten Anfangsphase vorwiegend im Mittelfeld ab und ein Schuss von Jonas Hofmann in die Arme des Nullfünfer-Keepers Daniel Batz (4.) blieb lange Zeit der einzige Abschluss. Nach 18 Minuten musste dann auch Janis Blaswich gegen Paul Nebel ein erstes Mal ran, war aber auf dem Posten. Hinter einer erneut diszipliniert verteidigenden Dreierkette war der Werkself-Schlussmann bis zum Pausenpfiff nicht mehr gefordert. Doch auch die Leverkusener fanden offensiv trotz 65 Prozent Ballbesitz wenig Lösungen und weil Patrik Schick in Minute 37 nicht genügend Druck hinter seinen Kopfball bekam, blieb es zur Halbzeitpause beim 0:0.
Nach Wiederanpfiff verteidigten vor allem die Nullfünfer und hofften ihrerseits auf Umschaltsituationen, Bayer 04 hatte den Ball und suchte nach Lücken. Eine solche fand nach 63 Minuten der eingewechselte Martin Terrier, dessen Vorlage Schick aus aussichtsreicher Position aber zu zentral platzierte. Auf die gute Chance folgte dann jedoch der Dämpfer für Schwarz-Rot: Nach einer Leverkusener Ecke konterten die Mainzer über rechts, die Hereingabe von Paul Nebel verwertete Sheraldo Becker per volley zur Gäste-Führung (67.). Nun verlagerte die Werkself das Spiel endgültig in die Hälfte der Rheinhessen – und erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich! Joker Christian Kofane setzte sich im Laufduell durch und fand in der Mitte Jarell Quansah, der zum 1:1 einnetzte (88.). Beinahe hätten die Leverkusener noch den Siegtreffer erzielt, der Schuss von Ibrahim Maza wurde jedoch geblockt (90.+6) und der Kopfball von Edmond Tapsoba (90.+7) ging neben das Tor. So blieb es am Ende beim 1:1.
Weiter geht es für die Werkself erneut mit einer Partie unter der Woche, wenn auch dieses Mal in der Bundesliga. Am kommenden Mittwoch, 4.3.2026 (Anstoß: 20.30 Uhr), steht das Nachholspiel beim Hamburger SV auf dem Plan. Die Auswärtstickets für diese Begegnung sind ausverkauft. Es folgt am Samstag, 7.3.2026, das Auswärtsduell beim SC Freiburg.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Arthur (46. Tape), Fernández (72. Kofane), Palacios (82. Garcia), Grimaldo - Hofmann (59. Maza), Poku (59. Terrier) - Schick
Tore: 0:1 Becker (67.), 1:1 Quansah (88.)
Zuschauer: 30.210
Dienstag, 24. Februar 2026
24.2.2026: Grausames 0:0 gege Piräus, aber weiter
Achtelfinale! Mit einer disziplinierten Defensivleistung im Rückspiel hat sich Bayer 04 in den Play-offs der UEFA Champions League 2025/26 gegen Olympiakos Piräus durchgesetzt. Dank des 2:0-Auswärtssieges im Hinspiel reichte das torlose Remis im Heimduell in der BayArena für das Weiterkommen. Schwarz-Rot hielt den Gegner dabei über 90 Minuten weitestgehend vom eigenen Tor weg.
Nach der 1:0-Niederlage bei Union Berlin hatte Chefcoach Kasper Hjulmand seine erste Elf für das Play-off-Rückspiel in der Königsklasse auf fünf Positionen verändert. Anstelle des verletzten Loïc Badé begann Jarell Quansah in der Innenverteidigung, während Lucas Vázquez die rechte Schiene von Arthur übernahm und Exequiel Palacios im defensiven Mittelfeld Ezequiel Fernández ersetzte. Vorne kam Jonas Hofmann für Malik Tillman zu seinem ersten UCL-Einsatz in dieser Saison und mit Patrik Schick rückte der Doppelpacker aus dem Hinspiel für Christian Kofane ins Team.
Wie erwartet versuchte Olympiakos von Beginn an, Bayer 04 durch hohes Pressing in Bedrängnis zu bringen. Unbeeindruckt davon überspielte Schwarz-Rot jedoch schon in den ersten Minuten mehrmals mit schnellen Seitenwechseln die hohe griechische Abwehrkette und hätte mit etwas mehr Präzision aus den drei Möglichkeiten von Hofmann (4.) und Schick (4., 6.) frühes Kapital schlagen können. So aber entwickelte sich beim Stand von 0:0 eine ausgeglichene Partie. Trotz mehr Ballbesitz auf griechischer Seite ab Mitte der ersten Hälfte schaffte es eine bissige Werkself, den Gegner weitestgehend vom eigenen Tor fern zu halten. Weil schwarz-rote Chancen aber ebenso Mangelware blieben, ging es ohne Tore in die Kabinen.
Nach Wiederanpfiff waren es die Gäste, die in Person von Gelson Martins zum ersten Abschluss des zweiten Durchgangs kamen – Janis Blaswich parierte souverän (47.). Sein Gegenüber Kostas Tzolakis wäre eine Viertelstunde später gegen den Abschluss von Alejandro Grimaldo machtlos gewesen, der Spanier traf jedoch nach Vorlage des eingewechselten Ernest Poku aus spitzem Winkel nur die Latte (62.). Gegen die schnellen griechischen Angreifer stand die Werkself erneut diszipliniert und ließ lediglich Distanzschüsse zu. Vorne war es Robert Andrich, der mit seinem Kopfball über das Gehäuse nochmal für ein Raunen in der Arena sorgte (74.). Dieses entwickelte sich dann auch ohne eigenen Treffer nach dem Schlusspfiff zu einem Jubel: Dank der nächsten weißen Weste in der Königsklasse – die dritte in Folge – sicherte sich Schwarz-Rot zum neunten Mal den Einzug ins Champions-League-Achtelfinale!
Achtelfinal-Tickets exklusiv für Mitglieder
Zunächst geht es für Schwarz-Rot aber in der Bundesliga weiter. Am kommenden Samstag um 15.30 Uhr bestreitet die Werkself im Rahmen des 24. Spieltags erneut den Rasen der BayArena und trifft dort auf Mainz 05. Bereits am darauffolgenden Mittwochabend steht das Nachholspiel vom 17. Spieltag beim Hamburger SV an. Anpfiff im Volksparkstadion ist um 20.30 Uhr.
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vázquez (77. Arthur), Palacios (72. Fernández), Garcia, Grimaldo - Hofmann (72. Culbreath), Maza (56. Poku) - Schick
Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: 30.210
Samstag, 21. Februar 2026
21.2.2026: 0:1 bei Union Berlin – Werkself unterliegt trotz hoher Bemühungen
Die Werkself hat am 23. Bundesliga-Spieltag 0:1 beim 1. FC Union Berlin verloren. In der Partie tat sich das Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand lange schwer, Torgefahr zu entwickeln. Die Gastgeber zeigten sich mutig und belohnten sich nach einem langen Pass auf Rani Khedira in der 28. Minute mit dem Führungstreffer. Trotz größter Bemühungen – vor allem in Durchgang zwei – gelang es Schick und Co. nicht, die Partie zu drehen. Somit blieb es beim 0:1.
Im Vergleich zum 2:0-Erfolg im UCL-Play-offs-Hinspiel bei Olympiakos Piräus unter der Woche veränderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine Startformation auf fünf Positionen: In der Defensive ersetzte Loïc Badé Teamkollege Jarell Quansah, auf der rechten Außenbahn begann Arthur anstelle von Lucas Vázquez. Im Mittelfeld startete Ezequiel Fernández für Landsmann Exequiel Palacios, in der Offensive fingen Malik Tillman und Christian Kofane für Ernest Poku und Patrik Schick an.
Khedira bringt Union in Front
Die Partie startete mit einer frühen Chance für die Hausherren: Zwei Minuten nach Anpfiff brachte Unions Derrick Köhn von links einen Ball flach rein in den Strafraum, in Bedrängnis kam Teamkollege Andrej Ilic in der Mitte jedoch nicht mehr an das Spielgerät (2.). Auch in den Folgeminuten hatten eher die Hausherren mehr vom Spiel, auf der Gegenseite ließ der erste gefährliche Angriff der Werkself auf sich warten. Die Leverkusener tasteten sich zwar mit fortschreitender Spielzeit und zunehmenden Ballbesitz immer mehr heran, etwas Zählbares konnten sie daraus aber nicht kreieren. Die aussichtsreichste Aktion bis dato hatte Tillman auf dem Fuß: Badé eröffnete die Szene rechts per Pass in die Tiefe hinter den Gegenspieler zu Arthur, der Brasilianer flankte in die Mitte, wo Tillman den Ball jedoch nicht verwerten konnte (27.). So war es der FCU nur eine Minute später, der durch einen von Aljoscha Kemlein über das halbe Feld zu Rani Khedira gespielten Pass vor das Tor der Werkself kam. Dabei verlor Robert Andrich das Eins-gegen-Eins-Duell gegen den Unioner und Kemlein lupfte über Janis Blaswich hinweg die Kugel ins Tor zur 1:0-Führung (28.). Auch nach dem Gegentor tat sich Schwarz-Rot weiter schwer, Abschlüsse zu generieren. Mit dem 0:1-Rückstand aus Bayer 04-Sicht ging es in die Kabinen.
Nach dem Wiederanpfiff setzte Tillman das erste Ausrufezeichen, die Nr. 10 der Werkself zog im Alleingang in den Strafraum und wurde dann gefoult - jedoch nicht strafwürdig laut Schiedsrichter Harm Osmers (52.). Doch auch danach ging es für Maza und Co. nicht leichter von der Hand. So brachte Hjulmand in der 62. Minute mit Schick, Poku und Vázquez gleich drei neue Kräfte. Die Änderungen zeigten Wirkung und das Angriffsspiel der Leverkusener war nun belebter. In der Folge drückten die Gäste immer mehr auf den Ausgleichstreffer, die Berliner zogen sich weit in die eigene Hälfte zurück und überließen den Ball fast vollends Bayer 04. Die größte Gelegenheit hatte in der zweiten Minute der Nachspielzeit noch einmal Schick per Kopf, er nickte das Spielgerät aber über die Querlatte. So blieb es beim 0:1.
Die Werkself bestreitet am kommenden Dienstag, 24.2.2026 (Anstoß: 21.00 Uhr), ihr Play-offs-Rückspiel in der UEFA Champions League gegen Olympiakos Piräus. Das zweite Heimspiel der Woche steigt dann am Samstag, 28.2.2026 (Anstoß: 15.30 Uhr) gegen Mainz 05 im Rahmen des 24. Bundesliga-Spieltags in der BayArena.
Bayer 04: Blaswich - Badé (68. Hofmann), Andrich, Tapsoba - Arthur (61. Vázquez), Fernández (61. Poku), Garcia, Grimaldo - Tillman (81. Terrier), Maza - Kofane (61. Schick)
Tor: 1:0 Khedira (28.)
Zuschauer: 22.102